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Bewerter

Meine Bewertungen

Spannend, authentisch und empfehlenswert

Christina Amberg , am 23.05.2019

Mein Eindruck:
Als ich das Buch vor einiger Zeit in der Verlagsvorschau entdeckte, war für mich klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Für mich ist es das erste Buch von Neal Shusterman, daher war ich sehr gespannt, was mich hier erwartet. Und eins kann ich schon vorneweg sagen: es wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihm sein.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, denn man wird sofort mitten ins Geschehen geworfen. Die Autoren sparen sich somit keine lange Einleitung in die Geschichte, sondern fangen gleich mit dem erschreckenden Ereignis an: Der Wasserhahn bleibt beim Aufdrehen trocken, da es kein Wasser mehr gibt, das noch fließen könnte…

Mit einem leichten und flüssigen Schreibstil erzählen uns die Autoren, wie Alyssa ums Überleben kämpft und wer sie bei diesem Überlebenskampf noch alles begleitet.
Der Schreibstil wirkt auf mich so lebendig, so dass die einzelnen Charaktere, zusammen mit deren guten Ausarbeitung, schon fast real auf mich wirkten. Durch den ausgezeichneten bildlichen Schreibstil hatte ich oft das Gefühl, alles live mitzuerleben und gemeinsam mit den Charakteren, um ein Schluck Wasser zu kämpfen.

Aber nicht nur das, sondern die ganze Geschichte wirkte authentisch und ich könnte mir gut vorstellen, dass das auch bei uns so passieren könnte…

Die Spannung war ab der ersten Seite präsent, erst ganz leicht und steigerte sich dann bis zum Schluss immer weiter. Daher fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil ich einfach wissen wollte, wie Alyssa und ihre Familie diese Katastrophe überleben, ob sie überhaupt überleben. Die Stimmung des Buches, die bedrohliche Situation und der Überlebenskampf, kam hervorragend bei mir an und war in greifbarer Nähe. Vor allem Richtung Ende des Buches hat mich die Stimmung so mitgerissen, dass ich Tränen in den Augen hatte.

Die Geschichte erlebt der Leser aus verschiedenen Perspektiven, was einen besseren Einblick in die Protagonisten gibt. Man kann sich zwar so besser in die einzelnen Charaktere hineinfühlen und sie besser kennenlernen, aber mir persönlich wären max. zwei/drei Perspektiven lieber gewesen. Aber das ist mein persönlicher Geschmack und wird in meiner Beurteilung nicht mitberücksichtigt.

Besonders gut gefiel mir die Entwicklung von Alyssa und ihrem Bruder Garrett. In meinen Augen waren beide authentisch und auf jeden Fall sympathisch. Und obwohl Garrett am Anfang so unscheinbar und kindisch ist, entwickelt er sich im Laufe der Geschichte zu jemanden, der von heute auf morgen nicht nur ein kleines Stückchen, sondern um einiges erwachsener geworden ist.

Jaqui mochte ich von Anfang an, obwohl sie mit ihrem Einstieg in die Geschichte nicht gerade Sympathiepunkte sammelt. Sie ist taff, mutig und hat was auf dem Kasten. Auch wenn sie den Anschein wahren möchte, kalt und herzlos zu sein, ist sie es nicht. Das Leben hat sie einfach zu dem gemacht, was sie ist: eine Überlebenskünstlerin. Doch da ist manchmal das Herz fehl am Platze, so dass sie es gar nicht erst zeigt.

Fazit:
Ein Buch, dass ein Schreckensszenario authentisch und real werden lässt. Durch die verschiedenen Perspektiven der Protagonisten, den wunderbaren Schreibstil des Autorenduos und der anhaltenden Spannung war es eine wundervolle Lesezeit, das mir das Buch bescherte. Sehr empfehlenswert.

Dry - Neal Shusterman, Jarrod Shusterman
Dry
von Neal Shusterman
(29)
eBook
12,99

Genial! Spannend, durchdacht und empfehlenswert!

Christina Amberg , am 07.05.2019

Mein Eindruck:
Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht mehr wo ich das Buch als erstes entdeckt habe, aber als es bei mir ankam, konnte ich es kaum erwarten, damit zu starten.

