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BuchhändlerInnen im Portrait

Maren Oberwelland

Gesamte Empfehlungen 155 (ansehen)


Funktion:
Filialleitung
Lieblingsautoren:
Thomas Mann, Anna Gavalda, Marisha Pessl, Markus Zusak, Kathryn Stockett
An meinem Beruf gefällt mir:
Ich liebe es die kleinen literarischen Perlen fernab des Mainstreams zu finden und sie mit meinen Kunden und Kollegen zu teilen.
Im Beruf seit:
2011
Das beste Buch aller Zeiten:
Eric Carle: Die kleine Raupe Nimmersatt

Meine Favoriten

2.

Julia

von Anne Fortier

mehr

3.

Die Bücherdiebin

von Markus Zusak

mehr

4.

Buddenbrooks

von Thomas Mann

mehr

5.

Sunset

von Klaus Modick

mehr

Meine Empfehlungen

Ein Klassiker des Realismus

Maren Oberwelland , am 01.07.2012

Theodor Fontane begann seine Arbeit an dem realistischen Roman „Der Stechlin“ Ende 1895 nach der Veröffentlichung von „Effi Briest“. Nach einem Vorabdruck in einer Zeitung 1987 erschien die Buchausgabe des Stechlin nach einer umfassenden Überarbeitung schließlich im Jahr 1899.
„Zum Schluss stirbt ein Alter, und zwei Junge heiraten sich; - das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht.“ Das ist es, was Theodor Fontane selbst über seinen erstaunlich handlungsarmen Roman sagt. Dominiert wird der Roman durch Gespräche, die die Charaktere bildreich charakterisieren. Darüber hinaus ist das ‚Sprechen‘ ein wichtiges Merkmal realistischen Erzählens; genauso wie die Tatsache, dass Fontane in „Der Stechlin“ eine Abbildung der gesellschaftlich-politischen Gegenwart schafft. Fontanes Werk kann also durchaus der Epoche des Realismus zugeordnet werden. Die Werke des Realismus sind als ästhetische Experimente zu begreifen, in denen die vordergründige Übereinstimmung mit der Wirklichkeit durch eine hochartifizielle Verfahrensweise erzeugt wird, die gerade auch die realistischen Romane primär als Kunst und damit als Fortführung der Romantik ausweist. „Der Stechlin“ ist somit keinesfalls eine bloße Widerspiegelung der sozialen Wirklichkeit, sondern geht weit darüber hinaus.

Der Stechlin - Theodor Fontane
Der Stechlin
von Theodor Fontane
(4)
Buch (Taschenbuch)
15,00

Der verloren geglaubte Roman

Maren Oberwelland , am 17.06.2012

„In Frühlingsnächten“ ist der zweite Roman der Autorin Jetta Carleton, die bereits im Jahr 1999 verstarb. Das Manuskript dieses Romans war zunächst in einem Tornado verloren geglaubt, tauchte dann aber 2009 wieder auf.
Allens großer Traum ist es nach New York zu gehen und Schriftstellerin zu werden, trotzdem folgt sie der Tradition ihrer Mutter und Großmutter und wird Lehrerin an einem College in der Provinz. Dort hegt sie ein sehr unkonventionelles Verhältnis zu ihren Studenten; geht mit ihnen in Cafés und Bars und diskutiert mit ihnen nächtelang über Literatur – bis sie sich in einen von ihnen verliebt. Nun muss Allen sich entscheiden…
„Allen Liles ist eine fiktive Figur. Ich habe sie erfunden. Auch ihre Geschichte ist erfunden. Aber nicht ganz. Ein Teil davon ist meine Geschichte, an sie überreicht und entsprechend angepasst.“ So beginnt Jetta Carleton ihren zweiten Roman und findet damit eine wundervolle Möglichkeit, den Leser für sich und ihre Geschichte einzunehmen.
„In Frühlingsnächten ist zum einen ein Roman voller Liebe zur Literatur und guten Gesprächen über sie, zum anderen beschreibt sie den Aufbruch einer neuen Generation Frau, die beginnt, mit Konventionen zu brechen und eigene Träume zu verfolgen, auch wenn man dafür den einen oder anderen Umweg in Kauf nehmen muss.

