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Schöner Sommerroman

Catherine Oertel , am 14.08.2020

In »King of London« entführt uns Louise Bay diesmal von London auf eine Luxusjacht, welche vor dem Hafen von Saint-Tropez vor Anker liegt. Von da aus geht es an der italienischen Küste entlang bis nach Taormina. Inclusive eines äußerst romantischen Landausflugs. Lasst euch überraschen vom Zauber der Insel, den kleinen Gassen und genießt pures Urlaubsfeeling zwischen den Seiten des Buches.

Mit „King of London“ hat die Autorin, eine schöne Liebesgeschichte voller Leidenschaft und Spannung geschaffen. Sympathische gut ausgearbeitete Charaktere und knisternde Erotik sorgen für gute Unterhaltung. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Zudem gefällt mir, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, wodurch es mir als Leser erlaubt wird gleichzeitig in die Köpfe von Avery und Hayden zu schauen.

Ich war von Anfang an in der Geschichte drin, fühlte mich wohl und gut aufgehoben. Die beiden Hauptprotagonisten Avery und Hayden kommen sehr sympathisch rüber. Dass es zwischen den beiden heftig knistert ist nicht zu überlesen. Ab und an wurden in die laufende Geschichte Erinnerungen aus der Vergangenheit eingearbeitet wodurch es mir ermöglicht wurde die Figuren und ihre Beweggründe besser kennenzulernen. Auch einzelne Nebenfiguren wie den Kapitän oder Haydens Bruder finde ich sehr sympathisch. Nicht zuletzt, wegen der lustigen und sarkastischen Telefonate in denen Landon Hayden aufzieht.
Neben der Liebesgeschichte gibt es einen zweiten Erzählstrang in dem es um Wirtschaftsspionage geht. Das Thema fand ich total spannend und rätselte von der ersten Seite an mit, wer der mögliche Maulwurf in Haydens Firma sein könnte. Natürlich hatte ich einen konkreten Verdacht, doch wie sich am Ende herausstellte verdächtige ich die/den Falsche/n.

Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen. Man bekommt ein solides Grundpaket mit vielen schönen Avery und Hayden Momenten die jeden Liebesromanleser begeistern werden. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch. Der zweite Erzählstrang rückt, im Gegensatz zur Liebesgeschichte, immer weiter in den Hintergrund. Das Thema Wirtschaftsspionage bietet eine weite Bandbreite an Möglichkeiten, leider wurde dieser Ansatz nicht konsequent genug weiterverfolgt. Zum Ende geht alles sehr schnell. Dem Leser wir der Maulwurf präsentiert. Statt des erwarteten Feuerwerks verpufft die bis dahin aufgebaute Spannung und verliert sich im Sande. Wirklich sehr schade, mir hat diese zusätzliche Komponente in der Geschichte sehr gut gefallen, sie brachte Spannung und einen Hauch von Gefahr.

Ein weiterer Pluspunkt: Obwohl »Kings of London« der erste Teil des Kings of London - Duetts ist, ist das Buch in sich abgeschlossen. Endlich mal ein Zweiteiler der nicht mit einem fiesen Cliffhanger endet. Freue mich auf Band zwei »London Gentleman« in dem es um Haydens Bruder Landon gehen wird.

Fazit: Schöner Sommerroman, angenehmer Schreibstil, interessante, sympathische Figuren und eine gefühlvoll erzählte Liebesgeschichte, machen den Roman zu einem unbedingten muss für jeden Liebesromanleser. Klare Leseempfehlung von mir!

King of London - Louise Bay
King of London
von Louise Bay
(41)
Buch (Taschenbuch)
12,90

Gute Unterhaltung garantiert

Catherine Oertel , am 24.07.2020

»Schwur des Kriegers« Band 4 der Black Dagger Legacy Reihe habe ich voller Spannung erwartet. Optisch passt das Buch mit seinem weißen Cover perfekt zu den Vorgängerbänden und auch inhaltlich steht es ihnen in nichts nach. Unterhaltsam, spannend, erotisch mit einem Hauch Krimi präsentiert sich die Geschichte und hat damit genau die richtige Mischung um die Welt um sich herum zu vergessen.

