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Meine Bewertungen

Rezension zu "Die Stimme des Zorns"

Zsadista , am 20.01.2020

Francis Ackerman jr. ist ein ganz spezieller Sonderermittler beim FBI. War er doch früher selbst ein Serienmörder, ganz ohne Gewissen, ohne Schmerzempfinden.

Nun scheint er geläutert und wird vom FBI beauftragt, einen Fall für sie zu übernehmen. Bei Roswell werden Leichen gefunden, bei denen es aussieht, als hätten Aliens Experimente mit ihnen angestellt.

Doch Ackerman darf nicht alleine losziehen, wie er es gerne möchte. Er bekommt einen Babysitter zur Seite gestellt. Nadia Shirazi, Agentin beim FBI und Expertin für Ackerman.

Als sie versteht, wer ihr neuer Partner ist, sinkt die Begeisterung bei Shirazi jedoch ins Bodenlose. Trotzdem müssen sich die beiden zusammen raffen und den Serienmörder von Roswell fassen und versuchen das letzte Opfer zu retten.

„Die Stimme des Zorns“ ist der 1 Band der Ackermann & Shirazi Reihe aus der Feder des Autors Ethan Cross.

Das Cover des Buches ist umwerfend gestaltet. Dunkel, böse und mit einer Schutzklappe für den Buchschnitt. Mega!

Vom Inhalt her dachte ich, das Buch wird absolut spannend. Ein Ex-Serienmörder wechselt auf die Seite des FBIs. Kann es noch spannender werden? Ich sah schon Vergleiche zu „Dexter“ und „Blake“.

Leider wurde ich recht schnell aus meinen Vorstellungen gerissen. Spannend und mitreißend geht echt anders.

Francis Ackerman jr. ist einfach ein Charakter zum Abgewöhnen. So selbstverliebt, schön, unwiderstehlich, schlau, einfach der Beste der Besten der Besten. Boah, geht gar nicht. Dazu kommt dann noch, dass auf Seite 77 extra darauf hingewiesen wird, dass er Ovo-Lacto-Vegetarier ist. Auf Seite 120 isst er dann fröhlich Eier. Am Ende des Buches heißt es dann, ja er ist das ja nur Montags und Mittwochs, oder so. Und Fleisch isst er auch, wenn er einen Fall hat. Wie unnötig, dann so etwas auf Seite 77 zu erwähnen. Macht man so etwas um Seiten zu füllen? Auf die Anzahl der geforderten Anschläge zu kommen? Für Unwissende wie mich, die erst einmal googeln müssen, was ein Ovo-Lacto-Vegetarier ist? Oder weil es gerade in die Hippe Gesellschaft passt, wenn der Protagonist ein besonderer Vegetarier ist?

Wie er dann die Anwärter auf den neuen Job behandelt, da wäre ich schon viel früher gegangen. Und zwar ohne etwas zu dem Arsch zu sagen, Sorry. Da hatte Shirazi echt noch gute Nerven, das so lange mitzumachen. Und so ist Ackerman dann auch den Rest des Buches.

Nadia Shirazi fand ich noch recht gut. Sie ließ sich nicht alles gefallen und konterte auch gerne einmal. Trotzdem war es die typische Frau in so einem Roman/Thriller. Sie hat zwar ein bissel was auf dem Kasten, ist aber eher Füllmaterial, sieht gut aus, hatte schon lange keinen Mann mehr im Bett und ist vor allen Dingen dazu da, Ackerman anzuschmachten. Seuftz.

Der Fall war dann auch nicht ganz meines. Ich muss gestehen, dass ich die Abschnitte mit dem „Alien“ recht schnell weiter geblättert habe. Ich muss mir dann doch nicht so genau geben, was der Typ jetzt denkt und vor allem macht. Das erwähnte ich nur, ist ja mein persönlicher Geschmack und geht auch nicht in die Wertung ein. Die ist auch ohne diese Tatsache schon gering genug.

Ich habe mich dann auch tapfer durch das Buch gequält, bis dann die eine Polizistin dazu kam. Da hatte ich auch schon die Zeilen von Ackermans Vorstellung übersprungen, also Alien und Wahnvorstellungen. Ab dem Zeitpunkt habe ich zuerst dann noch schneller drüber gelesen und kurz darauf nur noch zum Ende geblättert.

Alles in Allem fand ich das Buch mehr als schwierig. Ein nerviger, unsympathischer Protagonist, Handlungen die ich nicht nachvollziehen konnte, Dinge die nicht passten, Frauen mit wenig Hirn und, oberwichtig, noch weniger Sex im Leben und irgendwie mega langweilig.

Die neue Serie hat mit Sicherheit ihre Fans und Leser, ich gehöre definitiv nicht dazu. Gut, ich kenne die Vorgängerreihe von Ackerman jetzt nicht, denke aber, das macht auch nichts. Ich muss ja diese Serie, bzw. das Buch mögen und rezensieren und nicht die anderen. Also kann ich da auch nichts vergleichen und Parallelen ziehen ob das jetzt besser oder schlechter war. Es war auch so ganz alleine für sich schon schlecht genug.

