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Mein Leben als Sonntagskind

Jasmijn ist ein ganz normales junges Mädchen. Kontaktfreudig und bei allen Mitschülern beliebt. Ein Sonntagskind, dem die Welt offensteht. Doch es gibt einen Haken: So ist sie nur in ihrem Tagebuch. Denn die wahre Jasmijn ist anders. Sie redet nicht. Nur mit ihrer Hündin Senta. Und mit Elvis Presley, mit dessen Postern sie ihr Zimmer tapeziert hat. Denn beide antworten nicht und das ist gut. Dann muss Jasmijn sich nicht fragen, was gemeint ist. Oder überlegen, was sie antworten soll. Wie schaffen es andere Menschen bloß, dass sie immer wissen, wie sie sich verhalten sollen? Mit Senta und Elvis an ihrer Seite macht sich Jasmijn auf, dieses Geheimnis zu ergründen und ihr Glück zu finden.

Der Bestseller aus den Niederlanden: ein berührender Roman über das Erwachsenwerden mit Autismus

»Judith Visser trifft den Leser direkt ins Herz.« Noordhollands Dagblad

»Eine ganz besonders mitreißende Geschichte. Judith Visser weiß genau, wie man den Leser verlockt und seine Neugier entfacht.« Hebban
Portrait
Visser, Judith
Judith Visser wurde in Rotterdam geboren. 2006 debütierte sie mit ihrem Roman »Tegengif«. Sie gewann zweimal den Preis »Beste Rotterdamse Boek«. Ihr jüngstes Buch, »Mein Leben als Sonntagskind«, stand auf Platz 5 der niederländischen Bestsellerliste und gewann den Hebban Literatuur Clubprijs 2018. Erst im Erwachsenenalter hat Judith Visser erfahren, dass sie am Asperger-Syndrom leidet. Dank ihrer Erfahrungen versteht sie es, die Gefühlswelt eines jungen autistischen Mädchens auf wunderbar einfühlsame Weise einzufangen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 02.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-319-8
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/5,5 cm
Gewicht 723 g
Originaltitel Zondagskind
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Barbara Heller
Verkaufsrang 8.423
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Das Leben mit dem unbekannten Asberger-Syndrom
von einer Kundin/einem Kunden aus Hoogstede am 25.05.2019

Jeder Mensch kennt belastendende Situationen  im Alltag. Doch was wäre, wenn jeder einzelne Tag zur Herausforderung werden könnte?  Wenn selbst Kleinigkeiten,  die für andere selbstverständlich sind, unangenehm sind oder starke Migräneattacken auslösen? In "Mein Leben als Sonntagskind" von Judith Visser geht es um das Leben der jungen Jasmijn, die in ihrer eigenen Vorstellung ein normales Mädchen ist, das mit... Jeder Mensch kennt belastendende Situationen  im Alltag. Doch was wäre, wenn jeder einzelne Tag zur Herausforderung werden könnte?  Wenn selbst Kleinigkeiten,  die für andere selbstverständlich sind, unangenehm sind oder starke Migräneattacken auslösen? In "Mein Leben als Sonntagskind" von Judith Visser geht es um das Leben der jungen Jasmijn, die in ihrer eigenen Vorstellung ein normales Mädchen ist, das mit anderen freudig sprechen kann und das aktiv an ihrem Umfeld teilnimmt. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Die Hauptprotagonistin Jasmijn redet  hauptsächlich nur mit ihrer Familie und ihrer Hündin Senta, zu der sie eine innige Bindung hat. Bei anderen Fremden fällt es ihr schwer und sie nimmt ihr Umfeld mitunter sehr extrem war, wenn es zu Reizüberflutungen kommt. Dann hört sie alles lauter, das Licht ist zu grell, sie spürt die Vibrationen der spielenden Kinder auf dem Boden,  auf dem sie sitzt. Das ist der Autorin mehr als eindrucksvoll gelungen, zu schildern, wie Jasmijn ihre Welt erlebt.  Dieses Mädchen ist mir schnell ans Herz gewachsen und hat einige Erinnerungen geweckt. So konnte ich mich sehr gut in ihre Lage  hinein versetzen. Der Roman erzählt Jasmijns Geschichte eindrucksvoll, sehr intensiv und berührend. Es ist kein Buch, das man einfach eben so mal liest. Wer sich wirklich darauf einlässt, kann nicht nur erfahren, wie das Leben mit Asberger Syndrom aussehen,  sondern  auch miterleben,  wie es sich anfühlt. Daher ist dieses Buch von immenser  Wichtigkeit für unsere Gesellschaft! Es braucht viel mehr Verständnis und Respekt für Menschen mit Asberger oder auch psychischen Erkrankungen. Das Cover deutet bereits an, was uns erwartet. Das junge Mädchen, das Fahrrad fährt und von ihrem Hund begleitet wird, ist ganz wunderbar  dargestellt. Die Art Kreideschrift des Buchtitels  hebt sich gut empor. Insgesamt ist es sehr  schön ansprechend gestaltet. Mit seinen über 600 Seiten ist das Buch schon manchmal eine kleine Leseherausforderung und das Ende kam dann doch etwas abrupt. Nichts desto trotz ist dieses Buch wirklich etwas Besonderes. Es trifft mitten ins Herz  und wirkt noch lange Zeit nach.