Endlich wieder zurück in Caldwell tauche ich in die Geschichte ein und lasse mich von ihr mitreißen. Treffe alte Bekannte wieder, lerne neue Charaktere kennen und jage einem Serienkiller hinterher. Was ich äußerst spannend finde. Nicht zuletzt weil ich Bruder (Ex-Cop) Butch O’ Neal bei den Ermittlung über die Schulter gucken darf. Ich freue mich immer, wenn die Brüder der Black Dagger einen etwas größeren Part in der Spin-Off-Reihe-Legacy bekommen. Im Laufe der Geschichte verdichten sich die Beweise in eine ganz bestimmte Richtung, doch J.R. Ward wäre nicht J.R. Ward, wenn sie es mir so einfach machen würde. Geschickt legt sie falsche Spuren und suggeriert mir den Mörder schon im Sack zu haben, doch dann….

Oh nein, dass verrate ich euch nicht. Müsst ihr schon selbst lesen!

»Schwur des Kriegers« weicht geringfügig von dem Schema der ursprünglichen Black Dagger Romane ab, es herrscht eine andere Stimmung. Mehr Krimi als Mystik aber ich muss ehrlich sagen mir gefällt die kriminalistische Note sehr gut. Die Jagd nach dem Mörder hebt das Black Dagger Universum noch einmal in eine andere Sphäre und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Für mich dürfte es gern öfter einen Ausflug in die Krimiecke geben.

Auch wenn diesmal die Jagd nach dem Serienkiller im Vordergrund steht, kommen die Liebesgeschichte sowie der erotische Part zwischen Helania und Boone dennoch nicht zu kurz. Beides wurde gekonnt in die Geschichte integriert. Ferner ist das Zusammenspiel zwischen den jungen Wilden und den gestandenen Brüdern der Bruderschaft ein schönes Beibrot.

Fazit: „Schwur des Kriegers - Black Dagger Legacy 4“ bietet pures Lesevergnügen mit entsprechendem Suchtpotential. Gute Unterhaltung garantiert! Spannend, erotisch, emotional, mystisch, mit einem Spritzer Krimi. Klare Leseempfehlung von mir!

Schwur des Kriegers - J. R. Ward
Schwur des Kriegers
von J. R. Ward
(5)
Buch (Taschenbuch)
9,99

Leichte Krimilektüre

Catherine Oertel , am 11.06.2020

Als Police Constable Hamish Macbeth, an der Küste des Dorfes Lochdubh, mitten in den schottischen West Highlands entlangschlenderte, war er bereit den Tag als einen perfekten Tag zu bezeichnen. Nicht ahnend, dass schon bald eine Gruppe Touristen die Idylle nachhaltig auf den Kopf stellen würde. Die Gruppe gehörte zum Checkmate-Single-Club, einem der renommiertesten Partnervermittlungen Englands. Maria Worth, die Organisatorin hatte eine romantische Kennenlernwoche in den rauen schottischen Highlands geplant. Vier Paare die sie mit größter Sorgfalt ausgesucht hatte, machten sich auf unterschiedlichen Wegen auf den Weg in den hohen Norden.

»Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod« ist bereits der achte Band der Schottland - Krimi – Reihe von M.C. Beaton. Da ich bereits andere Romane der Autorin gelesen habe wagte ich den Quereinstieg. Was auch sehr gut klappte, da der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist.

Je weiter ich lese desto mehr bemerke ich wie mich der Roman entschleunigt, wie ein kleiner entspannter Ausflug, raus aus dem hektischen Alltagstrott rein in die schottischen Highlands. Die Kapitel lesen sich leicht und locker weg. Die schönen Landschaftsbeschreibungen sowie die Erwähnung einiger Orte die ich selbst schon besucht habe, wecken Urlaubserinnerungen und tragen dazu bei, dass ich mich als Leser in der Geschichte sehr wohl fühle.

Die Idee mit der Partnervermittlung fand ich sehr gelungen, auch die sich daraus ergebende Vorstellung aller Charaktere durch Maria am Anfang der Geschichte. Mithilfe ihrer Notizen stellte sie dem Leser die Gruppe der beteiligten Personen einem nach dem anderen vor. Jeder ihrer Klienten erschien harmlos, doch bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass sie alle sehr skurrile Figuren waren die es verstanden ihre Geheimnisse zu hüten. Ein unangekündigter und höchst unerwünschter Gast brachte die ganze Truppe in Aufruhr und wen wundert es, dass es schon bald die erste Leiche gab. Ein Ereignis welches Police Constable Hamish Macbeth auf den Plan rief.