Alicia ist Malerin, hat eine nicht so ganz unbeschwerte Kindheit hinter sich, ist verheiratet und eher unscheinbar. Bis man sie mit einem Gewehr in der Hand in ihrem Haus vorfindet. Vor ihrem toten Mann, den sie anscheinend erschossen hat. Aber hat sie das?

Was kann ich über das Buch sagen? Hm… Für jene, die nicht gerne längere Texte lesen, kann ich kurz und knapp sagen: Lest es! Es ist einfach genial!

Warum? Dann lest jetzt weiter!

Der Einstieg in das Buch fiel mir durch den leichten und flüssigen Schreibstil ziemlich leicht. Durch die Seiten bin ich quasi geflogen und da der Autor eine richtig gute bildliche Darstellung drauf hat, konnte ich mir jedes noch so winzige Detail sehr gut vorstellen. Egal ob es die Szene mit Theo auf dem Dach, der Mord oder die Geschehnisse in der Klinik waren. Ich war sozusagen immer live dabei. Ich sag nur eins: Kopfkino!

Wer erwartet, dass das Buch aus Alicias Sicht geschrieben ist, den muss ich leider enttäuschen. Denn das Buch ist aus der Sicht des Therapeuten Theo Faber geschrieben. Ein sehr guter Schachzug des Autors, wie ich finde. Außerdem ist es in 5 Teile aufgeteilt und zwischendurch liest man immer mal wieder die Tagebucheinträge von Alicia. Diese sind in einer kursiven Schrift gedruckt und sind damit leicht erkennbar. Die Tagebucheinträge lassen erkennen, wie es Alicia geht und man bekommt einen Einblick in ihre Psyche und in ihr Leben.

Alex Michaelides sorgt während des Lesens für Spannung und lässt den Leser die ganze Zeit rätseln, wer denn nun wirklich der Mörder ist und wer damit evtl. zu tun hatte. Wenn es überhaupt einen Mittäter gibt… Kaum hatte ich meine Theorie, kam der Autor wieder mit einer Wendung und ich durfte von neuem anfangen. Das hat mir sehr gut gefallen, denn nichts begeistert mich mehr, als mit unvorhergesehenen Wendungen überrascht zu werden.

Nun ein minimaler Kritikpunkt: So gut das Buch auch war, muss ich zugeben, dass für mich erst beim zweiten Drittel der wirkliche Psychothriller ersichtlich wurde. Das heißt aber nicht, dass das Buch vorher nicht spannend war. Wie gesagt, die Spannung hielt sich, für mich, von Anfang an und endete mit der letzten Seite des Buches. Nur dieser kleine zusätzlicher Kick, den ich so in Psychothrillern liebe, hat mir am Anfang doch etwas gefehlt.

Und… Oh mein Gott, was für ein Ende! Mit so einem überraschenden Ende hätte ich nicht im Leben gerechnet. Nachdem ich das Buch beendet und zugeklappt habe, dachte ich nur eins: Was für eine krasse Story!!! Ich will mehr!! Daher hoffe ich, dass der Autor weiter schreibt und ich demnächst mehr von ihm lesen kann.

Wenn mir ein Buch so sehr gefallen hat, ist es auch eindeutig, dass mir die Ausarbeitung der Charaktere auch zugesagt hat. Ja, hat sie. Sie sind durchdacht, authentisch und überzeugend.

Man könnte meinen, Alicia wäre schwach, aber ich empfand Alicia trotz allem als starken Charakter, der mir allerdings auch ein wenig Angst einflößte. War sie wirklich so unberechenbar? Psychotisch? Oder steckt da mehr dahinter?

Fazit:
Ein wirklich gut gelungenes Debüt, das mit Spannung, überraschenden Wendungen und einem genialen Ende trumpfen kann. Mir hat zwar ein wenig der Kick gefehlt, aber das macht die gute Story mit dem Ende wieder gut und fällt hier bei mir nicht ins Gewicht. Daher absolut empfehlenswert.

Die stumme Patientin - Alex Michaelides
Die stumme Patientin
von Alex Michaelides
(19)
Buch (Paperback)
14,99

Tolle Idee, aber nicht wirklich überzeugend

Christina Amberg , am 04.05.2019

Mein Eindruck:
Als ich das Buch entdeckte und den Klappentext las, wollte ich unbedingt mehr wissen. Wer war Annev und was macht ihn zum Helden?