Hier sage ich aber auch wieder, jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Thriller machen. Vielleicht ist das Buch für viele Leser auch das Schmankerl des Jahres an sich. Ich werde auf jeden Fall keinen weiteren Titel der Reihe mehr lesen.

Die Stimme des Zorns - Ethan Cross
Die Stimme des Zorns
von Ethan Cross
(31)
Buch (Taschenbuch)
12,90

Rezension zu "Die Wissenschaft schlägt zurück"

Zsadista , am 12.01.2020

„Die Wissenschaft schlägt zurück! – Kinofilme im Faktencheck“ ist aus der Feder des Autors Dr. Andreas Müller.

Dr. Andreas Müller nimmt bekannte Science Fiction Filme wissenschaftlich unter die Lupe. Hier kann man keine tief starre wissenschaftliche Abhandlung des Themas erwarten.

Mit sehr viel Humor werden die Filme auseinander genommen und analysiert. Es ist natürlich auch sehr fundiert, ernst und wissenschaftlich, wenn es um den Realitätsvergleich geht.

Was mir sehr gut gefallen hat war, dass der Autor auch Filme behandelt hat, die ihm persönlich nicht gefallen haben. Diese wurden jedoch nicht durchgehend schlecht gemacht, sondern auch hier fundiert auseinander genommen und behandelt. Auch wurde immer genau erwähnt, warum der Film nicht so gefallen hat, wie das bei mir bei negativen Rezensionen auch immer ist. Ein pures, das war „Kacke“ geht nämlich gar nicht.

Im Grunde hatte der Autor mit seinen Filmmeinungen auch genau meine Meinung getroffen. Daher fand ich sein Werk wohl richtig humorvoll. Allerdings habe ich nicht nur gelacht, ich fand die wissenschaftlichen Teile wirklich hoch interessant.

Wer natürlich eine Abhandlung lesen will, die nicht teilweise ins lustige gezogen ist, dürfte hier wohl etwas genervt sein. Für mich war es genau das richtige. Ein schweres Thema humorvoll und einfach erklärt, was will ich mehr. Ich werde in Zukunft Science Fiction Filme trotzdem nicht mega wissenschaftlich sehen und auseinander nehmen. Auch ich habe schon immer Punkte gefunden, bei denen ich sicher war, dass dies so nicht funktionieren könnte. Gerade nach dem Buch finde ich mich jetzt bestätigt in den Punkten die mir spanisch vorkamen, da es der Autor genauso gesehen hat.

Interessant wäre noch gewesen, wie Dr. Müller die „Stargate – SG1“ Serie auseinander genommen hätte. Vielleicht kommt das dann in einem zweiten Band zusammen mit neueren Katastrophenfilmen. Lesen würde ich es auf jeden Fall!

Die Wissenschaft schlägt zurück! - Andreas Müller
Die Wissenschaft schlägt zurück!
von Andreas Müller
(2)
Buch (Paperback)
18,99

Rezension zu "Pechmaries Rache"

Zsadista , am 06.01.2020

Die Lokalreporterin Ira Wittekind will einen Bericht über den Hellberger Hof machen. Simon, der Enkel von Lilo Wolf will mit seiner Mutter Marilena den Hof renovieren. Seine Mutter will eine Werkstatt für ihre designte Möbel eröffnen. Alles scheint in bester Ordnung zu sein. Nur Lilo kann Ira nicht sprechen, da diese krank zu sein scheint.

Kurze Zeit später ist die alte Dame an ihrer Krankheit verstorben. Doch Ira findet so manchen seltsam an der Sache und fängt an, herum zu schnüffeln.

Immer tiefer taucht sie in die Machenschaften der Familie ein. Tiefer als ihr lieb ist.

„Pechmaries Rache“ ist der fünfte Fall für Ira Wittekind aus der Feder der Autorin Carla Berling.

Das Cover ist sehr schön und zieht auch die Blicke auf sich. Durch die Gestaltung des Bildrandes fasst es sich auch sehr seltsam an. Mir hat es gut gefallen.

Dass ich hier den fünften Band einer Serie in der Hand hatte, ist mir nicht gleich aufgefallen. Es ist einfach Mode, dass man Bücher nicht mehr als Serien erkennen kann. Mich nervt es einfach. „Pechmaries Rache“ konnte ich allerdings ohne Probleme auch als eigenständiger Krimi lesen. So hielt sich das Problem also in Grenzen. Trotzdem würde ich gerne gleich auf dem Cover sehen, ob ich zu einer Serie greife, oder nicht.

Vom Inhalt her war ich gespalten. Selten so eine egoistische, selbstgerechte, nervende Hauptperson wie Ira Wittekind erlebt. Ich hätte kotzen können. Wer andere beschimpft und im gleichen Zug dasselbe macht, sollte einfach die Klappe halten. Dann noch über Ermittler und Polizisten herzieht, weil sie als Lokalreporterin nicht vorgelassen wird. Am besten war noch, als sie über den Krankenwagen schimpfte, weil er in ihrer Sicht parkte. Geht’s noch?

