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Die Villa an der Elbe

Roman

(4)
Liegt in der Vergangenheit der Familie vielleicht die Zukunft der Reederei?

Hamburg, 1910: Anni steht auf der Tribüne der Horner Rennbahn und starrt auf die Zeitung in ihren Händen, während unten die Pferde vorbeidonnern. Sie ist sich ganz sicher, dass die Frau auf dem Foto ihre seit zehn Jahren tot geglaubte Schwester ist. Anni war immer überzeugt, dass Helena das Schiffsunglück vor Hoboken überlebt hat. Aber das Leben ging weiter und von Helena kam nie ein Lebenszeichen. Anni ist inzwischen verheiratet, Mutter und Teil der hoch angesehenen Hamburger Reederfamilie Clausen. Warum ist ihre Schwester jetzt auf diesem Bild zu sehen und warum steht ein fremder Name darunter?
Portrait
Belago, Linda
Die Autorin Linda Belago ist in ihrem Leben viel gereist. Ihr Weg führte sie zunächst quer durch Europa und später nach Übersee. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse von diesen Reisen zusammen mit ihrem Interesse für historische Themen inspirieren sie für ihre Romane. Heute lebt Linda Belago mit ihrem Mann nahe deutschen Nordseeküste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 03.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95649-840-4
Verlag MIRA Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,6/12,8/3 cm
Gewicht 297 g
Auflage 1
Verkaufsrang 1.624
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was geschah am 30.Juni 1900 in Hoboken?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Linda Belago schreibt Romane, die gerne vor exotischer Kulisse spielen. Und Familiengeheimnisse scheinen eine wichtige Rolle zu spielen. Ich gebe zu, ich hatte bisher noch nichts von ihr gelesen. Dieser Roman hat mich einfach nur deshalb verlockt, da er in Hamburg zu spielen scheint. Und ich arbeite ja bekanntermaßen in einer Filiale in Hamburg. Da ist das Interesse der Kunden immer groß an Romanen, die in ihrer Stadt spielen.

Die Inhaltsangabe hier bei thalia.de hörte sich spannend an. Und das Buch ging auch gleich entsprechend los. Im Juni 1900 geht die Familie van der Haard an Bord des Dampfschiffs Kaiser Wilhelm der Große. Dort soll die Verlobung der 17jährigen Tochter Helena mit dem Reedereierben Gustav Clausen bekanntgegeben werden. Ihre 12jährige Schwester Anni blickt voll Bewunderung und auch ein wenig Neid zu ihrer großen Schwester auf. Soweit der Prolog. Doch dann springt das 1. Kapitel in das Jahr 2017. Dort muss Jonas Clausen die Reederei übernehmen, nachdem sein Vater überraschend gestorben ist. Und im 2. Kapitel finden wir uns plötzlich in New York im Jahr 2017 wieder. Dort ist die junge Amely die Hauptperson, die gerade entdecken muss, dass in ihr Apartment eingebrochen wurde. Was haben diese beiden Geschichten mit der Inhaltsangabe zu tun? Ich erkläre es Ihnen:

Die Geschichte des Romans „Die Villa an der Elbe“ springt im Prinzip zwischen 4 Geschichten hin und her. Da ist zum einen die Geschichte um Anni und Clara in der Vergangenheit. Die Geschichte von Anni ist in Hamburg angesiedelt. Das ist die Geschichte, die in der Inhaltsangabe wiedergegeben wurde. Die Geschichte von Clara Hauser spielt in New York. Sie ist die Frau, die Anni 1910 auf einem Foto entdeckt. Wer ist sie? Warum sieht sie aus wie ihre todgeglaubte Schwester? Und dann sind da die beiden Geschichten in der Gegenwart. Jonas, der Reedereierbe, der feststellen muss, dass die Reederei kurz vor der Insolvenz steht. Doch einen Strohhalm, an den er sich festhalten kann, gibt es noch. Im Schreibtisch seines Vaters hat er einen Brief von 1914 entdeckt, worin es um ein Golddepot in New York geht, das zugunsten einer Clara Hauser eingerichtet wurde. Wer ist diese Frau und gibt es das Depot noch? Und Amy ist eine junge Frau, die sich gerne mit einem Catering-Service selbstständig machen möchte und dazu Geld braucht. Da trifft es sich natürlich sehr gut, dass ihre Mutter alte Unterlagen auf dem Dachboden entdeckt hat, in denen es u.a. – na nun raten Sie mal – um ein Golddepot geht. Wie gehören diese vier Geschichten zusammen? Und wer wird das Geld am Ende bekommen?

