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Die Villa an der Elbchaussee

Die Geschichte einer Schokoladen-Dynastie

Die große Hamburg-Saga 1

Empfehlung der tolino select Redaktion:

Der mitreißende Auftakt einer historischen Familiensaga! Authentisch und bewegend erzählt Lena Johannson die Geschichte einer faszinierenden jungen Frau, die als Teil einer deutschen Schokoladen-Dynastie aufwächst. Verknüpft mit einer berührenden Lovestory gewährt die Autorin den LeserInnen mit ihrem eindrucksvollen Stil einen interessanten Einblick in die geschichtlichen Hintergründe der damaligen Zeit. Die liebevoll gezeichneten Charaktere werden Sie ebenso fesseln, wie die spannende Storyline, die ein ganz wundervolles Leseerlebnis verspricht! „Die Villa an der Elbchaussee“ ist der perfekte Roman für den Mai. Hamburg, Anfang des 20. Jahrhunderts: Friedas Familie betreibet neben dem Handel mit Kakao auch eine traditionsreiche Schokoladenmanufaktur. Für die jüngste Tochter der Familie gibt es kaum etwas Schöneres, als ihre Zeit in der Schokoladenküche zu verbringen. Um die Firma vor dem Bankrott zu bewahren, soll sie mit dem Sohn eines Handelspartners verheiratet werden, doch Friedas Herz gehört schon einem Anderen. Findet sie einen Weg, den Familienbetrieb zu retten, ohne ihre große Liebe zu verlieren?

Das Schicksal einer Schokoladen-Dynastie. Hamburg, 1919: Das Kontor Hannemann & Tietz handelt nicht nur mit Kakao, sondern betreibt auch eine eigene Schokoladenmanufaktur. Frieda, jüngster Spross der traditionsreichen Kaufmannsfamilie, würde am liebsten ihre Tage in der Speicherstadt oder in der Schokoladenküche verbringen. Als ihr Vater sie mit dem Sohn eines befreundeten Handelspartners verheiraten will, um das Überleben der Firma zu sichern, bricht für Frieda eine Welt zusammen. Nicht nur, weil ihr Herz für einen anderen schlägt. Wird es ihr gelingen, das Erbe der Familie zu retten, ohne ihre Liebe zu verraten? Authentisch und berührend: Nach dem Vorbild eines Hamburger Kakao-Kontors.
Rezension
»Leichte Unterhaltung mit historischem Mehrwert, fast so schnell gelesen, wie eine gute Tafel Schokolade aufgegessen ist.«
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783841216083
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 3275 KB
Verkaufsrang 50
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Wiedermal muss der weibliche Nachkomme die Kohlen aus dem Dreck holen. In jeder Dynastie müssen die jungen Damen herhalten; aber sie stehen im Warstensinne des Wortes ihren Mann. Wiedermal muss der weibliche Nachkomme die Kohlen aus dem Dreck holen. In jeder Dynastie müssen die jungen Damen herhalten; aber sie stehen im Warstensinne des Wortes ihren Mann.

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„Toller historischer Schmöker“

, Thalia-Buchhandlung Jena

Kakao und Schokolade, viel Liebe und Krieg und das historische Hamburg, vor allem das der Kaufleute und Arbeiter um die Speicherstadt - das sind die Zutaten dieses Auftaktbandes um die Familie Hannemann, die Betreiber einer Hamburger Schokoladenmanufaktur in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Gute Unterhaltung vor der beeindruckenden Kulisse Hamburgs vor hundert Jahren. Kakao und Schokolade, viel Liebe und Krieg und das historische Hamburg, vor allem das der Kaufleute und Arbeiter um die Speicherstadt - das sind die Zutaten dieses Auftaktbandes um die Familie Hannemann, die Betreiber einer Hamburger Schokoladenmanufaktur in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Gute Unterhaltung vor der beeindruckenden Kulisse Hamburgs vor hundert Jahren.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Wir sind im Jahr 1919 in Hamburg. Ein wunderbarer Roman, der die Schrecken des Krieges und das harte Leben um Arbeit und Brot darstellt. Wir sind im Jahr 1919 in Hamburg. Ein wunderbarer Roman, der die Schrecken des Krieges und das harte Leben um Arbeit und Brot darstellt.

