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Der Löwe büllt

Roman

Kein Mann kann vor seinen Problemen fliehen - zumindest nicht mit seiner Mutter. Nico Schnös versteht die Welt nicht mehr. Warum werden alle um ihn herum immer dümmer? Warum versinkt seine Frau Mia plötzlich in Meditationen statt mit ihm und einem Glas Wein in der Netflix-Couch? Und warum gibt ihm seine Mutter seit dem Tod seines Vaters täglich durch, was genau sie kocht und putzt? Bald ist Nico so gestresst, dass er seine Zahnschienen im Wochentakt durchknirscht. Im Großraumbüro flieht sogar der Saug-Roboter vor ihm. Und am Altglascontainer fragt man ihn schon, wie sein Restaurant heißt. Als Nico im Büro eine Tasse auf den Finanzvorstand wirft, schickt sein Chef ihn in den Zwangsurlaub: entweder Nico kommt wieder runter, oder er ist seinen Job los - als Beweis muss er das Passwort für seinen Fitness-Tracker rausrücken. Nach erstem Zögern will Nico die Chance nutzen, er will es sich und der Welt beweisen: In nur einer Urlaubswoche wird er alles nachholen, was er zu Hause nicht schafft - Sport machen, ausschlafen, gesund essen und weniger trinken. Als Mia sich weigert, ihren Mann zu begleiten, nimmt Nico trotzig einfach seine einsame Mutter mit. Relaxen und gleichzeitig was Gutes für die Mama tun, das kann doch nicht so schwer sein. Nur hat Nicos Mutter eine ganz eigene Vorstellung davon, wie »ihr Schatz« sich am besten entspannt. Der Roman für alle, die schon einmal mit ihren Eltern im Urlaub waren.
Portrait

Tommy Jaud ist ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor.

Bereits mit seinem ersten Roman ›Vollidiot‹ landete Jaud 2004 auf Platz 1 der Bestsellerlisten, genauso wie 2006 mit dem nächsten »Hammer von Gegenwartsroman« (DER SPIEGEL): ›Resturlaub. Das Zweitbuch‹. Die Kino-Adaptionen beider Bücher lockten fast zwei Millionen Zuschauer an. Jaud entwickelte zudem das Drehbuch für die TV-Komödie »Zwei Weihnachtsmänner«, 2009 ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedy-Preis. Es folgten das Drittbuch ›Millionär‹ und der Jahresbestseller ›Hummeldumm. Das Roman‹. 2012 veröffentlichte Jaud mit ›Überman‹ den letzten Teil seiner Simon-Peters-Reihe, 2016 die Ratgeber-Parodie ›Einen Scheiß muss ich: Das Manifest gegen das schlechte Gewissen‹ und 2019 den perfekten Ferienlektüre-Bestseller ›Der Löwe büllt‹.

Der gebürtige Franke lebt und arbeitet noch immer freiwillig in Köln. Wenn er gerade mal kein Buch schreibt, fährt er Mountain Bike mit seiner Frau, meditiert sich Köln schön oder verliert im Tennis gegen seinen Lektor.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-02558-5
Verlag Fischer Scherz
Maße (L/B/H) 21,3/13,5/3 cm
Gewicht 385 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 71
Buch (Paperback)
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16,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Alex Crespo, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Zwangsurlaub um zu entspannen. Wenn jedoch die eigene Mutter dabei ist... Auweia. Jaud überzeugt mal wieder durch schräge Charaktere und geniale Situationskomik!

Diana Goldack, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Jaud wie man ihn kennt und liebt! Ein Protagonist mit jeder Menge Macken, geniale Situationskomik, eine Mutti die man im Urlaub eher nicht dabei haben möchte - und ganz viel Liebe!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
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Sehr unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Schermbeck am 06.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch liest sich leicht und flott, ist dabei mit seinem ,für mich,witzigem Humor sehr unterhaltsam. Als Urlaubslektüre oder zur Entspannung empfehlenswert.

