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Meine Bewertungen

Ein spannendes Endzeit-Szenario

CharleensTraumbibliothek , am 12.01.2019

Meine Meinung:
Das Cover hat mir sofort gefallen. Es wirkt auf mich stimmig, ansprechend und hat mich direkt neugierig gemacht. Die Person und der Hund kommen auch im Buch vor, so dass es passt.

Da dies nicht mein erstes Buch von Oliver Pätzold war, war mir sein Schreibstil bereits bekannt. Er ist auch in diesem Buch flüssig, lebhaft und gut zu lesen. Super schnell bin ich durch die Seiten geflogen und er war so bildgewaltig, dass ich immer wieder automatisch Bilder im Kopf hatte.

Der Klappentext verrät ja schon sehr gut, worum es in diesem Buch geht. Kurz gesagt kann man sagen, dass der Asteroid "Mathilda" auf der Erde aufschlägt und eine Kettenreaktion in Gang setzt, die katastrophale Folgen für Europa hat. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass sich alles wirklich nach und nach entwickelt. Die Geschichte beginnt vor dem Aufschlag, so dass man alles hautnah miterleben kann.

Oliver Pätzold hat eine tolle Story geschaffen, indem er die Familienmitglieder vor besagtem Ereignis auf unterschiedliche Wege geschickt hat. So hat man verschiedene Handlungsstränge, erlebt die Dinge unterschiedlich und weiß genau was wo derzeit geschieht. Normalerweise bin ich kein Fan von verschiedenen Handlungssträngen, aber hier sind sie dennoch so nah verstrickt, dass dies in meinen Augen überhaupt kein Nachteil dargestellt hat.

Die Charaktere haben mir unheimlich gut gefallen. Sie haben immer authentisch und nachvollziehbar gehandelt, egal ob es die 18-jährige Emma, einer ihrer Elternteile oder ihr Freund war. Die charakterliche Entwicklung war teilweise sehr stark und sie sind ziemlich über sich hinausgewachsen. Bei einigen war es toll mit anzusehen, was sie alles für einen geliebten Menschen auf sich nehmen.

Besonders gut gefallen hat mir die erschaffene Winterlandschaft, die auf mich irgendwann aufgrund der vielen Massen wirklich sehr bedrückend gewirkt hat. Die Bedrohung war wirklich spürbar und die ein oder andere Szene war auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Ich finde das ganze Szenario sehr interessant, fesselnd und durchaus realistisch. Es gab hier aber auch die ein oder andere Strecke, dir mir etwas langatmig vor kam.

Fazit:
"Mathilda" von Oliver Pätzold ist ein gelungener Endzeit-Thriller, den man auf jeden Fall nicht verpassen sollte. Sein Schreibstil ist wieder super zu lesen, die Charaktere perfekt gelungen und das Szenario ist durchaus realistisch dargestellt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Mathilda - Oliver Pätzold
Mathilda
von Oliver Pätzold
(6)
Buch (Taschenbuch)
11,99

Ein gelungenes Debüt mit toller Message

CharleensTraumbibliothek , am 12.01.2019

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es gefällt mir, wirkt sehr harmonisch und in sich stimmig. Die farbliche Gestaltung ist mir besonders ins Auge gestochen.

