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sk aus Werdohl

Gesamte Bewertungen 65 (ansehen)


Meine Bewertungen

Wenn ein Verrat zwei Freundinnen entzweit.

sk aus Werdohl , am 27.03.2019

Die Autorin Raffaella Romagnolo thematisiert nicht nur eine Familiengeschichte während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern auch die Auseinandersetzung mit Lebensentscheidungen und ihren Folgen. Auch historische Elemente bleiben nicht aus - so umfasst dieser Roman den Zeitraum von etwa 1900 bis 1946.

Der Schreibstil von Raffaella Romagnolo gefällt mir besonders gut. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen. Zusätzlich wurde dieser auch dadurch ermöglicht, dass italienische Ausdrücke oder Sätze direkt im Anschluss übersetzt wurden, aber auch durch die sehr umfangreiche Darstellung und Beschreibung der Geschehnisse. Dennoch ist das Buch durch die vielen Zeitsprünge, Rückblenden und Perspektivwechsel zwischen Anita und Guilia nicht ganz einfach zu lesen.


Mein Fazit:

Auch wenn der Roman der Autorin Raffaella Romagnolo nicht immer einfach zu lesen war, hat es mich dennoch vollkommens überzeugen können. Die Autorin hat es geschafft Stimmungen und Atmosphäre sehr authentisch zu vermitteln und mich als Leserin fesseln können!

Daher gibt es von mir insgesamt 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

Bella Ciao - Raffaella Romagnolo
Bella Ciao
von Raffaella Romagnolo
(58)
Buch (gebundene Ausgabe)
24,00

Über den Frieden, den niemand wollte..

sk aus Werdohl , am 14.12.2018

Der Autor Eckart Conze, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität, hat ein toll recherchiertes Buch geschrieben, indem es Ihm gelungen ist, lebendige Stimmungsbilder zu schaffen. Conze gibt eine gut geschriebene Darstellung, deren Schwerpunkt auf Deutschland und Europa liegt.
Neben der Betrachtung der Vergangenheit, stellt der Autor auch eine Verknüpfung zur heutigen Zeit her.
Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich angelegt, sodass man von Station zu Station fährt und zwangsläufig in den Zweiten Weltkrieg.

Mein Fazit:

Der renommierte Historiker Eckart Conze zeigt in diesem glänzend geschriebenen Buch, warum alle Hoffnungen, die mit dem Frieden von Versailles verbunden waren, sich als große Illusion erwiesen und was dies für unsere Gegenwart bedeutet.

Dementsprechend gebe ich 5 von 5 Sterne!

Die große Illusion - Eckart Conze
Die große Illusion
von Eckart Conze
(3)
Buch (gebundene Ausgabe)
30,00

Eine Reise in die magischen Highlands!!

sk aus Werdohl , am 28.11.2018


Mein Fazit:

Der Autorin Maria W. Peter ist mit ihrem neusten Roman ein sehr spannendes und fesselndes Buch gelungen! Da ich mich sehr für Schottland und dessen Geschichte interessiere, ist dieser Roman wie geschaffen! Leider war ich persönlich noch nie in Schottland gewesen, aber der Autorin ist es besonders gut gelungen mich mit Ihren authentischen und detailreichen Beschreibungen in eine andere Welt gezogen. "Die Melodie der Schatten" ist ein Kombination aus historischem, magischem und Fiktion.

Dementsprechen gebe ich diesem Roman 5 von 5 Sternen und spreche eine große Leseempfehlung aus!!

Die Melodie der Schatten - Maria W. Peter
Die Melodie der Schatten
von Maria W. Peter
(65)
Buch (Taschenbuch)
11,00

Großartige Fortsetzung!

sk aus Werdohl , am 10.10.2018

Nach der Weitseher-Trilogie, wird nun auch die zweite Trilogie um Fitz neu übersetzt: die "Das Erbe der Weitseher"-Reihe, die jedoch nicht ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Die Faszination der Geschichte nimmt immer und immer mehr zu! Diese Geschichte um Fitz Chivalric zeichnet aus, dass sie den Leser absolut mitreißt!
Dementsprechend gebe ich dieser tollen Fortsetzung 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

Diener der alten Macht - Robin Hobb
Diener der alten Macht
von Robin Hobb
(7)
Buch (Paperback)
16,00

Ein emotionaler und bewegender Roman, der einen in den Bann zieht.

sk aus Werdohl , am 21.09.2018

Die Autorin Elise Valmorbida hat mich beim Lesen ihres Romans verzaubert. Es war wie ein Sog dem man sich nicht mehr entziehen konnte. Sprich das Buch lässt sich nicht aus der Hand legen und die Seiten verfliegen nur! Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen, denn dieser ist kraftvoll und sehr flüssig. Die Autorin Elise Valmorbida nimmt uns Leser auf eine Reise in eine bewegende und dunkle Epoche der italienischen Bergwelt Norditaliens von 1923 bis 1950 mit. Dabei schafft Sie es diese Zeit der Faschisten und Mussolini mit der herrschenden Armut, der harten Arbeit und Lebensbedingungen beschrieben, ebenso der Einmarsch der deutschen Wehrmacht. Der Roman hat ein Inhaltsverzeichnis, sieben Kapitel und ein Anhang. Die Kapitel sind in die Jahre 1923, 1928, 1936, 1942, 1944, 1948 und 1950 unterteilt. Valmorbida verwendet kurze Sätze und Abschnitte. Außerdem finden sich mehrere italienische Sätze, die auch übersetzt wurden. Die Madonnenstatue, die eine große Rolle für Maria spielt, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Mein Fazit:

Elise Valmorbida ist mit "Die Madonna der Berge" ein facettenreicher Roman über eine sehr starke Frau in der dunkelsten Zeit Italiens gelungen. Dieser historische Roman lässt sich einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legen.

Dementsprechend gebe ich diesem Roman 5/5 Sterne und spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus!

Die Madonna der Berge - Elise Valmorbida
Die Madonna der Berge
von Elise Valmorbida
(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00

Wie aus Hitlers jüngsten Parteimitgliedern Deutschlands führende Demokraten wurden..

sk aus Werdohl , am 05.09.2018

Dieses Buch thematisiert die Generation, die zwischen zwei Welten zerissen scheint. Die Flakhelfer waren noch Kinder, als man sie zugunsten der politischen Ziele verheizte. Scheinbar trieben ihre jugendliche Begeisterung für Hitler und den Nationalsozialismus sie an. Jene, die freiwilig oder auch nicht, auf dem letzten Drücker Teil des NS-Regime geworden sind. Einige dieser so genannten Flakhelfer haben in der jungen Bundesrepublik Karriere gemacht: zu nennen sind da Hans-Dietrich Genscher, Günther Grass oder Hans Werner Henze. Sie taten sich hervor als engagierte Demokraten, ihr Wirken im NS-Regime aber verschwiegen oder verdrängten sie.

Der Autor Malte Herwig versucht dem Leser die Thematik näher zu bringen, ohne dabei die Personen zu bewerten. Der Autor versucht Linien aufzuzeigen und selber zu verstehen, welche Motive damals jene Personen bewegt haben und warum diese bis heute abgwehrt werden, solange Beweise in Form von Mitgliedsformulare vorliegen.

Malte Herwig ist mit seinem Buch "Die Flakhelfer" ein sehr notwendiges und zugleich interessantes Buch gelungen. Es soll dem Leser aufzeigen, dass natürlich auch unscheinbare Jugendliche im NS-Regime für politische Zwecke missbraucht worden sind. Aber vor allem soll dieses Buch zeigen, dass der Übergang vom Dritten Reich zur Bundesrepublik, von der Diktatur zur Demokratie nicht nach dem Prinzip der "Stunde null" verlaufen ist.

Insgesamt gibt es von mir 5/5 Sterne !

Die Flakhelfer - Malte Herwig
Die Flakhelfer
von Malte Herwig
(1)
Buch (Paperback)
12,99

Ein außergewöhnlicher Roman und nicht aus der Hand zu legen!

sk aus Werdohl , am 29.08.2018

Das Cover passt ideal zum Roman und gefällt mir sehr sehr gut!
Der historische Roman, "Manhattan Beach", spielt im vibrierenden New York der 30er und 40er Jahre. In den Wirren der Kriegszeit begleiten wir Anna, die ihren großen Traum Realität werden lässt.
Der Schreibstil von Jennifer Egan hat mir sehr gut gefallen. Dieser ist sehr flüssig, bildlich, realistisch, emotional und einfach nur mitreßend. Und doch ist der Schreibstil an der damligen Zeit angepasst, sodass man das Gefühl hat, mitten im New York der 30er und 40er Jahre zu sein. Die Autorin Jennifer Egan hat für ihren neuen Roman sehr viel und jahrelang recherchiert, aber anhand ihres unglaublichem Schreibstils spürt man dies während des Lesens nicht! Die Charaktere und Darstellungen der damaligen Zeit sind sehr authentisch.

Mein Fazit:
Die Pulitzerpreisträgerin Jennifer Egan hat mit "Manhattan Beach" einen großen, komplexen und ausdrucksvoller Roman gelungen. Dabei ist es ein außergewöhnlich gut recherchierter, exzellent geschriebener und emotional überzeugender Pageturner!!
"Manhattan Beach" gehört für mich zum Lesehighlight diesen Jahres unbedingt mit dazu!

Dementsprechend gebe ich 5/5 Sterne und spreche eine sehr große Leseempfehlung aus!!