In Frühlingsnächten - Jetta Carleton
In Frühlingsnächten
von Jetta Carleton
(2)
Buch (Taschenbuch)
8,99

Auch für 'Nicht-Fans'

Maren Oberwelland , am 12.04.2012

„Das MTV Unplugged-Konzert ist ein Ritterschlag für jeden Rockmusiker. […] Gemeinsam mit den besten zeitgenössischen Pop- und Rockmusikern empfing er seine Fans im wohlbekannten Ambiente des „Atlantic“-Hotels, das nur für diesen Abend naturgetreu in der Kulturfabrik Kampnagel nachgebaut worden war.“
Die neu interpretierten Titel bilden einen Querschnitt durch Lindenbergs ‚Lebenswerk‘, der auch mich als ‚Nicht-Fan‘ mehr als überzeugt!

MTV Unplugged-Live Aus Dem Hotel Atlantic
MTV Unplugged-Live Aus Dem Hotel Atlantic
von Udo Lindenberg
(9)
Musik (CD)
6,79 bisher 7,99

Anti-Liebesroman

Maren Oberwelland , am 03.04.2012

Nach seinem zweiteiligen Liebes-E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ (der es sogar auf die Theaterbühne geschafft hat) hat der österreichische Autor Daniel Glattauer nun so etwas wie einen „Anti-Liebesroman“ geschrieben.
In „Ewig Dein“ beschreibt der Autor nicht die prickelnde, verklärte Seite der Liebe, sondern die dunkle, beklemmende Seite einer besessenen Liebe.
Hannes ist anderes als die Männer, die Judith bisher kennen gelernt hat und weckt gerade deshalb ihr Interesse. Er trägt sie auf Händen, liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab und zieht auch ihre Familie und ihre Freunde in seinen Bann. Als Judith jedoch bemerkt, dass ihr diese Liebe zu viel wird, dass Hannes unbegrenzte Liebe beginnt sie zu erdrücken, ist es bereits zu spät! Hannes gibt sie nicht mehr frei!
Daniel Glattauer schafft es, sich in seine Protagonistin hineinzuversetzen. Ihre Ängste, ihre Bedrängnis, ihr Verfolgungswahn gehen geradezu auf den Leser über. Man fühlt sich getrieben und gejagt, genauso wie Hannes Stalking-Opfer. Die Anspannung legt sich erst mit dem letzten Punkt des Romans.
Spätestens nach „Ewig Dein“ ist klar: Daniel Glattauer kann mehr als seichte, glatt geschliffene Liebesromane zu schreiben!

Ewig Dein - Daniel Glattauer
Ewig Dein
von Daniel Glattauer
(141)
Buch (gebundene Ausgabe)
17,90

Kinderträume

Maren Oberwelland , am 04.12.2011

Jedes Jahr aufs Neue heißt es: Weihnachten beginnt erst, wenn das erste Weihnachtslied von Rolf Zuckowski durch die Wohnung tönt.
Die Gesamtkollektion aller Weihnachtsalben lässt deshalb nicht nur Kinderohren aufhorchen.
Wenn ich Lieder wie "In der Weihnachtsbäckerei", "Bald, bald, bald" oder "Dezemberträume" höre bekommt die sonst so hektisch gewordene Weihnachtszeit wieder etwas von ihrem kindlichen Zauber zurück!

Rolfs Großer Weihnachtsschatz
Rolfs Großer Weihnachtsschatz
von Rolf Zuckowski und seine Freunde
(3)
Musik (CD)
34,99

Von lustig wie nachdenklich

Maren Oberwelland , am 09.08.2011

Auch die neuste CD von Ina Müller hat mich wieder restlos beeindruckt. In ihren Songs zeigt sie, dass sie nicht nur lustige, sondern auch nachdenkliche, fast schon melancholische Töne anschlagen kann.
In einem ihrer Lieder findet frau sich mindestens wieder - nein, eigentlich in allen!!!

