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BuchhändlerInnen im Portrait

Natascha Hinrichs
aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn

Gesamte Empfehlungen 30 (ansehen)


Alter:
22 Jahre
Lieblingsautoren:
Sebastian Fitzek, Andreas Gruber, Michael Ende, Cornelia Funke und viele mehr
Im Beruf seit:
2018
Das beste Buch aller Zeiten:
Die unendliche Geschichte von Michael Ende

Meine Empfehlungen

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 26.05.2019

Tiefgründige Charaktere, gepaart mit einer spannenden Handlung, die ich so noch nie gelesen habe. Eine unerwartete Wendung folgt der nächsten. Absolute Leseempfehlung!

Liebes Kind
Liebes Kind
von Romy Hausmann
(266)
Buch (Paperback)
15,90

Klassiker in neuem Gewand

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 26.05.2019

Wer würde nicht gerne die uralte Morla besuchen, die Rätsel der Sphinx lösen oder auf einem Glücksdrachen durch ganz Phantasia fliegen.

Die unendliche Geschichte lässt einen in eine Welt eintauchen, in der die Grenzen der Phantasie unendlich sind.

Ich lese die unendliche Geschichte heute genauso gerne wie damals und es ist nicht ohne Grund, seit vielen Jahren ein Klassiker!!

Die unendliche Geschichte - Michael Ende
Die unendliche Geschichte
von Michael Ende
(17)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00

Rasant und packend!

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 31.03.2019

Als Bees große Liebe Jim vor einem Jahr auf unerklärliche Weise gestorben ist, brach für sie eine Welt zusammen. Mit ihren damaligen besten Freunden hat sie seither keinen Kontakt mehr. Als sie dann unerwartet von Whitley zu ihrem Geburtstag eingeladen wird, macht Bee sich kurzerhand auf den Weg nach Wincroft, da sie glaubt, dass ihre ehemaligen Freunde mehr über den Tod von Jim wissen, als sie zugegeben haben.
Doch der Abend läuft anders als Bee es sich gedacht hat. Angetrunken entgehen sie auf dem Rückweg eines Konzerts nur knapp einem Unfall. Erschöpft gehen sie am Ende schlafen und stellen am nächsten morgen bestürzt fest, dass es derselbe Tag ist wie gestern. Immer und immer wieder wiederholt sich derselbe Tag und es gibt nur eine Möglichkeit dem Ganzen zu entkommen. Sie müssen am Ende jeden Tages abstimmen, wer überleben soll. Doch es kann nur einer von ihnen in sein normales Leben zurückkehren und überleben.
Bee versucht alles um ihre Freunde wieder zusammenzuführen und endlich hinter das Geheimnis des Todes ihre großen Liebe zu gelangen.

Der Jugendfantasy Roman der Autorin schafft es von Anfang bis Ende zu überzeugend. Durch den besonderen Schreibstil, der hauptsächlich aus kurzen Sätzen besteht, geht die Handlung rasend schnell voran. Schon von Beginn an wird man in die Handlung hineingeworfen und erfährt aus der Sicht von Bee immer mehr über die Niemalswelt, ihre Freunde und über den Tod ihres Freundes, den sie immer noch nicht richtig verarbeitet hat.
Zudem wird die Spannung aufrechterhalten, indem die Autorin einem als Leser immer wieder an den Geschehnissen zweifeln lässt und einem durchgehen andere Hinweise gibt, durch die man mit raten kann. Die richtige Auflösung kam jedoch erst ganz am Ende und war von mir nicht vorherzusehen und konnte mich überraschen.

Besonders gefallen hat mir auch das gesamte Konzept der Handlung. Neben dem klassischen Fantasy Anteil der Geschichte, war die Mischung aus Mistery und Thriller etwas, was ich so in der Jungendfantasy selten gesehen habe und interessant umgesetzt wurde. Am Anfang wusste ich jedoch nicht, was genau ich von der Geschichte erwarten soll und es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich in die Geschichte hineingekommen bin. Schnell entwickelte sich das Buch dann allerdings zu einem absoluten Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Neben der einzigartigen rasant erzählten Handlung legte die Autorin viel Wert auf die Ausarbeitung der unterschiedlichsten Charaktere. Zu Beginn der Handlung merkt man sofort, dass die Charaktere verschiedener nicht sein könnten und man fragt sich, wie sie jemals Freunde werden konnten. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr kann man verstehen was sie verbindet. Und jeder von ihnen hat ein Geheimnis das er vor allen anderen verheimlicht und im Laufe der Geschichte von Bee aufgedeckt wird.