Hamish war mir auf Anhieb sympathisch. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art mit Problemen umzugehen konnte er bei mir punkten. Die Mischung aus - Komme ich heute nicht, komme ich morgen! – Mentalität, kommt gut an. Zudem brachte mich seine typisch charmant, schottische Art, mit der er gern auch mal die Dinge unkonventionell und auf seine Weise regelt, das ein und andere Mal zum Schmunzeln.

M.C. Beaton erzählt eine solide Geschichte die in gemütlichem Tempo voranschreitet. Mit skurrilen, eigensinnig, verschrobenen Figuren die in meinen Augen auf wundersame Art liebenswürdig sympathisch erscheinen. Die schönen Landschaftsbeschreibungen sind neben den kauzigen Dorfbewohnern ein willkommenes i-Tüpfelchen. Das Ende wurde für meinen Geschmack etwas zu schnell abgearbeitet. Das Buch hätte ruhig ein paar Seiten mehr haben dürfen. Mordverdächtige gab es zur Genüge und Geheimnisse hatte die Checkmate-Gruppe ohne Ende.

Fazit: »Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod« ist eine typisch leichte Krimilektüre, die keine Gänsehaut beschert aber gut unterhält. Ein Roman für Liebhaber englischer Krimis a la Agatha Raisin. Der Spannungsbogen ist nicht sehr hoch aber dafür punktet der Roman mit Charme, Humor und dem Flair einer längst vergangenen Zeit.
3,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod - M. C. Beaton
Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod
von M. C. Beaton
(15)
Buch (Taschenbuch)
10,00

Amüsant, unterhaltsamer Kriminalroman

Catherine Oertel , am 11.05.2020

Björn ist ein Workaholic, Anwalt, Spießer und Familienvater. Er ist ein fürsorglicher Mensch, doch er ist auch todunglücklich in seinem Leben. Nicht, dass ihr das falsch versteht, er liebt seinen Beruf, genauso sehr wie seine Familie, doch anscheinend lässt sich beides nicht unter einen Hut bringen. Er hetzt von einem Termin zum anderen. Selbst die Sonn- und Feiertage arbeitet er durch und wenn er abends todmüde heimkommt, dann schläft sein Töchterchen bereits und von seiner Frau erntet er im günstigsten Fall einen missbilligenden Blick, doch meistens streiten sie sich. Um des lieben Friedens willen erklärt er sich bereit ein Achtsamkeits-Seminar zu besuchen. Schnell wird klar, dass das Seminar erste Früchte trägt und damit nimmt eine sehr humorvolle, lustig erzählte Geschichte ihren Lauf.

Mit Björn Diemel hat der Autor eine sehr sympathische und vor allem authentische Figur geschaffen. Es fällt mir unheimlich leicht mich in die Situation hineinzuversetzen und Björns Handlungen nachzuvollziehen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Hier mal ein kleines Beispiel.
Björn im Gespräch mit seinem Therapeuten:
[Wow. Der Typ hatte recht.
»Wenn Sie aus genau diesen Gründen jetzt auch keinen Sex mit mir haben wollen, dann fühle ich mich exakt wie zu Hause!«, platzte ich heraus.
Der Coach verschluckte sich an seinem Grünen Tee, fing an zu lachen und….] Zitat: Achtsam Morden

Genau diese Art von Humor ist es, die mich das Buch verschlingen lässt. Er lockert die Morde auf und schafft es, dass der Leser sich, trotz einiger blutiger Details, in der Geschichte äußerst wohlfühlt. Doch auch bei aller Achtsamkeit kann es vorkommen, dass eine diebische Elster einem einen Strich durch die Rechnung macht. Gespannt huscht mein Blick über die Zeilen und ich drücke mehr als nur einmal Björn beide Daumen, dass er mit seinen Morden durchkommt und nie erwischt wird.

Bei aller Heiterkeit ist »Achtsam Morden« aber auch ein Buch das bewegt und nachklingt. Selbst Tage, nachdem ich die Buchdeckel zugeschlagen habe, bin ich gedanklich zwischen den Buchseiten. Und zu meiner Überraschung bemerke ich, dass nicht nur Björn sich ändert, nein auch ich selbst lasse mehr Achtsamkeit walten und beginne dank der Achtsamkeitsregeln meinen Alltag zu endschleunigen.

