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Manja Teichner aus Krefeld Unsere Top-BuchhändlerInnen

Gesamte Bewertungen 572 (ansehen)


Meine Bewertungen

Erstklassiges Debüt, erfrischend anders

Manja Teichner aus Krefeld , am 06.06.2012

Meine Meinung:
Serena Love Baltimore ist ein Lieutenant in New York. Kaum einer ihrer Kollegen weiß, dass sie eine Werwölfin ist. Sie ist mit Jason LaFavre, einem Profiler und seines Zeichens Vampir, zusammen und die beiden sind glücklich. Serenas Familie, ein Werwolfsrudel, ist von dieser Verbindung gar nicht begeistert, denn zwischen Werwölfen und Vampiren herrscht eine natürliche Feindschaft. Diese wurde zwar weitgehend beigelegt aber sie keimt doch immer wieder auf.
Als ein Serienkiller aus Serenas aktuellem Fall es auf die junge Polizistin abgesehen hat sind sowohl ihre Familie als auch Jason in großer Sorge. Denn je weiter Serena mit ihren Ermittlungen vorankommt, desto gefährlicher wird es nicht nur für sie …

„Mondscheinbiss“ ist Janin P. Klingers Debütroman. Ich habe schon recht viele Bücher über Vampire und Werwölfe gelesen, doch dieser hier ist erfrischend anders. Die Autorin bringt neue Ideen ein und so hebt sich der Roman von der breiten Masse dieses Genres ab.

Serena ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist von Geburt an eine Werwölfin, wovon aber nur wenig wissen. Serena ist wunderschön, durchtrainiert und weiß genau was sie will.
Ihr Liebster Jason, Profiler und Vampir, war mir ebenfalls sofort sympathisch. Er sieht gut aus, liebt Serena sehr und möchte sie beschützen.
Die Liebe der beiden steht aufgrund der Feindschaft zwischen Vampir und Werwolf unter keinem guten Stern. Die beiden machen aber das Beste daraus, auch wenn sie bei Serenas Familie anecken.

Auch die Nebencharaktere hat Janin P. Klinger gut ausgearbeitet. Hier ist mir besonders Serenas Familie in Erinnerung geblieben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und fesselnd. Sie beschreibt alles sehr detailreich, was das Lesen zusätzlich zu einem Genuss gemacht hat.

Der Roman ist durchweg spannend gehalten. Immer wieder gibt es Rückblenden in die Vergangenheit. So erfährt man als Leser mehr über den Beginn der Liaison von Serena und Jason und auch über die Vergangenheit der Werwolffamilie.
Manchmal ist der Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart etwas zu flüssig gestaltet, dies hat aber beim Lesen nicht wirklich gestört.

Das Ende des Buches lässt Raum für eine eventuelle Fortsetzung. Es ist aber Gott sei Dank kein gemeiner Cliffhanger.
Ich würde mich jedenfalls sehr freuen in Zukunft mehr von Serena und Jason zu lesen.

Fazit:
„Mondscheinbiss“ von Janin P. Klinger ist ein rundherum gelungenes Debüt. Der Roman ist spannend, die Charaktere sind sympathisch und die Handlung ist interessant.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Mondscheinbiss - Janin P. Klinger
Mondscheinbiss
von Janin P. Klinger
(3)
Buch (Kunststoff-Einband)
14,90

Romeo und Julia der Moderne

Manja Teichner aus Krefeld , am 28.05.2012

Meine Meinung:
Carlos wird von seiner Mutter zu seinem Bruder Alex und dessen Freundin Brittany geschickt. Dies passt Carlos so gar nicht, denn dort muss er sich an Regeln halten.
Bei einer Drogenrazzia in der Schule werden in Carlos´ Spind Drogen gefunden, von denen Carlos nichts weiß.
Als Konsequenz muss er nun an einem Resozialisierungsprogramm teilnehmen und zu allem Überfluss noch zu den Westfords ziehen. Dort gibt es nicht nur noch viel mehr Regeln, nein es ist auch das Zuhause von Kiara, seiner Mitschülerin. Ihr wurde Carlos bereits am ersten Schultag zugeteilt, sie sollte ihn in die neue Schule einführen. Beide können sich nicht ausstehen.
Doch dadurch, dass sie nun zusammen wohnen, verbringen sie Zeit miteinander und so kommt es dazu, dass sie Gefühle füreinander entwickeln.
Allerdings ist da noch eine Drogengang, die ein Auge auf Carlos geworfen hat …

„ Du oder der Rest der Welt“ von Simone Elkeles ist der zweite Teil der „Du oder“ – Triologie. Den ersten Teil kenne ich nicht aber dies war für mich gar kein Problem, ich kam gut in die Handlung hinein.