Der Schreibstil von Franie Leopold hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und leicht zu lesen. Sehr schnell bin ich durch die Seiten geflogen und immer wieder haben sich Bilder vor mein inneres Auge geschoben.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Ella und Christian geschrieben.
Ella ist eine junge Frau die vor vier Jahren einen Unfall hatte und seitdem eine körperliche Behinderung und psychisch angeschlagen ist. Zu ihren Eltern hat sie so gut wie keinen Kontakt, da sie nicht die von ihnen gewünschte Vorzeigetochter ist. Lediglich ihre beste Freundin Sue und dessen kleine Schwester Abbie sind der Lichtblick in ihrem Leben. Ich mochte Ella von der ersten Seite an, sie ist mir sehr sympathisch gewesen. Ihre Selbstzweifel sind aber bis zum Ende deutlich zu sehen, ihre Seele ist gezeichnet von tiefen Narben.
Christian ergeht es ähnlich, aber hier kann ich nicht so viel zu dem Geschehen sagen, ohne euch zu spoilern. Er ist Besitzer mehrerer Clubs, meidet den Kontakt zu seiner Familie. Seit diesem bestimmten Ereignis ist er berechnend und gefühlskalt geworden. Er trinkt viel zu viel, versteckt seine Gefühle hinter einer immer ernst dreinblickenden und distanzierten Miene. Auch Christian hat einen einzigen und besten Freund, der immer für ihn da ist. Ebenso wie Ella mochte ich ihn trotz seiner kühlen Art vom ersten Moment an.
Beide Charaktere haben viele Parrallelen, in denen ich mir persönlich doch mehr Unterschiede gewünscht hätte. Sie verändern sich auch in meinen Augen einfach zu schnell und zu extrem. Ihre Geschichten sind zwar unterschiedlich, aber an und für sich sind sie sich zu ähnlich.

In diesem Buch geht es um die Liebe auf den ersten Blick und um gebrochene Herzen, die sich gegenseitig retten. Franie Leopold hat hier schon sehr kitschig und schmalzig geschrieben, was man wirklich mögen muss. Manchmal war es mir zu viel des Guten und auch die Gedanken der beiden Protagonisten haben für mich zu viel Raum eingenommen. Neben der Liebesgeschichte an sich spielt aber auch die Vergangenheit der beiden eine Rolle, besonders der Unfall von Ella. Ab einem gewissen Punkt war die Handlung jedoch recht vorhersehbar, was für mich aber kein Problem bei einem Liebesroman darstellt.
Der Grundgedanke hat mir sehr gut gefallen, aber das volle Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Ich würde sagen, es ist noch Luft nach oben und handelt sich hierbei um einen schönen Liebesroman für Zwischendurch, wenn man Lust auf eine große Portion Schmalz und Kitsch hat.

Fazit:
Bei "Mein Herz ist ein Mosaik" von Franie Leopold habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ihr Schreibstil ist locker flockig, hält aber auch eine große Portion Kitsch und Schmalz bereit. Die Charaktere hätten in meinen Augen gern unterschiedlicher sein können und haben sich für meinen Geschmack zu schnell zu sehr verändert.

3/5 Punkte
(Gut)

Vielen Dank an den Hippomonte Verlag zur kostenlosen Bereitstellung eines Leseexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

Mein Herz ist ein Mosaik - Franie Leopold
Mein Herz ist ein Mosaik
von Franie Leopold
(4)
Buch (Taschenbuch)
13,99

Wow, was für ein toller Fantasyauftakt

CharleensTraumbibliothek , am 06.01.2019

Meine Meinung:
Das Cover hat mich auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen. Es wirkt zwar recht düster, vermittelt aber direkt den Eindruck einer High Fantasy Story. Ich finde es stimmig und ansprechend. Vermutlich sieht man hier auch die Protagonistin Krona.

Der Schreibstil von Susanne Pavlovic ist flüssig und super zu lesen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und es haben sich auch alle Szenen bildlich in meinem Kopf abgespielt, was total viel Spaß gemacht hat.

Das Buch ist aus der Erzähl-Perspektive geschrieben und wir haben hier viele verschiedene Protagonisten, wie es oftmals für High Fantasy typisch ist. Zu den einzelnen Charakteren möchte ich gar nicht so viel verraten, weil ich euch auch nicht spoilern möchte. Was ich euch aber verraten kann ist, dass die vielen Charaktere auch sehr facettenreich und total unterschiedlich sind. Jeder hat seine Eigenart und egal, ob es die erfahrene Kriegerin Krona aus dem Klappentext ist, oder aber einer der Zwerge - ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Sie sind alle authentisch, haben ihre eigene Geschichte und ich konnte ihr Handeln zu jeder Zeit nachvollziehen.