Die restlichen Personen waren echt sympathisch. Vor allen Dingen die beiden Tanten waren einfach zum knuddeln. Die Sprüche, die sie sich ständig gaben, waren einfach klasse.

Den Fall selbst fand ich auch recht gut. Eigentlich war er richtig spannend gestrickt und verzwickt. Wenn ich dann Wittekind und ihre Machenschaften einfach mal weg lasse, war ich begeistert. Dafür hätte ich dann auch locker vier Sterne verteilt.

Aber, und das ist ein ganz großes Aber … bitte, wer ist für den Titel des Buches verantwortlich? Ich habe in meiner ganzen Lesezeit mit unzähligen Krimis und Thrillern, nicht ein Buch dabei gehabt, das es schaffte mit nur zwei Worten im Titel alles zu verraten.

Ab etwa der Hälfte des Buches war für mich alles klar. Ich hab den Fall dann natürlich noch so gelesen, als wüsste ich nicht alles. Deswegen gefällt mir der Hergang an sich schon sehr gut. Allerdings hätte ich es lieber gehabt, nicht zu wissen, was läuft. Alle Spannung wurde mit dem Buchtitel absolut vernichtet. Sorry, wenn ich das so sage, allerdings ist es leider so.

Wegen der Handlung und den sympathischen Personen um Ira herum bekommt der Krimi noch drei Sterne von mir. Eigentlich dürfte ich wegen Ira und dem Titel nur zwei Sterne geben. Allerdings drücke ich dann doch mal zwei Augen zu und gebe noch die drei Sterne.

Pechmaries Rache - Carla Berling
Pechmaries Rache
von Carla Berling
(4)
Buch (Klappenbroschur)
9,99

Rezension zu "1794 - HB"

Zsadista , am 06.01.2020

Jean Michael Cardell wird nach langer Zeit mit einem neuen Auftrag betraut. Eine Frau sucht ihn auf und bittet ihn, den wahren Mörder ihrer Tochter zu finden.

Die junge Frau wurde in ihrer Hochzeitsnacht ermordet. Als Täter steht gleich ihr Ehemann auf dem Plan. Hat er doch öfters unkontrollierte Wutausbrüche. Doch die Schwiegermutter glaubt den Anschuldigungen gegen den Ehemann ihrer Tochter nicht.

Cardell nimmt die Ermittlungen nicht alleine auf. Der Fall zieht weite Kreise.

„1794 – HB“ ist der zweite Teil mit dem Ermittler Cardell aus der Feder des Autors Niklas Natt och Dag.

Das Buch habe ich als Hörbuch gehört. Die Sprecher waren Philipp Schepmann und Louis Friedemann Thiele. Die beiden Sprecher hatten gute Stimmen, ich habe ihnen gerne gelauscht. Ich muss jedoch auch sagen, dass mir während des Hörens keine großen Unterschiede aufgefallen sind. Es hätte also auch alles eine Person lesen können.

Ich habe zu dem Hörbuch gegriffen, weil mich die Inhaltsangabe gefesselt hat. Ich liebe historische Krimis. Wie die Ermittlungen damals gelaufen sind, wie die Ermittler auf die Täter gekommen sind und die Fälle gelöst haben. Ich habe mich also sehr über das Hörbuch gefreut.

Das Hörbuch hat im Gesamten 213 Kapitel. Davon waren die ersten 60 Kapitel über ein Kind, das zum Jungen heran gewachsen ist. Der Junge wurde irgendwann auf eine Kolonialinsel geschickt, dort ging es dann um Sklaven. Wie man sie quält, demütigt, bestraft, vergewaltigt, zerstückelt und als Dreck behandelt. Ok, ich sage folgendes, wenn ich ein Buch über Sklaven und deren Behandlung lesen will, dann hole ich mir spezifisch ein Buch darüber. Auch am Ende des Hörbuches war mir nicht klar, warum ich mich durch diese Kapitel quälen musste. Außer, dass ich gleich wusste, wie und von wem die Braut im Ehebett ermordet wurde. Danke für die frühe Aufklärung und die dadurch entstandene Langeweile über den Rest des Hörbuches.

Der Rest war dann auch so nicht sehr prickelnd. Das Meiste hatte überhaupt nichts mit dem Fall der toten Frau zu tun. Hat Cardell überhaupt groß ermittelt? Ich kann mich durch die ganzen unnötigen und langgezogenen Kapitel nicht wirklich an tolle oder nachvollziehbare Ermittlungen erinnern.

Meiner Meinung nach, hätte das Buch super in den Festa Verlag gepasst. Wenn ich dort ein Buch hole und lese, weiß ich vorher, dass es in den meisten Fällen um Irre geht, die gerne verstümmeln und abschlachten, um blutige Schlägereien, Zähne die ständig fliegen, Frauen die gequält und vergewaltigt werden und und und … Da ich das Buch aber nicht als Festa Buch geholt habe, sondern als ein toller historischer Krimi, ging mir das ganze gewaltig auf den Senkel.

Ständig wurde hier der Hauptaugenmerkt auf Brutalität gegen alles und jeden gelegt, anstatt auf einen anständigen Krimi-Plot.

