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Das Labyrinth des Fauns

Der neue Roman von Cornelia Funke - poetisch, sprachgewaltig, monumental

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.
Portrait
Cornelia Funke zählt zu den international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. In ihrem Schreibzimmer hing jahrelang das Filmposter von ›Pans Labyrinth‹ des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro an der Wand. Del Toro wusste, wie sehr Cornelia Funke seine Filme liebt, seit sie ihm eine spanische Ausgabe der »Tintenwelt« für seine Kinder zukommen ließ. Als er sie schließlich bat, eine Romanfassung von ›Pans Labyrinth‹ zu schreiben, hielt sie das für ein unmögliches Unterfangen: »Aber zu unmöglichen Aufgaben kann man nicht nein sagen!«, so die Autorin, »das wissen wir schließlich aus den Märchen. Die Aufgabe wurde eins meiner aufregendsten kreativen Abenteuer.« Cornelia Funke wurde für ihre Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Malibu, Kalifornien. Guillermo del Toro ist Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Romanautor und erhielt für sein Schaffen unzählige Preise. Mit Werken wie ›Pans Labyrinth‹ zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Regisseuren der Welt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 02.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-5666-4
Verlag Fischer Sauerländer
Maße (L/B/H) 22,2/15,1/3,3 cm
Gewicht 534 g
Originaltitel The Labyrinth of the Faun
Auflage 2. Auflage
Illustrator Allen Williams
Übersetzer Tobias Schnettler
Verkaufsrang 136
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

So schrecklich und traurig und schön.

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieses Buch ist eines meiner absoluten Jahreshighlights 2019. Cornelia Funke schrieb dieses Buch in Zusammenarbeit mit und nach einem Drehbuch von Guillermo Del Toro. Sein Film „Pans Labyrinth“ erschien bereits etwa 10 Jahre früher und dürfte einigen noch als düsterer Fantasy-Horror in Erinnerung geblieben sein. Da zum Inhalt schon einiges geschrieben wurde und ich eigentlich auch nicht mehr verraten möchte, als sowieso schon im Klappentext steht, werde ich hier nicht weiter auf die Handlung des Buches eingehen. Nur so viel: „Das Labyrinth des Fauns“ ist weit entfernt von einer lieblichen Kinderbuchgeschichte. Die Story ist düster, gruselig und teilweise auch recht brutal. Ich empfehle die Lektüre grundsätzlich nicht für Leser unter 16 Jahren (ähnlich der FSK des Filmes). Cornelia Funke hält sich sehr genau an die Abläufe der Filmvorlage, flicht jedoch hier und da einige weitere volkstümliche Erzählungen ein, welche die Grundgeschichte mal erweitern, mal abrunden. Ihr großer Vorteil beim Schreiben, gegenüber Del Toros Film ist es, dass sie auch die innere Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Figuren abbilden kann. Dadurch ist der Leser noch etwas dichter an den Geschehnissen, als der bloße Kinobesucher. Persönlich empfand ich die Geschichte und auch den Film, welchen ich erst nach der Lektüre des Buches gesehen habe, als unglaublich traurig. Die zentralen Fragen beider Werke (Was macht und zu Monstern? Was ist Menschlichkeit? Was vermag Hoffnung?) klingen noch sehr lange nach und haben mich in ihrer Umsetzung sehr beeindruckt. Cornelia Funke fügt ihrer Tinten- und Spiegelwelt eine neue Welt hinzu: düster, schrecklich, schön und dennoch mit etwas Hoffnung. Sie entführt ihre Leser einmal mehr in eine düstere Märchenwelt bei der sich der Leser nicht immer sicher ist, ober er sich behaglich fallen lassen kann, oder lieber schnell den Weg nach Hause suchen sollte.

Ein schauriges Märchen...

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Man begleitet Ofelia auf ihrer Reise eine Prinzessin zu werden. Doch die Hindernisse im Labyrinth sind gefährlich, unheimlich und magisch. Die Geschichte hat mich mitgerissen und komplett in ihren Bann gezogen. Der Film hat mich vor Jahren schon begeistert und ich hätte nicht gedacht, dass man die Story in so zauberhafter Sprache wiedergeben kann. Die Figuren sind so real, man fiebert mit Ofelia und vergießt mit ihr die ein oder andere Träne. Ein wundervolles, mystisches Buch! Empfohlen ab 14 Jahren, allerdings Nichts für schwache Nerven oder Menschen die sich leicht gruseln!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
115 Bewertungen
Übersicht
60
41
10
2
2

Alptraumhaft und hoffnungsvoll zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 20.08.2019