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„Endlich mal wieder ein gelungener Hamburg-Roman“

, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Lena Johannson schreibt ja schon seit einiger Zeit historische Frauenromane für den Aufbau Verlag. Ich habe aber bisher noch nichts von ihr gelesen. Da dieses neue Buch allerdings einen Bezug zu Hamburg hat, sah ich es als meine „Pflicht“ an, es für meine Kundinnen im Laden zu lesen. Und die Geschichte hörte sich ja auch nicht so verkehrt an, wenn man einmal davon absieht, dass es so eine ähnliche ja seit Anfang Oktober 2018 mit „Die Schokoladenvilla“ von Marie Nikolai bereits gibt.

Der Klappentext kommt einmal mehr sehr reißerisch rüber. Ganz so banal ist die Geschichte dann doch nicht. Die Geschichte beginnt 1919. Frieda ist 17 Jahre alt und interessiert sich sehr für die Herstellung von Schokolade. Gerne tüftelt sie neue Schokoladenrezepte in der kleinen Schokoladenküche aus. Doch entgegen ihrer eigenen Wünsche verweigern ihre Eltern ihr eine kaufmännische Ausbildung. Ein Mädchen aus ihrer Gesellschaftsschicht hat so etwas nicht nötig. Und die Firma erbt eh eines Tages ihr etwas älterer Bruder Hans, der allerdings am Anfang des Buches noch vermisst wird. Er war der Stolz der ganzen Familie – attraktiv, klug und charmant. Wie viele andere junge Männer ist er voller Stolz und Optimismus in den 1. Weltkrieg gezogen. Doch von dort ist er bisher nicht zurückgekehrt. Der verlorene Krieg stellt die Firma ihres Vaters „Hannemann & Tietz“ vor große wirtschaftliche Probleme. Die Deutschen mussten ihre Schiffe weitestgehend abgeben. So können sie kaum noch Waren importieren. Auch darf Deutschland keine Schokolade herstellen. Um die Firma vor dem Ruin zu bewahren, soll Frieda tatsächlich mit 19 Jahren heiraten. Und ihre Eltern halten nach solventen Kandidaten Ausschau. Doch Frieda will nicht aus familiären Gründen heiraten, sondern aus Liebe. Außerdem ist ihr jetzt schon zum wiederholten Mal ein sehr attraktiver Mann über den Weg gelaufen, der sie mehr als fasziniert. Und zum Glück kommt Hans mehr oder weniger unversehrt aus dem Krieg zurück.

Neben Frieda, ihrem Bruder Hans und ihren Eltern spielen noch die jüdische Familie Mendel, besonders deren Tochter Clara, und Ernst, der Sohn einer Angestellten eine große Rolle. Ernst hat vor dem 1. Weltkrieg schon als Laufbursche für Friedas Vater gearbeitet. Sein Traum ist es, selbst einmal Kaufmann zu werden. Und Clara und Frieda sind seit Jahren beste Freundinnen. Wobei Clara schon lange in Hans verliebt ist. Claras Vater betreibt in Hamburg ein renommiertes Kaufhaus, dem offensichtlich das Alsterhaus als Vorbild diente. Und in diesem Warenhaus wird die Schokolade von „Hannemann & Tietz“ unter dem Ladentisch verkauft.

Wie wird es jetzt für all diese Menschen weitergehen. Wird Hans sich in eine kaufmännische Ausbildung hineinfinden? Und werden er und Clara ein Paar? Wie entwickelt sich das Leben für Ernst? Und wird Frieda den attraktiven Unbekannten kennenlernen? Sie dürfen gespannt sein!

Der Untertitel auf der thalia.de-Seite „Die große Hamburg-Saga 1“ verspricht ja schon, dass es wohl eine Fortsetzung geben wird, wobei ich noch keinen weiteren Band angekündigt gefunden habe. Ich werde Sie aber hier auf dem Laufenden halten.

