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Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten

Wunderbare Zeiten

Die 50er-Jahre-Trilogie Band 2

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gebundene Ausgabe
Teil 2 der packenden 50-er-Jahre-Trilogie von Bestsellerautorin Brigitte Riebe. Berlin, 1952: Während für Rike das Kaufhaus an erster Stelle steht, will die mittlere Schwester Silvie nach den dunklen Jahren des Krieges nur eins: das Leben in vollen Zügen genießen. Die Geschäfte laufen ohnehin bestens, das Kaufhaus bietet das Neueste vom Neuen an: Petticoats, Nylonstrümpfe und Perlonhemden, dazu feine Stoffe und Waren, die nach angesagter italienischer Mode angefertigt werden. Doch nun, da die Wunden des Krieges verheilt sind, weigern die Männer sich plötzlich, die Geschäfte allein den Frauen zu überlassen. Als dann auch noch Florentine, mittlerweile zu einer jungen Frau herangewachsen, gegen alles und jeden rebelliert und die Familie zu entzweien droht, wird Silvie klar, dass sie Verantwortung für das Kaufhaus Thalheim und ihre Familie übernehmen muss.
Portrait

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783644200494
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 886 KB
Verkaufsrang 244
eBook
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16,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Wunderbare Zeiten - wunderbarer Roman

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Endlich ist sie da, die Fortsetzung der Familie Thalheim. Wer unterhaltsame und historisch gut recherchierte Familiengeschichten mag, der kommt an den Ku‘damm Schwestern nicht vorbei. Schnell verliert man sich in ihrem Schicksal und fiebert mal mit der einen, mal mit der anderen und natürlich dem Fortbestand des Kaufhauses am Ku‘damm mit. Im Modehaus Thalheim hätte ich gern einmal gestöbert. In den Zeiten des Wirtschaftswunders müssen die Frauen sich wieder einmal in der Männerwelt behaupten. Turbulente Zeiten stehen uns Leserinnen bevor. Ich freue mich auf den dritten Teil der Trilogie.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Eine wunderbare Fortsetzung dieser authentisch erzählten Buchreihe, die ich mit voller Überzeugung empfehlen möchte. Ich freue mich schon auf Band 3.

Kundenbewertungen

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Wunderbare Lesezeit!
von SABO am 14.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Brigitte Riebe - Die Schwestern vom Ku`damm: Wunderbare Zeiten BERLIN Dies hier ist Silvies Buch, 1952-1958 sind ihre wichtigsten Jahre. Silvie Thalheim wird erwachsen, ihre Flegeljahre hat sie hinter sich, sie rückt praktisch an Rikes Stelle. Silvie macht eine bemerkenswerte Karriere beim RIAS Berlin, in ihrer Radioshow int... Brigitte Riebe - Die Schwestern vom Ku`damm: Wunderbare Zeiten BERLIN Dies hier ist Silvies Buch, 1952-1958 sind ihre wichtigsten Jahre. Silvie Thalheim wird erwachsen, ihre Flegeljahre hat sie hinter sich, sie rückt praktisch an Rikes Stelle. Silvie macht eine bemerkenswerte Karriere beim RIAS Berlin, in ihrer Radioshow interviewt sie den aufsteigenden Willy Brand, Heinrich Böll, die Knef und sogar Billy Wilder lässt sich während der Filmfestspiele auf ein Schwätzchen herab. Alle lieben die flotte Moderatorin, sie ist glücklich über das positive Feedback ihrer ständig wachsenden Fangemeinde aus Ost und West. Die privaten Erfahrungen die sie sammelt, sind mitunter nicht die besten. Aber sind es nicht die ungeraden Pfade, die uns davor bewaren können, den gleichen Weg erneut zu beschreiten? Aber wie so oft, gibt es Sachen die wir bereuen, aber nicht bedauern können. Ihr neues Mantra "Kein Kind, kein Mann, kein Haus" frisst an ihr, außerdem macht sie sich große Sorgen um ihren Zwillingsbruder. Oskar hat kein Interesse das Familiengeschäft zu leiten, doch Vater Thalheim besteht darauf. Was Oskar an Verantwortung von sich weist, fliegt Silvie nun unfreiwillig zu. Oskars Kriegsheimkehrerbonus gilt nicht mehr als Ausrede - er ist ein Bankrotteur. Der traditionsbeflissene Friedrich Thalheim setzt nun auf seine zweitälteste Tochter. Ausgerechnet Silvie, die unbeeindruckt von Konventionen durchs Leben geht. So gibt es doch keinen passenderen Zeitpunkt als die 50er Jahre, als mit verstaubten Traditionen zu brechen und alte Zöpfe abzuschneiden. Mit kecken Kurzhaarfrisuren und einem Aufwind, der durch alle Röcke rauscht, stöckeln die Berlinerinen mit leuchtenden Augen durchs Modehaus Thalheim. Hier kann jede Frau mit bezahlbarem Luxus glücklich gemacht werden - in jeder Konfektionsgröße - versteht sich. Hinter diesen Seiten wird der Leser zum Zeitzeugen, der "Kleine Ost/West-Grenzverkehr", ist der rote Faden, der die Geschichte entlang einer unsichtbaren Grenze berahmt. Brigitte Riebes wunderbare Frauencharaktere sind herzerfrischend lebendig und authentisch, mal sind sie glücklich, mal unglücklich und ihre Schwächen machen sie zu Heldinnen. "Die wunderbaren Jahre" sind dadurch zu einem warmen Licht für mich geworden. Dafür möchte ich danke sagen, es ist ein großartiger Roman. Geniale Unterhaltung in der man schwelgen kann, anrührend ohne rührselig zu sein, mitreißend und spannend bis zur letzten Seite. Brigitte Riebe bringt es sogar fertig, noch den tollen ersten Teil ihrer Ku´damm-Saga "Die Jahre des Aufbaus" zu toppen. Sehnsüchtig erwarte ich nun den dritten Teil "Die Tage der Hoffnung". Begeistert gebe ich eine klare Empfehlung ab: Mit der "Thalheim-Trilogie" macht man sich selbst und vielen anderen Leseratten das größte Geschenk!