Die Story an sich hat mir von der ersten Seite an richtig gut gefallen. Ich war sofort im Bann des Buches gefangen und wollte es nicht zur Seite legen. Es gibt hier verschiedene Handlungsstränge, die erst nach und nach aufeinandertreffen. Die getrennten Ereignisse sind zu Beginn nur ganz leicht verwoben, fügen sich aber immer mehr zu einer einzigen Story zusammen. Mir hat dies in diesem Fall richtig gut gefallen, obwohl ich sonst nicht unbedingt ein Fan von unterschiedlichen Handlungsstängen bin.
Es gibt viele spannende und gefährliche Szenen. Natürlich gibt es hin und wieder auch ein paar kleinere Strecken, in denen die Spannung nicht ganz so hoch gehalten wird. Dies ist aber der Komplexität der Welt, den Figuren und der Handlung geschuldet.
Das Ende ist offen gehalten, so dass man auf jeden Fall zum Folgeband greifen muss.

Fazit:
Bei "Feuerjäger: Die Rückkehr der Kriegerin" von Susanne Pavlovic kommt jeder High-Fantasy-Fan voll auf seine Kosten. Sie konnte mich mit ihrem leichten Schreibstil, den Charakteren und der Komplexität der Handlung voll überzeugen.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Die Rückkehr der Kriegerin / Feuerjäger Bd.1 - Susanne Pavlovic
Die Rückkehr der Kriegerin / Feuerjäger Bd.1
von Susanne Pavlovic
(10)
Buch (Taschenbuch)
14,90

Es geht spannend weiter

CharleensTraumbibliothek , am 06.01.2019

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir wieder richtig gut und es passt auch gut zum Titel und Inhalt. Außerdem fügt es sich sehr gut in die Reihe mit ein.

Der Schreibstil von Andreas Suchanek hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Hin und wieder hatte ich automatisch Bilder vor meinem inneren Auge.

Bei mir liegt es schon ein paar Monate zurück, dass ich die vorherigen Bände gelesen habe, so dass mir vieles gar nicht mehr in Erinnerung war. Ich habe einige Seiten gebraucht, um wieder in der Geschichte anzukommen. Zu Beginn des Buches hat Andreas Suchanek eine kleine Zusammenfassung eingebaut, so dass man alle wichtigen Informationen direkt parat hatte. Wir begleiten hier wieder die üblichen Charaktere, die wir bereits kannten. Eine große Weiterentwicklung oder Vertiefung der Charaktere sind in diesem Band nicht vorhanden, dafür aber die Story.

Die Reihe baut aufeinander auf, weshalb man die vorherigen auf jeden Fall gelesen haben muss. Es geht hier interessant weiter und es gibt auch wieder einige informative Szenen. Die Komplexität der Geschichte nimmt weiter zu und der Fokus liegt in diesem Band ganz klar auf der Identität und Geschichte der Schattenfrau. Endlich werden hier einige offene Fragen beantwortet. Das Ende ist mal wieder so gestaltet, dass man einfach wieder zum Folgeband greifen möchte.


Fazit:
Der Band "Das Erbe der Macht: Schattenfrau" von Andreas Suchanek hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe, um wieder in die Geschichte zu finden. Die Story wird weiter vertieft und es werden endlich wieder ein paar Fragen geklärt.

5/5 Punkte
(Perfekt!)

Schattenfrau / Das Erbe der Macht Bd.6 - Andreas Suchanek
Schattenfrau / Das Erbe der Macht Bd.6
von Andreas Suchanek
(24)
eBook
2,49

Für Fans des Paranormalen

CharleensTraumbibliothek , am 23.12.2018

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es vermittelt einen bedrohenden und unheimlichen Eindruck, der mich neugierig gemacht hat. Ich finde es wirkt rundum perfekt und stimmig.