Der Einstieg in das Buch gelang mir erstmal gut, aber schon nach kurzer Zeit fing es an, doch etwas langatmiger zu werden. Da das Buch knapp 800 Seiten hat, habe ich dem Buch ein wenig länger die Chance gelassen, mich zu überzeugen, doch noch weiterzulesen. Ab der 140/150 Seite wurde das Buch dann allmählich spannender und animierte mich zum Weiterlesen.

Das Buch ist in vier Teile unterteilt und nach jedem neuen Teilabschnitt gibt es Abschnitte aus „religiösen“ Büchern. Diese sind in einem anderen Schreibstil geschrieben als der Rest des Buches, aber trotzdem gut lesbar und verständlich.

Die Idee des Buches fand ich gut, auch wie das Thema Magie und Zauberei in der Geschichte verarbeitet wurde. Diesen Teil fand ich immer sehr spannend, aber irgendwie war mir das zu wenig.

Der Schreibstil an sich ist leicht und flüssig lesbar und ich hätte eigentlich damit zügig durch das Buch kommen können. Aber:

Obwohl mich die Geschichte an sich sehr gereizt hat, fand ich die Umsetzung nicht ganz so toll. Auch wenn es nach einiger Zeit spannender wurde, gab es immer wieder Seiten, die mir persönlich zu langatmig oder schlichtweg langweilig waren. Ich habe diese dann irgendwann überflogen oder sogar an manchen Stellen weitergeblättert. Ich finde, der Autor verliert sich immer wieder in zu detaillierte Beschreibungen einzelner Dinge/Geschehnisse und es hätte meiner Meinung nach nicht immer so eine ausführliche Beschreibung gebraucht, die es so in die Länge gezogen haben.

Die Darstellung der Charaktere fand ich jetzt nicht schlecht, allerdings haben mir bei manchen Protagonisten doch noch ein gewisser Touch gefehlt, der sie ein wenig besser rüberkommen lässt.

Fazit:
Ich muss gestehen, bei diesem Buch kommen mir keinerlei Emotionen hoch, was man auch sicherlich anhand meiner Rezension lesen kann. Ob es empfehlenswert ist? Hm, gute Frage… Da sollte sich jeder sein eigenes Bild machen. Ich werde Band 2 wahrscheinlich nicht lesen.

Sohn der Sieben - Justin Travis Call
Sohn der Sieben
von Justin Travis Call
(8)
Buch (Paperback)
16,00

Spannend, mitreißend und nur zu empfehlen

Christina Amberg , am 04.05.2019

Mein Eindruck:
Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit entdeckt und ich fand den Klappentext so interessant, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es Kristy ergeht und wie sie ihr Problem mit ihrem Ehemann löst.

Kristy ist alleinerziehende Mutter und kümmert sich um ihren kranken Vater. Sie hat einen Job, den sie nicht wirklich mag und als wäre das nicht genug, ist ihr Chef auch nicht gerade der sympathischste. Als sie Lance kennenlernt, hat sie die Hoffnung, endlich ein wenig Glück im Leben zu haben… Nur leider dauert das gemeinsame Glück nicht lange und das Leben von ihr und ihrer Lieben gerät in Gefahr.

Durch den leichten, lockeren Schreibstil fiel mir der Einstieg in das Buch ziemlich leicht und es lies sich daher flüssig und zügig lesen. Nach einer kurzen „Einleitung“ in Kirstys Leben fing dann der spannende Teil an. Ich hing an Kirstys Lippen und „hörte“ ihr zu, wie sie ihre Geschichte erzählt. Wie es dazu kam, dass sie Lance kennenlernte, ihn heiratete und wie ihre Ehe aussah. Die Geschichte hat mich völlig in ihren Bann gezogen und es war wirklich schwer, das Buch mal aus der Hand zu legen. Ich konnte einfach nicht mehr „weghören“!

Kristys Geschichte hat mich tief berührt, was bestimmt daran lag, dass die Autorin es geschafft hat, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich daher sehr gut gelungen. Sie hatten alle die nötige Tiefe und handelten in meinen Augen authentisch.