Einziger kleiner Kritikpunkt den ich anmerken möchte sind die Wiederholungen der Achtsamkeitsregeln. An jedem Kapitelanfang finden wir eine neue Lebensweisheit, welche sich Wort für Wort - in Kursivschrift - im Kapitel wiederholt. Das ist mir irgendwann zu viel geworden und ich habe die Anfangskapitelzitate nicht mehr gelesen sondern einfach überblättert.

Fazit: Die Mischung aus Roman, Krimi und Achtsamkeitsratgeber, gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor kommt gut an, ist sehr unterhaltsam und beschert mir definitiv gute Laune. Klare Leseempfehlung von mir! Ich freue mich auf Band 2 »Das Kind in mir will achtsam morden«.
4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

Achtsam morden - Karsten Dusse
Achtsam morden
von Karsten Dusse
(174)
Buch (Taschenbuch)
10,99

konnte mich nicht überzeugen

Catherine Oertel , am 29.04.2020

»Priest of Bones« die Aufmachung des Buches ist klasse das kann man nicht anders sagen. Ansprechendes und zum Inhalt passendes Cover, schöne Kapitelüberschriften und eine informative Karte von Ellinburg werden ergänzt durch ein Dramatis Personae. Gerade Letzteres finde ich immer sehr hilfreich wenn man in eine neue Welt mit vielen Charakteren eintaucht.

Die Grundidee der Geschichte fand ich interessant. Tomas ist sowohl der Erzähler der Geschichte, als auch eine der Hauptfiguren. Sein Charakter ist mir sympathisch, er kommt für mich sehr zielgerichtet, aber auch gerecht rüber. Er hat seine Prinzipien und sorgt für seine Männer, auch wenn mehrmals darauf hingewiesen wird, dass er kalt ist und keine Gefühle hat. Für mich ist er auf seine Art ein aufrechter und ehrenhafter Mann. Auch die restlichen Hauptfiguren seines Trupps kann ich mir gut vorstellen.

Der Erzählstil ist einfach gehalten fast schon zu einfach, ohne Schnörkel oder Ausschmückungen. Mir fehlt der Funke der mich mitreißt bei einem guten Buch. Trotz derber Sprache und blutigem Schlachtengetümmel baut sich keine rechte Spannung auf. Selbst die Kampfszenen konnten mich nicht aus dieser trivial anmutenden Stimmung herausreißen was ich sehr schade finde. Die Geschichte plätschert seicht dahin. Stellenweise empfinde ich die Erzählweise als nüchtern und monoton. Es liest sich wie ein Quartalsbericht. Mir fehlt der Paukenschlag der mich mitreißt, mich begeistert und das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Anfangs dachte ich es läge an den vielen Vorstellungen der einzelnen Figuren und den Wiederholungen/Begründungen warum welche Figur was tut, doch selbst als der Trupp in Ellinburg ankommt trifft die erhoffte Action und Spannung nicht ein.

Fazit: Schöne Aufmachung und interessante Grundidee aber nicht zu Ende gedacht. Die Geschichte ist sehr langatmig, dennoch lesbar, konnte mich aber nicht abholen geschweige denn überzeugen. Wie immer gilt: Geschmäcker sind verschieden, also bildet euch gern selbst eine Meinung.
2,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

Priest of Bones - Peter McLean
Priest of Bones
von Peter McLean
(118)
Buch (Paperback)
17,00

Klare Leseempfehlung

Catherine Oertel , am 07.04.2020

Holla die Waldfee… es wird heiß. Mit „All of Me“ hat K.L. Kreig einen äußerst gelungenen Auftakt zum Finding-Me Duett abgeliefert. Die Autorin erschafft mit ihrem bildlichen Schreibstil eine lockere leichte Atmosphäre die das Kopfkino sofort in Gang bringt. Ich mag sowohl Shaw als auch Willow und die Anziehung zwischen ihnen ist beim Lesen fast real spürbar. In meinen Augen ist „All of Me“ ein richtiges Wohlfühlbuch welches mir sehr gut gefallen hat. Nicht zuletzt wegen der erotischen Fantasien die sehr geschickt in die Geschichte eingearbeitet wurden. Ich mag die Kabbeleien in den Dialoge zwischen Willow und Shaw die mich das ein und andere mal zum Lachen bringen. So finde ich das Kennenlernen der beiden sehr gelungen. Okay, ein Autounfall ist nicht neu um ein erstes Kennenlernen herbeizuführen, aber er erfüllt seinen Zweck und in diesem Fall wurde er sehr gut und lustig für den Leser in Szene gesetzt. Außerdem gefällt mir sehr gut, das Willow Shaw nach diesem ersten Zusammenstoß nicht gleich bei der nächstbesten Gelegenheit über den Weg läuft sondern der Weg über Noah, Shaws besten Freund, genommen wurde, so wirkt die Geschichte viel realistischer und nicht vorhersehbar oder gar klischeehaft.