Spanien, 1944. Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter in die Berge, zu ihrem neuen Stiefvater. Während die Mutter sich ein gutes Leben erhofft, ist Ofelia von Anfang an misstrauisch. Bald findet sie sich wieder in einem Wald voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein Faun stellt Ofelia drei Aufgaben: Wenn sie die beste... Spanien, 1944. Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter in die Berge, zu ihrem neuen Stiefvater. Während die Mutter sich ein gutes Leben erhofft, ist Ofelia von Anfang an misstrauisch. Bald findet sie sich wieder in einem Wald voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein Faun stellt Ofelia drei Aufgaben: Wenn sie die besteht, ist sie die lang gesuchte Prinzessin Moanna. Eine Welt voller alptraumhafter Wesen ist es, in die Autorin Cornelia Funke den Leser hineinbittet: der Stiefvater ist voller Hass und Gewalt; die magischen Wesen, mit denen Ofelia zu kämpfen hat, scheinen bösen Träumen entsprungen. Ofelia erhält dennoch Hilfe von magischen Wesen wie auch von der Haushälterin des Stiefvaters. Eine düstere Atmosphäre herrscht vor, sie spiegelt das Erleben der Menschen im spanischen Bürgerkrieg im Jahr 1944. Die Gefahr zieht sich durch die gesamte Geschichte hindurch, denn Gefahr droht sowohl dem magischen Reich, in das Moanna zurück kommen soll, wie auch in der realen Welt, in der sich die Widerstandskämpfer gegen den Faschismus auflehnen. Die Grenzen zwischen der Realität und der magischen Welt zerfließen immer mehr, und doch bleiben die Parallelen in beiden Welten erhalten. Die bildgewaltige, poetische Sprache der Geschichte verwebt Mystik und Fantasy zu einer einzigartigen Erzählung. Diese bittere Geschichte über den Widerstand gerät zu einem alptraumhaften Märchen für Erwachsene, dessen düstere Atmosphäre Hoffnung geben möchte auch in aussichtslosen Situationen. Es ist keine leichte Kost, aber dennoch empfehle ich es gerne weiter.

Ein Buch, das die Fantasie anregt.
von Ein Hauch von Bücherwind aus Monschau am 19.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Schreibstil ist schon etwas speziell meiner Meinung nach, aber nach einigen Seiten gewöhnt man sich daran. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurzgehalten und die eigentliche Geschichte wird immer wieder durch Geschichten vergangener Tage unterbrochen, die sich nach und nach zusammenfügen. Die Stimmung war düsterer und ernster ... Der Schreibstil ist schon etwas speziell meiner Meinung nach, aber nach einigen Seiten gewöhnt man sich daran. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurzgehalten und die eigentliche Geschichte wird immer wieder durch Geschichten vergangener Tage unterbrochen, die sich nach und nach zusammenfügen. Die Stimmung war düsterer und ernster als ich es erwartet habe, ich hätte mir gewünscht, dass Ofelia manchmal etwas kindlicher und aufgeweckter gewesen wäre, um wenigsten ab und zu ein bisschen die Spannung zu lösen. Ich habe selten ein so fantasievolles Buch gelesen, das sich durch den einzigartigen Schreibstil und den wunderschönen Illustrationen sehr von anderen Büchern unterscheidet und so zu etwas ganz Besonderem wird.

Leider kein Buch für mich, meine Erwartungen waren ganz anders
von schafswolke aus Kiel am 15.08.2019

Wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ich habe schon ein paar Bücher von Cornelia Funke gelesen und wusste, dieses Buch muss ich unbedingt lesen! Ich gebe zu, dass ich mich im Vorfeld gar nicht groß über das Buch informiert habe, allerdings hätten die Informationen auch nicht vom unbedingt-lesen-wollen abgehalten und so ist... Wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ich habe schon ein paar Bücher von Cornelia Funke gelesen und wusste, dieses Buch muss ich unbedingt lesen! Ich gebe zu, dass ich mich im Vorfeld gar nicht groß über das Buch informiert habe, allerdings hätten die Informationen auch nicht vom unbedingt-lesen-wollen abgehalten und so ist es ja letztendlich auch egal. Cornelia Funke hat hier ein Buch zum Film von Guillermo del Toros "Pans Labyrinth" geschrieben. Der Film kam 2007 in die deutschen Kinos, allerdings kenne ich den Film nicht. Das Buch spielt in Spanien in Jahr 1944. Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Ihr Stiefvater ist sehr brutal und so flüchtet sich Ofelia in eine andere Welt. Sie trifft auf einen Faun, der ihr drei Aufgaben stellt, denn der Faun hält Ofelia für eine Prinzessin. Von Beginn an ist das Buch recht dunkel gehalten. Ofelia wirkt, wie ein ungeliebtes Mädchen, dass sich in ein neues Leben einfinden muss. Ihr Stiefvater Vidal ist brutal und schreckt auch vor Schlägen und Folter nicht zurück. Es wird überwiegend aus der Sicht von Ofelia erzählt, aber es gibt auch noch andere Perspektiven. Dazu gibt es noch eine Geschichte in der Geschichte, die ergibt sich dann stückchenweise. Ich habe mit einer eher magischen Geschichte für Jugendliche gerechnet. Ob "Das Labyrinth des Fauns" nun etwas für Jugendliche ist, darüber kann man bestimmt streiten, da man die ja nicht alle über Kamm scheren kann, wird es wohl mühselig. Ich kann nur für mich sprechen. Mir hat das Buch als Erwachsene nicht gefallen und es wäre für mich als Jugendliche auch nichts gewesen. Ich lese ja auch gerne historische Romane und da wird auch mal gefoltert bzw. es ist etwas rauer, so auch hier, hier passt es für mich aber nicht. Über den Schreibstil kann ich nicht meckern, das Buch lässt sich flüssig lesen, aber es hat mich an keiner Stelle gefesselt oder berührt, ich fand es einfach nur merkwürdig. Ich wollte es auch schon abbrechen, aber da ich ja wissen wollte, wie es letztendlich ausgeht, habe ich mich fürs weiterlesen entschieden. Für mich war es leider nicht das richtige Buch. Es war mir alles zu düster, mysteriös und diffus. Ich bin hier nicht überzeugt zurückgeblieben und gebe 2 Sterne.