Warenkorb
 

Die Klosterbraut

Roman

Rheinland im 13. Jahrhundert: Nach der Hochzeit ihrer wunderschönen Schwester wird Franka von Marienfeld ihrer Bestimmung folgen, den väterlichen Rittersitz verlassen und in ein Kloster eintreten. Ein letztes Mal will sie vorher die Freiheit des Waldes genießen und den Wind in den Haaren spüren, während sie auf dem Rücken ihres Pferdes sitzt. Heimlich schleicht sie sich aus der Burg und stolpert einem jungen Ritter in die Arme. Sie ist überwältigt von seiner Anziehungskraft und den Gefühlen, die er vom ersten Moment an in ihr auslöst. Ohne es zu wollen, stellt sie ihre Zukunft infrage. Bis sie erkennt, dass Wulf vom Röllberg der Verlobte ihrer Schwester ist …
Portrait
Schörghofer, Manuela
Manuela Schörghofer ist durch und durch Rheinländerin und macht ihre Heimat deshalb gerne zum Schauplatz ihrer Geschichten. Ihre Passion ist schon seit Kindertagen das Schreiben von Erzählungen aus vergangenen Tagen. »Die Klosterbraut« ist ihr Romandebüt.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 04.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95649-844-2
Verlag MIRA Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/3,5 cm
Gewicht 355 g
Auflage 1
Verkaufsrang 27.963
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
10
2
0
0
0

Gelungenes Debüt mit unglaublicher Spannung und Gefühl
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2019

Klappentext: Eine starke Frau, ein Schicksal und eine alles übertreffende Liebe. Rheinland im 13. Jahrhundert: Nach der Hochzeit ihrer wunderschönen Schwester wird Franka von Marienfeld ihrer Bestimmung folgen, den väterlichen Rittersitz verlassen und in ein Kloster eintreten. Ein letztes Mal will sie vorher die Freiheit des Waldes genießen und den Wind... Klappentext: Eine starke Frau, ein Schicksal und eine alles übertreffende Liebe. Rheinland im 13. Jahrhundert: Nach der Hochzeit ihrer wunderschönen Schwester wird Franka von Marienfeld ihrer Bestimmung folgen, den väterlichen Rittersitz verlassen und in ein Kloster eintreten. Ein letztes Mal will sie vorher die Freiheit des Waldes genießen und den Wind in den Haaren spüren, während sie auf dem Rücken ihres Pferdes sitzt. Heimlich schleicht sie sich aus der Burg und stolpert einem jungen Ritter in die Arme. Sie ist überwältigt von seiner Anziehungskraft und den Gefühlen, die er vom ersten Moment an in ihr auslöst. Ohne es zu wollen, stellt sie ihre Zukunft infrage. Bis sie erkennt, dass Wulf vom Röllberg der Verlobte ihrer Schwester ist ? Fazit: Für Franka ist von frühesten Kindesbeinen an klar, dass sie ihrer Bestimmung folgen muss. Sie wurde dem Kloster versprochen und soll diesem nach der Hochzeit ihrer großen Schwester beitreten. Als sich der Bräutigam ihrer Schwester ankündigt, will sie noch ein letztes Mal die Freiheit genießen und reitet mit ihrer Stute in den Wald. Als Franka von einem Keiler angegriffen wird, naht die Rettung in Gestalt von Wulf von Röllberg. Diese Begegnung hinterlässt Spuren, denn beide fühlen sich voneinander angezogen. Franka stellt wegen dieser starken Gefühle ihr zukünftiges Leben infrage. In den darauffolgenden Tagen verbringen Wulf und Franka schöne stunden miteinander und fühlen die Anziehungskraft immer stärker. Um dieser zu entgehen, bleibt Franka nur der Weg, das Kloster vorzeitig aufzusuchen, da Wulf und ihre Schwester Melinda einander versprochen wurden und Franka davon ausgeht, dass die zwei sich lieben. Wulf heiratet Melinda, um festzustellen, dass sein Herz für Franka schlägt. Er leidet unerträgliche Qualen, da er ein gutmütiger Mann mit Ehrgefühl ist, der sich an das Eheversprechen gebunden fühlt. Schon nach sehr kurzer Ehedauer schließt sich Wulf den Kreuzfahrern an, um Jerusalem von den Heiden zu befreien. Melinda hat ihr Ziel erreicht, sie hat den Mann erobert, der scheinbar ihrem Weltbild entspricht und ihr eine sorglose Zukunft bescheren soll. Kann diese Ehe gutgehen? Ob der Gang in das Kloster tatsächlich der richtige Weg für Franka ist? Kann Wulf Franka vergessen und mit Melinda glücklich werden? Werden sich Franka und Wulf wiedersehen und sich ihre Liebe gestehen? Durch den flüssigen Schreibstil konnte ich sehr schnell in die Handlung abtauchen und habe das Buch in einem Rutsch regelrecht verschlungen. Die Protagonisten wurden liebevoll und detailliert gezeichnet, so dass ich sehr schnell mit ihnen fühlen und leiden konnte. Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte Protagonisten, die richtig unsympathisch waren, ganz besonders die sehr von sich eingenommene Melinda und die herrschsüchtige Mutter der zwei Mädchen. Das Leben im Kloster wird sehr gut und bildlich dargestellt und es wird sehr schnell klar, dass hinter diesen Mauern nicht nur Liebe herrscht, sondern das Leben von Intrigen, Verleumdungen, Missgunst und Neid geprägt sind. Franka hat große Probleme, sich diesem strengen Leben anzupassen und steckt öfter ihre Nase in Dinge, die sie besser nicht anfassen sollte. Dadurch gerät sie nach einer gewissen Zeit selbst in Gefahr, da im Kloster merkwürdige Dinge geschehen. Das wie und warum müsst ihr selbst herausfinden, indem ihr das Buch lest. Der Kreuzzug mit all seinen Schwierigkeiten und gefahren wird sehr bildlich beschrieben, so dass der Eindruck entsteht, selbst dabei zu sein und mitzuleiden und mitzufiebern. Wulf wird von seinem treuen Freund Anselm begleitet, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. In der Ferne begegnet Wulf auch seinem Fein gegenüber, der sich an ihm rächen will. Wie es dazu kam, lest bitte selbst, es lohnt sich. Ob Wulf und Anselm den Kreuzzug überleben? Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Franka und Wulf erzählt, so dass sich die Gefühlswelt der zwei Protagonisten immer nachvollziehen und miterleben lässt. Auch die weiteren Protagonisten halten die Spannung hoch und sorgen dafür, dass das Buch nicht aus der Hand gelegt werden kann. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden sehr geschickt miteinander verknüpft, so dass am Ende keine Fragen offen blieben. Für mich ist ?Die Klosterbraut? ein spannender historischer Roman, der Liebe, Intrigen, Mord und einige geschichtliche Hintergrundinformationen bietet. Ein Lesehighlight, das ich gerne weiterempfehle.