Die Autorin hat die Protagonisten sehr gut herausgearbeitet. Beide haben ihre Ecken und Kanten und kommen dadurch sehr glaubwürdig und sympathisch rüber.
Carlos ist ein Macho. Er mag dieses „Bad Guy“ Image und tut alles dafür, dass es ihm auch erhalten bleibt. Hinter dieser harten Schale verbirgt sich jedoch ein weicher Kern. Carlos ist ebenso verletzlich und sensibel und hat Angst erneut verlassen zu werden.
Kiara ist das komplette Gegenteil zu Carlos. Sie ist taff und weiß was sie will. Sie ist ziemlich dickköpfig und hat eine Sprachstörung, bei Aufregung fängt sie an zu stottern.
Beide ergänzen sich sehr gut und es kommt nicht von ungefähr, dass sie sich ineinander verlieben.

Auch die Nebencharaktere, hier ist mir vor allem Kiaras Vater gut in Erinnerung geblieben, wurden gut dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und frisch. Sie beschreibt alles sehr gefühlvoll und das Buch ist leicht zu lesen.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Carlos’ und Kiaras Sich geschrieben. So lernt man als weiblicher Leser auch die Gefühle und Gedanken des männlichen Parts sehr gut kennen.
Als Erzählperspektive hat Simone Elkeles die Ich-Perspektive gewählt.

Das Ende des Buches ist ein spannender Showdown, der aber vielleicht ein wenig zu schnell kam.
Besonders schön ist der Epilog zu lesen. Dort erfährt man als Leser, wie es den Charakteren in einigen Jahren geht.

Fazit:
„Du oder der Rest der Welt“ von Simone Elkeles ist ein Roman über die Liebe zweier Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die Charaktere sind toll und die Handlung ist spannend.
Eine ganz klare Leseempfehlung.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Du oder der Rest der Welt / Du oder ... Trilogie Bd.2 - Simone Elkeles
Du oder der Rest der Welt / Du oder ... Trilogie Bd.2
von Simone Elkeles
(19)
Buch (Taschenbuch)
8,99

Das 1x1 des Grauens

Manja Teichner aus Krefeld , am 23.05.2012

Klappentext:
Das 1x1 des Grauens Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension.

Meine Meinung:
Köln im Sommer. Es ist schrecklich heiß und die Menschen zieht es zur Abkühlung an den See oder in den Wald.
So auch Familie Lerch. Sie wollen im Wald picknicken. Doch dieser Ausflug findet ein jähes Ende. Eine der Töchter stößt auf eine mit Maden überhäufte, entsetzlich entstellte Leiche.
Schnell wird klar, dies kann nur die Tat des „Metzgers“, ein Serienmörder, der in Köln sein Unwesen treibt, sein.
Da die Sonderkommission nicht weiterkommt ruft man einen „Operativen Fallanalytiker“ aus Stuttgart hinzu, Martin Abel. Dieser wird von seiner jungen Kollegin Hannah Christ begleitet.
Abel hat seine ganz eigenen Methoden um sich in den Täter hineinzuversetzen. Dies macht ihn aber unbeliebt bei seinen Kollegen.
Als er schließlich kurz davor ist den Täter zu überführen fehlt es ihm an Unterstützung.
Und dann geraten Abel und Christ ebenfalls ins Visier des „Metzgers“ …

Mit „Blutsommer“ hat Rainer Löffler ein fulminantes Debüt herausgebracht. Allerdings ist dieser Roman nichts für schwache Nerven.

Der Fallanalytiker Martin Abel lebt von Frau und Kind getrennt. Er ist sehr eigenwillig und durch seine unkonventionellen Arbeitsmethoden macht er sich nicht gerade beliebt bei seinen Kollegen.
Seine junge Kollegin Hannah Christ möchte gegen den Willen ihres Vaters unbedingt mit Abel zusammenarbeiten. Sie ist neugierig auf die Arbeitsweise aber Abel macht es ihr nicht immer leicht. Insgesamt wirkt sie aber etwas blass neben ihm.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und mitreißend.
Die Handlung ist von Beginn an spannend und der Spannungsbogen bleibt konstant hoch. Ab etwa der Mitte des Buches gibt es sogar nochmals eine Steigerung, die es dem Leser unmöglich macht das Buch aus der Hand zu legen.

Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven geschildert.
Meist ist es die Sicht von Abel aber gelegentlich wird auch aus Sicht von Hannah Christ oder sogar aus Sicht von Hauptkommissar Greiner geschrieben.
Durch diesen Wechsel bekommt der Leser einen umfassenden Eindruck vom Geschehen. Rainer Löffler bietet zudem sehr gut recherchierte und ausgearbeitete Einblicke in die Arbeit von Fallanalytikern und der Polizei.

Das Ende des Buches ist ein fulminanter Showdown, wo alle Fragen rund um den „Metzger“ und den „Herr der Puppen“ geklärt werden.

Fazit:
„Blutsommer“ von Rainer Löffler ist ein absolut genialer Thriller. Das Buch ist spannend und blutig und zieht den Leser unweigerlich in seinen Bann.
Ein rundum gelungenes Debüt, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Blutsommer - Rainer Löffler
Blutsommer
von Rainer Löffler
(75)
Buch (Taschenbuch)
10,99

Spannung und Abenteuer

Manja Teichner aus Krefeld , am 19.05.2012

Klappentext:
Paris 1934.
Ausgestreckt auf den Pflastersteinen vor Notre-Dame wartet der junge Vango zusammen mit vierzig anderen weiß gekleideten Männern auf seine Priesterweihe. Doch dazu kommt es nicht. Vango muss fliehen, fliehen vor der Polizei, aber auch vor mysteriösen Verfolgern ohne Namen und Gesicht.
Ein Mord wird ihm vorgeworfen.
Seine Flucht führt Vango quer durch Europa. Immer getrieben von der Frag: Wer bin ich?
Denn Vangos rätselhafte Vergangenheit scheint der Schlüssel zu allem zu sein …

Meine Meinung:
Paris im Jahr 1934.
Vango ist einer von insgesamt 40 Novizen, die bereit sind ihre Priesterweihe zu empfangen. Hierfür liegen sie alle ausgestreckt vor Notre-Dame. Die Weihe wird von der Pariser Bevölkerung verfolgt.
In der Menge befindet sich ein wunderschönes Mädchen, welches mit ihren grünen Augen ganz alleine auf Vango schaut.
Plötzlich ist überall Polizei und es fallen Schüsse. Vango gelingt die Flucht über die Dächer der Stadt. Er wird eines Verbrechens beschuldigt, das er nicht begangen hat.
Als erneut Schüsse fallen, die nicht von der Polizei abgegeben werden, wird klar, jemand möchte Vango umbringen. Aber wer?
Es beginnt eine abenteuerliche und spannende Flucht auf der Suche nach Vangos Vergangenheit …

„Vango – Zwischen Himmel und Erde“ von Timothée de Fombelle ist ein Abenteuerroman.
Der Leser begibt sich mit dem sympathischen Protagonisten Vango auf eine detektivische Reise auf der Suche nach Vangos Vergangenheit...
Er selber weiß nicht viel über sich und auch als Leser bekommt man das Wissen nur häppchenweise vermittelt.
Seine Kindheit hat Vango auf den äolischen Inseln verbracht, wo er als 3-jähriger mit seinem Kindermädchen angespült wurde. Wieso dies passierte bleibt allerdings im Dunkeln, ebenso wer Vangos Eltern waren und wo er genau herkommt.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und einfach zu verstehen. Er beschreibt die Charaktere und die Umgebung sehr lebendig, man sieht als Leser alles genau vor sich.

Die Handlung beginnt in der Gegenwart und führt den Leser zurück in die Vergangenheit.
Hierbei lässt de Fombelle sehr viel Hintergrundwissen rund um die Zeit vor den 2. Weltkrieg einfließen.
Es gibt dabei verschiedene Handlungsstränge, die geschickt miteinander verwoben sind.

Etwas in der Mitte des Buches wirkt alles etwas verworren durch die ganzen Charaktere, allerdings verliert man als Leser dennoch nicht den Überblick.

Die Handlung ist von Beginn an spannend und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss konstant hoch.
Immer wieder gibt es unvorhersehbare Wendungen.

