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Zeit aus Glas

Das Schicksal einer Familie

Die große Seidenstadt-Saga Band 2

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Taschenbuch
Zerbrechliches Glück.

1938: Nach der Pogromnacht ist im Leben von Ruth und ihrer Familien nichts mehr, wie es war. Die Übergriffe lasten schwer auf ihnen und ihren Freunden. Wer kann, verlässt die Heimat, um den immer massiveren Anfeindungen zu entgehen. Auch die Meyers bemühen sich um Visa, doch die Chancen, das Land schnell verlassen zu können, stehen immer schlechter. Vor allem wollen sie eins: als Familie zusammenbleiben. Dann passiert, wovor sich alle so lange gefürchtet haben: Ruths Vater wird verhaftet. Ruth sieht keine andere Möglichkeit, als auf eigene Faust zu versuchen, ins Ausland zu kommen: Nur so, glaubt sie, ihren Vater und ihre Familie retten zu können ...

Eine dramatische Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.
Portrait
Ulrike Renk, 1967 in Detmold geboren, studierte in Aachen Anglistik, Soziologie und Literaturwissenschaften.§Heute lebt sie mir ihrer Familie am Niederrhein.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 550 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783841216458
Verlag Aufbau
Dateigröße 2409 KB
Verkaufsrang 20
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Buchhändler-Empfehlungen

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Dramatisch geht die Geschichte weiter und berührt vor allem auch durch die "zitierten" Gedanken der Kinder Ruth und Ilse. Unterhaltung mit viel Hintergrund.

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Zweiter Teil um die Krefelder Seidenfabrikanten mit jüdischen Wurzeln: Wieder ringt eine Familie um ihre Existenz, ihr Überleben. Beruht auf Tatsachen und lässt den Leser nicht los

Kundenbewertungen

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Alles zerbricht
von Lesemone am 22.07.2019
Bewertet: Taschenbuch

Im zweiten Band der Seidenstadt-Trilogie stehen Ruth und ihre Familie 1938 nach der Progromnacht vor den Trümmern ihres Hauses bzw. ihres Lebens. Wie soll ihr Leben weitergehen? Ruth ist eine sehr starke Protagonistin, der man nicht so leicht was vorspielt. Obwohl sie erst 17 Jahre alt ist, versucht sie mit all ihrer Kraft, eine... Im zweiten Band der Seidenstadt-Trilogie stehen Ruth und ihre Familie 1938 nach der Progromnacht vor den Trümmern ihres Hauses bzw. ihres Lebens. Wie soll ihr Leben weitergehen? Ruth ist eine sehr starke Protagonistin, der man nicht so leicht was vorspielt. Obwohl sie erst 17 Jahre alt ist, versucht sie mit all ihrer Kraft, eine Lösung für die ganze Familie zu finden. Während des Lesens des Buches spürt man die Ohnmacht und Verzweiflung der jüdischen Familien, vor allem bei den jungen Leuten. Viele bemühen sich um Ausreisevisa und wollen das Land verlassen. Ruths Mutter ist durch ihre Nervenzusammenbrüche keine Hilfe für ihre Familie und die Lage spitzt sich immer mehr zu. Mir hat der zweite Band sehr gut gefallen, da auch hier wieder das liebevolle Miteinander innerhalb der Familie heraussticht. Ulrike Renk hat die düstere Atmophäre sehr gut beschrieben und die Familie handelt dennoch überlegt. Mein Kritikpunkt betrifft den doch sehr ausgedehnten ersten Teil im Buch, bis Ruth die Lösung für ihre Probleme findet. Da waren sehr viele Wiederholungen drin, das hätte etwas kürzer ausfallen können. Der zweite Teil kommt da fast ein bisschen zu kurz. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Trilogie enden wird!

Spannend geht es weiter
von Xanaka aus Berlin am 21.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist der zweite Teil der Geschichte um die jüdische Familie Meyer aus Krefeld. Im November 1938 verändert sich für Ruth und ihre Familie alles. In der Reichsprogromnacht wird das Haus der Familie, wie auch die Geschäfte und Häuser anderer jüdischer Familien, massiv demoliert und fast alles zerstört. Das Haus ist fast ... Dieses Buch ist der zweite Teil der Geschichte um die jüdische Familie Meyer aus Krefeld. Im November 1938 verändert sich für Ruth und ihre Familie alles. In der Reichsprogromnacht wird das Haus der Familie, wie auch die Geschäfte und Häuser anderer jüdischer Familien, massiv demoliert und fast alles zerstört. Das Haus ist fast unbewohnbar. Dass die Familie mit dem Leben davonkommt, haben sie nur dem Umstand zu verdanken, dass sie gerade nicht im Haus waren. Mit viel Mühen gelingt es ihnen und den Freunden, das wenige, was noch brauchbar ist, zu retten. Freunde nehmen sie bei sich auf und geben ihnen einen Wohnsitz. Fast alles was sie besaßen haben sie verloren und doch sind sie alle noch zusammen. Bereits hier macht sich die Solidarität der Juden untereinander ganz stark bemerkbar. Aber es wird für alle immer schwieriger. Die Entbehrungen und Einschränkungen treffen die Familie immer härter. Und nicht alle in der Familie können damit umgehen. Karl, der Vater von Ruth, hat sich bereits um Papiere für die Einreise nach Amerika bemüht. Jedoch ist ihnen allen klar, dass zum derzeitigen Stand eine Ausreise erst in ein paar Jahren möglich ist, da die Anzahl der einreisenden Juden jährlich begrenzt wurde. Karl versucht durch Schmuggeleien den restlichen Besitz ins Ausland zu schaffen, damit der Neuanfang dann später mit ein wenig Geld gesichert ist. Auch Ruth ist nicht untätig und versucht den Kontakt mit den gleichaltrigen Betroffenen aufrecht zu halten. Erschwert werden diese Aktionen durch die permanente Angst vor Verrat. Eine freie Meinungsäußerung ist nicht mehr möglich, Bespitzelungen sind an der Tagesordnung. Und obwohl alle mehr als vorsichtig sind, wird Karl dann auch noch von der Gestapo verhaftet. Gefallen hat mir an diesem Buch, dass es nahtlos weiterging. Es war mir, als hätte ich kaum eine Lesepause gehabt. Ulrike Renk beschreibt auch hier sehr anschaulich und mit viel Empathie, wie schlimm die Situation für alle Beteiligten war. Interessant ist auch, wie verschieden die einzelnen Protagonisten mit dieser schweren Situation umgehen können. Ruths Mutter Martha, die schon immer sehr labil war, bekommt in dieser schwierigen Zeit mehrere Nervenzusammenbrüche. Der Vater kämpft um das Überleben seiner Familie. Ruth, die mittlerweile schon 17 Jahre alt ist, geht sehr pragmatisch an die Situation. Sie ist nach ihrem Vater diejenige, die sich um alles kümmert und die Familie am meisten unterstützt. Ihr Mut und ihre Kraft zu dieser Zeit ist absolut bewundernswert. Gespannt bin ich bereits jetzt auf den dritten Teil und den weiteren Lebensweg von Ruth. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne für dieses unterhaltsame und aussagekräftige Buch.

Zeit aus Glas
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarlouis am 20.07.2019

Der 2. Band aus dieser Reihe hat mich etwas enttäuscht. Mir war es stellenweise zu langatmig. Nicht jedes gekochte Essen muss derart ausführlich beschrieben werden. Trotzdem bin ich auf das 3. Buch gespannt.