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Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis

Ulrike Schweikert

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Beschreibung

Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?
Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf - könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen …

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7457-0036-7
Verlag MIRA Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,5/12,8/3,6 cm
Gewicht 363 g
Auflage 1
Verkaufsrang 58046

Buchhändler-Empfehlungen

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Eine prächtige Adelssaga, die in Wien Ende des 19. Jhr. spielt. Luise hat durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren und stellt nach und nach fest, das sich um sie herum eine Familienintrige zusammen spinnt. Spannend, jedoch muss man sich mit der Wiener Aristrokatie auskennen!!

Kundenbewertungen

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Blick in die Wiener Adelsgesellschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Görlitz am 29.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nicht nur heute beeindruckt die Stadt mit ihrem Charme, ihrer Liebenswürdigkeit und Offenheit, mit dem Glanz vergangener Jahrhunderte. Man denkt an Sisi und Kaiser Franz, man denkt and en Opernball ... Doch der Roman offenbart, was sich in der Wiener Gesellschaft des Hochadels hinter den Kulissen abspielt. Wie wichtig es war, si... Nicht nur heute beeindruckt die Stadt mit ihrem Charme, ihrer Liebenswürdigkeit und Offenheit, mit dem Glanz vergangener Jahrhunderte. Man denkt an Sisi und Kaiser Franz, man denkt and en Opernball ... Doch der Roman offenbart, was sich in der Wiener Gesellschaft des Hochadels hinter den Kulissen abspielt. Wie wichtig es war, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben, Standesdünkel, Erbfolge, die Bereitschaft, für ein Leben in Reichtum sogar einen Mord zu begehen.

Wiener Vermächtnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ulrike Schweikert versteht es immer wieder den Leser zu fesseln. Es ist nicht das erste Buch von ihr , dass ich gelesen habe. In diesem Fall hat sie mich mit der Aristokratie von Wien begeistert. Spannend und unterhaltsam, manchmal traurig und überraschend.

Historische Familiengeschichte mit unnötigen Längen
von katikatharinenhof am 31.10.2019

Von einem Tag auf den anderen ist für Komtess Luise von Waldenberg nichts mehr , wie es war. Durch einen Sturz hat sie ihr Gedächtnis verloren und ihr Leben steht dadurch Kopf. Dadurch, dass sie ihre bisherigen Gewohnheiten nicht wirklich kennt, sieht sie die Welt mit anderen Augen und erkennt, dass Lug und trug beim Hofadel an ... Von einem Tag auf den anderen ist für Komtess Luise von Waldenberg nichts mehr , wie es war. Durch einen Sturz hat sie ihr Gedächtnis verloren und ihr Leben steht dadurch Kopf. Dadurch, dass sie ihre bisherigen Gewohnheiten nicht wirklich kennt, sieht sie die Welt mit anderen Augen und erkennt, dass Lug und trug beim Hofadel an der Tagesordnung sind. Hier wird getuschelt, da wird gemauschelt, aber niemals kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Mit Zuckerbäcker Bruckner kommt nicht nur langsam Licht in die Klüngelei, sondern es ziehen auch süße Düfte durch seine Schokoladenküche, die nicht nur zum Naschen der kleinen Köstlichkeiten verführen... Ich liebe historische Familienromane und sauge jedes Buch quasi auf wie ein Schwamm. Ulrike Schweikert ist für ihre gut recherchierten Historienromane bekannt und von daher habe ich mit voller Neugier in das Abenteuer Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts gestürzt. Doch die Geschichte bringt mich nicht wirklich ins Schwärmen, denn ihr fehlt es irgendwie an Herzblut, denn der Funke der Begeisterung zündet nicht wirklich. Wien ist mit all seinen Schönheiten beschrieben, verzaubert mit seinem Charme und entführt den Leser direkt vor Ort, aber die Figuren bewegen sich vor dieser traumhaft schönen Kulisse wie Komparsen, die keine große Rolle zugedacht bekommen haben und zudem noch Schwierigkeiten mit Text und Handlung haben. Lässt mich nämlich der Klappentext im Glauben, dass es sich hier um eine romantische Geschichte zwischen Luise und ihrem Zuckerbäcker handelt und ich so auf ein süßes Happy-End im wahrsten Sinne des Wortes hoffe, so macht das Buch einen heftigen Schlenker in eine ganz andere Richtung - es werden immer mehr Krimielemente eingestreut und so verliert das Buch in meinen Augen an Glaubwürdigkeit. Die Geheimisse innerhalb der Familie bieten so viel Potential für eine spannende Handlung, die wohl auch mit der kriminalistischen Gestaltung angedeutet werden soll, aber irgendwie verpufft alles und es bleiben zu viele Fragen offen. Auch drückt das ewige Selbstmitleid von Luises Mutter die Stimmung des Romans - ja, es gibt viele tragische Ereignisse zu verkraften, aber wenn am Ende alles nur noch schwarz ist und kein Lichtblick zu sehen, finde ich das als Leser doch sehr bedrückend. Die Wendung zum Schluss kommt aus dem nichts - es gibt für den Leser vorher keine Andeutungen, dass sich die Geschichte jetzt genau in diese Richtung entwickelt und daher passt das offen gehaltene Ende zum Rest des Buches - es ist eine historische Familiengeschichte mit unnötigen Längen und einigen unpassenden Passagen, die den Lesespaß trüben.


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