Dazu frage ich mich, warum ich mir Stundenlang anhören musste, wie eine Frau ihre Zwillinge bekommt und mit einer anderen Frau im Wald lebt. Es hatte absolut keinen Zusammenhang mit dem eigentlichen Plot, außer dass die Frau und Cardell sich kannten. Was aber dem eigentlichen Fall auch nicht weiter half.

Und das Beste kam dann auch am Ende und lies mich nur noch mit dem Kopf schütteln und stöhnen. Es wird nichts aufgelöst. Die eine Sache klärt sich ganz fix und schnell, schwups und weg. Die andere Sache löst sich im wahrsten Sinne des Wortes in Luft oder eher Stücke auf, wo ich wieder beim Festa Verlag wäre. Das da löst sich in Wahnvorstellungen auf und das andere da hinten in Ascheflöckchen.

Manchmal frag ich mich, was in Autoren, die so etwas schreiben und dann andererseits in Lesern vorgeht, die das bejubeln und Preise verteilen. Klar, Geschmäcker sind verschieden, was ja auch wirklich super ist. Doch wieso preist man einen historischen Krimi in der Inhaltsangabe an, wenn der Krimianteil im Hörbuch von 213 Kapiteln vielleicht 25 umfasst und der Rest einfach nur unnötig oder brutal ist?

Wer also auf blutige Fressen, herausgeschlagene Zähne, gebrochene Knochen, zerschlagene Frauen, Vergewaltigungen und übel zugerichtete Sklaven und Co steht, und das ständig und dauernd, ist hier genau richtig.

Wer einen guten, durchdachten historischen Krimi mag, sollte lieber ein anderes Buch auswählen. Oder gerne danach greifen und sich selbst eine Meinung bilden. Aber sagt nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

1794 (Winge und Cardell ermitteln 2) - Niklas Natt och Dag
1794 (Winge und Cardell ermitteln 2)
von Niklas Natt och Dag
(86)
Hörbuch (Digital)
15,59 bisher 17,99

Rezension zu "Der Hof der Wunder - HB"

Zsadista , am 31.12.2019

1829 Paris, in einer alternativen Welt. Nina ist in diese Welt hinein geboren. Sie arbeitet mit ihrer Schwester Azelma in der Taverne des Vaters. Es ist nicht schön, es ist nicht leicht. Und doch kommt es noch schlimmer, als ihr Vater Azelma an den Tiger verkauft bricht Ninas Welt zusammen.

Sie fügt sich dem Wunsch der Schwester, taucht unter und tritt der Diebesgilde bei. Immer in Gedanken bei ihrer Schwester. Schwört sie sich doch, dass sie Azelma befreien wird.

Allerdings läuft nicht alles so, wie es sich Nina erträumt hat. Als sich dann noch die Krallen des Tigers nach Ettie ausstrecken, ist Nina nicht mehr zu halten. Sie will und muss Ettie vor dem Tiger retten, komme was mag.

„Hof der Wunder – HB“ ist der erste Teil einer Reihe aus dem alternativen Paris aus der Feder der Autorin Kester Grant.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Marie Bierstedt hat sehr gute Arbeit geleistet. Sie hatte die perfekte Stimme für das Hörbuch und hat es sehr gut vorgelesen.

Das Cover ist einfach, trotzdem auffallend und schön gestaltet. Wobei ich gestehen muss, dass ich nicht weiß, was die Krähe mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Es kommen in der Geschichte viele Tiere vor, doch keine Krähen. Oder habe ich im Hörbuch etwas verpasst?

Die Story wirkt am Anfang spannend und toll. Doch mit der Zeit fallen immer mehr Fehler in der Geschichte auf. Auch hat mir etwas vom Hintergrund der missglückten Revolution gefehlt. Es wird kurz erwähnt, aber nicht wirklich etwas darüber gesagt.

Nina finde ich auch nicht wirklich sympathisch. Bei ihr empfinde ich im Laufe der Story eigentlich sogar immer mehr das Gegenteil. Sie nutzt jeden für ihre Zwecke aus. Sie ist eigentlich nicht besser, wie alle anderen. Für sie gibt es zu Anfang nichts höheres, als ihre Schwester zu retten. Nur hat sich das bereits nach den ersten Kapiteln. Bis zum Ende des Buches verschwendet sie nicht einen Gedanken mehr an Azelma, was mich wirklich sehr gestört hat. Sie benutzt Leute, spielt sie gegeneinander aus. Bringt sogar Freunde ins Gefängnis, wenn es ihr ins Spiel passt.

Dazu ist sie einfach zu überpowert. Ja, sie muss etwas stehlen, wo noch nie ein Dieb eindringen konnte. Noch nie nie nie. Was macht Nina? Einen ausgeklügelten, gefährlichen Plan schmieden? Nein, sie kommt da einfach rein, als wären alle anderen zu blöd gewesen, um diesen einfachen Weg zu finden. Und verschwindet auch genauso einfach wieder. Alles klar.