Mir hat dieser Roman mal wieder ausgesprochen gut gefallen. Es ist eine schöne, stimmige, gute Unterhaltung, die genau das hält, was sie verspricht. Na gut, die Themen sind nicht neu. Junge Frau möchte lieber ihr Leben selbst bestimmen, anstatt zu heiraten und hinter ihrem Ehemann zurückzustehen. Eine Schokoladenfabrik hatten wir grad schon, aber das ist sicherlich Zufall. Ganz entfernt – der Mutter-Tochter-Konflikt – erinnert mich auch an die Reihe von Hanna Caspian „Gut Greifenau“, aber da ist das Umfeld ein anderes. Und die Figuren sind teilweise natürlich ganz einfache Klischees: der arme Junge, der ganz nach oben will oder das arme Mädchen, das das Herz am rechten Fleck hat. Trotzdem macht dieser Roman Spaß. Und Hamburger können ganz viel Hamburg in diesem Buch entdecken. Die Speicherstadt, die Gängeviertel, die etwas Neuem weichen sollen, das ganz neue Chilehaus, die Thalia Buchhandlung usw. Es ist eine klassische Frauenliteratur, bei der nicht zu viel Krieg mit einfließt, aber die damalige Situation doch schon deutlich dargestellt wird. Und auch der bereits aufkommende, bzw. eigentlich schon immer bestehende Antisemitismus wird behandelt. Im 1. Band kommen wir bis ins Jahr 1924. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.
Lena Johannson schreibt ja schon seit einiger Zeit historische Frauenromane für den Aufbau Verlag. Ich habe aber bisher noch nichts von ihr gelesen. Da dieses neue Buch allerdings einen Bezug zu Hamburg hat, sah ich es als meine „Pflicht“ an, es für meine Kundinnen im Laden zu lesen. Und die Geschichte hörte sich ja auch nicht so verkehrt an, wenn man einmal davon absieht, dass es so eine ähnliche ja seit Anfang Oktober 2018 mit „Die Schokoladenvilla“ von Marie Nikolai bereits gibt.

Der Klappentext kommt einmal mehr sehr reißerisch rüber. Ganz so banal ist die Geschichte dann doch nicht. Die Geschichte beginnt 1919. Frieda ist 17 Jahre alt und interessiert sich sehr für die Herstellung von Schokolade. Gerne tüftelt sie neue Schokoladenrezepte in der kleinen Schokoladenküche aus. Doch entgegen ihrer eigenen Wünsche verweigern ihre Eltern ihr eine kaufmännische Ausbildung. Ein Mädchen aus ihrer Gesellschaftsschicht hat so etwas nicht nötig. Und die Firma erbt eh eines Tages ihr etwas älterer Bruder Hans, der allerdings am Anfang des Buches noch vermisst wird. Er war der Stolz der ganzen Familie – attraktiv, klug und charmant. Wie viele andere junge Männer ist er voller Stolz und Optimismus in den 1. Weltkrieg gezogen. Doch von dort ist er bisher nicht zurückgekehrt. Der verlorene Krieg stellt die Firma ihres Vaters „Hannemann & Tietz“ vor große wirtschaftliche Probleme. Die Deutschen mussten ihre Schiffe weitestgehend abgeben. So können sie kaum noch Waren importieren. Auch darf Deutschland keine Schokolade herstellen. Um die Firma vor dem Ruin zu bewahren, soll Frieda tatsächlich mit 19 Jahren heiraten. Und ihre Eltern halten nach solventen Kandidaten Ausschau. Doch Frieda will nicht aus familiären Gründen heiraten, sondern aus Liebe. Außerdem ist ihr jetzt schon zum wiederholten Mal ein sehr attraktiver Mann über den Weg gelaufen, der sie mehr als fasziniert. Und zum Glück kommt Hans mehr oder weniger unversehrt aus dem Krieg zurück.