Kristys Darstellung gefiel mir sehr gut. Sie war so lebensecht und sie war mir absolut sympathisch. Ich freute mich mit ihr, ich litt mit ihr, ich weinte mit ihr und ich plante mit ihr, aus dem Schlammassel zu entkommen. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen und es tat mir im Herzen weh, was sie alles durchmachen musste.

Lance Entwicklung und Darstellung hat mir auch gut gefallen. Ich fand es authentisch und nah am Leben. Wie oft habe ich schon gehört, dass sich für manche Frauen nach der Heirat so einiges ändert… Daher auch hier alles richtig gemacht, meiner Meinung nach zumindest.

Zwischendurch hat die Autorin Briefe eines Gefangenen, die an Kristy gerichtet sind, miteinfließen lassen. Da sie in kursiver Schrift gedruckt sind, sind sie auch sehr leicht zu unterscheiden.

Fazit:
Kurz und knapp: Ein wundervolles und spannendes Buch, das mir herrliche Lesezeit geschenkt hat. Ganz klare Leseempfehlung.

The Wife. Schütze, wen du liebst - Hollie Overton
The Wife. Schütze, wen du liebst
von Hollie Overton
(3)
Buch (Taschenbuch)
10,00

Ein gelungener Auftakt

Christina Amberg , am 24.04.2019

Mein Eindruck:
Als ich den Klappentext las, war für mich als Thrillerfan klar, das Buch muss ich unbedingt lesen. Der Klappentext klingt einfach zu gut und verspricht spannende Lesezeit und Nervenkitzel pur.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, denn schon am Anfang wirft uns der Autor mitten ins Geschehen und durch den leichten und flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch auch schnell und zügig lesen. Mit konstanter Spannung führt Mark Griffin den Leser durch das Buch und die immer wieder unvorhergesehenen Wendungen haben mich immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt.
Da die bildliche Darstellung gekonnt umgesetzt wurde, war es dann auch kein Wunder, dass ich einen richtigen Film vor Augen hatte.

Auch die Charakterdarstellung fand ich gut gelungen. Die Protagonisten hatten die nötige Tiefe und handelten in meinen Augen authentisch in ihren Rollen.

Holly Wakefield war für mich ein sehr interessanter Charakter. Sie ist gut in dem, was sie tut, aber keine, die sich etwas darauf einbildet. Sie hat eine geheimnisvolle Art an sich, die mich sehr neugierig gemacht hat und magisch anzog. Daher bin ich auch sehr glücklich darüber, dass dieses Buch der Auftakt einer Reihe ist und ich so in den Genuss komme, weitere Fälle mit Holly zu erleben.

Fazit:
Ein gut gelungenes Debüt und Auftakt einer Reihe, dass ich bedenkenlos empfehlen kann. Auf Band 2 freue ich mich jetzt schon.

Dark Call - Du wirst mich nicht finden - Mark Griffin
Dark Call - Du wirst mich nicht finden
von Mark Griffin
(105)
Buch (Taschenbuch)
14,99

Auch dieser Band nur weiterempfehlen!

Christina Amberg , am 21.03.2019

Mein Eindruck:
Ich muss zugeben, ich hatte das Buch gar nicht auf dem Schirm und war daher sehr überrascht, als ich es entdeckt habe. Da mir Band 1 schon sehr gut gefallen hat, war für mich klar, das möchte ich auch auf jeden Fall lesen.

Ellen hat es wahrlich nicht leicht. Sie muss sich um die Kinder kümmern, die während der Ferien beschäftigt werden wollen, dazu hat sie eine neue Vollzeitstelle und einen Mann, der sich gerne vor der ganzen Verantwortung drückt. Und dann lässt sie sich blöderweise noch von einer Mutter dazu überreden, in den Elternbeirat einzutreten. Ganz klar, dass der Stress vorprogrammiert ist. Denn jetzt muss sie sich nicht nur mit ihrer Familie rumärgern, sondern muss nebenbei auch noch unter den kritischen Blicken der anderen Mütter Schulfeste organisieren.