Ettie ist dann das genaue Gegenteil. Dumm wie Brot, nur das Brot noch schimmeln kann. Außer „Niiiinaaa!“ kommt kaum etwas aus ihrem Mund. OK, sie soll ein kleines Mädchen sein, aber selbst kleine Mädchen sind in diesem Zeitalter nicht so einfältig wie Ettie.

Mindestens drei Typen, durch das Hörbuch kann ich mich an die Namen nicht mehr erinnern, sind wohl verliebt in Nina. Zum Glück ist die Liebesgeschichte in dem Buch sehr flach und kaum vorhanden. Was ich sehr positiv empfinde. Es gibt zwar einen Kuss, aber der ist eher unbedeutend.

Die komplette Story macht auch ständig Sprünge, die ich in wirklich nachvollziehen konnte. Vor allem für ein Hörbuch, bei dem man nicht zurück blättern kann, wären zeitliche Erwähnungen etwas besser gewesen.

Ich fand auch, zum Ende hin, war die Geschichte nicht mehr sehr rund. Es kam dann zwar noch eine wirklich unerwartete Ecke, die mich echt überraschte, aber danach hing es an allen Ecken und Kanten.

Das Ende des Buches hängt dann auch an etlichen offenen Fäden, die es wohl noch zu lösen gibt. Wobei mir das eine Hörbuch gereicht hat. Mich interessiert der Fortgang mit Nina und Ettie überhaupt nicht mehr.

Positiv war für mich, dass es ein alternatives Paris war, bei dem die Revolution nicht funktioniert hat. Ganz gut waren auch die einzelnen Gilden und ihre Machenschaften. Vor allem positiv war für mich, dass es erst einmal keine Liebesgeschichte gegeben hat. Dazu ist Nina jetzt auch nicht die klassische blonde Schönheit mit wallender Mähne und Spitzenfigur. Dazu hat sie olivfarbene Haut und keine milchgleiche Blässe. Also einmal eine ganz andere Hauptfigur wie in den üblichen Jugendromanen, die ich bisher gelesen oder gehört habe.

Negativ war halt das ganze andere, was ich schon angeführt habe und noch einiges, was ich wegen Spoilern nicht erwähnen möchte.

Ich könnte mir denken, dass jugendlichen Lesern die Liebesgeschichte fehlt. Schätze aber, dass dies in weiteren Bänden auch anders wird. Ansonsten ist es einmal eine andere Lokation wie normal und sehr interessant, obwohl man nicht viel mitbekommt.

Der Hof der Wunder - Kester Grant
Der Hof der Wunder
von Kester Grant
(3)
Hörbuch (MP3-CD)
16,19

Rezension zu "Magic Guardians - Krieg der Meere"

Zsadista , am 31.12.2019

Sam London und Tashi hat das Alltagsleben wieder. Sie gehen wie normale Schüler in die Schule. Sam wünscht sich sehnlichst den nächsten Auftrag um dem langweiligen Leben zu entfliehen.

Der Auftrag kommt dann doch schneller, als Sam erwartet. Er und Tashi werden mit Vance Vantana einen Auftrag annehmen und weit reisen müssen.

Es droht ein Krieg der Meere auszubrechen und die drei Freunde müssen dies unbedingt verhindern.

„Magic Guardians – Krieg der Meere“ ist der zweite Teil der Magic Guardians Reihe aus der Feder des Autors Todd Calgi Gallicano.

Das Cover ist einfach fantastisch. Vom Cover alleine ist leider nicht zu schließen, dass es sich hier um einen Mehrteiler, bzw. den zweiten Teil einer Reihe handelt. Ich hatte allerdings keine Probleme damit, die Personen und Handlungen unter zu bringen. Ich bin mit der Geschichte gut mitgekommen. Das Buch ist für Leser ab 10 Jahre. Ich weiß jetzt nicht, ob es in dem Alter genauso gut zu lesen ist oder ob die jungen Leser dann doch besser mit dem ersten Teil beginnen sollten.

Die Story selbst ist mir persönlich etwas zu seicht und zu aktionreich. Auch die Sache mit dem Bild und Sam fand ich etwas komisch. Als wäre Sam nie in einen Laden gegangen. Aber OK, für das Alter der Leser ist die Geschichte spannend und rasant. Wohl kaum ein junger Leser würde darüber nachdenken, dass mit der Sache mit dem Bild vielleicht etwas komisch wäre.

Die ausgedachten Figuren finde ich klasse. Ich hätte gerne am Ende noch mehr Bilder und Erklärungen der Wesen gefunden.

Schade fand ich wirklich, dass Nuks nur einen kleinen Auftritt in der Geschichte hatte. Klar, er konnte bei dem Abenteuer nicht mitreisen. Trotzdem hätte ich ihn auf der Reise gerne dabei gehabt.

Im Allgemeinen fand ich die Story für mich nicht so toll. Ich fand es halt etwas überladen und seicht. Als Jugendbuch finde ich es allerdings richtig gut geschrieben. Es ist spannend, rasant, bunt und magisch. Viele verschiedene Wesen tauchen auf und bekriegen sich sogar.

Das Buch kann ich als Jugendbuch auf jeden Fall empfehlen. Etwas ältere Leser sollten vielleicht über den ein oder anderen Hubbel drüber weg sehen oder lesen.