Der Schreibstil von Mats Strandberg war flüssig und gut zu lesen. Manchmal wirke er etwas distanziert und kühl, passend zum Inhalt des Buches. Dies hat den Eindruck, den man beim Lesen gewonnen hat, noch etwas verstärkt. Es haben sich auch immer wieder einige Szenen wie ein Film in meinem Kopf abgespielt, so dass das Lesen super viel Spaß gemacht hat.

Abwechselnd begleitet man den 39-jährigen Joel und Nina, die sich aus Kindsheitstagen kennen. Joel's Mutter Monika war selbst wie eine Mutter für Nina, die Liebe und Verbundenheit zu Monika hat man durch das ganze Buch hinweg gespürt. Monika hatte einen Infarkt und ist seitdem demenzkrank. Ihre Erkrankung verschlechtert sich so sehr, dass Joel sie in ein Altenpflegeheim bringt. Dort arbeitet auch Nina. Joel ist - besonders zu Beginn des Buches - sehr überfordert mit der Situation und hofft auf die Hilfe seines Bruders.
Im Laufe der Geschichte erfährt man so einiges über die Vergangenheit der Charaktere, was ihnen noch an Tiefe einbringt.
Ich mochte sie, auch wenn sie manchmal sehr unterkühlt rübergekommen sind.
Es gibt noch so einige Nebencharaktere, wie zum Beispiel die anderen angestellten im Pflegeheim oder aber dessen Bewohner. Jeder hatte seine ganz eigene Persönlichkeit, was mir sehr gut gefallen hat.
Zwischendurch hat Mats Strandberg auch noch kurze Abschnitte eingefügt, die sich aus der Sicht des allwissenden Erzählers allgemein um die Geschehnisse im Altenpflegeheim drehen.

Die Story an sich hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird hauptsächlich in dem Altenpflegeheim erzählt, so dass der Kartenausschnitt der Handlung nicht sehr groß ist. Dies macht das Buch aber nicht schlechter, weil sich in dem Heim einfach so viel abspielt, dass es nie langweilig wird. In dieser Geschichte ist die Stimmung sehr düster und diese Finsternis ist sehr präsent. Sie zieht sich durch das ganze Buch, was mich persönlich sehr gefesselt hat. Ein richtig starker Horrorfaktor ist hier nicht vorhanden, aber manche Szenen fand ich schon recht unheimlich. Für Fans des Paranormalen ist das Buch in meinen Augen auf jeden Fall empfehlenswert.

Nach dem Lesen ist mir die Geschichte noch ein paar Tage im Kopf rumgespuckt und es sind mir einige Fragen gekommen, die vom Inhalt nicht so ganz geklärt wurden. Deshalb fehlte es mir letztendlich doch an ein paar mehr Informationen, was "das Böse" in diesem Buch angeht.

Fazit:
Mats Strandberg ist mit "Das Heim" eine fesselnde Geschichte gelungen, die mich das Buch nicht hat aus der Hand legen lassen. Die Stimmung war passend düster und drückend, manche Szenen in meinen Augen schon recht gruselig. Ich finde das Buch ist für Fans des Paranormalen zu empfehlen.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Das Heim - Mats Strandberg
Das Heim
von Mats Strandberg
(35)
Buch (Paperback)
14,99

Einfach nur toll - ein wahres Vergnüngen

CharleensTraumbibliothek , am 23.12.2018

Meine Meinung:
Puh, was für ein tolles Buch :D Ich hoffe, ich werde euch meine Begeisterung gut übermitteln können!

Auf das Buch wurde ich zuerst aufmerksam, weil mich die Autorin direkt mit Überraschungspost angeschrieben hatte. Daraufhin war ich so neugierig, dass ich das Buch auch beim Verlag zwecks einer Besprechung angefragt hatte.

Das Cover gefällt mir auf Anhieb schon richtig gut. Es wirkt schon ein wenig glamorös und passt somit auch perfekt zum Titel und Inhalt des Buches.