Zum Ende hin hat es die Autorin noch einmal richtig spannend gemacht und den Grundstein für den Folgeband gelegt. Ein paar Andeutungen hier, ein paar Beschuldigungen da, der Rest bleibt der Fantasie überlassen. Die Zündschnur brennt und ich warte gespannt darauf, dass die Bombe platzt. Oder ist es am Ende nur ein Blindgänger? Nun wir werden es erfahren in Band 2 „All of You“ welcher Anfang Juni 2020 erscheinen soll. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band zu lesen.

Fazit: „All of Me“ bietet alles was das Frauenherz begehrt. Eine runde schöne Geschichte, sinnlich, heiße Erotik voller Leidenschaft, ein paar fiese Intrigen, Geheimnisse die gelüftet werden wollen und sympathische Protagonisten. Klare Leseempfehlung von mir.

All of Me - K.L. Kreig
All of Me
von K.L. Kreig
(80)
Buch (Taschenbuch)
12,90

unterhaltsamer Wohlfühlkrimi

Catherine Oertel , am 23.03.2020

»Ostfriesenhölle« ist der 14. Band der Ostfriesenkrimi-Reihe von Klaus-Peter Wolf. Ich habe den Autor durch seine Dr. Sommerfeld Romane für mich entdeckt. Nachdem ich letztens die Leseprobe zu »Ostfriesenhölle« gelesen habe, war klar, dass ich den Roman lesen musste.

Es beginnt spannend und ich bin sofort mitten drin in der Geschichte. Glaube das Meer riechen zu können und fühle den Wind auf meiner Haut. Das ist Nordseefeeling pur. Ich liebe es wie Klaus Peter Wolf die wundervolle ostfriesische Landschaft in seine Romane integriert. Im Laufe der Geschichte erfahre ich einige Geheimtipps für guten Kaffee & Kuchen oder andere Lokal ansässige kulinarische Spezialitäten. Sollte ein Leser gerade in der Gegend Urlaub machen, dann kann er mithilfe des Buches direkt Erlebnisgastronomie betreiben.

Doch zurück zur eigentlichen Geschichte die mit einem Giftmord beginnt und sich im Laufe der Erzählung immer mehr zu einem Politthriller entwickelt. Ein Giftmord lässt viel Raum für Spekulationen, hinsichtlich der Art und Herkunft des Giftes. In meinem Kopf formulieren sich viele Fragen: Wer und vor allem wie hat man dem Sohn das Gift verabreicht? War es wirklich sein Freund? Oder irrt sich seine Mutter? Was passiert nachdem sie den jungen Mann entführt hat? Schon bald stapeln sich die Leichen und Kommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen haben alle Hände voll zu tun, um dem oder den Tätern auf die Spur zu kommen. Näheres werde ich euch natürlich hier nicht verraten.

Alles in allem hat der Roman mir gut gefallen. Ich mag den Humor der ab und an aufblitzt, sowie die eigentliche Geschichte, auch wenn sie mitunter etwas langatmig ist und zum Ende sehr vorhersehbar wird. Einzig mit den Figuren selbst werde ich nicht warm. Eine Ann Kathrin Klaasen ist halt kein Dr. Sommerfeld und somit fehlt mir die eine Sympathie-Figur mit der ich in einem Roman gern mitfiebere. Ich werde einfach nicht warm mit Ann Kathrin Klaasen.

Was euch nicht davon abhalten sollte das Buch zu lesen. Es ist ein wirklich guter, unterhaltsamer Wohlfühlkrimi.

Fazit: Guter, unterhaltsamer Wohlfühlkrimi gespickt mit kulinarischen Empfehlungen, trockenem Humor und skurrilen Ermittlern. Für Liebhaber von Ostfriesenkrimis.

