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Dagmar M. aus Essen

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Meine Bewertungen

Selten hat mich ein Buch so sehr angesprochen und bewegt

Dagmar M. aus Essen , am 05.05.2019

"Zine" bedeutet auf Deutsch Magazin und Scheherazade, ein siebzehnjähriges arabisches Mädchen, nutzt diese Form für ihre schriftstellerischen Arbeiten. Im Buch sind immer wieder diese kleinen Werke eingestreut. In einer akkuraten Handschrift, versehen mit Bildern, die aus Zeitschriften eingefügt wurden, ergänzen sie den Text des Buches hervorragend.
Scheherazade lebt mit ihren Eltern in einem Stadtteil von Kopenhagen, der ausschließlich von Moslems bewohnt wird. Hier in diesem Ghetto sieht jeder, was der andere tut und jeder hat das Rechts sich moralisch über den anderen zu erheben. Leben die Kinder nicht nach den strengen Regeln, haben die Eltern in der Erziehung versagt und werden mit an den Pranger gestellt.
Scheherazades Vater war Dichter und Jonaslist in einem arabischen Land, dort haben die Eltern ein sehr freies Leben geführt. Doch dann wurden die Texte angefeindet und der Vater musste für drei schreckliche Jahre ins Gefängnis, danach gelang der Familie die Flucht nach Dänemark. Doch der Vater kann sich nicht von seinem Trauma befreien, immer wieder schaut er sich den Krieg und das Elend im Fernsehen an. Das macht ihn aggressiv, auch gegenüber der Familie. Nach einem schlimmen Wutanfall kommt er ins Krankenhaus. Bei einem Besuch begegnet Scheherazade Thea, einer Dänin, die ihre Mutter, die sich plötzlich nicht mehr bewegen kann, besucht.
Als Scheherazade bei Thea übernachtet kommt es zum Sex. Scheherazade ist entsetzt und kann sich die Reaktion ihrer Mutter vorstellen. Trotzdem zieht es sie immer wieder zu Thea. Wie erwartet, ist die Mutter voller Ekel und Unverständnis und wirft ihre Tochter raus.
Scheherazade ist am Anfang eine kopftuchtragende angepasste Muslime und entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer freien jungen Frau, die eine andere Frau liebt, mit offenem Haar. Unterstützung findet sie nicht nur bei ihrer Freundin und einer Selbsthilfegruppe, auch ihr Vater hilft ihr dabei.
Das Buch erzählt nicht nur die Geschichte von Scheherazade, es werden auch andere Schicksale aufgezeichnet. Besonders der Einblick in den eigenen kleinen Kosmos dieser Menschen, zeigt, warum so vieles falsch läuft mit der Integration. Da kommt es zu Bespitzelung und Denunziation, da versucht jeder sich am Leid der anderen zu ergötzen, damit der Fokus nicht auf die eigenen Probleme fällt. Wie ist es möglich als Mutter seinen Kind zu sagen "Du bist nicht mehr meine Tochter"?
Ein Buch, das mich sehr bewegt hat und das ich sehr empfehlen kann

Wenn Worte meine Waffe wären - Kristina Aamand
Wenn Worte meine Waffe wären
von Kristina Aamand
(6)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,00

Schöne Worte, aber eine etwas langweilige Geschichte

Dagmar M. aus Essen , am 05.05.2019

Wie schon bei dem ebenfalls ausgezeichnete Buch " Wir beide wussten, es war was passiert" sind auch hier die Texte in Gedichtform gedruckt. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und beschreiben eine Kindheit in den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts in Australien. Die Brüder Harry und Keith leben mit ihrem Vater in einem Holzhaus, das braun, schäbig und trist ist. Jeden Nachmittig, wenn der Vater von der Arbeit kommt schneidet er eine Wassermelone auf und isst sie mit den Söhnen. Die Mutter starb vor einigen Jahren und immer Mittwochs Nachmittags kommt Tante Alice mit Kuchen. Linda ist Harrys Freundin, die unter unklaren Umständen im Fluss ertrinkt. Harry verehrt Miss Spencer aus der Entfernung und als sie von Wayne geschwängert wird, verlässt sie den Ort. Daraufhin wirft Harry Waynes Scheiben ein. Mit Waynes Bruder Johnny ist Harry befreundet und die beiden eint die Liebe zu der toten Linda. Dazwischen gibt es alltägliche Episoden und einige Rückblicke und am Ende entsteht doch ein Bild von der Kindheit und Jugend in einem kleinen australischen Ort an dem jeder jeden kennt.

Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen - Steven Herrick
Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen
von Steven Herrick
(8)
Buch (gebundene Ausgabe)
15,00

Eine fantasievolle Geschichte mit wunderschönen Zeichnungen

Dagmar M. aus Essen , am 05.05.2019

Es ist einfach immer wieder eine große Freude sich die wundervollen Zeichnungen anzuschauen. Torben Kuhlmann stellt uns diesmal die Maus vor, die lange vor den Menschen den Mond betreten hat. Sie wurde von den wenigen Menschen, die davon wussten Armstrong genannt und so heiß auch das Bilderbuch. Aufgrund langer Beobachtungen hat die kleine Maus festgestellt, dass der Mond nicht, wie es bislang alle Mäuse glaubten, aus Käse besteht, sondern, dass dieser sich ständig veränderte Himmelskörper eine steinerne Oberfläche hat. Mit Hilfe, der inzwischen gealterten Maus Lindbergh und nach einem Besuch im Washingtoner Smithonian hat die Maus neue Ideen, wie es ihr gelingen kann zum Mond zu fliegen. Und nach einigen misslungenen Versuchen schafft sie es auch ihr Ziel zu erreichen und kann auf dem Mond ihre Mäuseflagge hissen.
Alle Bilder in dem Buch sind beeindruckend und ich kann sie immer wieder anschauen, weil es so viel zu sehen gibt. Besonders gut gefällt mir das Bild, auf dem die Maus mit dem Time Square im Hintergrund zurück auf die Erde trudelt.
Natürlich gibt es am Ende der Geschichte eine Erklärung zur Mondlandung vor 50 Jahren, als der Mensch Armstrong den Mond betrat und aus diesem Anlass wurde dieses schöne Bilderbuch als Sonderausgabe neu aufgelegt. Ein schönes Buch, nicht nur für kleine Leser, Erwachsene haben sicher genau so viel Freude an der Geschichte und an den Bildern.

Armstrong - Torben Kuhlmann
Armstrong
von Torben Kuhlmann
(30)
Buch (gebundene Ausgabe)
23,00

Kurioser Leichentransport

Dagmar M. aus Essen , am 27.04.2019

Das Buch führt uns von Essen-Vogelheim ab Passau an der Donau entlang bis zur Mündung ans Schwarze Meer. Der dicke Viorel bringt seine tote Mutter im Kofferraum des Corsa in ihre Geburtsstadt. Der Siebzehnjährige fährt ohne Führerschein und mit wenig Geld ins Ungewisse. Er hat nur die Adresse eines Onkel, mit dem die Mutter aber lange keinen Kontakt hatte. Er lebt in Essen allein mit seiner berufstätigen Mutter in einer kleinen Wohnung und er weiß nicht viel von seiner Mutter. Er kennt weder ihre Familie noch ihre Lebensumstände, die dazu geführt haben, dass sie jetzt in Deutschland lebt. Er weiß nur, dass seine Mutter in Rumänien begraben werden möchte. Viorel nimmt einen Anhalter mit, der dunkel gekleidet mit einem großen Seesack bei ihm einsteigt. Er erzählt ihm unheimliche Geschichten aus seiner Heimat. Durch eine eigenartige Situation kommt dieser Mann zu Tode. Nach einer Verfolgungsjagd, wird die Leiche aus dem Auto gestohlen, die tote Mutter bleibt aber im Kofferraum. So fährt Viorel weiter und lernt eine Nachbarin des inzwischen verstorbenen Onkels kennen. Zusammen mit ihr und ihrer Enkelin geht es weiter die Donau hinab vorbei an Draculas Schloss. Nach vielen Verwirrungen und Zufällen gelingt es dem jungen Mann seine Mutter zu begraben.
Das Buch fasziniert durch seine Sprache. Wenig wörtliche Rede, aber viele Gedanken, die sich verselbstständigen. "Er gehört nicht zu den Menschen, die sich interessant genug finden, dass sie es länger mit sich selbst aushalten." ist ein sehr interessanter Satz.
Manchmal wird es aber auch sehr geschwätzig. Keine Ahnung, ob der Anhalter Dracula war? Aber kann ein dicker Junge so lange ohne Schlaf und lange ohne Nahrung auskommen? Auch, dass seine Fahrkünste nach drei Fahrstunden der weiten Strecke unauffällig bei sind. Diese Dinge sollten aber wohl nicht zu den eigentlich wunderlichen Begebenheiten dieses Buches gehören. Für mich machte alles wenig Sinn, vielleicht bin ich wieder zu realistisch?