Neben Frieda, ihrem Bruder Hans und ihren Eltern spielen noch die jüdische Familie Mendel, besonders deren Tochter Clara, und Ernst, der Sohn einer Angestellten eine große Rolle. Ernst hat vor dem 1. Weltkrieg schon als Laufbursche für Friedas Vater gearbeitet. Sein Traum ist es, selbst einmal Kaufmann zu werden. Und Clara und Frieda sind seit Jahren beste Freundinnen. Wobei Clara schon lange in Hans verliebt ist. Claras Vater betreibt in Hamburg ein renommiertes Kaufhaus, dem offensichtlich das Alsterhaus als Vorbild diente. Und in diesem Warenhaus wird die Schokolade von „Hannemann & Tietz“ unter dem Ladentisch verkauft.

Wie wird es jetzt für all diese Menschen weitergehen. Wird Hans sich in eine kaufmännische Ausbildung hineinfinden? Und werden er und Clara ein Paar? Wie entwickelt sich das Leben für Ernst? Und wird Frieda den attraktiven Unbekannten kennenlernen? Sie dürfen gespannt sein!

Der Untertitel auf der thalia.de-Seite „Die große Hamburg-Saga 1“ verspricht ja schon, dass es wohl eine Fortsetzung geben wird, wobei ich noch keinen weiteren Band angekündigt gefunden habe. Ich werde Sie aber hier auf dem Laufenden halten.

Mir hat dieser Roman mal wieder ausgesprochen gut gefallen. Es ist eine schöne, stimmige, gute Unterhaltung, die genau das hält, was sie verspricht. Na gut, die Themen sind nicht neu. Junge Frau möchte lieber ihr Leben selbst bestimmen, anstatt zu heiraten und hinter ihrem Ehemann zurückzustehen. Eine Schokoladenfabrik hatten wir grad schon, aber das ist sicherlich Zufall. Ganz entfernt – der Mutter-Tochter-Konflikt – erinnert mich auch an die Reihe von Hanna Caspian „Gut Greifenau“, aber da ist das Umfeld ein anderes. Und die Figuren sind teilweise natürlich ganz einfache Klischees: der arme Junge, der ganz nach oben will oder das arme Mädchen, das das Herz am rechten Fleck hat. Trotzdem macht dieser Roman Spaß. Und Hamburger können ganz viel Hamburg in diesem Buch entdecken. Die Speicherstadt, die Gängeviertel, die etwas Neuem weichen sollen, das ganz neue Chilehaus, die Thalia Buchhandlung usw. Es ist eine klassische Frauenliteratur, bei der nicht zu viel Krieg mit einfließt, aber die damalige Situation doch schon deutlich dargestellt wird. Und auch der bereits aufkommende, bzw. eigentlich schon immer bestehende Antisemitismus wird behandelt. Im 1. Band kommen wir bis ins Jahr 1924. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
17
7
1
0
0