Ostfriesenhölle - Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenhölle
von Klaus-Peter Wolf
(35)
Buch (Taschenbuch)
12,00

Gelungener Auftakt

Catherine Oertel , am 11.03.2020

»Rebel Soul« ist der 1. Band der Dilogie der Autorinnen Vi Keeland und Penelope Ward. Ich war bereits von der Leseprobe begeistert und kann nun bestätigen, dass der erste Eindruck sich beim Lesen voll bestätigt hat. Das Buch ist sehr amüsant, locker, leicht und unbeschwert geschrieben. Es liest sich wunderbar weg und hat dabei eine Leichtigkeit die mich sofort in die Geschichte zieht. Perfekt um abzuschalten. Ein Roman der gute Laune macht.

Die Charaktere sind mir sehr sympathisch und ich finde sie auch sehr authentisch und realistisch dargestellt. Die Chemie zwischen Rush und Gia stimmt. Ich mag sehr den verbalen Schlagabtausch, aber auch die ungewollt lustigen Fettnäpfchen die hier und da auf Gia lauern.

Kleiner Kritikpunkt, das Buch endet mit einem Cliffhanger wodurch beim Leser ein Gefühl der Unvollständigkeit zurückbleibt. Nun heißt es gespannt auf die Fortsetzung warten. Laut Verlag erscheint »Rebel Heart« Band 2 der Rush-Serie am 30. April 2020.

Fazit: Gelungener Auftakt zum Rush-Duett. Die Autorinnen ergänzen sich perfekt und haben mit »Rebel Soul« einen erfrischend leichten Roman geschrieben in dem man sich als Leser sofort wohlfühlt. Die Charaktere wirken authentisch, sympathisch und sind mir mit ihrem Humor sofort ans Herz gewachsen. Klare Leseempfehlung von mir!

Rebel Soul - Vi Keeland, Penelope Ward
Rebel Soul
von Vi Keeland
(69)
Buch (Paperback)
12,90

exzellent umgesetzt

Catherine Oertel , am 05.03.2020

Willkommen im London des Jahres 2091. Gut drei Jahre nach den Ereignissen in Hologrammatica nimmt uns Tom Hillenbrand erneut auf ein spannendes Abenteuer in seine futuristische Zukunft mit. Cogits – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in Klonkörper hochladen kann gehören inzwischen zum alltäglichen Tagesgeschäft. Auch wenn die Aufenthaltsdauer im Wirtskörper noch auf 21 Tage begrenzt ist, erschließen sich der Menschheit dadurch unzählige Möglichkeiten. Der Traum von der Unsterblichkeit rückt erneut in den Focus, als das Gerücht von einem speziellen Descartes-Hack die Runde macht, welcher es ermöglichen soll dauerhaft im neuen Wirtskörper zu bleiben. Wäre das wirklich möglich? Mit der Hilfe einer KI den natürlichen Lauf der Dinge zu unterbrechen und ewig zu leben? Eine Verlockung der nur wenige widerstehen können, ein Ziel für das Menschen über Leichen gehen würden.

UNANPAI – Agentin Fran Bittner wird beauftragt den Mordanschlag an dem Journalisten Calvary Doyle aufzuklären. Doyle war in den letzten Wochen möglicherweise in den Besitz brisanter Informationen, einen drohenden Turing-Zwischenfall betreffend, gekommen. Alles deutet darauf hin, dass er den Aufenthaltsort einer KI herausgefunden hatte. Doch nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde, konnte Doyle sich an die letzten Wochen und damit an das was er möglicherweise herausgefunden hatte nicht mehr erinnern. Eine aufregende Schnipsel Jagd nach den verlorenen Erinnerungen beginnt.

Um euch nicht die Spannung zu rauben werde ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Lehnt euch zurück und genießt die Reise durch eine fantastische aber auch beängstigende Zukunftswelt auf der Suche nach der Unsterblichkeit.

Qube ist viel mehr als nur eine gelungene Fortsetzung, es steht Hologrammatica in nichts nach, eine perfekte Mischung aus Science-Fiction und Thriller die den Leser vom ersten Augenblick an in seinen Bann zieht. Tom Hillenbrand hat das Thema faszinierend, spannend und perfekt umgesetzt. Die unterschiedlichen Erzählstränge weben sich im Laufe der Geschichte immer dichter zusammen und ergeben zum Schluss ein stimmiges Gesamtbild. Einige Fäden werden nicht verknüpft was auf einen dritten Teil der Geschichte schließen lässt. Mich würde es sehr freuen.