Abgefahren - Dirk Pope
Abgefahren
von Dirk Pope
(9)
Buch (Paperback)
15,00

Ganz viele spannende Informationen mit tollen Bildern

Dagmar M. aus Essen , am 27.04.2019

Das Buch ist etwas größer als Din A 4 und auf dem Cover sehen wir den großen Berg auf dunklem Grund umgeben von aufgesetzten roten und blauen Sternen, der Titel ist vertieft eingestanzt. Sehr hochwertig und ansprechend gestaltet. Ich persönlich tue mich etwas schwer mit dem matten Papier, aber das wird in letzter Zeit häufig genutzt, ich vermute, dass es umweltfreundlicher hergestellt wird.
Doch jetzt erst mal zum Inhalt. Es beginnt mit der Entstehung des Himalayas und es erklärt, wie man Berge vermisst. Das Leben am Fuß des Berges stellt uns neu entdeckte Tiere vor, wie den blau leuchtenden Zwerg-Schlangenkopffisch, der sein Luft von der Wasseroberfläche saugt. Es werden die Religionen vorgestellt, die den Berg als heilige Stätte verehren. Die Sherpas, die zu der Besteigung des Berges großes beigetragen haben, lernen wir kennen. Tiere im Hochgebirge werden vorgestellt, da fand ich den Himalaya-Pfeifhasen ganz interessant, einen Hasen ohne Schwanz, der die Kälte liebt. Natürlich ist auch hier der Klimawandel ein Thema. Yaks sind besondere Tiere, die nur hier leben. Dazwischen finden wir Geschichten aus der Mythologie, die spannend zu lesen sind.
Dann kommen wir zu dem Bergsteigern und ihrer Technik und Ausrüstung. Routen, Jahreszahlen und Namen finden wir hier. Wusstet ihr, dass Nylon und Daunenjacken für den Everest erfunden wurden? Die Bergsteiger, die den Berg immer wieder erobern hinterlassen auch Müll und eine Gruppe namens "Eco Everest" stellt extra Teams zusammen, die diesen Müll beseitigen.
Auf der letzten Doppelseite ist ein Glossar, dass einige Worte erklärt. So bezeichnet "Gipfel" den höchsten Punk eines Berges.
Das ist wieder ein sehr gelungenes Sachbuch über ein faszinierendes Thema.

Everest - Sangma Francis
Everest
von Sangma Francis
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00

