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Das Gewicht eines Pianos

Roman

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gebundene Ausgabe

»Eine Liebeserklärung an die Macht der Musik und an die Macht des Schicksals, spannend und vielschichtig erzählt.« BÜCHERmagazin

Die neunjährige Katya wächst im Russland der 1960er-Jahre in bescheidenen Verhältnissen in einer Stadt nahe Moskau auf. Von einer tiefen Unruhe getrieben, lauscht sie jede Nacht den eindringlichen Klaviersonaten des Mansardenbewohners. Er sei ein Ungeheuer, sagt man, ein geflohener SS-Scherge. Als der Mann stirbt, erbt Katya sein Klavier. Ein Blüthner. Es wird ihre erste große Liebe. Clara ist Automechanikerin in der Nähe von L.A. Ihre Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen, und ihre wichtigste Erinnerung ist das geerbte Blüthner-Piano.

Clara hasst es, denn sie hat keine Verbindung zur Musik. Aber es ist das Einzige, was ihr von ihrem Vater blieb.

Ein halbes Jahrhundert und zwei Welten trennen diese beiden Frauen, die doch auf tragische Weise so viel mehr verbindet.


  • »Chris Cander macht darin deutlich, dass materielle Sicherheit kein Garant für Glück ist, sondern dass dieses aus einem selbst heraus erwachsen muss. […] Die Thematik, die durchaus zum Nachdenken anregt, und das Klavier als stummer Protagonist machen „Das Gewicht eines Pianos“ besonders« belletristik-couchDE

  • »Die schicksalhafte Verbindung zwischen dem Klavier, seinen frühen und seinen späteren Besitzern inszeniert Autorin Cander als herzergreifende Komposition aus Exil-Drama, Liebesgeschichte und schwermütige Hommage an Meister wie Rachmaninow oder Skrjabin.« Mobil

  • »Einfühlsam erzählt Chris Cander von Familie, von Liebe und davon, den eigenen Weg zu finden.« Emotion

  • »Meiserhaft erzählt „Das Gewicht eines Pianos“ von der Macht der Musik und von der Kunst, die Vergangenheit loszulassen.« Leserin


Portrait
Cander, Chris
Chris Cander wusste früh im Leben, dass sie Autorin werden wollte. Dem Vorsatz ist sie treu geblieben: Sie hat drei Romane für Erwachsene geschrieben, hochgelobt von den Kritikern, zudem Theaterstücke und Kinderbücher. Außerdem verfasst sie Zeitschriftenartikel über Gesundheit, Lifestyle und Fitness. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für Schreib- und Leseförderung, freie Büchereien und ist u.a. Mitglied in der American Society for Journalists, bei PEN und MENSA. Das ehemalige Model ist lizensierte Lehrerin in Selbstverteidigung für Frauen und Meisterin in Tae-Kwon-Do. Chris Cander lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Houston, Texas.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-280-1
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/4 cm
Gewicht 512 g
Originaltitel The Weight of a Piano
Auflage 1
Übersetzer Ursula C. Sturm
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Die Grundstimmung ist melancholisch, die Handlung vorhersehbar. Aber in der Beschreibung des Death Valleys vermag die Autorin eindrucksvolle und stimmige Bilder zu zeichnen.

Zwei Frauen – ein Klavier – zwei Schicksale

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Zwei Frauen – ein Klavier – zwei Schicksale Die Idee zu diesem Roman hat mich schon begeistert. Geschickt verknüpft die amerikanische Autorin Chris Cander das Schicksal der russischen Katya aus dem Leningrad der 1970‘er mit dem der amerikanischen Clara in der Gegenwart. Beide sind sie Besitzerin desselben Blüthner-Klaviers und eben dieses verbindet beide. Hier konkurriert Schwermütigkeit mit der vorhersehbarer Romantik, ein wenig zu melancholisch.