Ich muss sagen, dass mich das Buch von der Geschichte her etwas enttäuscht hat. Es war einfach zu vorhersehbar. Und die Geschichte, die in der Vergangenheit in New York spielt, kommt mir einfach zu unrealistisch vor. Wenn man allerdings keine großen Erwartungen an ein Buch hat, sondern einfach nur nett unterhalten werden möchte, dann hat es durchaus was für sich. Ich habe es innerhalb von 2 Tage durchgelesen. Schließlich war ich nun neugierig, wie die Autorin die Fäden am Ende zusammenbekommt. Das Ende hat mich dann allerdings doch etwas ratlos zurückgelassen. Es gibt zwar eine Auflösung, aber die finde ich persönlich unbefriedigend. Eigentlich ist es fast ein offenes Ende. Aber es wirkt nicht so, als ob es noch einen weiteren Teil geben wird.

Ich weiß nicht, ob mir das Buch besser gefallen hätte, wenn die Inhaltsangabe anders gewesen wäre. Wahrscheinlich hätte ich es dann gar nicht erst gelesen. Denn dann wäre von vorneherein klar gewesen, dass es kein wirklicher Hamburg-Roman ist. Das Einzige, was mir an dem Roman wirklich gut gefallen hat, ist die Geschichte, die am 30. Juni 1900 in Hoboken spielt. Das ist nämlich tatsächlich eine wahre Begebenheit, die mir noch nicht bekannt war.
Linda Belago schreibt Romane, die gerne vor exotischer Kulisse spielen. Und Familiengeheimnisse scheinen eine wichtige Rolle zu spielen. Ich gebe zu, ich hatte bisher noch nichts von ihr gelesen. Dieser Roman hat mich einfach nur deshalb verlockt, da er in Hamburg zu spielen scheint. Und ich arbeite ja bekanntermaßen in einer Filiale in Hamburg. Da ist das Interesse der Kunden immer groß an Romanen, die in ihrer Stadt spielen.

Die Inhaltsangabe hier bei thalia.de hörte sich spannend an. Und das Buch ging auch gleich entsprechend los. Im Juni 1900 geht die Familie van der Haard an Bord des Dampfschiffs Kaiser Wilhelm der Große. Dort soll die Verlobung der 17jährigen Tochter Helena mit dem Reedereierben Gustav Clausen bekanntgegeben werden. Ihre 12jährige Schwester Anni blickt voll Bewunderung und auch ein wenig Neid zu ihrer großen Schwester auf. Soweit der Prolog. Doch dann springt das 1. Kapitel in das Jahr 2017. Dort muss Jonas Clausen die Reederei übernehmen, nachdem sein Vater überraschend gestorben ist. Und im 2. Kapitel finden wir uns plötzlich in New York im Jahr 2017 wieder. Dort ist die junge Amely die Hauptperson, die gerade entdecken muss, dass in ihr Apartment eingebrochen wurde. Was haben diese beiden Geschichten mit der Inhaltsangabe zu tun? Ich erkläre es Ihnen:

Die Geschichte des Romans „Die Villa an der Elbe“ springt im Prinzip zwischen 4 Geschichten hin und her. Da ist zum einen die Geschichte um Anni und Clara in der Vergangenheit. Die Geschichte von Anni ist in Hamburg angesiedelt. Das ist die Geschichte, die in der Inhaltsangabe wiedergegeben wurde. Die Geschichte von Clara Hauser spielt in New York. Sie ist die Frau, die Anni 1910 auf einem Foto entdeckt. Wer ist sie? Warum sieht sie aus wie ihre todgeglaubte Schwester? Und dann sind da die beiden Geschichten in der Gegenwart. Jonas, der Reedereierbe, der feststellen muss, dass die Reederei kurz vor der Insolvenz steht. Doch einen Strohhalm, an den er sich festhalten kann, gibt es noch. Im Schreibtisch seines Vaters hat er einen Brief von 1914 entdeckt, worin es um ein Golddepot in New York geht, das zugunsten einer Clara Hauser eingerichtet wurde. Wer ist diese Frau und gibt es das Depot noch? Und Amy ist eine junge Frau, die sich gerne mit einem Catering-Service selbstständig machen möchte und dazu Geld braucht. Da trifft es sich natürlich sehr gut, dass ihre Mutter alte Unterlagen auf dem Dachboden entdeckt hat, in denen es u.a. – na nun raten Sie mal – um ein Golddepot geht. Wie gehören diese vier Geschichten zusammen? Und wer wird das Geld am Ende bekommen?

Ich muss sagen, dass mich das Buch von der Geschichte her etwas enttäuscht hat. Es war einfach zu vorhersehbar. Und die Geschichte, die in der Vergangenheit in New York spielt, kommt mir einfach zu unrealistisch vor. Wenn man allerdings keine großen Erwartungen an ein Buch hat, sondern einfach nur nett unterhalten werden möchte, dann hat es durchaus was für sich. Ich habe es innerhalb von 2 Tage durchgelesen. Schließlich war ich nun neugierig, wie die Autorin die Fäden am Ende zusammenbekommt. Das Ende hat mich dann allerdings doch etwas ratlos zurückgelassen. Es gibt zwar eine Auflösung, aber die finde ich persönlich unbefriedigend. Eigentlich ist es fast ein offenes Ende. Aber es wirkt nicht so, als ob es noch einen weiteren Teil geben wird.