Ein Thriller, der schlaflose Nächte macht

Dagmar M. aus Essen , am 27.04.2019

Das Buch firmiert unter Schwedenkrimi, ich hätte es als Psychothiller eingestuft. Es gibt sehr viele Tode, die meist sehr bestialisch umgebracht werden. Jurek, der Serienmörder der letzten Kepler-Bücher, konnte, trotz vieler Schusswunden, wieder genesen und hat mit dem riesigen Biber einen neuen Helfer gefunden. Joona ist wieder im Polizeidienst und hat mit Valeria eine neue Freundin, mit der gerne zusammen ist. Als Jurek wieder tätig wird, entsteht das völlige Chaos. Joona muss seine Tochter verstecken, aber weder Valeria noch eine Kollegin Saga nehmen seine Ratschläge Ernst, sich auch in Sicherheit zu bringen. Auch seine Chefs unternehmen nichts, den Serienmörder zu stoppen.
So kann Jurek mit Hilfe von Biber wieder Menschen in Särge sperren, Unbeteiligte mit viel Wut und ungeheurer Gewalt töten und Menschen manipulieren. Sie aufgrund ihrer Ängste Dinge tun lassen, die nicht vernüftig sind. So bringt Sagas Handeln, dass ihre Familie retten soll, andere in Gefahr.
Die ganze Geschichte wird in schnellem Tempo, mi wechselnden Schauplätzen erzählt. Manche Szenen werden genauestens beschrieben und dadurch steigert sich die Spannung, dass man nicht schnell genug weiterlesen kann.
Leider finde ich das Buch, besonder am Ende, nicht sehr realistisch. Da sind für mich viele unbeantwortetet Fragen. So kann Jurek z.B. Telefongespräche abhören und nichts erklärt, wie er das macht. Da sind viele Dinge über einen langen Zeitraum geplant und Unterlagen bereit gelegt worden, damit Joona seine Tochter verstecken kann und dann scheitert alles, für mich unverständlicher Weise.
Ich erwarte bei einem solchen Buch kein Happy Ende, aber hier wird mir dadurch, dass viele lieb gewordene Charaktäre sterben, doch die Hoffnung genommen.
Deshalb mein Resümee, das Buch war für mich nicht der richtige Lesestoff und Lars Kepler kein Autor mit dem ich in Serie gehen werde.

Lazarus - Lars Kepler
Lazarus
von Lars Kepler
(74)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00

Ein authenisches Buch, das einen manchmal erdrückt

Dagmar M. aus Essen , am 18.04.2019

Das Buch wurde auch von der Jungendjury für den Jugendliteraturpreis vorgeschlagen und das finde ich einfach toll. Ich habe mich nämlich schwer getan mit dem Lesen dieses Jugendbuches. Nach dem ersten Kapiteln dachte ich, dass mich das Buch so herunterzieht, dass ich es nicht weiterlesen möchte. Auch im Laufe der Handlung überkam mich immer wieder eine Traurigkeit, die sicher zum Thema passt.
Neal Shusterman hat in diesem Buch die Erlebnisse seines bipolar und schizophrenen Sohnes versucht zu beschreiben. Damit möchte er um Verständnis für diese Krankheit werben. Ich denke, gerade, wenn man Menschen kennt, die auf diese Weise in ihrem Denken und Empfinden gestört sind, ist dieses Buch eine Erklärung für deren Verhalten.
Caden steigert sich immer mehr in einen Verfolgungswahn hinein. Er weiß nicht mehr, wem er trauen kann. Erwägt, dass seine Eltern Masken tragen und nicht die sind, für die sie sich ausgeben. Er zieht sich immer mehr von seinen Freunden zurück und erschreckt diese oft mit seiner Denkweise.
Neben der "normalen" Handlung in der Familie und später im Sanatorium, gibt es eine Handlung, die auf einem (Piraten-)Schiff spielt. Erst im Laufe der Handlung erkennt der Leser die Parallelen zu realen Personen und Begebenheiten.
Wir erleben die Veränderung der Persönlichkeit von euphorischer Selbstüberschätzung, Hilflosigkeit und völliger Unruhe, die sich durch stundenlange Märsche abzeichnet.
So kann ich nur sagen, bleibt dran an dem Buch, es und die beschriebenen Kranken haben es verdient.