Der Einstieg in das Buch gelang mir, wie auch beim letzten Band, sehr gut, denn die Autorin wirft den Leser gleich mitten ins Geschehen und in den Mutter-Alltag. Durch den herrlich leichten Schreibstil fliegt man fast durch das Buch.

Als Mutter musste ich während des Lesens immer wieder schmunzeln, da Gill Sims den Alltag mit Kinder gut und treffend beschreibt. Wie zum Beispiel die Stelle, als ihre Tochter Jane versucht, die Eltern gegeneinander auszuspielen, weil sie unbedingt einen Instagram-Account haben möchte. Auch beschreibt die Autorin sehr gut, wie sich viele Mütter fühlen, wenn sie einen Spagat zwischen Arbeit, Familie und Haushalt bewerkstelligen müssen.

Ellen war mir in diesem Band noch sympathischer, als im ersten Band. Durch den Humor der Autorin ist Ellen total auf meiner Wellenlänge und ich hätte ewig weiterlesen können. Auch konnte ich mich sehr gut in sie hineinfühlen und sie handelte in meinen Augen vollkommen authentisch.

Aber auch die anderen Charaktere gefielen mir wieder sehr gut und die „Wiedersehens-Freude“ war bei mir bzgl. den bereits bekannten Charakteren hoch. Neben dem nervenaufreibenden Alltag und der herrlich freien Schnauze von Ellen, ist Ellens Schwägerin ein kleines Highlight für mich. Ein total schräger und außergewöhnlicher Charakter. Obwohl sich Ellen nie über einen Besuch von oder bei ihr freut, so freue ich mich immer, wenn ich ein Wiedersehen von beiden zu lesen bekomme. Hier kommen die Lachmuskeln auf jeden Fall zum Einsatz.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, die authentisch und mit viel Humor die vielen Seiten einer Familie und einer Mutter aufzeigt. Daher kann ich auch Band 2, der auch völlig unabhängig von Band 1 gelesen werden kann, empfehlen. Ein Buch, das nicht nur Mütter unterhalten kann.

Mami muss mal raus. - Gill Sims
Mami muss mal raus.
von Gill Sims
(6)
eBook
12,99

Ein Buch das man nicht so schnell vergisst

Christina Amberg , am 23.02.2019

Mein Eindruck:
Zitat (Pos. 832):
„Hm… ich würde ja eher sagen, vielleicht ist das Zünglein an der Waage von Möglich und Unmöglich, und in welche Richtung sie sich neigt, hängt davon ab was wir selbst bereit sind, in die Waagschale zu werfen.“

Eigentlich lese ich ja mittlerweile eher selten Liebesromane, da es hier meistens nichts mehr gibt, was mich überraschen kann. Es ist ja doch meist das gleiche, beide lernen sich kennen, es gibt erstmal Schwierigkeiten, die es zu meistern gilt und am Ende gibt es ein Happy End. Aber der Klappentext von „Die Antwort auf Vielleicht“ hat mich schon vor Monaten neugierig gemacht, denn er versprach mir ein wenig mehr, als die üblichen Liebesromane.

Hat der Klappentext meine Erwartungen erfüllt?

Ja, das hat er! Sogar mehr als das.

Adam lebt mit seinen 25 Jahren immer noch bei seiner Oma und ist Taxifahrer. Und er ist… ein Träumer… Er träumt davon, irgendwann einmal den höchsten Berg zu besteigen… Aber findet immer wieder Gründe und Ausreden es nicht zu tun…

Jessi, eine junge und hübsche Frau, die in ihrem Leben noch so viel vor hat, aber todkrank ist. Die sich nichts sehnlicher wünscht, so lange wie möglich zu leben, zu überleben, um ihre kleine Tochter nicht alleine lassen zu müssen, um ihr Kind aufwachsen zu sehen, um für ihre Tochter da zu sein…

Schon der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da der Autor über einen wundervollen leichten Schreibstil verfügt, der sich wunderbar flüssig lesen lässt. Hendrik Winter schafft es, dem Leser sämtliche Emotionen auf eine sehr schöne Art und Weise rüberzubringen, den Leser das fühlen zu lassen, was die Protagonisten fühlen und erleben. Der Autor schreibt dieses Buch nach wahren Begebenheiten, die er selbst erlebte und vielleicht macht genau diese Tatsache, diese Geschichte so lebendig.