„Niemalswelt“ ist ein spannender Jugendroman der durch vielseitige Charaktere und eine einzigartige Handlung den Leser in den Bann zieht. Durch die kurzen Sätze ist der Jugendroman perfekt geeignet für Jugendliche die nicht so viel lesen und etwas Mitreißendes suchen, das sie nicht mehr weglegen können. Lesenswert!

Niemalswelt - Marisha Pessl
Niemalswelt
von Marisha Pessl
(98)
eBook
12,99

Inspirierend

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 10.03.2019

Michelle Obama ist eine der inspirierendsten Frauen der Gegenwart und ein Vorbild für viele. Sie ist eben nicht nur die ehemalige First Lady von Amerika, sondern eine starke Frau, die für Gesundheit und Bildung von Kindern kämpft und gegen alle Vorurteile angekämpft hat.
In ihrer Biografie bekommt man einen tollen Einblick in die Obama Familie und in das Leben eines kleinen Mädchens, das viel erreichen wollte und es dann einfach gemacht hat. Eine Geschichte über eine Frau, die ihren Mann immer unterstützt hat, auch wenn sie nie wollte, dass er für irgendein Amt kandiert.
Toll erzählt und man fängt gleich wieder an, die Obamas zu vermissen. Unbedingt lesen!!

Becoming - Michelle Obama
Becoming
von Michelle Obama
(95)
Buch (gebundene Ausgabe)
26,00

Raffiniert bis zum Schluss

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 09.03.2019

Nathaniel ist durch einen tragischen Vorfall mit 11 Jahren erblindet. 30 Jahre später kommt er im Leben gut zurecht. Er hat Arbeit und eine tolle Hündin namens Alisha an seiner Seite, die ihm durch schwierige Zeiten und auch durch den Alltag begleitet. Als Hilfe im Alltag dient ihm auch die App „Be my Eyes“, die den Erblindeten via Videochat mit einer Person verbindet und ihm zum Beispiel beim Ablesen von Haltbarkeitsdaten oder auch bei der Farbe eines Hemdes weiterhelfen kann.
Als Nathaniel gerade mit einer Person namens Carole verbunden ist, hört er am anderen Ende der Leitung einen Schrei und einen dumpfen Aufschlag. Ihm ist sofort bewusst, dass etwas Furchtbares passiert ist. Sofort wendet er sich an die Polizei, doch keiner glaubt ihm. Schließlich kontaktiert er die engagierte Journalistin Milla, die derzeit an einem Bericht über einen Täter recherchiert, der seine Opfer absichtlich mit HIV infiziert.
Zusammen gehen sie der Frage nach, was mit Carole passiert ist und stoßen auf Zusammenhänge die nicht nur für die hochschwangere Carole zum Verhängnis werden können. Doch Nathaniel gibt einfach nicht auf um die Wahrheit aufzudecken. Denn er ist Caroles einzige Chance zu überleben.

Der Krimi der Schweizer Autorin ist von Angang bis Ende spannend erzählt. Neben den Passagen in denen die Handlungen von Nathaniel oder Milla erzählt werden, gibt es auch immer wieder Einschübe von der Entführten Carole, die kurz davorsteht, ihr Kind zu gebären und in völliger Dunkelheit eingesperrt ist.
Zudem werden uns als Leser durch den auktorialen Erzähler immer wieder kleine Brotkrumen hingeworfen, von denen die Protagonisten nichts ahnen. Dadurch fiebert man durchgehend mit und hofft, dass sie auch bald auf diese Erkenntnisse stoßen. Außerdem nutz die Autorin dieses Mittel um einen gewissen „Gruselfaktor“ mit einzubringen. So beschreibt sie Szenen in denen die Charaktere keine Ahnung haben, dass sie die ganze Zeit beobachtet werden, es einem als Leser aber bewusst ist und man immer im Hinterkopf behält, dass irgendwo der Täter auf der Lauer liegt.