Nett, aber nicht überragend
von fuddelknuddel am 20.05.2019

„Hamburg, 1919: Das Kontor Hannemann & Tietz handelt nicht nur mit Kakao, sondern betreibt auch eine eigene Schokoladenmanufaktur. Frieda, jüngster Spross der traditionsreichen Kaufmannsfamilie, würde am liebsten ihre Tage in der Speicherstadt oder in der Schokoladenküche verbringen. Als ihr Vater sie mit dem Sohn eines befreundeten Handelspartners verheiraten will,... „Hamburg, 1919: Das Kontor Hannemann & Tietz handelt nicht nur mit Kakao, sondern betreibt auch eine eigene Schokoladenmanufaktur. Frieda, jüngster Spross der traditionsreichen Kaufmannsfamilie, würde am liebsten ihre Tage in der Speicherstadt oder in der Schokoladenküche verbringen. Als ihr Vater sie mit dem Sohn eines befreundeten Handelspartners verheiraten will, um das Überleben der Firma zu sichern, bricht für Frieda eine Welt zusammen. Nicht nur, weil ihr Herz für einen andren schlägt. Wird es ihr gelingen, das Erbe der Familie zu retten, ohne ihre Liebe zu verraten?“ (Klappentext des Buches) Ich bin ehrlich, normalerweise meide ich historische Liebesromane so gut ich kann. Doch da dieser sich nicht nur mit Schokolade beschäftigt, sondern auch noch in Hamburg spielt, wurde ich schwach und wollte ihm mal eine Chance geben, wobei ich auch nach dem Lesen immer noch nicht weiß, ob das nun eine gute oder schlechte Entscheidung war. Was mir bei diesem Buch extrem gut gefallen hat, war, das Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts näher kennenzulernen. Der Dialekt, der damals je nach Stand in der Gesellschaft unterschiedlich ausgeprägt war, die Einschränkungen durch den Krieg und generell die damaligen Verhältnisse, wie es mit den Rechten der Frauen aussieht, all das war total interessant, vor allem für jemanden, der gar nicht mal so weit weg davon aufgewachsen ist. Weil ich mich aber bei weitem nicht zu den Menschen zähle, die man als historisch begeistert bezeichnen könnte, habe ich mich am meisten gefreut, wenn mal ein Straßenname oder eine Bahnhaltestelle genannt wurde, mit der man auch zu heutiger Zeit noch etwas anfangen kann. Es wird aus der Sicht der 3. Perspektive auf Frieda, die Tochter des Schokoladenherstellers Hannemann, erzählt. Frieda ist eine aufgeweckte, einfallsreiche junge Frau, die so gar nichts von den Aufgaben hält, die einer Dame zur damaligen Zeit eigentlich zugesprochen wurden. Sie will nicht nur stillsitzen und hübsch aussehen, sie möchte sich einbringen und selbst was erreichen, statt nur die Trophäe am Arm eines reichen Mannes zu werden, den sie nicht mal liebt. Und dieser fortschrittliche, fast schon rebellische Gedanke hat mich beeindruckt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich keine besonders tiefe Verbindung zu ihr aufbauen konnte, dafür war mir das Setting und die ganze Atmosphäre zu altbacken. Teilweise haben mich nämlich die Verhältnisse und Ansichten der vergangenen Zeit, so spannend und fremdartig sie für mich als Leser auch gewesen sein mögen, echt genervt. Immer dieses Untergraben und Kleinmachen der Frauen, das hat mich höllisch aufgeregt, auch wenn es vielleicht mal so Gang und Gebe war. Für mich ein eindeutiges Zeichen, in Zukunft wieder die Finger von historischen Romanen zu lassen. Wer mich ebenfalls furchtbar aufgeregt hat, war Friedas Mutter. Eine schreckliche Figur mit ekelhaftem, selbstsüchtigen Charakter, der man guten Gewissens unterstellen könnte, sich nur für sich selbst und ihren guten Ruf zu interessieren. Trotz des angenehmen Schreibstils musste ich beim Lesen viele Pausen einlegen, um mal wieder runterzukommen, und hab zur Verdaulichkeit der Geschichte immer wieder mein „New Adult“-Currently Reading eingeschoben, um einen Genrewechsel zu haben. Mein Fazit: Schuster, bleib' bei deinen Leisten. Ich sollte in Zukunft wieder an meinen Romantasy-Jugendbüchern und College-Romanzen festhalten, statt Genreausflüge zu wagen, das tut meiner Gelassenheit eindeutig nicht gut. ^^ So interessant die Reise ins Hamburg der 20er-Jahre auch gewesen sein mag, so frustrierend war sie auch, besonders was die Hexe von Mutter und die allgemeine Sicht des Frauenbildes angeht.

Die Villa an der Elbchaussee
von einer Kundin/einem Kunden aus Henndorf am Wallersee am 16.05.2019

War toll zu lesen, besonders auf meinem Tolino, der sehr gute Schrift und Beleuchtung hat.

Einblick in die Hamburger Gesellschaft mit geschichtlichem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Abtwil SG am 11.05.2019

Der Text ist spannend und auch humorvoll geschrieben und gibt einen Einblick in die Stadt Hamburg der 30er Jahre. Sehr lesenswert!