Magic Guardians - Krieg der Meere - Todd Calgi Gallicano
Magic Guardians - Krieg der Meere
von Todd Calgi Gallicano
(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
15,00

Rezension zu "Transfusion"

Zsadista , am 16.12.2019

Iliana Kronblum arbeitet mit ihrem alten Freund Mark bei dem Pharmakonzern Astrada. Dort haben sie ein Mittel gegen Alzheimer gefunden. Ilianas Vater ist einer der ersten Patienten, die erfolgreich mit dem Mittel Bimini geheilt wurden.

Doch von heute auf morgen verschwindet Mark spurlos. Selbst Iliana kann keinen Kontakt mehr zu ihm aufbauen. Sie rückt auf den Platz von Mark und ist ab sofort Chefin der Abteilung.

Zur gleichen Zeit werden in Schiffscontainern fünf tote Mädchen gefunden, die eine Verbindung zu Astrada aufzeigen. Iliana wüsste aber nicht, was die toten indischen Mädchen mit dem Konzern zu tun hätten.

Dann meldet sich Mark bei ihr und erzählt ihr unglaubliches. Damit sie es mit eigenen Augen sehen und verstehen kann, nimmt sie Mark mit nach Indien. Was Iliana dort zu sehen bekommt, erschüttert sie zutiefst.

„Transfusion“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jens Lubbadeh.

Das Cover ist einfach der Wahnsinn. Ich finde es absolut klasse. Dazu die spannende, etwas futuristische Inhaltsangabe und ich war gefangen von dem Buch.

Am Anfang war ich auch recht gefesselt von der Geschichte. So lange es um das Medikament Bimini ging, fand ich die Story noch ganz interessant und spannend. Leider hat das nicht sehr lange angehalten.

Iliana, muss ich gestehen, war mir zu keiner Zeit sympathisch. Auch hab ich in keiner Weise bei ihr mitgefiebert oder auf ein gutes Ende gehofft. Sie ist eine Person, die zwar auf der einen Seite aufschreit, der Ungerechtigkeit wegen. Auf der anderen Seite ist sie aber nicht besser, als Astrada und Co. Sobald es um sie selbst geht, ist ihr jedes Mittel recht und sie schreckt vor nichts zurück.

Die einzigen Personen die mir sympathisch waren, waren Phillip, ihr Ex-Mann und seine neue Freundin Christiane.

Die Story hatte am Anfang mit dem Medikament Bimini schon ihre Fehler. Da konnte ich noch drüber hinweg sehen und dachte mir nur, naja, dann eben. Weil, wenn es denn so wäre, müsste nicht nur die Blutgruppe auf einer Blutspende vermerkt werden, sondern auch noch das Alter des Spenders.

Aber sobald es dann in den zweiten Teil der Story geht, wird es echt abstrus. Einmal braucht man Babyblut, dann reicht Kinderblut und am Ende geht es plötzlich sogar mit Teenies. Aha.

Je mehr sich das Buch dem Ende neigte, umso überflüssiger ist es mir vorgekommen. Manchmal muss ich mich ehrlich fragen, was macht ein Autor eigentlich, um zu so einem Ende zu kommen. Ist der Abgabetermin morgen und er hat ihn verschlafen? Ist die vorgegebene Seitenzahl erreicht und er hat keine Lust noch etwas heraus zu löschen? Er hat sich verrannt und dann keine Ahnung mehr, wie er zu einem richtig guten Ende kommen soll? Hat er denn überhaupt eine Ahnung, wie er alles zusammenführen und beenden kann?

Was machen eigentlich die Journalisten, die als Spione im russischen Knast enden? Und wenn sie nicht gestorben sind, sitzen sie noch heute?

Iliana mitten in der schlimmsten Situation die kommen kann … Puff … Ende … aus … um dann in einem wirren Interview zu enden, das verzweifelt versucht, das Ende des Buches zu erklären.

Was ist denn eigentlich mit diesen bösen bösen Chefs von Astrada geworden? Na, die einfachste Lösung ever, könnte man sagen, leider aber auch die dämlichste. Und was ist am Ende überhaupt mit Bimini, als alles aufgeflogen ist? Ja, hallo? Alles noch einfacher. Alles eben Friede, Freude, Eierkuchen! Und so einfach, warum ging das denn eigentlich nicht am Anfang so? Ach nein, da war doch noch was.

Zum Ende noch mein persönlicher und einziger Thriller an dem Buch. Nur mal zum Nachdenken … wenn ich 150 Jahre alt werden würde, mal kurz rechnen … müsste ich mit Sicherheit bis mindestens 130 arbeiten gehen. Das wären noch 80 Jahre buckeln, bis ich in Rente gehen könnte. Horror!

Klar, die Story ist erfunden. Ich finde allerdings, in der Ausführung würde das Genre Science Fiction besser als Thriller passen. Die Idee selbst ist ja recht spannend. Die Ausführung allerdings mehr als Utopisch und nicht durchdacht. Außerdem fehlt irgendwie die Hälfte der Geschichte, da das Buch an allen losen Enden einfach abbricht. Dazu passen Titel und Untertitel nicht wirklich zum Inhalt.