Mitreisende Geschichte im 13. Jhdt., leicht und verständlich erzählt mit viel Gefühl für Details!
von Lidia/ WriteReadPassion aus Sankt Augustin am 06.02.2019

Bewertung: Das Cover passt wunderbar zum Titel. Wie Spiegelei in Pfanne! Auch das Bild mit der Kirche im Hintergrund und die Nonne halb drauf im Vordergrund macht es sehr passend und sieht wunderschön aus. Die Farben harmonieren toll zusammen- auch der Schleier passt zur Geschichte, da er erwähnt wird. Das... Bewertung: Das Cover passt wunderbar zum Titel. Wie Spiegelei in Pfanne! Auch das Bild mit der Kirche im Hintergrund und die Nonne halb drauf im Vordergrund macht es sehr passend und sieht wunderschön aus. Die Farben harmonieren toll zusammen- auch der Schleier passt zur Geschichte, da er erwähnt wird. Das Cover hat mich ja als erstes neugierig gemacht, mitsamt dem Genre. Faszinierend finde ich die Feder in der Hand der Nonne. Sie repräsentiert Frankas Talent im Kloster. Der Anfang ist schon sehr fesselnd, sodass ich einfach weiterlesen wollte. Erst befürchtete ich, dass der Beginn langweilig werden würde, es ging schon in diese öde Richtung... aber dann kam es doch Schlag auf Schlag! Mir war die Erzählung mit dem Wildschwein aus Frankas Sicht etwas zu langezogen erzählt. Die Erzählweise von Wulf hat das aber gut gerettet, und es war schnell vergessen. Hier sind die Namen wieder sehr interessant. Gefällt mir an den historischen Romanen besonders gut. Was mir am Klappentext positiv aufgefallen ist, ist dass die Geschichte Anfang des 12. Jahrhunderts spielt. Viele Romane in dieses Zeitraum gibt es nicht zu lesen, daher finde ich das nochmal eine ganz andere Lesequalität, um mehr über diese spannende und grausame Zeit zu erfahren. Mir gefällt sehr gut, dass wir beide Erzählweisen erzählt bekommen; einmal von Franka und einmal von Wulf- den beiden Hauptakteuren. Hier zeigt sich wieder, dass keine Ich-Erzählung erforderlich ist, wenn ein flüssiger Schreibstil zugegen ist. Wundervoll!!! Die Schwestern bedienen sich eines typischen Geschwisterbild: Die eine wunderschön, anmutig und intelligent. Die andere hübsch, wild und mutig. Nicht gerade originell, aber bisher sind die Charaktere lebhaft und realistisch ausgeschrieben. Auch die vielen Gefühlen von Franka gegenüber Melinda ist aufwühlend ehrlich niedergelegt. Ich fühle richtig mit ihr mit und sie lässt mich traurig und wütend über sie werden. Die Beziehung der beiden zueinander scheint nicht ganz rivalenlos zu sein. Franka leidet sehr unter der Schönheit ihrer jüngeren Schwester, die das auch auf Frankas Kosten gerne ausnutzt. Da hat mir ein Dialog zwischen ihnen gar nicht gefallen. Ich hätte Melinda gehörig die Schönheit aus dem Gesicht gewaschen. Franka ist so mutig und störrisch und gleichzeitig scheint sie so wenig Selbstbewusstsein zu haben und ständig im Schatten ihrer Schwester zu stehen. So ganz miteinander vereinbar ist das noch nicht. Und die Mutter ist genauso ein Biest wie ihre Tochter! Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm! Ekelhafte Person! Anders kann ich es wirklich nicht von mir geben. Ich hätte mir mehr Gegenwehr von Franka gewünscht; dass sie ihrer Schwester mal die Meinung sagt. Auf der einen Seite ist sie so rebellisch und stark und auf der anderen Seite lässt sie sich so klein machen... Furchtbar! Ein bestimmtes Ereignis (kann ich hier nicht benennen ohne zu spoilern)betreffend Melinda kommt viel zu schnell. Und auch diese plötzliche Anwandlung Franka gegenüber; auf einmal ist sie das genaue Gegenteil, was sie immer war! Ganz schwesterlich anstatt biestig. Für mich sehr unrealistisch dargestellt. Wulf ist ein ziemlich dreister, charmanter und ehrlicher Mann. Gefühlsmäßig kommt über ihn erst ab den dritten Kapitel nach und nach etwas raus. Also, der überstürzte Antrag, den er Franka im Wald gemacht hat, hat mich ja auch umgehauen! Ist mir etwas bitter aufgestoßen, weil es so abrupt und ohne richtige Entwicklung kam ... ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Er handelt hin und wieder willkürlich, obwohl er eine große Lässigkeit ausstrahlt. Bildlich würde ich ihn als Vulkan beschreiben; außen ausgeglichen und innen brodelnd. Sein bester Freund Anselm kommt sehr symphatisch rüber, und beider Gefühle kommen sich im Laufe der Zeit in die Quere. Das Leben im Kloster wird für Franka eine große Herausforderung, nicht nur aufgrund ihres Charakters, sondern auch wegen einiger Nonnen dort. Schon bald geschehen im Kloster schreckliche Morde, die sich keiner erklären kann. Die Aufklärung der Morde und Motive dahinter finde ich gut rübergebracht und hat meine Vermutungen diesbezüglich bestätigt. Es ist nicht vorhersehbar, aber für mich auch nicht richtig weit her geholt, sodass es für mich einfach war, den wahren Täter und seine Beweggründe zu ermitteln. Auch die gefährliche Situation, in die Marie gegen Ende gerät, finde ich super geschrieben und auch nicht zu salopp, sondern sehr glaubwürdig. Allerdings ist das Ende der Geschichte wieder so typisch salopp geschrieben; plötzlich ist alles wieder friedlich! Frankas Mutter wird gar nicht mehr in die Geschichte genommen und plötzlich akzeptiert sie Gegebenheiten, gegen die sie sich über das ganze Buch hinweg gewehrt hat. Sehr unrealistisch! Finde sehr schade, dass das Ende so rasch ist ... Da fehlen doch ein paar Seiten, um die Sache mit der Mutter zu klären. Dafür hat mir die Sexszene zwischen Wulf und Franka sehr gefallen; keine Überspitzen Sätze oder Handlungen. Frankas Offenheit finde ich entzückend, obwohl sie ja sonst so schüchtern ist. Fazit: Dieser besondere Historische Roman gibt uns die Weltanschauung aus dem 13. Jahrhundert einfach und interessant wieder. Ein leichter und charmanter Schreibstil lässt den Leser tief eintauchen. Die Charaktere sind allesamt spannend in ihrem Wesen und tragen viel zu der Atmosphäre der Epoche bei. Die Liebesgeschichten, die sich im Buch entwickeln sind vorhersehbar wie auch überraschend. Der Krimianteil ist temporeich und fesselnd geschrieben, er bricht nie in seiner Spannung ab. Insgesamt ist die Geschichte lebendig, realistisch und lehrreich. Einen halben Stern muss ich für einige Unstimmigkeiten wie dem Gesamtende und anderen Ereignissen, die nicht ganz stimmig und realistisch dargelegt werden, abziehen. Hier kann ich aber ganz klar eine Leseempfehlung verteilen. Vor allem auch für Leser, die sich ganz neu an das Genre heranwagen möchten, ist dieses Buch geeignet; es ist sehr verständlich geschrieben und beinhaltet eine Personenliste wie auch ein kleines Glossar. Auch, wer mehr über diese Zeit und der Lebensweise, insbesondere in den Klöstern, erfahren möchte, hat hier ein gutes Buch dafür gefunden. Für mich eines meiner JanuarHighlights und Favoriten! Das wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese! Mein ganz lieber Dank gilt der Autorin persönlich für das Leseexemplar und die aktiv begleitete Leserunde! Ebenso danke ich dem Verlag HarperCollins für die schnelle Zusendung des Buches. 4,5 Sterne