Das wär dein Lied gewesen
Das wär dein Lied gewesen
von Ina Müller
(11)
Musik (CD)
7,19 bisher 7,99

Ein Grundlagenwerk

Maren Oberwelland , am 07.07.2011

Nach zahlreichen kulturjournalistischen Einführungsseminaren hat Stephan Porombka, Professor für Literatur und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim, nun seinen Leitfaden zum ‚Kritiken schreiben’ als Trainingsbuch herausgebracht.
Es wird schnell klar, dass es ist nicht das Ziel des Autors ist, ein Regelwerk aufzustellen, anhand dessen der Schüler zum Erfolg geführt wird. Er lädt sogar dazu ein, die Regeln zu überschreiten und zu variieren. Porombkas Anliegen ist es, die Aufmerksamkeit seiner Schüler zu schärfen – nicht nur zum Zeitpunkt des Schreibens, sondern im Alltag – und ihr Interesse für die Kunst und das Schreiben zu wecken. So wendet er sich auf 270 Seiten jenen zu, „die Wissenschaft und das Schreiben auf experimentelle Weise miteinander verbinden wollen“.
Jedes Kapitel des Trainingsbuches ist mit einer Reihe von Übungen versehen, die mit steigendem Schwierigkeitsgrad zwar aufeinander aufbauen, aber durchaus zur unabhängigen Bearbeitung geeignet sind. Für einen blutigen Anfänger empfiehlt es sich jedoch systematisch vorzugehen. Bei Einhaltung des vorgegebenen Aufbaus ist es dann auch dem interessierten Laien möglich, in die Kunst des Kritisierens einzutauchen. Denn die gestellten Aufgaben werden gekonnt durch ausführliche Erklärungen und zahlreiche anschauliche Beispieltexte vorbereitet. Ob der Neuling auf diesem Gebiet jedoch an sein Ziel gelangt und am Ende eine Rezension verfasst, die ihren Namen verdient, liegt nicht mehr im Ermessen dieses Trainingsbuches. Porombka sieht seine Einführung in das Schreiben von Kritiken lediglich als Starthilfe, die es dem interessierten Schüler ermöglicht selbstständig weiterzuarbeiten. Doch gerade dieser ehrliche Anspruch lässt es wenig ratsam erscheinen, die Einführung außerhalb eines Seminars oder einer ähnlichen Veranstaltung zu nutzen. Das (positiv zu bewertende) Fehlen eines festen Regelwerkes macht die abschließende Beurteilung einer Kritik schwierig. Daher sollte der Schreiber zumindest die Gelegenheit haben, seine Arbeit in einer Runde mit Gleichgesinnten zu diskutieren.
Ein mögliches weiteres Manko für denjenigen, der sich von Anfang bis Ende durch die Einführung arbeitet, sind die recht häufig auftretenden Wiederholungen teilweise ganzer Textpassagen. Dem positiven Gesamteindruck des Trainingsbuches tut dies jedoch keinen Abbruch. Porombka schreibt durchgängig in einem leicht verständlichen Ton und verzichtet auf akademische Umständlichkeiten. Ein weiterer Pluspunkt ist die kommentierte Bibliographie im Anhang. Hierbei ging es dem Autor augenscheinlich nicht um eine wissenschaftlich korrekte Auflistung der im Buch erwähnten Literatur, sondern um eine Anregung zum Weiterlesen und Weiterlernen. So geben die jeweiligen Erläuterungen dem Leser ein kurzes Resümee und eine knappe Einordnung des Titels in die Forschungslandschaft an die Hand.
Mit dieser Mischung aus Erklärung, Übung, Reflexion und Anregung fügt sich das Trainingsbuch lückenlos in das Gesamtwerk Stephan Porombkas ein. Als jemand, der gleichzeitig lehrt und veröffentlicht, ist ihm besonders daran gelegen, Theorie und Praxis miteinander zu vereinen. In allen seinen Einführungen und Trainingsbüchern schafft er es immer wieder, aus der Routine des Schreibenden herauszutreten, seine eigene Arbeit zu reflektieren und sein Vorgehen in Worte zu fassen ohne ein starres Regelwerk zu formulieren, in das er seine Schüler hineindrückt.