Ich hätte gerne noch mehr und nähere Punkte genannt, warum ich das Buch am Ende so schlecht fand. Ich lasse das allerdings lieber sein, sonst müsste ich spoilern, was die Seiten hergeben. Ich hoffe so schon, dass ich nicht zu viel verraten habe. Es gibt ja schließlich auch Leser und Leserinnen, die das Buch trotz allen Rezensionen gerne selbst lesen möchten. Das finde ich auch gut, dann jeder hat seinen eigenen Geschmack. Meiner war es leider halt absolut nicht.

Transfusion - Sie wollen dich nur heilen - Jens Lubbadeh
Transfusion - Sie wollen dich nur heilen
von Jens Lubbadeh
(4)
Buch (Paperback)
14,99

Rezension zu "Ghost Writer - HB"

Zsadista , am 09.12.2019

„Ghost Writer – HB“ ist eine Kurzgeschichtensammlung aus der Feder des Autors Andreas Gruber.

Das Hörbuch umfasst 19 Storys die mehr oder weniger lang sind. Gelesen wird das Buch vom Autor selbst und Achim Buch. Der Autor liest die Einführungen zu den jeweiligen Storys, Achim Buch liest dann die Geschichte selbst.

Ich fand die Geschichten jetzt nicht so prickelnd, wie in dem ersten Band, den ich von Andreas Gruber gehört habe. Diese hier waren fast durchweg eher zäh, nicht spannend und vorausahnend.

Manchmal verstand ich die ganze Geschichte nicht. Dann dachte ich am Ende einfach nur noch „Hä? Und was war das jetzt?“. Da ich mir keine Notizen gemacht habe, kann ich jetzt nicht auf die einzelnen Geschichten eingehen.

Ich nehme nur einmal eine der ersten Geschichten, die im zweiten Weltkrieg spielt. Der Protagonist fährt sieben Tage lang in einem Aufzug in das Innere der Erde. Ich muss da echt nicht wissen, dass er sich aus Langeweile ständig einen runter holt. Wobei ich immer noch, über den leisesten Sinn der Story nachdenke. Naja, immerhin kann ich mich überhaupt noch an sie erinnern.

Auch die Story mit dem PC und den Spinnen war ewig zäh und lang. Am Ende ergab sie für mich absolut keinen Sinn. Sie war ansatzweise gruselig, nicht einmal annähernd Twilight Zone mäßig.

So erging es mir hier leider bei den meisten Geschichten. Manche waren ganz nett, andere hab ich dann gleich wieder vergessen. Manchmal waren sie, wie ein schlecht erzählter Witz, über den ich nicht lachen konnte oder ihn schon zu oft gehört hatte.

Ich vergebe hier drei Sterne, weil manche Storys, noch mit einem Auge zudrücken, ganz gut waren. Hatte mir nach dem ersten Band hier aber mehr versprochen.

Ghost Writer - Andreas Gruber
Ghost Writer
von Andreas Gruber
(1)
Hörbuch-Download (MP3)
21,95

Rezension zu "Vernichtung - HB"

Zsadista , am 09.12.2019

Stockholm. Ein Obdachloser wird gefunden. Es ist offensichtlich, dass er an einer Überdosis gestorben ist. Doch die Gerichtsmedizinerin glaubt das nicht und ruft die Nummer an, die der Tote in seiner Jackentasche hatte. Es ist die Nummer von Mikael Blomkvist. Blomkvist kennt den Mann nicht. Der Obdachlose lässt ihn aber nicht los und Mikael fängt an, der Sache auf den Grund zu gehen.

Blomkvist kontaktiert Lisbeth Salander und bittet sie um Hilfe in der Sache. Doch Lisbeth ist gerade in Moskau. Sie hat ihre Schwester aufgespürt und will sie endlich umbringen. Zu tief sitzt der Hass und schwärt die Rache, als dass sie von ihr ablassen könnte.

Trotzdem macht sich Lisbeth auf und hilft Blomkvist den Fall zu lösen. Der Fall zieht weitere Bahnen als sich die beiden je denken konnten.

„Vernichtung – HB“ ist der sechste Band der Millennium Saga aus der Feder des Autors David Lagercrantz.

Gehört habe ich das Buch als Hörbuch. Der Sprecher Dietmar Wunder hat wieder sehr gute Arbeit geleistet.

Mit dem Inhalt des Hörbuches bin ich dann nicht so warm geworden. Ich fand die komplette Story irgendwie langweilig und total verworren. Ich habe das Hörbuch vor vier Tagen fertig gehört und kann jetzt schon den Inhalt nicht mehr richtig rekonstruieren. Ich kann mich nicht einmal mehr an das Ende mit Lisbeth und ihrer Schwester erinnern. Ich fürchte, das sagt schon einiges über das Buch aus.

