Mein Leben als Sonntagskind

Judith Visser

(89)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

22,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

16,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

»Eine ganz besonders mitreißende Geschichte. Judith Visser weiß genau, wie man den Leser verlockt und seine Neugier entfacht.« Hebban

Jasmijn ist ein ganz normales junges Mädchen. Kontaktfreudig und bei allen Mitschülern beliebt. Ein Sonntagskind, dem die Welt offensteht. Doch es gibt einen Haken: So ist sie nur in ihrem Tagebuch. Denn die wahre Jasmijn ist anders. Sie redet nicht. Nur mit ihrer Hündin Senta. Und mit Elvis Presley, mit dessen Postern sie ihr Zimmer tapeziert hat. Denn beide antworten nicht, und das ist gut. Dann muss Jasmijn sich nicht fragen, was gemeint ist. Oder überlegen, was sie antworten soll. Wie schaffen es andere Menschen bloß, dass sie immer wissen, wie sie sich verhalten sollen? Mit Senta und Elvis an ihrer Seite macht sich Jasmijn auf, dieses Geheimnis zu ergründen und ihr Glück zu finden.

Der Bestseller aus den Niederlanden: ein berührender Roman über das Erwachsenwerden mit Autismus

»Judith Visser trifft den Leser direkt ins Herz.« Noordhollands Dagblad
»In klarer, schnörkelloser Sprache gibt Visser Einblicke in eine autistische Welt, die so anders ist und verwirrend parallel existiert.« Neue Presse
»Auf einfühlsame Weise gelingt es Judith Visser, die selbst am Asperger-Syndrom leidet, die Gefühlswelt eines jungen autistischen Mädchens einzufangen.« Lübecker Nachrichten

Judith Visser wurde in Rotterdam geboren. 2006 debütierte sie mit ihrem Roman »Tegengif«. Sie gewann zweimal den Preis »Beste Rotterdamse Boek«. Ihr jüngstes Buch, »Mein Leben als Sonntagskind«, stand auf Platz 5 der niederländischen Bestsellerliste und gewann den Hebban Literatuur Clubprijs 2018. Erst im Erwachsenenalter hat Judith Visser erfahren, dass sie am Asperger-Syndrom leidet. Dank ihrer Erfahrungen versteht sie es, die Gefühlswelt eines jungen autistischen Mädchens auf wunderbar einfühlsame Weise einzufangen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.05.2019
Verlag HarperCollins
Seitenzahl 608
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/5,5 cm
Gewicht 723 g
Auflage 1
Originaltitel Zondagskind
Übersetzer Barbara Heller
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-319-8

Buchhändler-Empfehlungen

Eine andere Perspektive

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eine amüsante Geschichte vom Leben mit Asperger. Man lacht, man erfährt Unerwartetes und lässt sich einfach von der Story treiben. Trotz der Länge war ich durchweg gebannt. Für alle, die mal etwas Unkonventionelles lesen wollen!

Maren Koenig, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ich kann mich nicht erinnern, wann mich ein Buch das letzte Mal so glücklich gemacht hat wie dieses!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
89 Bewertungen
Übersicht
67
20
2
0
0

Ein MUSS für Betroffene, Angehörige und Interessierte
von einer Kundin/einem Kunden aus Baar am 11.12.2020

Von einer Fachärztin empfohlen, besorgte ich mir das Buch in der Bibliothek und las die gut 600 Seiten fast in einem Zug. Tatsächlich, als Betroffene erkennt man sich in vielen Aspekten, mal stärker ausgeprägt, mal weniger. Doch der Grundtenor ist da und brillant wiedergegeben. So habe ich mir gleich drei Bände bei OF bestellt, ... Von einer Fachärztin empfohlen, besorgte ich mir das Buch in der Bibliothek und las die gut 600 Seiten fast in einem Zug. Tatsächlich, als Betroffene erkennt man sich in vielen Aspekten, mal stärker ausgeprägt, mal weniger. Doch der Grundtenor ist da und brillant wiedergegeben. So habe ich mir gleich drei Bände bei OF bestellt, zwei zum Verschenken, einen für meine eigene Bibliothek. Viele Leser kennen Gil Ribeiros "Leander Lost"-Lissabon Romane. Wer sich etwas näher zu den Strukturen Losts/der Menschen im Autismus Spektrum informieren möchte, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Viele finden Leander Lost cool, andere sind begeistert von "Bones" alias Temperance Brennan in der gleichnamigen US-Serie, haben aber keine authentischen Beispiele, wie z. B. Temple Grandin, Chris Packham oder eben Judith Visser. Hier ist das richtige Buch, finde ich, um diese Lücke zu füllen.

Berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 08.09.2019

Den Roman "Mein Leben als Sonntagskind" von Judith Visser fand ich sehr berührend. Ein Mädchen, das anders ist als alle anderen und dem es schwer fällt, alltägliche Dinge zu meistern. Wie verhält man sich auf einem Kindergeburtstag, ohne aufzufallen? Am liebsten wäre Jasmijn immer nur mit ihrem Hund Senta zusammen. Mit Senta füh... Den Roman "Mein Leben als Sonntagskind" von Judith Visser fand ich sehr berührend. Ein Mädchen, das anders ist als alle anderen und dem es schwer fällt, alltägliche Dinge zu meistern. Wie verhält man sich auf einem Kindergeburtstag, ohne aufzufallen? Am liebsten wäre Jasmijn immer nur mit ihrem Hund Senta zusammen. Mit Senta fühlt sie sich stark und für alle Situationen gewappnet. Dieser Roman hat mich sehr berührt. Nicht alle Kinder sind gleich, es gilt die Eigenarten, Besonderheiten und Fähigkeiten eines jeden Kindes zu sehen und auch wertzuschätzen. Ein wundervolles Buch über ein Mädchen mit autistischen Zügen und vor allem für Pädagogen sehr empfehlenswert zum Lesen. So kann man sich in die Gedankenwelt autistischer Kinder einfühlen. Toll!

Berührend
von Sago aus Falkensee am 11.08.2019

Greta Thunberg, die junge schwedische Klima-Aktivistin, leidet an Asperger-Autismus und hat dem aktuell zu einem gewissen Bekanntheitsgrad verholfen. Als die Protagonistin Jasmijn in den 80er und 90er heranwäschst, war jedoch über die Besonderheiten der Betroffenen noch wenig bekannt. So ist es auch der Autorin selbst ergangen, ... Greta Thunberg, die junge schwedische Klima-Aktivistin, leidet an Asperger-Autismus und hat dem aktuell zu einem gewissen Bekanntheitsgrad verholfen. Als die Protagonistin Jasmijn in den 80er und 90er heranwäschst, war jedoch über die Besonderheiten der Betroffenen noch wenig bekannt. So ist es auch der Autorin selbst ergangen, der in jungen Jahren nicht einmal klar wahr, dass sie Asperger hat. Aber ebenso wie Jasmijn muss sie gemerkt haben, sie ist anders. Der Kontakt zu Menschen und Lärm erschöpft sie in großem Maße, anders als den Durchschnittsmenschen. Auf wunderbare und zu Herzen gehende Art und Weise verleiht die Autorin Jasmijn eine Stimme und weckt großes Verständnis. Da ich selbst von Hochbegabungen und Hochsensibilität betroffen bin, habe ich mich sogar das eine oder andere Mal wiedergefunden. Auch die Beziehung zu Elliot, die Jasmijn eingeht, wurde auf berührende Weise geschildert. Ein leises und wichtiges Buch.


  • artikelbild-0