Porombka, S: Kritiken schreiben - Stephan Porombka
Porombka, S: Kritiken schreiben
von Stephan Porombka
(2)
Buch (Taschenbuch)
19,99

Das Leben als Kunstwerk

Maren Oberwelland , am 07.07.2011

Thomas Mann. Das Leben als Kunstwerk – Hermann Kurzke bringt es mit dem Titel seiner Thomas Mann-Biographie in wenigen Worten auf den Punkt. Tatsächlich sind Werk und Leben des Schriftstellers nur schwer voneinander zu trennen – sie bilden sozusagen ein ‚Gesamtkunstwerk’. Zum einen, weil der Schriftsteller den Stoff seiner Werke nicht selten aus eigenen Erfahrungen schöpfte, zum anderen, weil er sein Privatleben zu einem Kunstwerk erhöhte. Thomas Mann inszenierte sich und entwarf so ein Bild von sich, das die Wahrnehmung seiner Person in der Öffentlichkeit lenkte.
Er verlor niemals ein Wort beiläufig. Im Hinblick auf sein öffentliches Erscheinungsbild wählte er alle seine Äußerungen, sowohl verbal als auch nonverbal, mit größter Sorgfalt, womit sie in einem übertragenen Sinn als autobiographisch bezeichnet werden können, da der Inhalt einer Aussage immer auch auf ihn persönlich projiziert werden konnte.
Mit allen diesen Seiten dieses großartigen Schriftstellers beschäftigt sich Hermann Kurzke in der Biographie. Ich habe mich in den letzten Jahren sehr viel mit Thomas Mann beschäftigt und viele Texte sowohl von ihm als auch über ihn gelesen – Hermann Kurzke hat es geschafft sie in einem Buch alle auf den Punkt zu bringen.

Thomas Mann. Sonderausgabe - Hermann Kurzke
Thomas Mann. Sonderausgabe
von Hermann Kurzke
(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,90

Einschmeichelnd

Maren Oberwelland , am 17.06.2011

Im ersten Band der Katzengeschichte erobert der kleine Kater Nero auf dem italienischen Bauernhof das Herz der deutschen Urlauberin Isolde. Am Ende des Urlaubs können sich beide kaum voneinander trennen und so beschließt Nero mit nach Deutschland zu kommen. Doch in Deutschland angekommen plagt Nero die Sehnsucht nach Italien und er tritt den langen Weg zurück an.
Dreizehn Jahre später gibt es nun endlich die Fortsetzung dieser süßen Katzengeschichte und Isolde macht sich in Italien auf die Suche nach ihrem Nero.

Elke Heidenreich beschreibt die Sanftmütigkeit und den Eigenwillen des Katers so eindringlich als könnte sie in den Tiger auf Samtpfoten hineinschauen. Jeder der selbst eine Katze hat findet sie in Nero wieder und derjenige, der keine hat, möchte nach dieser Geschichte ganz bestimmt eine haben. Nero hat auch mein Herz erobert.

Nero Corleone kehrt zurück - Elke Heidenreich
Nero Corleone kehrt zurück
von Elke Heidenreich
(17)
Buch (gebundene Ausgabe)
15,00

Klassiker der Psychothriller

Maren Oberwelland , am 17.06.2011

Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung.
Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn.
Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen.
Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt.
„Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“
Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell.
Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.

Der Sandmann - E.T.A. Hoffmann
Der Sandmann
von E.T.A. Hoffmann
(14)
Buch (Taschenbuch)
2,00

 
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