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Der algerische Hirte

Kriminalroman

(9)

Juni 1984. Ein ermordeter Säufer hinterlässt Ratlosigkeit. Keine Anhaltspunkte, kein Motiv. Sein einziger Freund, ein Kommissar aus Saint-Lemis, einer kleinen Stadt in Südfrankreich, gerät unter Verdacht. Ein Verdacht, den er nicht entkräften kann, weil er jedwede Erinnerung an diese Nacht verloren hat. Zeitgleich tauchen immer mehr Männer in Anzügen auf. Sie suchen einen Gegenstand, den der Kommissar zu benötigen glaubt, um seine Unschuld zu beweisen. Es entbrennt eine Hetzjagd, die ihn über Korsika nach Algerien führt und ihn immer tiefer in die dunkle Vergangenheit seines Freundes blicken lässt. Einer Geschichte eines Soldaten, Doppelagenten und vor allem: eines Terroristen.

"Lesenswert und nichts für schwache Nerven." 58hmk, vorablesen

"Wolfgang Haupt versteht es in "Der algerische Hirte" die Leser mit seinen Worten zu fesseln - es gibt keine "Durststrecken". Absolut tolles und lesenswertes Buch, das jedem Thrillerfan sehr zu empfehlen ist!"– RubyKairo, lovelybooks.de

Portrait
Wolfgang Haupt lebt und arbeitet in Salzburg. Auf seinem Weg von der Sprachwissenschaft, über Kommunikationswissenschaft und Anglistik bis hin zur Informatik hat sich der Blick auf und vor allem in die Menschen als spannendster Antrieb erwiesen. Reisen und das Interesse an fremden Kulturen und Sprachen haben in seinem Leben einen großen Stellenwert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783958190030
Verlag Midnight
Dateigröße 2761 KB
Verkaufsrang 25.347
eBook
2,99
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Kundenbewertungen

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Anspruchsvolle Geschichte über Krieg, Mord und der Suche nach der Wahrheit
von Kasin am 20.02.2016

Dieses als Kriminalroman gekennzeichnete Buch würde ich eher in die Kategorie der anspruchsvollen Literatur einordnen. "Der algerische Hirte" von Autor Wolfgang Haupt, erschienen im Midnight-Ullstein-Verlag als Ebook, ist alles andere als leichte Kost. Dafür lässt der Autor zu sehr die grausame Vergangenheit des Algerienkrieges Revue passieren. Seine Beschreibungen der Gräueltaten gegenüber den... Dieses als Kriminalroman gekennzeichnete Buch würde ich eher in die Kategorie der anspruchsvollen Literatur einordnen. "Der algerische Hirte" von Autor Wolfgang Haupt, erschienen im Midnight-Ullstein-Verlag als Ebook, ist alles andere als leichte Kost. Dafür lässt der Autor zu sehr die grausame Vergangenheit des Algerienkrieges Revue passieren. Seine Beschreibungen der Gräueltaten gegenüber den Männern, Frauen und Kindern sind kurz und knapp gehalten und doch weiß man als LeserIn genau was geschah. Aber erstmal zur Story: Kommissar François Ranfort hat ein Problem, nein, eigentlich hat er Dutzende Probleme. Als vermeindlicher Mörder seines Freundes Auguste abgestempelt bleibt ihm nichts anderes übrig als in Eigenregie auf Spurensuche zu gehen. Herauszufinden wer der wirkliche Mörder ist und warum diese Tat begangen wurde. 2 gezielte Schüsse in den Hinterkopf zeugen von einer professionellen Tat und so sieht sich François schnell konfrontiert mit üblen Zeitgenossen, die irgendetwas suchen, was sie bei dem Ermordeten nicht fanden. Es wird gefährlich für den geschassten Kommissar, zu viele Tote innerhalb kürzester Zeit um ihn herum und keiner der ihm helfen kann oder will. So macht er sich auf die Reise nach Algerien, denn dort scheint der Ursprung allen Übels zu liegen. Eine gefährliche Reise, die François die Augen öffent, über sich selbst und seinen Freund. Der Schreibstil des Autors fand ich in 'Salziges Blut' schon außergewöhnlich und sehr gelungen. Er schreibt in kurzen knappen Sätzen, als wollte er allen Ballast umgehen und trifft doch immer genau den richtigen Ton. Mal schleicht er zart und geschmeidig durch die Seiten, nur um dann mit voller Wucht und genau bemessen zuzuschlagen und den Leser zurückzuholen in dieses Kriegsland. Er öffnet Augen die gar nicht hinsehen wollen angesichts all dieser furchtbaren Greueltaten seitens der französischen Legion, der Geheimdienste und militärischen Organistationen. Zu viele die ihre Finger im Spiel hatten und haben und mittendrin immer wieder die Geschichte um François, fast 25 Jahre später, wie er unbewusst einer alten Spur folgt, zu diesem einen Mann der beschrieben wird und der sich Pedro nennt. Ein Mörder, Folterer, Terrorist, der aber doch irgendwann auch einmal ein junger, gewöhnlicher Mann war und dessen Entwicklung zu dieser Bestie so eindringlich beschrieben ist, dass man es fast gar nicht glauben kann. "Eine einzige Narbe deiner dunklen Vergangenheit", dieses Zitat aus dem Buch trifft es perfekt. Die Sprünge zwischen diesen 2 Hauptprotagonisten François und Pedro sind konstant im Wechsel und in übersichtlichen Kapiteln unterteilt. Es ist spannend ihnen zu folgen und dabei in der Geschichte abzutauchen. Das Buch musste ich in einem Stück lesen, wollte ich doch unbedingt erfahren wie diese zwei Geschichten zu einer zusammenfinden und wurde dabei nicht enttäuscht. Ein Buch das nachdenklich stimmt, ein Ende das so unerwartet erwartet wurde. Ich empfehle den Folgeband "Die dunkle Talion" des Autoren Wolfgang Haupt direkt im Anschluss lesen. Auch eine in sich abgeschlossene Geschichte, die mir genauso gut gefiel und Band 1 in nichts nachsteht. Gerne vergeben ich 5 von 5 Sternen.