Ich habe bei diesem Buch mitgelacht, mitgelitten, mitgehofft und mitgeweint. Und wer mich kennt, weiß, dass ich selten bei Büchern weine. Hendrik Winter hat es mit diesem Buch geschafft, meine Gefühlswelt so auf den Kopf zu stellen, dass ich einfach nicht anders konnte. Ich fühlte mich als Teil der Geschichte. Als Wanderer während Adam und Jessi einen Berg besteigen, als neugieriger Gast, als sie gemeinsam Essen gehen und als gespannter Zuhörer, als Jessi vor Adam steht und ihre Texte vorbringt.

Poetryslam ist hier auch ein gutes Stichwort! Denn all jene, die Poetryslam genauso gerne mögen wie ich, kommen hier auch voll auf ihre Kosten. Die Texte sind leicht, aber mit so viel Tiefe versehen, das man darin versinkt. Von mir aus hätte es ruhig ein wenig mehr solche Textstellen geben können.

Zitat (Pos. 2174):
„Kein Mensch ist wirklich frei, da gibt’s nichts zu beschönigen,
Tu dies, tu das, lerne, strebe, sammle, folge den Königen.
Doch gepflasterte Wege führen selten in unbekanntes Land,
und selbst der stärkste Geist bricht,
ist er dutzendfach gegen diese Mauern gerannt.“

Aber nicht nur diese Texte sind tiefgründig, sondern das gesamte Buch, das auch eine kleine Botschaft an alle da draußen versendet: Lebt jetzt, traut euch JETZT. Lebt eure Träume und wartet nicht, bis es zu spät sein könnte, denn das Leben könnte sich von heute auf morgen schlagartig ändern.

Ich weiß nicht, ob ich noch erwähnen muss, dass die Charaktere absolut stimmig, sympathisch und authentisch wirken. Man spürt, das dem Autor sehr viel daran liegt, dem Leser die Nähe zu den Charakteren zu vermitteln, was ihm wunderbar gelungen ist.

Fazit:
Eine Geschichte, mitten aus dem Leben, die auf eine wundervolle und gefühlvolle Art die wichtige Botschaft überbringt: Lebe jetzt, verwirkliche deine Träume, denn das Leben kann voller Überraschungen sein. Ganz klare Leseempfehlung.

Die Antwort auf Vielleicht - Hendrik Winter
Die Antwort auf Vielleicht
von Hendrik Winter
(39)
Buch (Taschenbuch)
10,00

Wir sind begeistert

Christina Amberg , am 07.02.2019

Unser Eindruck:
Lange haben wir nach einem Buch gesucht, dass meiner 12-jährigen Tochter die Formeln aus dem Matheunterricht kindgerecht und anschaulich erklärt. Denn nicht immer konnte ich ihr helfen, da meine Schulzeit schon ziemlich lange her und vieles schon ist in Vergessenheit geraten ist.

Nachdem ich dieses Buch hier entdeckt habe, dachte ich warum nicht einfach mal versuchen. Bevor ich mich an den PC setzte, um eine Rezension zu schreiben, war mir erstmal wichtig, das ich so viele Themen wie möglich mit meiner Tochter bearbeiten kann.

Das Buch beinhaltet viele verschiedene Themen, die bis zur Klasse 10. in den Schulen unterrichtet werden. Daher ist das Buch nicht nur an die jüngeren Kinder gerichtet.

Sind die Formeln und Themen kindgerecht und verständlich erklärt? Ja, das sind sie. Und das sage nicht nur ich als Mutter, meine Tochter ist der gleichen Ansicht. Auch wenn ich bei manchen Aufgaben neben ihr saß, brauchte sie mich nicht, wenn sie das Buch neben sich liegen hatte. Sie verstand die Erklärungen sofort und konnte dann die Formeln auch sofort umsetzen.

Das Buch hat eine tolle Innen- und Außengestaltung, die einzelnen Themen bauen aufeinander auf und durch das Inhaltsverzeichnis findet man schnell das gesuchte Thema.

Fazit:
Eine wundervolle Mathehilfe, die anschaulich und kindgerecht Matheformeln erklärt, so dass sie jedes Kind gleich anwenden kann. So macht Lernen Spaß! Meine Tochter und ich können „Mathe ganz leicht“ nur weiterempfehlen.