Danke an vorablesen.de und dem S.Fischer - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

Manhattan Beach - Jennifer Egan
Manhattan Beach
von Jennifer Egan
(75)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00

"Ist für immer nicht ganz schön lang?"

sk aus Werdohl , am 12.08.2018

Die Handlung und Story an sich ist interessant - die Vorstellung mit einem Menschen über 60 Jahre zu verbringen. Diese Vorstellung macht einem natürlich Angst und die Wenigsten denken bei einer Hochzeit darüber nach. Der Schreibstil der Autorin Sophie Kinsella war locker, flüssig und mit viel Humor. Der leichte Schreibstil hat dafür gesorgt, dass sich dieses Buch ziemlich schnell lesen lässt. Die Figuren waren sympatisch, aber für mich war die Hauptprotagonistin Sylvie ein sehr anstrengender Charakter. Auch die Spannung war zwar zu Beginn und am Ende vorhanden, doch gab es gerade im Mittelteil viele langatmige Stellen.

Mein Fazit:

"Muss es denn gleich für immer sein?" ist mein erster Roman von der ehemaligen Wirtschaftsjournalistin Sophie Kinsella. Der Klappentext hat mein Interesse besonders geweckt: die Vorstellung mit einem anderen Menschen über 65 Jahre verbringen zu müssen, eine Ewigkeit mit diesem Menschen gemeinsam zu überstehen. Und doch konnte mich dieser Roman nicht vollends überzeugen. Mir wurde die Geschichte zwischendurch doch zu langatmig.

Dementsprechend gebe ich "Muss es denn gleich für immer sein?" insgesamt 4 von 5 Sterne!

Muss es denn gleich für immer sein? - Sophie Kinsella
Muss es denn gleich für immer sein?
von Sophie Kinsella
(24)
Buch (Klappenbroschur)
9,99

Ein außergewöhnlicher Roman..

sk aus Werdohl , am 10.08.2018

Zum Cover: Das Cover gefällt mir, da es ohne vieler Motive und Elemente gestaltet worden ist. Es ist ein einfaches Coverbild und ein einfacher Titel, welche nicht viel verraten und doch passt es.

Zum Inhalt: Über dem Städtchen, in dem der Protagonist des Buches lebt, liegt ein Schatten. Todesfälle häufen sich und jemand scheint den Verstorbenen die Seele geraubt zu haben. Diese Person ist Dr. Kaminski. Kaminski, ein Mann ohne Seele und doch mit dem Wunsch eine Seele zu besitzen. Deshalb beschließt er sich aus den Seelen anderer eine eigene herzustellen. Benügt Dr. Kaminski sich zunächst mit Sterbenden, beginnt er nach und nach dem Tod nachzuhelfen. Aviv versucht dennoch dieses grausame Unterfangen zu beenden und die gefangenen Seelen zu befreien. Die Handlung hat mich unheimlich gefesselt und war wirklich nicht einfach zu lesen. Und doch stehen im Vordergrund dieses das Menschsein, die zugehörigen Seelen, die Vollkommenheit und der Sinn des Lebens.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Clara Maria Bagus ist sehr bildhaft, lebendig und nicht allzu verschachtelt. Als Leser fühlt man sich teilweise wie in eine andere Welt versetzt. Der Roman erinnert einen vom Schreibstil. aber auch von der Handlung selbst an ein Märchen. Die Handlung war an einigen Stellen jedoch etwas vorhersehbar, was das Lesevergnügen nicht mindert. Außerdem tragen das Vorhandensein von Abschnitten und kurzen Sätzen positiv zum Lesefluss bei. Erzählt wir abwechselnd von Aviv und Dr. Kaminski. Die Charaktere, Aviv und Kaminski, waren authentisch, erschienen auf der einen Seite als weise und auf der anderen Seite als nicht belehrend. Der Roman wird in Prolog, Vorspann und Epilog unterteilt, wobei der Vorspann dem Verlauf der Jahreszeiten folgt.

Mein Fazit:

Der Roman "Der Duft des Lebens" der Autorin Clara Maria Bagus wird wie ein Märchen erzählt und scheint wie eine unscheinbare Geschichte. Viele philosophische Fragen werden aufgeworfen, die den Leser zum Nachdenken anregen.

Insgesamt gebe ich diesem Roman 4 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus!



Der Duft des Lebens - Clara Maria Bagus
Der Duft des Lebens
von Clara Maria Bagus
(47)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,00

Ein gelungener Roman, der Gesellschaftsthemen zu Beginn des 20. Jahrhunderts thematisiert.

sk aus Werdohl , am 05.08.2018

Der Roman "Die Frauen der Familie Marquardt" der Autorin Nora Elias ist ein spannender Gesellschaftsroman, der in Köln um die Jahrhundertwende spielt.

Der Roman der Autorin Nora Elias ist ein Gesellschaftsroman durch und durch! Es greift die Stellung der Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf, welche exemplarisch an den Frauen der Familie Marquardt hier verdeutlicht werden.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, wodurch die Seiten einfach dahin verfliegen. Die Charaktere des Romans waren alle sympatisch und authentisch. Außerdem tragen das Vorhandensein von Abschnitten und kurzen Sätzen positiv zum Lesefluss bei.

Insgesamt gebe ich diesem gelungenem historischem Roman 5 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.

Die Frauen der Familie Marquardt - Nora Elias
Die Frauen der Familie Marquardt
von Nora Elias
(6)
Buch (Klappenbroschur)
10,00

 
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