Ein langer Weg zum Glück
von einer Kundin/einem Kunden aus Suhl am 03.02.2019

Die Klosterbraut geschrieben von Manuela Schörghofer (MIRA Taschenbuch) Dieser historische Roman beginnt im Mai 1226, als der Wildang und Freigeist Franka von Marienfeld, getarnt in Männerkleidung, ihrem zukünftigen Schwager Wulfgar vom Röllberg im Wald begegnet. Nach dieser schicksalhaften Begegnung, die die Herzen höher schlagen lasst, nimmt eine abenteuerliche und berührende... Die Klosterbraut geschrieben von Manuela Schörghofer (MIRA Taschenbuch) Dieser historische Roman beginnt im Mai 1226, als der Wildang und Freigeist Franka von Marienfeld, getarnt in Männerkleidung, ihrem zukünftigen Schwager Wulfgar vom Röllberg im Wald begegnet. Nach dieser schicksalhaften Begegnung, die die Herzen höher schlagen lasst, nimmt eine abenteuerliche und berührende Liebesgeschichte ihren Lauf. Ist Franka doch für das Kloster bestimmt und wird schon nach der Eheschließung von Wulf und ihrer Schwester Melinda der heiligen Gemeinschaft des Klosters beitreten. Seit ihrer Kindheit wurde sie darauf vorbereitet. Doch jetzt ist sie vollkommen überwältigt von ihren widersprüchlichen Gefühlen. Sie zweifelt und doch entscheidet die Vernunft. ... Manuela Schörghofer erzählt diesen historischen Roman flüssig, packend und mit klaren Worten. Geschichtliche Hintergründe rund um das höfische und klösterliche Leben, den Einfluß der Kirche, die Bedeutung der Ritter und deren Kreuzzüge und -fahrten bis ins Heilige Land begleiten die Geschichte und geben ihr einen trefflichen Rahmen. Die bildhaften Beschreibungen zum Schwertkampf und Ritterturnieren, Kräuterkunde und Rangfolgen, Tradionen und Erwartungen, lassen eine stimmungsvolle Zeit lebendig werden. Historische Persönlichkeiten finden ihren Patz in dieser authentischen Erzählung des 13.Jahrhunderts. Durch neue Wendungen und Verzwickungen, gepaart mit kriminellen Machenschaften hinter dicken Klostermauern und einer andauernden Liebesgeschichte, bleibt die Spannung durchweg hoch erhalten. Ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar zu Anfang wirken erklärend zu den 35 Kapiteln. In zwei Teile gliedert die Autorin die schlüssige Erzählung. Für die damalige Zeit agieren die lebhaften Figuren auf den 412 Seiten nachvollziehbar. Franka ist eine charakterstarke junge Frau, die sich wider ihrer Natur den standesgemäßen Erwartungen und Pflichten beugt. Sie begibt sich auf den ihr zugdachten Weg, denn den Mann der eigenen Schwester zu lieben, ist tabu! Und doch fühlt sie den Konflikt in ihrem Inneren. An jedem Ort lässt sich ein wenig Glück finden. So macht Franka Fortschritte im Skriptorium und findet Freude an den Farben und der Gestalltung von Gemälden. Wulf dagegen ist sich sicher, dass Franka seine Frau werden soll. Besticht Franka doch durch ihre Art und Intelligenz. Ihre überirdisch schöne, überhebliche Schwester kann ihr nicht das Wasser reichen. Wulf lässt sich nicht blenden und glaubt bis zum Schluß an die Liebe und eine Verbindung mit Franka. Er zeichnet sich durch Mut und Willenskraft aus. Doch schafft es diese Liebe gegen den Willen und die Pläne der Akteure der damaligen Zeit? Bis zum Mai 1232 dauert diese Hoffnung auf ein selbstbestimmtes und glückliches Leben an. Bis dahin liefert die Autorin ein bewegende, stimmungsgeladene Unterhaltung und gibt Einblicke in eine längst vergangene Zeit. Fazit: Der Roman "Die Klosterbraut" entwickelte einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Das Lesen war wunderbar leichtfüssig und hat mir unheimlich Spaß bereitet. Liebe Frau Schörghofer, gern mehr davon!