Urlaub mit Mama im Gepäck
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2019

Nico hat im Büro immer wieder Ausraster. Als er einen Chef mit dem Kaffeehäferl am Kopf trifft, ist Schluss. Sein Vorgesetzter schickt ihn in den Urlaub. Nur wenn er sich erholt, hat er seinen Job wieder. Klingt ja gar nicht schlecht, so ein Urlaub auf den Kanaren, mit ein wenig Werbung für die Firma. Aber Nicos Frau hat keine Z... Nico hat im Büro immer wieder Ausraster. Als er einen Chef mit dem Kaffeehäferl am Kopf trifft, ist Schluss. Sein Vorgesetzter schickt ihn in den Urlaub. Nur wenn er sich erholt, hat er seinen Job wieder. Klingt ja gar nicht schlecht, so ein Urlaub auf den Kanaren, mit ein wenig Werbung für die Firma. Aber Nicos Frau hat keine Zeit, sie ist auf Weiterbildung mit ihrem Geschäftspartner. Also kommt Nicos Mutter mit. Die will mit 32 Kilo Gepäck fliegen, mit dabei hat sie alle ihre Heilsteine. Vor Ort wird es nicht besser: Mama klammert und möchte alles gemeinsam machen. Natürlich haben sie auch ein Zimmer zusammen. Nico stolpert von einer Katastrophe in die nächste. Am Todestag seines Vaters hat er die Erkenntnis, wie wenig er ihn kannte, wie sehr er ihn mochte, und wie sehr er ihn vermisst. Sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen. Ich habe mich sehr amüsiert, und dabei ein wenig an meine Schwiegermutter gedacht. Mein Fazit: eine humorvolle Geschichte mit einem traurigen Hintergrund.

Gnadenlos ausgereizt
von Webervogel am 27.05.2019

„Der Löwe büllt“ ist Tommy Jauds dritter Roman über Pauschalurlaub. Selbst wenn man von „Resturlaub“ und „Hummeldumm“ noch nie gehört hat, macht schon das Cover klar, dass dieses Buch ein unterhaltsames ist: Man sieht das Gebiss des „büllenden“ Löwen und ansonsten viel orange. Ein Löwe im übertragenen Sinne wäre gerne Nico Schnö... „Der Löwe büllt“ ist Tommy Jauds dritter Roman über Pauschalurlaub. Selbst wenn man von „Resturlaub“ und „Hummeldumm“ noch nie gehört hat, macht schon das Cover klar, dass dieses Buch ein unterhaltsames ist: Man sieht das Gebiss des „büllenden“ Löwen und ansonsten viel orange. Ein Löwe im übertragenen Sinne wäre gerne Nico Schnös, 47 Jahre alter Controller und von seinem Chef in einen Zwangsurlaub entsendet, den er mit seiner Mutter Rosi antritt. Es geht in einen kanarischen Ferienclub, der beide vor Herausforderungen stellt: Für Rosi ist es der erste Urlaub seit dem Tod ihres Mannes und Nico soll in dieser gute Laune-Hölle zur Entspannung finden. Meldet sein Fitnesstracker keine sichtliche Beruhigung seines Pulsschlags, wird ihm gekündigt. Druck und drohende Arbeitslosigkeit sind der Entspannung allerdings ebenso wenig zuträglich wie ein Doppelzimmer mit seiner Mutter zu teilen und seine Frau auf Fortbildung mit ihrem attraktiven Kollegen zu wissen … Sieht Jaud die Chance eines Gags am Horizont, haut er drauf – aber das ist wohl sein generelles Erfolgskonzept. Der cholerische Controller und seine betreuungsintensive Mutter lassen kein Klischee aus – das wurde mir beim Lesen etwas anstrengend. Glücklicherweise ist die Schilderung des Cluburlaubs von Rückblicken durchbrochen, sonst hätte ich sie nicht ertragen. Aber ganz manchmal schlägt Jaud auch leisere Töne an, und das gelingt ihm überraschend gut und verleiht „Der Löwe büllt“ tatsächlich den ein oder anderen anrührenden Lesemoment. Im Großen und Ganzen ist der Roman unterhaltsam und schnell weggelesen – mir war er nur viel zu überspitzt. Aber andererseits ist diese Überspitzung ja gerade Jauds Markenzeichen, ich sollte mich also vermutlich nicht beschweren. Und als Urlaubslektüre eignet sich „Der Löwe büllt“ sicher – vor allem für den Cluburlaub.