Der Schreibstil von Evelyn Uebach ist einfach wundervoll und modern. Von der ersten Seite an war ich im Buch angekommen. Aufgrund seiner Leichtigkeit sind die Seiten einfach nur so verflogen und die eingebauten Details haben dafür gesorgt, dass sich - sehr zu meiner Begeisterung - ganze Szenen bildhaft in meinem Kopf abgespielt haben.

Die Charaktere sind Evelyn Uebach wunderbar und einfach rundum perfekt gelungen. Wir begleiten abwechselnd die drei Charaktere Vicky, Clea und Robin, wobei Vicky mit Abstand wirklich den größten Teil einnimmt. Eigentlich solltet ihr euch selbst überraschen lassen, aber ich muss euch unbedingt einen kleinen Eindruck zu den Charakteren vermitteln. Ich habe sie alle soooooo geliebt und in mein Herz geschlossen.
Ich mag die junge, starke und aufmüpfige Vicky, die nur in der glamorösen Gemeinschaft landet, um sich an Robin zu rächen. Sie ist sich für nichts zu schade und ein totaler Sonnenschein. Ich persönlich würde mich über solch eine Freundin riesig freuen.
Robin hingegen ist sehr von sich eingenommen und weiß genau, welche Wirkung er auf Frauen hat. Er ist nur schwer zu durchschauen, was ihn auch sehr geheimnisvoll wirken lässt.
Clea nimmt von den dreien den kleinsten Part ein, hat aber auch eine tragende Rolle. Man spürt ihre Liebe zu Robin von Beginn an.

Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt.
Vicky bewirbt sich in der glamorösen Gesellschaft, um sich gegen andere Bewerberinnen durchzusetzen und die Erstharmonie von Robin zu werden. Dieser hat ihre beste Freundin bedroht und nun möchte sie undercover auftreten und sich an ihm dafür rächen. Ihre Freundin hat ihr nicht erzählt, was der Grund der Bedrohung ist oder woher sie sich kennen - und das, obwohl sie sich sonst immer alles erzählen und keinerlei Geheimnisse voreinander haben. Auf den ersten Blick vergleicht man es vielleicht mit der Sendung "Der Bachelor" oder mit den Büchern der "Selection"-Reihe, aber schnell merkt man, dass man "Glamour Girl" überhaupt nicht damit vergleichen kann. Dieses Buch übertrifft beides bei weitem!
Es gibt spannende, aber auch sehr emotionale Momente. Einige Dinge sind natürlich etwas vorhersehbar, aber dafür ist die Geschichte auch viel tiefgreifender, als man ursprünglich annimmt. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, denn Evelyn Uebach hat immer wieder ein paar Szenen oder Sätze eingebracht, die mich zum Lachen gebracht haben. Der Spannungsbogen ist so hoch gehalten, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es richtig inhaliert habe. Das Buch hat also von allem etwas zu bieten und der Mix ist in meinen Augen perfekt gelungen.
Die Story an sich war etwas ganz neues für mich und hat mich von Anfang bis Ende begeistert.
Am Ende gibt es keine offenen Fragen, aber dennoch ist es offen gehalten und endet in einem gemeinen Cliffhanger. Ich warte nun sehnsüchtig auf den zweiten Band, der den Abschluss darstellt.

Fazit:
Zu "Glamour Girl: Wer liebt verliert" von Evely Uebach brauch ich gar nicht viel sagen, denn es ist in meinen Augen rundum perfekt gelungen - ein großes Meistwerk, welches nach mehr verlangt. Ich liebe die Story, die Charaktere und den wundervollen Schreibstil.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Glamour Girl - Evelyn Uebach
Glamour Girl
von Evelyn Uebach
(13)
Buch (Taschenbuch)
14,00

Eine Dystopie mit toller Endzeitstimmung

CharleensTraumbibliothek , am 18.12.2018

Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen, obwohl es über den Inhalt eigentlich nichts preis gibt. Mir gefallen die eingearbeiteten Schriftzüge, die super im Fokus stehen und die zerfallene Stadt im Hintergrund. In meinen Augen ist es perfekt gelungen.