Kundenbewertungen

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Chris Cander – Das Gewicht eines Pianos
von Miss.mesmerized am 20.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist das Klavier des deutschen Nachbarn, das die kleine Katya in ihrer russischen Heimat jede Nacht fasziniert. Sie lauscht den Sonaten und Préludes und der unendlichen Traurigkeit, die von der Musik ausgeht. Der Besitzer spürt die Verbindung des Mädchens zu dem Instrument und so erbt sie es nach seinem Tod. Die Musik wird ihr... Es ist das Klavier des deutschen Nachbarn, das die kleine Katya in ihrer russischen Heimat jede Nacht fasziniert. Sie lauscht den Sonaten und Préludes und der unendlichen Traurigkeit, die von der Musik ausgeht. Der Besitzer spürt die Verbindung des Mädchens zu dem Instrument und so erbt sie es nach seinem Tod. Die Musik wird ihre Leidenschaft, eine, die sogar größer ist als die Liebe zu ihrem Mann Mihail, für den sie ihre Heimat verlässt, um in den USA ein besseres Leben zu finden. Doch dort erwartet sie nichts. Das Piano musste sie zurücklassen und ohne Musik ist ihr Leben leer und kalt. Auch ihr Sohn Grisha kann das nicht ändern. Claras Leben ist ebenfalls von Traurigkeit bestimmt, früh schon hat sie ihre Eltern verloren, das einzige, was ihr als Erinnerung geblieben ist, ist ein Piano, das offenbar nicht nur die Töne, sondern die auch die Gefühle vieler Jahrzehnte und unzähliger Pianisten in sich trägt. Die amerikanische Autorin Christ Cander, deren vorherige Werke bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden, hat viel Lob für ihren Roman erhalten, immer wieder wird die Intensität hervorgehoben, mit der sie die Rolle der Musik für ihre Figuren beschreibt. Dies war es auch, was mich am meisten begeistern konnte, obwohl mir jede Musikalität fehlt. Die Geschichten von Katya und Clara laufen lange Zeit parallel. Es ist schnell klar, dass das Piano das verbindende Element zwischen den beiden ist, wie genau die Beziehung jedoch aussieht, löst sich erst spät auf. Unabhängig von der bildstarken Beschreibung des Klavierspiels und den Melodien vor allem der russischen Komponisten wie Alexander Skrjabin oder Peter Tschaikowksi, hat mich die Autorin mit ihren beiden Frauenfiguren gepackt. Einerseits das russische Mädchen, das ganz in der Musik aufgeht und später zur erwachsenen Frau heranreift, die nur wenig ihrem herrischen und brutalen Ehemann entgegenzusetzen hat. Metaphorisch lässt Cander ihren Sohn über sie sagen, dass Katya in Kalifornien zu Eis wurde, trotz der andauernden Hitze. Innerlich erstarrt ist die mächtige Naturgewalt im Death Valley und dem Coffin Peak die Nachaußenkehrung ihres Daseins. Auf der anderen Seite Clara, die nicht nur keine Familie mehr hat, sondern auch ansonsten allein und planlos im Leben umherirrt. Für sie ist die Begegnung mit Greg der Moment des Loslösens von den Erinnerungen an die Zeit vor dem Tod ihrer Eltern und das Loslassen, das ihr letztlich erlaubt, ihr Leben zu beginnen. Sicherlich sind weite Teile der Handlung vorhersehbar und die Figuren recht reduziert auf wenige Charakterzüge. Aber dies wird durch die poetische Beschreibung, mit der Cander der Musik Leben einhaucht, locker aufgewogen.

Die lange Reise eines Pianos
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 27.03.2019

"Die neunjährige Katya wächst im Russland der 1960er-Jahre in bescheidenen Verhältnissen in einer Stadt nahe Moskau auf. Von einer tiefen Unruhe getrieben, lauscht sie jede Nacht den eindringlichen Klaviersonaten des Mansardenbewohners. Er sei ein Ungeheuer, sagt man, ein geflohener SS-Scherge. Als der Mann stirbt, erbt Katya se... "Die neunjährige Katya wächst im Russland der 1960er-Jahre in bescheidenen Verhältnissen in einer Stadt nahe Moskau auf. Von einer tiefen Unruhe getrieben, lauscht sie jede Nacht den eindringlichen Klaviersonaten des Mansardenbewohners. Er sei ein Ungeheuer, sagt man, ein geflohener SS-Scherge. Als der Mann stirbt, erbt Katya sein Klavier. Ein Blüthner. Es wird ihre erste große Liebe. Clara ist Automechanikerin in der Nähe von L.A. Ihre Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen, und ihre wichtigste Erinnerung ist das geerbte Blüthner-Piano. Clara hasst es, denn sie hat keine Verbindung zur Musik. Aber es ist das Einzige, was ihr von ihrem Vater blieb. Ein halbes Jahrhundert und zwei Welten trennen diese beiden Frauen, die doch auf tragische Weise so viel mehr verbindet." - soweit der Klappentext. Chris Cander wusste früh im Leben, dass sie Autorin werden wollte. Dem Vorsatz ist sie treu geblieben: Sie hat drei Romane für Erwachsene geschrieben, hoch gelobt von den Kritikern, zudem Theaterstücke und Kinderbücher. Außerdem verfasst sie Zeitschriftenartikel über Gesundheit, Lifestyle und Fitness. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für Schreib- und Leseförderung, freie Büchereien und ist u.a. Mitglied in der American Society for Journalists, bei PEN und MENSA. Das ehemalige Model ist lizensierte Lehrerin in Selbstverteidigung für Frauen und Meisterin in Tae-Kwon-Do. Chris Cander lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Houston, Texas. (Quelle: Klappentext). Die Umschlaggestaltung ist schlicht in grau-rosa gehalten. Erst beim Umdrehen auf die Rückseite ist der Umriss eines Flügels zu erkennen, ein schönes Detail, auch wenn es sich bei dem Instrument des Romans um ein Klavier handelt. Im ersten Kapitel wird die Holzauswahl durch Julius Blüthner für seine Instrumente und die Anfertigung dieses einen Pianos mit der Nummer 66.825 beschrieben, detailliert und liebevoll. Dass dieses Piano die Hauptrolle in diesem Roman spielt, sagt schon der Titel. Doch wie sind die beiden Frauen, Katya und Clara, mit diesem und durch dieses Piano verbunden? Die so unterschiedlichen Lebensgeschichten dieser beiden Frauen erzählt die Autorin in einem gut lesbaren Stil abwechselnd in relativ kurzen Kapiteln, wobei das Piano nicht zu kurz kommt. Schnell wird klar, dass sie beide unglücklich sind, jede auf ihre Art und Weise und jede aufgrund ihrer Biographie. Die Charaktere sind gut und authentisch beschrieben. Das trifft nicht nur auf die beiden Frauen zu, sondern auch auf Katyas Familie, d.h. ihr Mann und ihr Sohn und auf Peter, Claras gutem Freund, der ihr so gern mehr sein möchte. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen des Death Valley, das eine wichtige Rolle spielt (wieso verrate ich an dieser Stelle nicht). Die dort beschriebene melancholische Atmosphäre passt wunderbar zur Geschichte und den beiden Protagonistinnen. Fazit: Chris Cander hat mit "Das Gewicht eines Pianos" einen wunderbaren Roman geschrieben, dem ich viele Leser wünsche.