Ich muss gestehen, ich wusste nicht, dass es sich bereits um den sechste Band der Reihe handelt. Ich hatte vor kurzem den Film „Verschwörung“ angesehen und dachte, das wäre der letzte Teil der Reihe. Wobei ich jetzt im Nachhinein erst mitbekommen habe, dass der Film erst der vierte Teil war. Was mich dann noch verwirrter mit dem sechsten Teil zurück gelassen hat.

Die beiden Hauptpersonen an sich, waren mir ja soweit schon vertraut. Wobei ich mich jetzt auch frage, wie oft stirbt Lisbeths Schwester denn eigentlich in den 6 Teilen? Sie scheint eng verwandt mit einer Katze zu sein.

Die Story selbst kam mir einfach zu überladen vor. In die Geschichte wurde einfach zu viel reingepackt. So viele verschiedene Personen, so viele Begebenheiten, so viele Verbrechen, weniger wäre da wohl mehr gewesen.

Mir hat das Hörbuch jetzt nicht so gefallen, wobei ich von dem Film letztens begeistert war. Wenn ich nach dem hören eines Buches, den Inhalt nicht mehr weiß, muss ich sagen, es war wohl nicht so gelungen. Die Leser sollten sich da aber besser selbst ein Urteil bilden. Vielleicht ist es hier auch besser, das Printbuch zu lesen, anstatt zu dem Hörbuch zu greifen.

Vernichtung - David Lagercrantz
Vernichtung
von David Lagercrantz
(19)
Hörbuch-Download (MP3)
15,00

Rezension zu "Der Kampf ums Sol-System"

Zsadista , am 07.12.2019

Horus ist mit seiner Armada auf dem Weg nach Terra. Am Rand des Sol-Systems gelingt ihm der Durchbruch durch ein Warptor und der Kampf ums System und den Thron der Macht beginnt.

Horus will unbedingt seinen Vater, den ewigen Imperator, töten und dessen Macht übernehmen. Tausende Schiffe führt er in die Schlacht.

Doch ihm gegenüber steht Rogal Dorn, Primarch der Imperial Fists, die Prätorianer und Massen an Wehranlagen und Flottenverbänden. Kampflos wird hier gar nichts fallen. Und schon dreimal nicht an Horus, den Günstling des Chaos.

Zwischen den Schlachten, gibt es noch die Memoratorin Mersadie Oliton, die eine wichtige Information zu Terra bringen will. Leider ist sie im Moment noch in Gefangenschaft und es besteht keine Aussicht, dass sie bis zu Terra gelangen könnte.

„The Horus Heresy – Der Krieg ums Sol-System“ ist ein Buch aus der Reihe der Horus Heresy Bücher aus der Feder des Autors John French.

Das Buch ist der Auftakt des Endkampfes zwischen Horus und dem ewigen Imperator.

Das Cover ist wie immer bombastisch. Der mächtige und übergroße Rogal Dorn in der Mitte, den Kampf erwartend, ist schon eine Figur, die man nicht übersehen kann.

Genauso ist dann auch der Inhalt des Buches. Wir befinden uns im Warhammer Universum. Hier ist einfach alles übertrieben, darüber muss man nicht jammern, das ist einfach so. Wenn hier mal an einem Stück eine halbe Million Menschen stirbt, interessiert keinen Space Marines. Selbst wenn komplette Schiffe mit Besatzung geopfert werden, egal, was muss, das muss.

Es gibt auch nicht viel Vorgeplänkel. Man fängt an zu lesen und ist fast im gleichen Moment schon mitten in der Schlacht. Und so geht es dann auch weiter. Man fällt von Raumschlacht, zum Mann gegen Mann Kampf, zum Gemetzel, Angriff, Flucht und wieder Angriff. Man hat kaum Zeit, Luft zu holen.

Rein die Stellen mit der Memoratorin Oliton bringen ab und an mal ein paar ruhigere Sequenzen in das Buch.

Da ich das Buch als ebook gelesen habe, ist es mir manchmal etwas schwer gefallen, alle Namen auseinander zu halten. Am Anfang des Buches sind zwar alle Namen aufgeführt, mir ist es aber dann doch zu müßig im Buch immer herum zu klicken und nachzusehen. Da wäre das Printbuch wesentlich besser gewesen. Mit den bekannten Figuren hatte ich so auch keine Probleme. Viele sind mir namentlich und optisch sehr gut bekannt.

Der Schreibstil wirkt am Anfang sehr schwer und übertrieben heroisch. Nach der Einleitung ändert sich das aber und das Buch ist sehr flüssig zu lesen. Wobei ich hier empfehle, dass man es nur liest, wenn man sich auch etwas im Warhammer Universum auskennt. Ansonsten geht man mit dieser Masse an Informationen baden und das Buch macht keinen Spaß mehr.

Das Buch ist mega übertrieben, es gibt massenhaft Tote, Schlachten ohne Ende, ständige Kämpfe und Scharmützel. Wohl in allen Ecken und Enden ist es übertrieben, die Zahlen überrennen den Leser. Trotzdem fand ich den Band richtig gut und macht heiß auf die weiteren Bände der Endschlacht.

Der Krieg ums Sol-System - John French
Der Krieg ums Sol-System
von John French
(1)
Buch (Paperback)
15,00

 
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