Das Ende ist offen und es bleiben eine Menge Fragen offen.
Zum Glück ist die Wartezeit bis zum zweiten Teil „Vango – Prinz ohne Königreich“ nicht allzu lange. Das Buch soll bereits am 1. Juli 2012 erscheinen.

Fazit:
„Vango – Zwischen Himmel und Erde“ von Timothée de Fombelle ist ein wirklich tolles Jugendbuch mit gelungenen Charakteren und einer abenteuerlichen und spannenden Handlung, das den Leser gefangen nimmt.
Absolut lesenswert.

Vango - Timothee de Fombelle
Vango
von Timothee de Fombelle
(5)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Manja Teichner aus Krefeld , am 03.04.2012

Meine Meinung:
Im Winter kehrt das junge Mädchen Ida auf die Insel St. Hauda´s Land zurück. Sie ist auf der Suche nach einem gewissen Henry Fuwa, den sie während ihres Sommerurlaubs schon einmal getroffen hat. Er ist ihre einzige Hoffnung, denn sie beginnt sich von den Füßen an nach oben gehend in Glas zu verwandeln.
Im Wald trifft Ida auf Midas, für den seine Kamera alles ist. Er ist verschlossen und scheut den Menschenkontakt.
Ida schafft es aber durch ihre offene freundliche Art Midas langsam aus seinem Schneckenhaus zu holen. Sie zeigt ihm, dass es noch andere Sachen gibt im Leben außer seiner Kamera.
Als Midas von Idas Krankheit erfährt beginnen die beiden gegen die Verwandlung anzukämpfen …

„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ von Ali Shaw ist ein Roman, der durchweg eine sehr melancholische Stimmung verbreitet. Das macht es schwierig das Buch zu lesen. Für mich persönlich war es zuviel Traurigkeit.

Alle Charaktere mussten bisher mit schweren Schicksalsschlägen kämpfen.
Der männliche Protagonist Midas ist ein geheimnisvoller, verschlossener Mensch. Er musste er mit dem Tod seines Vaters und dann mit dem Verlust seiner Freundin umgehen lernen.
Ida, die weibliche Protagonistin, hingegen ist offen und freundlich. Sie versucht Midas aus seinem Schneckenhaus zu holen. Ebenso ist sie mutig und zielstrebig, denn sie beschließt gegen ihre Krankheit anzukämpfen.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte, vorsichtige Liebe, der allerdings durch die traurige Grundstimmung das gewisse Etwas fehlt.
Es gibt auch ein paar Nebencharaktere, wie den eigenbrötlerischen Henry Fuwa oder Carl Maulsen, der Idas Mutter geliebt hat und nun versucht für die Tochter da zu sein. Er versagt allerdings ziemlich. Sie bleiben aber beide relativ blass gegenüber Midas und Ida.

Ali Shaw hat einen sehr poetischen und bildhaften Schreibstil. Wenn man sich darauf einlassen kann ist es bestimmt toll zu lesen, für mich war es allerdings nicht wirklich was.
Die Handlung wechselt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Spannung sucht man in gut 2/3 des Buches leider vergeblich, es plätschert nur gemächlich dahin.
Auf den letzten ca. 100 Seiten keimt dann Hoffnung auf, es wird spannend und das bis zu Ende.

Das Ende selber ist auch traurig und lässt leider so ziemlich alle Fragen offen, die sich während des Lesens im Kopf angesammelt haben, wie z.B. was es mit Idas Glasfüßen auf sich hat.

Fazit:
„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ von Ali Shaw ist ein Buch mit wunderschönes Aufmachung und tollen Cover. Dahinter verbirgt sich allerdings eine langatmige Handlung und eine traurige, melancholische Stimmung.
Alles in allem nichts Halbes und nichts Ganzes.

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen - Ali Shaw
Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
von Ali Shaw
(44)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95

Sehr guter Zweiter Teil

Manja Teichner aus Krefeld , am 01.03.2012

Meine Meinung:
Es ist Winter in Berlin. In der Silvesternacht sind Luisa und Thursen nochmal im Wald, wo alles angefangen hat. Sie wollen das schreckliche letzte Jahr zurücklassen und gemeinsam in ein neues glücklicheres Jahr starten.
Doch dieses Glück hält nicht lange, denn auf dem Heimweg finden die beiden eine Leiche. Thursen ist sofort klar, dass dafür sein altes Rudel die Verantwortung trägt. Daraufhin zieht er sich immer mehr von Luisa zurück, er weicht ihren Fragen aus und wird immer merkwürdiger.
Wenig später lernt Luisa den jungen Elias kennen, er wird von einer Gruppe Jugendlicher zusammengeschlagen. Sie rettet ihn und so erfährt sie mehr über ihn. Er ist es auch, der sie mehr oder weniger nötigt sich ihren Ängsten, besonders ihrer Krankenhausphobie, zu stellen.
Doch auch Elias ist nicht der, der er zu sein scheint, auch er hat ein Geheimnis…