Sylvies Geschichte - Berlin in den 50igern
von Marakkaram aus Lingen am 13.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

** Wer gegen den Strom schwimmen will, der muss viel Wasser schlucken können. ** Der zweite Teil der Ku`damm Triologie knüpft zeitlich nahtlos an den ersten an. Diesmal steht nicht Rike sondern ihre Schwester Sylvie im Vordergrund. Es ist Frühling ´52 und Sylvie liebt ihren Job bei Radio RIAS. Sie hat sogar ihre eigene Sendun... ** Wer gegen den Strom schwimmen will, der muss viel Wasser schlucken können. ** Der zweite Teil der Ku`damm Triologie knüpft zeitlich nahtlos an den ersten an. Diesmal steht nicht Rike sondern ihre Schwester Sylvie im Vordergrund. Es ist Frühling ´52 und Sylvie liebt ihren Job bei Radio RIAS. Sie hat sogar ihre eigene Sendung "Stimmen" und arbeitet sporadisch im Modekaufhaus ihrer Familie mit. Nur mit den Männern hat sie scheinbar kein Glück. Auch in "Wunderbare Zeiten" fängt Brigitte Riebe die 50-iger Jahre geschickt ein. Man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit des Wandels, der großen Kaufhäuser, aufkommenden Filmstars, der Trennung Ost und West und das damit verbundene ungleiche Verhältnis. Während im Westen scheinbar alles boomt ist im Osten der Mangel und die Restriktion zu spüren. Die Autorin bindet dies ins Alltagsgeschehen und Familienleben mit ein. Man begleitet Sylvie auf die Berlinale und die Frankfurter Buchmesse, genauso wie auf die Hochzeit von Miri, einer jüdischen Freundin der Familie. Es ist einfach eine großartige Mischung aus historischen Fakten und fiktiver Familiengeschichte, die unheimlich akribisch recherchiert ist. Schon im ersten Teil hat mich der Schreibstil gefangen genommen, der einen automatisch tief in das Zeitgeschehen der aufkommenden Wirtschaftswunderjahre eintauchen, aber auch immer noch die Nachwehen des Krieges durchscheinen lässt. Sylvie Thalheim ist ein sehr starker Charakter. Sie weiss was sie will und hat ihren eigenen Kopf. Trotz aller Emanzipation spielt Familie eine große Rolle in ihrem Leben und auch aus dem Modekaufhaus kann sie sich nicht ganz rausziehen. Man spürt ihre Wünsche, Sehnsüchte und auch Ängste und das macht sie von Anfang an sehr nahbar und sympathisch. Im Laufe des Romans erkennt sie was wirklich wichtig ist im Leben. Insgesamt sind die Charaktere einfach wieder großartig und manche lernt man jetzt nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Im Anhang befindet sich eine Zeittafel die chronologisch die wichtigsten historischen Fakten aufführt. Das finde ich persönlich sehr interessant und es rundet das Ganze schön ab. Fazit: Auch der zweite Band nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise in die 50iger Jahre (hier 1952-57). Eine gelungene Mischung aus Familiengeschichte und historischen Fakten, die auch für Quereinsteiger geeeignet ist. Man muss also nicht unbedingt den ersten Teil kennen, wer aber eh die Triologie lesen möchte, der sollte mit Rike (Jahre des Aufbaus) beginnen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Flori und hoffe, ich muss nicht zu lange warten.