Der Spannungsbogen wird außerdem aufrechterhalten, indem die kurzen, rasch erzählten Kapitel meist mit einem Cliffhänger enden und man als Leser natürlich unbedingt wissen möchte wie es mit der Person weitergeht. Jedoch wechselt die Autoren zwischen den einzelnen Handlungssträngen immer wieder hin und her und es ist fast unmöglich mit dem Lesen aufzuhören.

Die Hauptcharaktere sind allesamt liebenswert und handeln nachvollziehbar, was für mich persönlich immer wichtig ist, um mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Des weiten hat die Autorin Personen erschaffen, die mutig und couragiert sind und mit viel Leidenschaft bei der Sache sind. Es macht Spaß ihnen zuzuschauen, wie sie neue Seiten an sich entdecken und nicht aufgeben, auch wenn ihr eigenes Leben bedroht ist. Besonders Nathaniel, der immer noch mit seiner tragischen Vergangenheit kämpft, wächst über sich hinaus und schafft es am Ende seiner ganz eigenen Wahrheit gegenüberzutreten.

Besonders gut hat mir auch der Schreibstil der Autorin gefallen, der recht einfach gehalten ist, jedoch an manchen stellen kreative Überleitungen eingeflossen sind, die ich so noch nie gelesen habe und mich überzeugen konnten.

Schade fand ich allerdings, dass am Ende ein wenig Erklärung gefehlt hat. Die Handlungsstränge wurden raffiniert zusammengefügt, nur wurde das Motiv des einen Täters nicht so recht aufgedeckt, was mich ein wenig enttäuscht hat.

Ein intelligent erzählter Krimi, der immer wieder versucht, einen auf die falsche Fährte zu bringen. Eine originelle Geschichte, die mit sympathischen Charakteren überzeugt. Empfehlenswert für alle, die einen spannenden Krimi suchen, der aber nicht blutig ist. Top!

Blind - Christine Brand
Blind
von Christine Brand
(49)
Buch (gebundene Ausgabe)
15,00

Eine Geschichte die einem den Atem nimmt

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 04.03.2019

Die 14-jährige Julia, genannt Turtle, lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater Martin in einem kleinen heruntergekommenen Haus in den Wäldern von Nordkalifornien. Abgeschottet von der Außenwelt wächst sie bei einem strengen Vater auf, der ihr alles über Waffen beibringt und ungehorsam auf seine ganz eigene Art bestraft.
In den Wäldern kennt sie sich aus und versucht dort vor ihrem besitzergreifenden Vater Zuflucht zu suchen, kehrt aber immer wieder zu ihm zurück. In der Schule ist sie die Außenseiterin und schafft es im Unterricht nicht mehr mitzukommen. Sie schottet sich selbst von allen ab. Eine ihrer Lehrerinnen scheint zu ahnen, was bei ihr zu Hause nicht stimmt und versucht ihr zu helfen, doch Turtle lehnt jede Art von Hilfe ab, die ihr angeboten wird. Bis sie eines Tages ihren Mitschüler Jacob besser kennenlernt und plötzlich erfährt, was wahre Freundschaft und Zuneigung sein kann, die nichts mit der gestörten Liebe ihres Vaters zu tun hat.

Der Roman beginnt mit einem lauten Knall, der einem die Luft aus den Lungen drängt. Die gestörte Beziehung zwischen Vater und Tochter wird so deutlich gezeigt, dass ich sprachlos das Buch aus der Hand legen musste. Und genau solche Szenen findet man immer und immer wieder in Tallents Debüt Roman. Mit einer unglaublich härte und kälte schildert er Geschehnisse rund um Turtle, die einem unter die Haut gehen und man merkt, wie abgestumpft Turtle schon ist. Sie wehrt sich nicht. Sie nimmt es einfach hin.
Als Leser will man eingreifen, Turtle wachrütteln, ihr zeigen, dass es auch anders geht. Doch die Geschichte geht einfach schonungslos weiter und als Leser muss man das mit ansehen. Denn man kann nicht wegschauen, sobald man erst einmal angefangen hat zu lesen, will man unbedingt wissen, ob Turtle es schafft. Ob ihr Vater bestraft wird. Ob sie endlich lernt was richtige Liebe ist.