Der Schreibstil von Katrin R. Petzold hat mich von der ersten Seite an eingenommen. Er ist locker und leicht zu lesen, so dass ich von der ersten Seite an auch schon in die Geschichte eingetaucht bin. Immer wieder sind die Szenen in meinem Kopf bildlich abgelaufen, so dass mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat.

Wir begleiten hier die junge Frau Rena Vegas, die zusammen mit ihren Eltern in einem Gebäudekomplex lebt. Sie ist Kriegerin und wirkte auf mich immer sehr reif und authenthisch. Ich mochte sie von Beginn an, denn sie hat wirklich auch den Charakter einer Kämpferin. Sie gibt nie auf, egal wie ausweglos die Situation auch aussehen mag.
Alle Charaktere haben mich sehr gut gefallen und konnten mich überzeugen.

Das Setting hat mich sehr an einen Mix aus "The walking dead" und "I am legend" erinnert. Es ist zwar doch etwas anders, aber die Ähnlichkeit ist schon gegeben. Die Bevölkerung außerhalb der Stadt wurde mit einem Virus infiziert, der die Menschen äußerlich verändert und dazu veranlasst, die Nichtinfizierten anzugreifen.
Die Handlung nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Es dauert nicht lange, bis unsere Protagonistin auf eine Mission geschickt wird, bei der sie zusammen mit einigen anderen Kriegern den sicheren Unterschlupf verlassen muss. Es gibt hier viele Kämpfe und brenzlige Situationen, aber so richtig gefesselt hat mich die Geschichte nicht. Ich kann nicht sagen, woran es lag. Vielleicht fehlte es mir an neuen Ideen, es gab einige Momente, die doch den anderen ähnelten oder aber die einem schon aus erwähnten Serien/Filmen bekannt vor kamen. Katrin R. Petzold hat überraschende Wendungen eingebaut, mit denen man so nicht rechnen konnte und immer wieder wurden neue Fragen aufgeworfen, die mich neugierig gemacht haben.

Am Ende ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt und es gibt immer noch viele offene Fragen, weshalb ich nun sehnsüchtig auf den Folgeband warte.

Fazit:
"Infilum" von Katrin R. Petzold ist ein gelungener Auftakt, der mich mit einem tollen Schreibstil und einer starken Protagonistin überzeugt. Immer wieder wurden neue Fragen aufgeworfen, die mich neugierig gemacht haben. Auch wenn es mich nicht vollständig überzeugen konnte, gibt es von mir eine Lesempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Infilum - Katrin R. Petzold
Infilum
von Katrin R. Petzold
(9)
Buch (Taschenbuch)
14,99

Eine seichte Liebesgeschichte für Zwischendurch

CharleensTraumbibliothek , am 18.12.2018

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend für einen Liebesroman. Es wirkt sehr leicht und gefällt mir mit den seichten und warmen Farbtönen. Es passt auch perfekt zu einer Szene im Buch.

Der Schreibstil von Kerstin Barth ist locker flockig und sehr gut zu lesen. Er ist leicht und passt sehr gut zu einem Liebesroman. Immer wieder haben sich aufgrund einiger geschickt eingebauter Details Bilder in meinem Kopf gebildet.

Als Protagonistin haben wir hier die junge Frau Holly. Ich muss gestehen, dass sie mir leider viel zu oft kindisch war und sich immer wieder als unreif erwies. Dadurch viel es mir schwer, sie sympathisch zu finden. Sie sucht in meinen Augen zu sehr nach dem perfekten Mann und stellt sich dabei oft sehr tollpatschig und naiv an.