Fundiert recherchierter und mitreißender historischer Roman aus den 1950er Jahren
von Hermione am 13.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der zweite Band der Trilogie „Die Schwestern vom Ku’damm“ dreht sich um Silvie, die mittlere Tochter der Thalheims, die hauptamtlich beim Radio als Moderatorin arbeitet und nur einen Teil ihrer Woche im Kaufhaus der Familie verbringt. Es treibt sie um, dass sie „Keinen Mann. Kein Haus. Kein Kind.“ hat und sie verlebt Affären mi... Der zweite Band der Trilogie „Die Schwestern vom Ku’damm“ dreht sich um Silvie, die mittlere Tochter der Thalheims, die hauptamtlich beim Radio als Moderatorin arbeitet und nur einen Teil ihrer Woche im Kaufhaus der Familie verbringt. Es treibt sie um, dass sie „Keinen Mann. Kein Haus. Kein Kind.“ hat und sie verlebt Affären mit verschiedenen Männern… Wird sie auch ihr Glück und irgendwo ihren Heimathafen finden? Meine Meinung: Von Anfang an hat mich dieser Roman, in dem nun die mittlere Thalheim-Schwester Silvie im Vordergrund steht, wieder gepackt. Die Erzählweise ist einfach sehr angenehm und wunderbar flüssig zu lesen, dabei gleichzeitig richtig spannend. Die Charaktere sind einfach wieder toll. Nun aus der Sicht von Silvie erscheinen einem manche Personen und Geschehnisse ganz anders als aus Rikes Sicht, die im ersten Band im Mittelpunkt stand. Dadurch bekommt man ein viel runderes Bild, weil natürlich jeder seinen eigenen Blick auf Geschehnisse hat, je nachdem, was ihm oder ihr wichtig ist bzw. wie er oder sie geprägt wurde. Silvie war mir von Anfang an sympathisch, sogar jetzt noch sympathischer als im ersten Teil. Dass ihre Kinderlosigkeit ihr zu schaffen macht, ist sehr nachvollziehbar und glaubwürdig dargestellt. Vor allem hat mir aber sehr gut gefallen, welche Entwicklung sie im Laufe des Romans durchmacht, als sie erkennt, was ihr eigentlich wirklich wichtig ist. Wie auch im ersten Teil hat mir neben den sehr warmherzig angelegten Charakteren wieder sehr gut gefallen, wie gründlich die Autorin über die Zeit recherchiert hat. Ich habe unglaublich viel über die Fünfziger Jahre erfahren, was ich so gar nicht präsent hatte. Vor allem, weil die Geschichte in Berlin spielt, konnte die Autorin die Geschichte der BRD und die der DDR wunderbar miteinander verknüpft darstellen. Was die Geschehnisse für den Alltag der Menschen in Berlin bedeutet haben, wurde anhand der Familie Thalheim, ihrer Verwandten, Freunde und Angestellten besonders gut deutlich. Fazit: Nach diesem mitreißenden, manchmal auch arg dramatischen Roman rund um die mittlere Schwester Silvie Thalheim freue ich mich bereits sehr auf den dritten Band der Trilogie, in dem die kleine Schwester Flori im Mittelpunkt stehen wird. Eine tolle Reihe historischer Romane mit einer packenden Handlung und gleichzeitig einer sehr gelungenen Darstellung des Alltags ganz normaler Menschen zu der Zeit!