„Mein Ein und Alles“ zeigt eine Geschichte auf, von der man hofft, dass es sie so nicht gibt, aber genau weiß, dass es irgendwo junge Mädchen oder Jungen gibt, die so etwas ähnliches durchmachen. Und genau das macht die Geschichte so grausam, dass ich an manchen Stellen einfach nicht weiterlesen konnte und mich erst einmal sammeln musste. Die Geschichte ist brutal und blutig und überschreitet Grenzen, die bestimmt nicht für jeden Leser etwas sind. Nicht nur geht es um sexuellen Missbrauch und Gewalt von Minderjährigen sondern auch um ein Mädchen, das gegen alles ankämpfen muss, was sie bis dahin gekannt hat und einen Kampf austragen muss, den man vielleicht nicht immer nachvollziehen kann.

Der Schreibstil des Autors ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da er sehr vulgär und im Gegensatz dazu teilweise recht anspruchsvoll ist. Sobald ich mich allerdings dran gewöhnt hatte, konnte mich der Schreibstil durch seine Außergewöhnlichkeit begeistern. An manchen Stellen zog sich der Roman jedoch ein wenig, da es doch Passagen über Naturbeschreibungen oder den Gebrauch bzw. die Reinigung von Waffen gibt, die ein wenig kürzer hätten ausfallen können.

Die Charaktere waren allesamt gut ausgearbeitet, auch wenn ich von manchen Nebencharakteren gerne etwas mehr erfahren hätte. Besonders Turtle ist ein Mensch mit vielen Facetten die eine unglaubliche charakterliche Entwicklung im Laufe der Handlung durchmacht. Zu Anfang ist sie ein junges Mädchen, das nichts anderes möchte, als ihren Vater glücklich zu machen. Schnell entwickelt sie sich zu einer heldenhaften Figur, die gegen ihren Vater ankämpft und alle Abgründe zu überwinden scheint.
Teilweise handelt Turtle allerdings auf eine Weise, die ich persönlich nicht nachvollziehen konnte und mir ein wenig absurd erschien.

Aufgrund des Themas das „Mein Ein und Alles“ zeigt, würde ich diesmal keine Leseempfehlung im herkömmlichen Sinne abgeben.
Hat mich der Roman begeistert? Ja das hat er. Hat er mich verstört? Ja, auch das hat er. Ich glaube dennoch, dass es ein wichtiges Buch ist, das Aufmerksamkeit auf Themen lenkt, die aktueller nicht sein könnten.
Diesen Roman zu lesen kostet einiges an Nerven, aber ich hoffe trotzdem, dass es viele Menschen gibt, die Turtle auf ihrer Reise in ein besseres Leben begleiten möchten, auch wenn der Weg ein wenig holprig ist.

Mein Ein und Alles - Gabriel Tallent
Mein Ein und Alles
von Gabriel Tallent
(21)
Buch (gebundene Ausgabe)
24,00

Einfach Böse!

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 04.03.2019

Der junge Ben hat es nicht leicht in seinem Leben. Er wird von seinem Vater im Bösland geschlagen und auch seine ignorante Mutter steht nicht hinter ihm, sondern sagt ihm nur, dass er darüber schweigen soll. Trost findet er bei seinem besten Freund Kux, der immer für ihn da ist.
Als Ben seinen Vater erhängt auffindet scheint alles besser zu werden. Die Jungs haben Spaß zusammen und lernen Mathilda kennen, die schnell ein Teil ihrer Gruppe wird. Doch dann wird Mathilda brutal ermordet und Ben kann sich an nichts mehr erinnern. Nur an das ganze Blut und seine Fingerabdrücke an der Mordwaffe.
Jahre Später führt Ben ein normales Leben und denkt nicht mehr an seine Kindheit zurück und nur selten an die Zeit in der Psychiatrie. Bis er eines Tages ein Bild von Kux entdeckt und alte Erinnerungen wieder hochkommen. Von der Vergangenheit gejagt, kehrt er in seine Heimatstadt zurück und macht eine Entdeckung, die sein ganzes Leben verändern soll. Und als ein weiterer Mord geschieht, deutet alles darauf hin, dass Ben der Täter ist.