Tipp: Für den vollen Lesegenuss solltet ihr unbedingt Band 1 – Hologrammatica vorher lesen.

Fazit: Keine leichte Kost, aber exzellent umgesetzt. Faszinierend, hochspannende Unterhaltung. Für mich ist »Qube« zusammen mit „Hologrammatica“ der heilige Gral für Science-Fiction und Thriller Fans. Klare Leseempfehlung von mir.

Qube - Tom Hillenbrand
Qube
von Tom Hillenbrand
(79)
Buch (Taschenbuch)
12,00

Düster, erotisch, fesselnd...

Catherine Oertel , am 23.01.2020

Puh… was für ein Trip. Ich bin begeistert. »Der Erlöser« Band 33 der Black Dagger Reihe überzeugt auf der ganzen Linie. Es darf wieder mitgefiebert, mitgelitten, mitgeweint und gelacht werden. Herzschmerz, Spannung, Erotik in Perfektion. Ich liebe diese süchtig machende Reihe.

Den Buchdeckel aufzuschlagen fühlt sich für mich immer ein bisschen an wie nach Hause kommen. Kein Wunder denn die Bücher über die Black Dagger Bruderschaft begleiten mich seit über 15 Jahren. Die Brüder sind fast wie Familie für mich, wie gute Freunde die man ab und an besuchen fährt. Und mit jedem neuen Band lernt man weitere Brüder kennen und lieben. Erfährt ihre Geschichten und heißt sie in der Familie willkommen. Wie in diesem Band in dem sehr einfühlsam die Geschichte von Murhder erzählt wird und wir gleichzeitig einen kleinen Einblick in Xhex Vorgeschichte erhalten. Auf den Inhalt werde ich diesmal nicht weiter eingehen um euch die Spannung nicht zu verderben. Aber ihr könnt euch freuen es ist super spannend, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

J. R. Ward versteht es wie kaum eine andere mich ins Gefühlschaos zu stürzen, ich habe gelitten, geheult, gebangt, mir die Haare gerauft und gehofft dass alles gut wird. Es war so aufwühlend so emotional das ich einfach nicht ins Bett gehen konnte, nicht bevor ich nicht wusste, dass es einen Hoffnungsschimmer am Horizont gab. Was soll ich sagen: Es wurde eine sehr, sehr kurze Nacht.

Auch zum Ende hin bleibt es spannend, denn die Autorin setzt geschickt den Grundstein für den nächsten Band. Ein neues Wesen betritt die Bühne. Mystisch, geheimnisvoll eine uralte Macht voller Magie. Ist es Freund oder Feind? Was bedeutet es für die Welt der Menschen und Vampire, dass es seinem Kerker entkommen ist? Oh Gott, ich platze fast vor Neugier. Band 34 wird sehnsüchtig von mir erwartet. Im Moment konnte ich noch keinen Erscheinungstermin finden aber ich hoffe doch sehr, dass wir dieses Jahr noch einen Band lesen können. Bis dahin müssen wir uns mit dem Spin off »Schwur des Kriegers« Black Dagger Legacy Band 4 – welcher am 09. Juni 2020 erscheinen soll über Wasser halten.
Normalerweise empfehle ich an dieser Stelle die Reihe mit Band 1 zu beginnen, aber dieser Band stellt eine Ausnahme dar, denn er bietet die Chance zum Quereinstieg in die Reihe. Murhder kehrt nach 20 Jahren nach Caldwell zurück in denen sich vieles verändert hat. Sarah lernt die Brüder gerade erst kennen, was dem Leser die Möglichkeit eröffnet sie mit ihr zusammen kennen und lieben zu lernen.

»Der Erlöser« ist diesmal als Einzelband erschienen, also doppeltes Lesevergnügen auf 672 Seiten.

Fazit: Zurücklehnen und genießen! Düster, erotisch, fesselnd… Süchtig machende Romanreihe von der man einfach nicht genug bekommen kann. Für Black Dagger Fans ein absolutes Muss. Für Neueinsteiger, ihr werdet die Brüder lieben. Klare Leseempfehlung von mir!

Der Erlöser - J. R. Ward
Der Erlöser
von J. R. Ward
(12)
Buch (Taschenbuch)
9,99

 
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