Ich vergebe: 3 von 5 Sterne
von Diana Jacoby aus Bretten am 20.08.2014

Das Buch hat mich sofort in Beschlag genommen, jedoch muss ich zugeben, dass ich auch so meine Schwierigkeiten hatte. Man muss wirklich sehr konzentriert lesen. Sehr viele Namen, verschiedene Handlungsstränge machen das Lesen oftmals nicht einfach. Gelegentlich musste ich zurück blättern um nochmal nachzulesen, weil ich das Gefühl hatte,... Das Buch hat mich sofort in Beschlag genommen, jedoch muss ich zugeben, dass ich auch so meine Schwierigkeiten hatte. Man muss wirklich sehr konzentriert lesen. Sehr viele Namen, verschiedene Handlungsstränge machen das Lesen oftmals nicht einfach. Gelegentlich musste ich zurück blättern um nochmal nachzulesen, weil ich das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Nun hatte ich das Glück, dass ich das Buch innerhalb einer Leserunde gemeinsam mit dem Autor lesen durfte und der Autor zu den Fragen Stellung genommen hat. Am Schluss wurde wieder deutlich, wo die wirklichen Drahtzieher sind. Leseempfehlung für Leser die die Realität erleben wollen.

Der algerische Hirte
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 05.08.2014

Kommissar Francois Ranfort erwacht in einer Zelle. Sein Chef Larut verhört ihn. Ranforts bester Freund, Auguste Petrus, wurde in der Nacht ermordet. Ranfort ist der Hauptverdächtige. Er kann sich nur leider an nichts mehr erinnern. Auguste ist ein Mann ohne Vergangenheit, es ist nichts über ihn bekannt und die... Kommissar Francois Ranfort erwacht in einer Zelle. Sein Chef Larut verhört ihn. Ranforts bester Freund, Auguste Petrus, wurde in der Nacht ermordet. Ranfort ist der Hauptverdächtige. Er kann sich nur leider an nichts mehr erinnern. Auguste ist ein Mann ohne Vergangenheit, es ist nichts über ihn bekannt und die beiden Männer wurden beste Freunde als Ranforts Frau starb, weil Auguste etwas mit dieser hatte. Ranfort will den Mord unbedingt aufklären. Dabei wird er niedergeschlagen, die Schwester von Auguste, Cecille (verheiratet - geht aber mit Ranfort fremd), wird entführt und getötet.... Im zweiten Erzählstrang geht es um Pedro Ramon. Er ist französischer Legionär im Algerien Krieg 1960. Er ist brutal, quält seine Kollegin, mordet ohne schlechtes Gewissen. Das Buch ist sehr gut aufgebaut, sicher auch sehr gut recherchiert. Die Sprache ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Der erste Erzählstrang mit Kommissar Ranfort ist für mich der schönere. Den Erzählstrang mit Petro mußte ich teilweise doppelt lesen um die Personen und die Handlungen nachvollziehen zu können. KRIEG; KRIEG und nochmal Krieg. Später habe ich diesen Teil einfach überblättert. Guter Krimi - aber leider nichts für mich!