Nora Melling entführt den Leser in „Schattenblüte. Die Wächter“ ein zweites Mal in die Welt von Luisa und Thursen.
Die Handlung spielt auch diesmal wieder in und um Berlin.
Luisa ist in diesem zweiten Teil erwachsener geworden. Sie ist zwar nach wie vor recht dickköpfig aber sie kämpf verbissen für ihre Liebe. Als Elias in ihr Leben tritt ist sie hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, am Ende weiß sie aber wo sie hingehört.
Thursen bleibt auch diesmal wieder geheimnisvoll. Durch sein Verhalten werden immer wieder Fragen aufgeworfen und man möchte als Leser wissen was er vor Luisa verbirgt. Er liebt Luisa, egal was passiert und möchte sie beschützen.
Elias, der neue Protagonist im Buch, kommt von Anfang an sympathisch rüber. Er ist quasi das genaue Gegenteil von Thursen aber trotzdem ist er anziehend aber auch geheimnisvoll.

Der Schreibstil der Autorin ist, wie schon in Teil 1, unverwechselbar. Der Roman lässt sich flüssig lesen. Die Sätze sind kurz und prägnant, wodurch man als Leser innerhalb weniger Zeilen einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere erhält.

Die Handlung wird diesmal abwechselnd aus Luisas und Elias’ Persepektive erzählt. So gibt es zwei Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden und am Ende in einem grandiosen Finale vereint sind. Allerdings schreit dieses recht kurz gehaltene Finale sehr nach einer Fortsetzung, die hoffentlich kommen wird.

Fazit:
Nachdem ich schon für den ersten Teil eine Leseempfehlung ausgesprochen habe, kann ich es für „Schattenblüte. Die Wächter“ ruhigen Gewissens auch tun.
Das Buch ist einfach nur gelungen, das Cover traumhaft, einfach perfekt.

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Die Wächter / Schattenblüte Bd.2 - Nora Melling
Die Wächter / Schattenblüte Bd.2
von Nora Melling
(7)
Buch (Klappenbroschur)
14,95

Firelight Brennender Kuss

Manja Teichner aus Krefeld , am 02.02.2012

Meine Meinung:
Willkommen in der Welt der Drakis.
Dieses Buch stand schon sehr lange auf meiner Buchwunschliste und jetzt endlich konnte ich es lesen.
Natürlich hatte ich recht große Erwartungen und ich kann sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Sophie Jordan hat mit ihrem ersten Jugendroman „ Firelight“ eine wirklich interessante und spannende Geschichte geschrieben. Es macht wirklich Spaß sich in Jacindas Welt zu begeben.
Jacinda ist ein recht sympathisches junges Mädchen, mit der ich mich schnell „anfreunden“ konnte. Ab und an ist sie ein wenig wankelmütig was ihre Entscheidungen angeht aber sie ist erst 16 und in diesem Alter darf man das noch sein.
Will, der männliche Hauptpart der Geschichte, ist ein Jäger und er und seine Cousins, eigentlich sogar seine ganze Familie, sind auf der Jagd nach Jacindas Art, den Drakis. Er weiß genau was er will und er versucht alles um seine angestrebten Ziele zu erreichen.
Weniger gemocht habe ich Wills Cousins, sie kommen teilweise recht düster rüber.
Die Liebe, die sich zwischen Jacinda und Will entwickelt wirkt den ganzen Roman über echt und glaubhaft und als Leser fühlt man mit den beiden mit.
Ein wenig schade finde ich, dass im Buch zwar die sogenannten Enkros angesprochen werden, man aber nicht wirklich erfährt wer oder was sie sind. Ich hoffe, dies wird sich im Nachfolgeband ändern.
Sophie Jordans Schreibstil empfand ich als leicht und das Buch liest sich sehr angenehm.
Sie beschreibt die Dinge, wie die Drakis, sehr schön, so dass man recht schnell eine klare Vorstellung von ihnen hat.
Zum Cover kann ich nur sagen, sagenhaft. Es wirkt sehr aufwendig gestaltet und wenn man mit der Hand darüber fährt, dann fühlt es sich so an als würde man eine Art Reptil anfasse. So bekommt man als Leser direkt einen Eindruck, wie sich die Draki Haut anfühlen könnte.