Bei der Handlung hätte ich mir auch gern ein wenig mehr tiefe gewünscht. Es handelt sich hierbei um einen Liebesroman, den man so mal zwischendurch gut lesen kann. Die Seiten sind super schnell verflogen. Holly sucht - wie bereits erwähnt - in diesem Buch lediglich nach dem perfekten Mann für sie und versucht ihn in jedem zu sehen, der ihren äußerlichen Ansprüchen gerecht wird. Dabei verrennt sie sich gern mal. Ich denke, dass man gerne noch ein paar mehr Seiten hätte benutzen können, um dem Ganzen mehr Tiefe einverleiben zu können. Es gibt so gut wie keine Überraschungen und die Handlung plätscherte mehr so vor sich hin. Dieses Buch ist auf jeden Fall eine gute und geeignete Lektüre um abzuschalten.

Fazit:
Bei "Holly und die Sache mit dem Wünschen" von Kerstin Barth handelt es sich in meinen Augen um eine seichte Lektüre, die gut zum Abschalten geeignet ist und die an perfekt zwischendurch lesen kann. Die Protagonistin war mit leider nicht ganz so sympathisch, wie ich es mir erhofft hatte und insgesamt hätte ich mir auch bei der Handlung mehr Tiefe gewünscht.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Holly und die Sache mit dem Wünschen - Kerstin Barth
Holly und die Sache mit dem Wünschen
von Kerstin Barth
(6)
Buch (Taschenbuch)
8,99

Ein guter Auftakt, der viel Potenzial hat

CharleensTraumbibliothek , am 13.12.2018

Meine Meinung:
Auf die Neuauflage des Buches hab ich mich schon sehr gefreut.
Das neue Cover gefällt mir unheimlich gut. Die Farben finde ich einfach nur toll und es gibt so viel zu entdecken, dass man auf einen Blick gar nicht alles erfassen kann. Obwohl so viel los ist, wirkt es nicht überladen sondern an sich stimmig.

Die Buchaufmachung finde ich sehr gelungen. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es ein passendes Zitat zum Inhalt mit einer wunderschönen kleinen Zeichnung. Auch hier hat man die Liebe zum Detail gespürt.

Der Schreibstil von Carmen Schneider ist leicht zu lesen. Er ist so flüssig, dass man schnell durch die Seiten fliegt. Immer wieder haben sich in meinem Kopf Bilder gebildet, was das Lesen sehr angenehm gemacht hat.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben und wir begleiten die 17-jährige Kayla. Sie hat aufgrund eines Unfalls ihre Familie verloren, lediglich ihre Großmutter ist ihr geblieben. Zu dieser hatte sie allerdings schon jahrelang keinen Kontakt mehr. Sie vermisst ihre Familie, verfällt fast schon in Depressionen. Ich habe Kayla nicht als den typischen Teenager empfunden, kann es aber nur schwer beschreiben. Auch wenn sie mir sympatisch war, konnte ich ihr Handeln nicht immer ganz nachvollziehen. Wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre, hätte ich manches Mal nicht so schnell locker gelassen sondern weiter nachgebohrt. Manchmal hat sie mir einfach zu viel hingenommen, was für einen Teenager nicht unbedingt typisch ist.

Die Story an sich hat mir gut gefallen, wobei ich auch hier irgendwie mehr erwartet hatte. An sich war die Handlung ganz nett zu lesen, aber ich glaube, sie wird mir leider nicht lange im Gedächtnis bleiben.
Carmen Schneider hat sich in manchen Momenten sehr viel Zeit für Details genommen - besonders wenn es um Umgebungs- bzw. Ortsbeschreibungen ging. Dies machte das Ganze stellenweise leider etwas langatmig. Manche wichtige Szenen waren hingegen nicht ganz so ausgereift, hätten gern etwas ausführlicher sein können. Hier hat man dann doch die wenige Seitenzahl gemerkt und ich hätte mir mehr gewünscht.
Der Einstieg ist mir schon etwas schwer gefallen, wirkte auf mich recht holprig. Es gab viele Fragezeichen, die erst zum Ende hin geklärt wurden. Ich glaube, man hätte das Geheimnis auch zurück halten, aber die Story an sich noch etwas runder machen können.
Carmen Schneider hat auch eine zarte Liebelei eingebaut, die für mich doch sehr überraschend kam. Irgendwie hatte ich aufgrund des Klappentextes überhaupt nicht damit gerechnet und auch diese wirkte auf mich ein wenig fehl am Platz.
Die Handlung hat viel Potenzial, welches in meinen Augen leider nicht ganz ausgeschöpft wurde. Dennoch werde ich mir den Folgeband auf jeden Fall holen.