Ben ist ein Mann der einiges in seinem Leben schon durchstehen musste und zu verarbeiten versucht, was er in seiner Kindheit Schreckliches getan hat. Auch wenn er sich nicht mehr daran erinnern kann. Mann leidet schnell mit ihm mit, denn man hat als Leser gewisse Vorahnungen, die sich auch schnell bestätigen. Man fiebert die ganze Zeit mit ihm mit auch wenn er manchmal Entscheidungen trifft, die einen zur Weißglut treiben.
Anders ist es hier bei Kux. Schon am Anfang der Geschichte war er mir zuwider und auch im laufe der Handlung wurde meine Zuneigung zu ihm auch nicht größer.
Die Charaktere wurden von Aichner gut ausgearbeitet und man durchlebt von Anfang an ein auf und ab der Gefühle und man kann sich kaum entscheiden, welches Gefühl nun überwiegen mag.

Da dies mein erster Thriller von Bernhard Aichner ist, war ich zunächst überrascht von seinem Schreibstil. Die Kapitel sind aufgeteilt in teils nur direkte Rede und teils nur Fließtext in dem gesprochene Teile in kursiv gestellt sind. Zudem sind die Kapitel relativ kurz und er teilt sie in kurze Absätze ein. Durch diese Kombination hat man das Gefühl nur so durch den Thriller zu fliegen, da er immer mehr Spannung aufbaut. Man bekommt immer nur kleine Informationsstückchen und möchte immer mehr von allem wissen, wodurch es fast unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen.

Aichner spielt in seinem Thriller nicht nur mit der Frage, was nun wirklich passiert ist. Er stellt auch die Frage, wie viel Macht ein Mensch mit großem Vermögen haben kann und wie Menschen reagieren die in die Enge getrieben werden. Menschen die der Hilflosigkeit ins Gesicht blicken und alles dafür tun würden, um sich daraus befreien zu können. Vielleicht zu viel.
Aichner lässt uns in die Abgründe der Menschheit blicken und gibt uns eine Definition von Ungerechtigkeit, die einen fassungslos zurücklässt.

Bösland ist kein Thriller im klassischen Sinne, aber eine unheimlich packende, rasant erzählte Geschichte, die einen nichtmehr so schnell loslässt. Absolut böse und sollte unbedingt gelesen werden.

Bösland - Bernhard Aichner
Bösland
von Bernhard Aichner
(125)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00

Bewegend!

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 04.03.2019

Eine Frage die wahrscheinlich jeder kennt? "Was mache ich nach meinem Abschluss?" Doch für Leni fängt mit dieser Frage ein Teufelskreis an, aus dem sie es alleine nicht mehr hinaus schafft.
Der neue Roman von Ava Reed hat mich unglaublich mitgerissen und in leisen Tönen von Ängsten erzählt, die Schritt für Schritt in eine Krankheit übergegangen sind, die viele Meschen plagt.
Neben Leni und ihrer Krankheit lernen wir auch weitere Jugendliche kennen, die unterschiedlich erkrankt sind und irgendwie versuchen damit umzugehen. Man bekommt einen ganz neuen Blick auf Krankheiten von denen man zu wenig wusste, was mich persönlich sehr berührt hat. Besonders gefallen haben mir auch Lenis Tagebuch Einträge, in denen sie immer wieder versucht, das auszudrücken was sie gerade fühlt.
Eine wichtige Geschichte mit Tiefe und einer starken Hauptcharakterin! Unbedingt lesen!

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen - Ava Reed
Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen
von Ava Reed
(64)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95

Unterhaltsam

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 04.03.2019

Eine Geschichte über den Verlust eines Menschen und wie man damit auf seine ganz eigene Art und Weise umgehen kann. Neben liebenswerten Charakteren und einer spannenden Handlung findet man hier auch die Ansprache eines ernsten Themas: Depression.
Eine tolle Geschichte die eine unterhält und mitfühlen lässt. Leider gab es eine Liebesgeschichte, die die Geschichte nicht unbedingt gebraucht hätte. Trotzdem eine Leseempfehlung von mir!

Irgendwas von dir - Gayle Forman
Irgendwas von dir
von Gayle Forman
(22)
eBook
12,99

Natascha Hinrichs aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Zwischenahn , am 17.12.2018

Ein Geschichte die ein Thema aufgreift, über das viel zu oft geschwiegen wird und eine Protagonisten, die mit aller Macht versucht, die zu schützen die sie liebt. Bewegend!

Jetzt ist alles, was wir haben
Jetzt ist alles, was wir haben
von Amy Giles
(37)
Buch (gebundene Ausgabe)
17,00

 
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