Ich weiß nicht, ob mir das Buch besser gefallen hätte, wenn die Inhaltsangabe anders gewesen wäre. Wahrscheinlich hätte ich es dann gar nicht erst gelesen. Denn dann wäre von vorneherein klar gewesen, dass es kein wirklicher Hamburg-Roman ist. Das Einzige, was mir an dem Roman wirklich gut gefallen hat, ist die Geschichte, die am 30. Juni 1900 in Hoboken spielt. Das ist nämlich tatsächlich eine wahre Begebenheit, die mir noch nicht bekannt war.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Helenas Verschwinden
von Lesemone am 10.12.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Linda Belago erzählt ihre Geschichte in zwei Handlungssträngen, die eng miteinander verknüpft sind. Sie springt zwischen der Vergangenheit, beginnend mit dem Jahr 1900, und der Gegenwart hin und her. Im Handlungsstrang in der Gegenwart geht es um Jonas, der nach dem Tod seines Vaters die Geschäfte der Reederei übernimmt... Linda Belago erzählt ihre Geschichte in zwei Handlungssträngen, die eng miteinander verknüpft sind. Sie springt zwischen der Vergangenheit, beginnend mit dem Jahr 1900, und der Gegenwart hin und her. Im Handlungsstrang in der Gegenwart geht es um Jonas, der nach dem Tod seines Vaters die Geschäfte der Reederei übernimmt und feststellt, dass die roten Zahlen überhand genommen haben. Er stößt auf eine hoffentlich bald sprudelnde Geldquelle. Zeitgleich findet Amely alte Dokumente ihrer Vorfahren, die auf ein nettes Sümmchen hoffen lassen, mit dem sie sich selbstständig machen könnte. Im Handlungsstrang der Vergangenheit geht es um die Schwestern Anni und Helena, die nach New York reisen und sich dann im Hafen aus den Augen verlieren. Dort bricht ein großes Feuer aus und jeder denkt, dass Helena in dem Feuer umkam. Aber wieso entdeckt Anni 1910 dann ein Bild ihrer Schwester in der Zeitung? Die Autorin hat sich in der Geschichte auf das wesentliche beschränkt, so dass es keinerlei Längen im Buch gab. Ihr Augenmerk liegt mehr auf dem Handlungsstrang in der Vergangenheit, der auch für den Leser interessanter ist. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, das Buch lässt sich sehr locker lesen. Die Protagonisten handelten meiner Meinung nach sehr realistisch und kamen authentisch rüber. Mir hätte es gefallen, wenn der Handlungsstrang in der Gegenwart noch etwas detaillierter gewesen wäre bzw. das Ende etwas ausführlicher gewesen wäre. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen, ob Jonas und Amely an ihre Entdeckung in New York ran gekommen sind und ob jeder was bekam.

Hamburg und New York
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 03.12.2018

Linda Belago entführt ums mit ihren Romanen gern in die Fremde. Der neue Roman ?Die Villa an der Elbe? ist ein schöner Familienroman in 2 Ebenen und 2 Orten. Im Jahre 1900 passiert es auf einer Schiffsreise. Die 17jährige Helena van der Haard soll den fiesen Reedersohn Gustav Clausen.... Linda Belago entführt ums mit ihren Romanen gern in die Fremde. Der neue Roman ?Die Villa an der Elbe? ist ein schöner Familienroman in 2 Ebenen und 2 Orten. Im Jahre 1900 passiert es auf einer Schiffsreise. Die 17jährige Helena van der Haard soll den fiesen Reedersohn Gustav Clausen. Da gibt es vor Hoboken einen großen Brand. Helena und ihre Freundin Klara werden von ihrer Familie getrennt. Die Familie trauert um Helene, aber ihre kleine Schwester Anni, glaubt nicht an ihren Tod. 2017 erbt Jonas Clausen in Hamburg die Reederei, die verschuldet ist. Da entdeckt er, das es ein Gold-Depot auf den Namen Clara Hauser in New York gibt, das nicht abgeholt wurde. Also reist er nach New York, aber so einfach geht das nicht mit dem Geld. Claras Nachkommen haben auch gerade von dem Depot erfahren. Die Tochter Amelie braucht auch Geld. Es ist eine nette Familiengeschichte um Clara Hausers überleben und Anni van der Haards weiterleben. Die Geschichte ist oft etwas sprunghaft, es wird viel übersprungen. Na gut, sonst würde der Roman auch etwas lang. Ich wurde von Linda Belagos Roman wieder gut unterhalten.