Eine Geschichte, die berührt und Akzeptanz für´s Anders sein schafft
von Marakkaram aus dem Emsland am 23.05.2019

** Wenn mich jemand anschaute, war es als würden seine Augen mich berühren. Wieder dröhnte mir das Getöse der Vorschule in den Ohren. Ich ging schneller. ** Der autobiographisch angehauchte Roman der Niederländerin Judith Visser hat mich tief berührt. Jasmijn wächst in den 80-iger Jahren in den Niederlanden auf. Mit... ** Wenn mich jemand anschaute, war es als würden seine Augen mich berühren. Wieder dröhnte mir das Getöse der Vorschule in den Ohren. Ich ging schneller. ** Der autobiographisch angehauchte Roman der Niederländerin Judith Visser hat mich tief berührt. Jasmijn wächst in den 80-iger Jahren in den Niederlanden auf. Mit 3 kann sie bereits lesen und verschlingt Bücher mit Hingabe, reden hingegen tut sie kaum und wenn, dann nur mit ihrer Familie oder ihrer Hündin und zugleich besten Freundin Senta. Sie ist schüchtern, sagen die Eltern dann Sie ist ein komisches Kind, denken die Anderen Jasmijn ist es unmöglich, so zu sein, wie alle anderen. Sie weiss oft nicht, wie sie sich verhalten soll und Lärm und vielen Menschen ist sie gar nicht gewachsen. Judith Visser gibt mit ihrem Roman "Mein Leben als Sonntagskind" tiefe und emotionale Einblicke in ein Leben mit Asperger. Und man merkt, dass sie genau weiß, wovon sie spricht. Sie erzählt ihre Geschichte komplett aus der Sicht von Jasmijn und lässt den Leser bereits an der Gefühls- und Gedankenwelt der 4-jährigen teilhaben. Und das funktioniert. Man beginnt zu verstehen, zu fühlen was in ihr vorgeht und kann ihr Verhalten nachvollziehen. Denn trotz eines klaren, nüchternen Schreibstils und sehr kurzen Kapiteln, entstehen tiefe Emotionen, die ankommen. Und über so manche Situation oder auch Frage, die Jasmijn sich stellt, denkt man noch lange nach. Ich habe nicht erwartet, dass 600 Seiten eines doch eher ernsten und tiefgründigen Themas, so kurzweilig sein können. Man begleitet eine junge Frau, die - mit undiagnostiziertem Asperger-Syndrom - ihren Weg und ihren Platz in der Gesellschaft sucht. Und bekommt einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt einer Betroffenen. Absoluter Lesetipp!

Team Jasmijn
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 23.05.2019

Schon das Cover hat mich in seinen Bann gezogen, super schön gestaltet und trotzdem ruhig, sodass es zur Geschichte passt. Als Leser*in lernte ich Jasmijn kennen, die wie ein ganz normales Mädchen erscheint. Doch nach und nach erkannte ich ihre Eigenheiten und begann sich zu fragen, aus welchen Gründen... Schon das Cover hat mich in seinen Bann gezogen, super schön gestaltet und trotzdem ruhig, sodass es zur Geschichte passt. Als Leser*in lernte ich Jasmijn kennen, die wie ein ganz normales Mädchen erscheint. Doch nach und nach erkannte ich ihre Eigenheiten und begann sich zu fragen, aus welchen Gründen sie dieses und jenes tut. Die Geschichte begleitet das Mädchen dann durch ihr Leben. Gerade dieses Begleiten hat mir wunderbar gefallen. Ich konnte Jasmijn als kleines Kindchen kennenlernen und sie immer weiter beobachten. Dadurch findet ein ganz besonderes Kennenlernen statt, wodurch mir die Protagonistin sehr ans Herz gewachsen ist. Dazu kommt ein toller Schreibstil, der dieses Buch zu einem echten Herzensbuch macht. Ganz, ganz toller Schmöker!