Fazit:
Dieses Buch sollte jeder Lesen, der gerne Geschichten über magische Wesen liest. Es ist nicht nur für Jugendliche geschrieben, auch wenn die Empfehlung ganz klar in diese Richtung geht, man fühlt sich auch als Erwachsener sehr gut unterhalten.
Mit Spannung warte ich nun auf den zweiten Teil dieser Triologie und würde ihn lieber heute als morgen lesen!

Brennender Kuss / Firelight Bd.1 - Sophie Jordan
Brennender Kuss / Firelight Bd.1
von Sophie Jordan
(55)
Buch (gebundene Ausgabe)
5,00

Ein wirklich super Buch

Manja Teichner aus Krefeld , am 24.01.2012

Ich habe lange darauf gewartet und diesem Buch entgegengefiebert und endlich ist es da, das zweite Buch aus der „Cassia & Ky“ Reihe.

Der zweite Teil dieser Serie knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Ky wurde in die äußeren Provinzen geschickt, wo er sich als „Lockvogel“ im Krieg befindet. Cassia hat ihren Status als Bürgerin quasi aufgegeben und ist in einem Arbeitslager. Ihr Drang Ky in den äußeren Provinzen zu finden stärkt sie jeden Tag aufs Neue.
Schließlich gelingt es ihr die äußeren Provinzen zu erreichen, jedoch ist Ky zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Flucht. Er will irgendwie zurück zu Cassia gelangen.
Er ist mit zwei anderen Jungen in die Canyons geflohen und so macht Cassia es ihm nach und fleht ebenfalls, zusammen mit Indie. Allerdings ist der Weg durch die Canyons gefährlich und beschwerlich.
Während ihrer „Reise“ verfolgen Cassia und Indie jedoch noch ein anderes Ziel, sie wollen zur „Erhebung“, einer Rebellengruppe, die gegen die Gesellschaft ist.
Es werden weitere Charaktere eingeführt, sowohl an Kys Seite als auch an Cassias Seite und auch die Liebe zwischen den beiden Protagonisten kommt nicht zu kurz, nachdem sie endlich wieder beieinander sind.
Und dann ist ja noch das Geheimnis um Xander, welches immer wieder angesprochen wird.

Ich war von Anfang an wieder in der Welt um Cassia & Ky gefangen. Es war als wäre nicht 1 Jahr vergangen seit „Die Auswahl“, sondern so als wäre es gestern gewesen, als ich damit fertig war.
Das System übt nach wie vor die Kontrolle über das Leben der Menschen aus und es wirkt erschreckend aber ach faszinierend zugleich, denn es ist Ally Condies Vision von einer Zukunft.
Eine Zukunft, die, so hoffe ich, nicht so eintreten wird.
Der Schreibstil von Ally Condie ist wieder sehr flüssig und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. An manchen Stellen lockert sie die Geschehnisse mit ein wenig Poesie auf, was ich sehr passend fand.
Alles in Allem kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen und freue mich schon jetzt auf dem abschließenden 3. Teil, auch wenn noch nicht klar zu sein scheint, wann er in Deutschland auf den Markt kommt.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Die Flucht / Cassia & Ky Bd. 2 - Ally Condie
Die Flucht / Cassia & Ky Bd. 2
von Ally Condie
(58)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99

Super Buch ...

Manja Teichner aus Krefeld , am 17.03.2011

... Zuerst war ich skeptisch und hab mich lange regelrecht geweigert das Buch zu lesen und damit die Serie vom "House of Night" anzufangen aber jetzt, nachdem ich das erste Buch durch habe, bin ich wirklich begeistert.
Ich liebe ja die "Biss-Reihe" aber beides miteinander zu vergleichen ist vollkommen Schwachsinn!
Alles was mit dem House of Night zu tun hat ist vollkommen anders!
Band zwei hab ich schon hier und den Rest werd ich mir 100ig auch besorgen!
Wirklich ein super Buch!

Gezeichnet / House of Night Bd. 1 - P. C. Cast, Kristin Cast
Gezeichnet / House of Night Bd. 1
von P. C. Cast
(226)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95

 
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