Sehr viel verschenktes Potential... Grund dafür: Die Charaktere.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 18.03.2019

Worum geht es? Katya wächst in Russland der 1960er Jahre in bescheidenen Verhältnissen auf. Nacht für Nacht lauscht sie den Klängen des Blüthners ihres Nachbarns. Nach dem Tod des alten Mannes, erbt sie sein Klavier, welches ihre erste große Liebe wird. Clara arbeitet als Automechanikerin. Ihre Eltern sind, als sie klein war... Worum geht es? Katya wächst in Russland der 1960er Jahre in bescheidenen Verhältnissen auf. Nacht für Nacht lauscht sie den Klängen des Blüthners ihres Nachbarns. Nach dem Tod des alten Mannes, erbt sie sein Klavier, welches ihre erste große Liebe wird. Clara arbeitet als Automechanikerin. Ihre Eltern sind, als sie klein war, bei einem Brand ums Leben gekommen. Die einzige Erinnerung an ihre Eltern ist das alte Blüthner. Obgleich sie es hasst, da sie keine Verbindung zur Musik hat, kann sie es einfach nicht loslassen... Ein halbes Jahrhundert trennt sie, doch die beiden Frauen sind auf tragische Weise miteinander verbunden.. Anfangs fand ich das Buch noch ganz gut. Die Idee hat mir gefallen und sie hatte viel Potential. Der Schreibstil war auch recht angenehm... Dennoch hat mir dieses Buch insgesamt nicht gefallen. Der Grund für diese schlechte Bewertung meinerseits ist ein ganz einfacher: Die Charaktere. Der Mittelteil des Buches war nur deshalb so schlecht, weil vorallem Clara sich, meiner Meinung nach, unglaublich nervig, anstrengend und lächerlich verhalten hat. Im Verlauf des Buches entscheidet sie sich dauernd um, sodass es ein durchgehendes hin und her zwischen „Nein, ich muss weitermachen“ und „Ok, ich höre jetzt endlich auf“ war. Irgendwann hatte ich nicht mehr die geringste Lust weiterzulesen. Dazu kam, dass Clara viele Dinge tat, die einfach nur kindisch und lächerlich waren. Sie war mir einfach irgendwann durch und durch unsympathisch und ich hatte nicht auch nur ein klein wenig „Mitleid“ für den Tod ihrer Eltern. Und dann ist da noch Katya... Bei ihr konnte ich mich lange nicht entscheiden, ob sie mir sympathisch ist oder ob ich sie nicht leiden kann. Meiner Meinung nach ist sie einfach nicht bereit etwas zu wagen oder sich durchzusetzen.. Gleichzeitig ist dort eine Leidenschaft für das Klavierspielen, die ich irgendwie bewundern könnte - jedoch scheint sie dieses über ihre Familie, insbesondere ihren Sohn zu stellen, und sieht lange Zeit keinen anderen Sinn im Leben mehr außer dieses Klavier zu spielen. Während des ganzen Buches konnte ich nicht warmwerden mit den Charakteren und ihr Schicksal ließ mich weitesgehen kalt. Sie erscheinen mit außerdem zu oberflächlich. Und auch wenn man die Charaktere außen vorlässt, gab es eine so bedrückende und unangenehme Atmosphäre, dass das Buch mit lediglich deprimierte. Zu gute halten muss man der Autorin, dass sie die Schicksale der beiden Frauen gut, teils auch unerwartet, verknüpft hat und es zum Ende hin wieder etwas spannender wurde. Wäre ich nicht Teil einer Leserunde gewesen, hätte ich das Buch nach allerspätestens 200 Seiten abgebrochen. Insgesamt vergebe ich diesem Buch 2 bis 2,5 Sterne nur für die Idee, aber kann leider keine Leseempfehlung geben