Kompass ohne Norden - Neal Shusterman
Kompass ohne Norden
von Neal Shusterman
(15)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,00

Da können schön die Kleinen mitsuchen

Dagmar M. aus Essen , am 18.04.2019

Das Pappbilderbuch ist voller Tiere, immer eine Doppelseite der gleichen Gattung. Dazu gibt es immer einen Zweizeiler, der angibt, was wir suchen. So sehen wir auf der ersten Doppelseite schwarz gefleckte Kühe auf grünem Hintergrund "Alle Kühe tragen Glöckchen, außer einer, die trägt Söckchen." Weiter geht es mit Häschen, Gänsen, Hunden, Hühnern und fünf anderen Tieren. Auf der letzten Seite ist einige der Tiere abgebildet. "Egal ob Maus, Pferd oder Huhn, ja alle Tiere schlafen nun! wirklich alle?"
Man muss schon genau hinschauen um immer den Ausreißer zu finden, aber die Kinder sind da sicher sehr genau. Man kann zunächst die Tiere schauen und benennen und dann kann die Such losgehen.

Welches Tier ist anders hier? - Bernd Penners
Welches Tier ist anders hier?
von Bernd Penners
(6)
Buch (gebundene Ausgabe)
8,99

Der Anreiz Gegenstände zu suchen und das Instrument zu hören, eine schöne Idee

Dagmar M. aus Essen , am 18.04.2019

Fünf Musikinstrumente werden in dem Pappbilderbuch vorgestellt. Wie immer, wenn das Buch Geräusche macht, ist die letzte Seite dicker, wegen der Technik. Man kann den Sound abstellen und die Batterie wechseln. Darum hoffe ich, dass die Kinder lange Freude an dem Buch haben werden.
Zunächst spielt die Kindergärtnerin Gitarre. An einem kleinen runden Feld kann der Leser die Musik starten. Leider spielt die Musik recht kurz, das hat aber den Vorteil, dass man schnell wieder drücken muss und das machen die Kinder sehr gerne. Am Rand steht ein kurzer Text, der mit der Aufforderung "Hör mal, wie schön das klingt!" endet. Darunter sind einige Gegenstände aus dem Bild abgebildet, man kann sie benennen und dann in dem Bild suchen. Dabei handelt es sich um bekannte Gegenstände, die das Kind sicher zeigen und benennen kann.
An der Musik haben die Kinder Spaß und sie lernen dabei gleich wie die Instrumente klingen.
Ein sinnvolles Buch für die ganz Kleinen. Man kann sicher nie zu früh mit diesen Bilderbüchern anfangen.

Sachen suchen, Sachen hören: Wir machen Musik - Frauke Nahrgang
Sachen suchen, Sachen hören: Wir machen Musik
von Frauke Nahrgang
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
12,99

Viele Baufahrzeuge und kleine Geschichten, da macht das Vorslesen Freude

Dagmar M. aus Essen , am 18.04.2019

Welches Kind möchte nicht gerne an der Baustelle stehen bleiben und dem Treiben zuschauen? In diesem Pappbilderbuch sehen wir verschiedene Szenen, die immer mit einer kleinen Geschichte erklärt werden.
Da wird Lukas wach, weil es vor dem Haus lärmt. Die Eltern erklären ihm, dass die Arbeiter an den Schienen nachts arbeiten, weil sie den Verkehr nicht stören wollen. Lukas darf einige Zeit zuschauen und darf dann bei dem Eltern im ruhigen Schlafzimmer schlafen.
Opa erklärt seinen Enkeln den Umbau des Spielplatzes. Dann beobachten die Kinder vom Auto die Baustelle auf der Autobahn. Der Papa leiht einen kleinen Bagger für den Garten und die Kinder dürfen mit darin fahren. Der Kindergarten schaut sich den Bau eines großen Hauses an, besonders toll ist hier der Kran. Es wird Richtfest gefeiert und eine alte Fabrik abgerissen. Auf der Baustelle wird Beton gegossen und die Mutter ist hier Bauleiterin. In der Wohnung wird angestrichen und am Ende schauen wir in ein Dixi-Klo.
Damit ist eine große Bandbreite an Baustellen und Geräten dargestellt und die kleinen Geschichten sind schön geschrieben und wirklich sehr kurz.

Auf der Baustelle - Frauke Nahrgang
Auf der Baustelle
von Frauke Nahrgang
(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
6,99