Mathe ganz leicht - Hans-Georg Schumann
Mathe ganz leicht
von Hans-Georg Schumann
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
7,95

Es geht spannend weiter

Christina Amberg , am 05.02.2019

Mein Eindruck:
Die Folge schließt direkt an Folge 9 an und es bleibt spannend. Auch wenn es scheint, dass die vier Freunde endlich mal ein wenig Glück haben und es aufwärts geht, merken sie doch recht schnell, dass mit der Glückssträhne etwas nicht stimmen kann.

Auch in Folge 9 überzeugt der Autor mit seinem gekonnten Schreibstil, der dadurch die Spannung oben hält und immer wieder für Überraschungen sorgt. Selten das mich ein Autor für so lange Zeit an einer Reihe bzw. Serie fesseln kann, aber Andreas Suchanek schafft es von Band zu Band immer wieder, dass ich meinen Reader einfach nicht aus der Hand legen kann und jede Folge in einem Rutsch lesen muss.

Für mich eine absolut geniale Krimi-Serie, die ich jedem empfehlen kann, der gerne Serien und Krimis liest.

Ein MORDs-Team - Band 9: Die Macht des Grafen (All-Age Krimi) - Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team - Band 9: Die Macht des Grafen (All-Age Krimi)
von Andreas Suchanek
(9)
eBook
2,49

Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Blake!

Christina Amberg , am 28.01.2019

Mein Eindruck:
Ich weiß gar nicht mehr, wo ich das Buch entdeckt habe, aber nach dem Lesen des Klappentextes stand für mich sofort fest, das muss ich lesen. Geheime Triebe, finsteres Geheimnis? Das kann einfach nur spannend werden und ist genau das Richtige für mich.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da man sofort mitten ins Geschehen geworfen wird. Durch den angenehmen Schreibstil des Autors ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, die Spannung blieb konstant oben und auch bildlich war es einfach ein Erlebnis, wenn ab und an auch ein ekliges. Jack Heath hat immer wieder überraschende Wendungen eingebaut, so dass man sich nie sicher war, wer denn nun der Täter ist. Und dann das Ende… Ja das hat mich wirklich überrascht, denn mit so einem Ende habe ich wirklich nicht gerechnet, aber auch da hat der Autor alles richtig gemacht.

Die Kapitel wurden durch kleine Rätsel eingeleitet, was perfekt zu Blake und seiner Geschichte passte. Wenn man mal nicht auf die Lösung kam oder man einfach kontrollieren wollte, ob die Lösung stimmt, konnte man hinten im Buch nachschlagen.

Blake war mir sehr schnell sympathisch. Seine doch ziemlich schräge Art und sein, meist schwarzer Humor, faszinierten mich von Anfang an und ich konnte mich nicht wirklich von ihm losreißen. Durch die gelungene Darstellung kam Blake sehr natürlich rüber, ich konnte mich meist gut in ihn hineinversetzen und er handelte, meiner Meinung nach, auch ziemlich authentisch in seiner Rolle.

Was mir allerdings nicht so gefiel, war, dass immer erwähnt wurde, welche Hautfarbe eine Person hatte. Das fand ich irgendwie merkwürdig, weil es für die Geschichte unerheblich war. Theoretisch würde mich das nicht stören, aber bei der Häufigkeit ging es mir dann doch irgendwann auf die Nerven. Auch die plötzlichen Zeitsprünge mitten im Absatz waren für mich ein wenig anstrengend und verwirrend. Hier hätte man das ein wenig klarer gestalten können, z. B. mit Absätzen oder Jahreszahlen etc.

Fazit:
Ein Debüt, das es in sich hat. Packend, rasant und von der ersten Seite an spannend, mit einem Protagonisten, der zwar ziemlich schräg, aber dennoch sympathisch ist. Mich hat das Buch hervorragend unterhalten und ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen mit Blake. Daher kann ich, trotz kleiner Kritikpunkte, das Buch jedem Thriller-Leser nur empfehlen.

Blake - Jack Heath
Blake
von Jack Heath
(38)
Buch (Paperback)
12,99

 
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