Fazit:
"Der Gezeitenwald: Dunkelherz" von Carmen Schneider ist ein guter Auftakt, der viel Potenzial hat. Auch wenn dieses Buch in meinen Augen einige Schwächen aufweist, ist es eine nette Unterhalt für Zwischendurch.

3/5 Punkte
(Gut)

Der Gezeitenwald - Dunkelherz - Carmen Schneider
Der Gezeitenwald - Dunkelherz
von Carmen Schneider
(4)
Buch (gebundene Ausgabe)
12,90

Ein schöner winterlicher Roman

CharleensTraumbibliothek , am 13.12.2018

Meine Meinung:
Das Cover trifft genau meinen Geschmack :) Es wirkt vielleicht ein wenig kitschig, aber mir gefällt es. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst mit einem West Highland Terrier aufgewachsen bin und mich deshalb auch besonders für dieses Buch auf den ersten Blick begeistern konnte. Mit dem Schneemann, dem Schnee und dem weißen Hund harmoniert es sehr gut.

Dies war mein erstes Buch von Petra Schier. Von der ersten Seite an mochte ich ihren leichten und lockeren Schreibstil. Er ist flüssig und so bildgewaltig, dass sich immer wieder Bilder vor mein inneres Auge geschoben haben. Das Lesen hat so sehr viel Spaß gemacht.

Als Protagonistin haben wir hier Laura, eine strebsame und ergeizige junge Frau, die vom Schicksal gezeichnet wurde. Sie hat keinerlei Familie und ihr Leben der Karriere gewidmet. Ich mochte sie auf Anhieb, weil sie eben Ecken und Kanten besitzt.
Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Petra Schier hat ihnen allen eine Persönlichkeit gegeben, sie nicht zu eintönig wirkt. Ich finde, sie haben alle authentisch und nachvollziehbar gehandelt und konnten mich auf ganzer Linie überzeugen.

Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich den Beginn - etwa die ersten 100 Seiten - ein wenig zäh und langatmig fand. Je weiter ich aber gelesen habe, umso mehr wurde ich in den Winter- und Weihnachtsbann gezogen. Die Winterlandschaft ist einfach wundervoll beschrieben und die zusätzliche Thematik der Nächstenliebe hat mich in Weihnachtsstimmung versetzt. Zur Handlung an sich möchte ich gar nicht viel erzählen, da verrät der Klappentext schon das, was man wissen muss. Es handelt sich hierbei um eine Liebesgeschichte, die auch etwas tiefgreifender und nicht oberflächlich ist. Petra Schier hat hier auch ein paar ernstere Themen mit eingebaut, was mir gut gefallen hat. Die Terrier-Hündin Lizzy ist mir vielleicht manches Mal ein wenig zu kurz gekommen. Dies liegt aber vermutlich daran, dass ich aufgrund des Covers und des Klappentextes bezüglich Lizzy mehr erwartet hatte. Sie spielt doch eher eine kleine süße Nebenrolle in diesem Buch.
Von mir gibt es für diesen Mix aus Winter-, Weihnachts- und Liebesroman eine klare Leseempfehlung.

Fazit:
Der Mix aus Winter-, Weihnachts- und Liebesroman ist Petra Schier in "Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder" perfekt gelungen. Mit ihrem lockeren Schreibstil und einer tollen Handlung hat sich mich auf jeden Fall überzeugen können. Ich hatte hier viel Freude am Lesen.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder - Petra Schier
Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder
von Petra Schier
(30)
Buch (Taschenbuch)
9,99

 
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