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Strafe

Stories

Buch (Klappenbroschur)
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Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind? Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem dritten Erzählungsband »Strafe« zwölf Schicksale. Wie schon in »Verbrechen« und »Schuld« zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von »gut» und »böse« oft sind. Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.

Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm die Spiegel-Bestseller »Die Herzlichkeit der Vernunft«, ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge, die Erzählungen »Strafe« sowie sein persönlichstes Buch »Kaffee und Zigaretten«.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71893-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,7/12,6/2,2 cm
Gewicht 223 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 1429
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Buchhändler-Empfehlungen

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Zwölf Kurzgeschichten, die einen Einblick in die Gedankenwelt von Menschen, die zu Täten werden, gewähren. Beschrieben mit einer neutralen Distanz konnte ich mir selbst ein Urteil über Recht und Gerechtigkeit bilden. Einige der Fälle werden mir länger in Erinnerung bleiben..

Kein Autor (und kein Vorleser) für mich

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Nachdem ich schon von "Kaffee und Zigaretten" nicht sehr begeistert war, nahm ich an, dass "Strafe" einen besseren Einblick in ein normales von Schirach-Buch gibt. Ich bleibe unbegeistert. Zum Einen liegt das sicherlich an von Schirachs Lesestil. Es gibt Autoren, die tolle Leser sind. Klar, Marc-Uwe Kling, aber z.B. auch Carmen Korn gibt ihren Hörbücher eine Grandeur, die sich beim Lesen nicht vergleichbar einstellt. von Schirach hingegen klingt eher gelangweilt von seinem eigenen Text. Ich bin kein Jurist, von daher weiß ich nicht, wie wirklichkeitsnah die Fälle sind, die von Schirach hier beschreibt - von außen betrachtet wirken sie sehr konstruiert - aber das ist natürlich bei vielen wahren Geschichten so. Trotzdem hat von Schirach ohne Frage eine Menge Freude daran, sich die Abgründe von Menschen auszumalen, ohne sich zu trauen, den letzten Schritt in Richtung Houellebecq zu gehen. Ohne Frage hat von Schirach sein Publikum - gerade dadurch, dass seine Geschichten noch einmal lebensnäher sind als Thriller, spricht er sicherlich ein gewisses menschliches Interesse an, hinter die Kulissen der anderen zu schauen - und diese anderen sind sehr vielfältig - arm, reich, Frau, Mann, deutsch, ausländisch, Mensch, Sexpuppe. Aber ich bin wohl nicht der Rezipient für ihn.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
37
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3
1
0

Nicht meins...
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich kann in etwa nachvollziehen, wieso viele Leser das Buch "Strafe" von Schirach toll finden. Im Prinzip ist es ein perfektes Buch, wenn man leicht lesbare Lektüre, beispielsweise abends im Bett, sucht. Man kann die Kurzgeschichten schnell weglesen, weh tun die Texte auch nicht. Wenn man jedoch auch gerne mal seinen Kopf etw... Ich kann in etwa nachvollziehen, wieso viele Leser das Buch "Strafe" von Schirach toll finden. Im Prinzip ist es ein perfektes Buch, wenn man leicht lesbare Lektüre, beispielsweise abends im Bett, sucht. Man kann die Kurzgeschichten schnell weglesen, weh tun die Texte auch nicht. Wenn man jedoch auch gerne mal seinen Kopf etwas anstrengt und schöne Prosa bevorzugt, wird man hier leer ausgehen: Denn rein sprachlich betrachtet kommen die Texte eher Aufsätzen aus der Grundschule gleich. Auch die Geschichten an sich sind leicht nachvollziehbar, also eigentlich nichts, was man unbedingt gelesen haben muss. Ja, oh, da gibt es dann noch ab und zu den großen Schocker, aber unterm Strich wirken die Geschichten alle äußerst konstruiert um zu zeigen, wie das mit dem Recht laufen kann. Schockierend sind die Geschichten auch keineswegs, denn auch wenn einige "Leidenswege" der Protagonisten geschildert werden, so sind wir meilenweit von Charakteranalysen oder überhaupt mal tiefen Charakteren entfernt. Mir persönlich haben die Texte nicht viel gegeben, und die paar Wörter (Großschrift) auf so wenigen Seiten finde ich für den Preis sogar ziemlich unverschämt. Allerdings muss man "Strafe" zugute halten, dass keine Langeweile aufkommt - ein gewisses Interesse konnten die Texte bei mir dann doch erzeugen, auch wenn bei der nächsten Kurzgeschichte bereits vergessen wurde, worum es in der vorherigen ging. Für Reflektionen über Menschen und ihre Natur gibt es dann doch wesentlich besseres, das auch in die Tiefe geht und nicht nur einige Schilderungen in möglichst parataktischen Sätzen aneinanderreiht.

Das Eis ist dünn - Die Geschichten hinter den Gittern
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bislang rechtschaffene Menschen begehen kaltblütig Verbrechen, wofür sie die Gesellschaft mit Kerker bestraft. Die nüchterne Schilderungen realer, grausamer Morde in mehreren Kurzgeschichten lassen einen erschaudern. Das Eis eines klaglosen unbescholtenen Lebenswandels über den abgründigen Tiefen menschlicher Grausamkeit ist dün... Bislang rechtschaffene Menschen begehen kaltblütig Verbrechen, wofür sie die Gesellschaft mit Kerker bestraft. Die nüchterne Schilderungen realer, grausamer Morde in mehreren Kurzgeschichten lassen einen erschaudern. Das Eis eines klaglosen unbescholtenen Lebenswandels über den abgründigen Tiefen menschlicher Grausamkeit ist dünn und brüchig.

großes, fesselndes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der alte Anwalt sah von seiner Akte auf: "Finden Sie es anständig, sich über die Schwächen anderer zu erheben?" , fragte er. Es war nur ein Satz, leise, fast tonlos, er hatte nichts mit dem Gerichtsverfahren zu tun und nichts mit der Schuld des Mandanten. " Zwölf Geschichten, zwölf Schicksale. Gewohnt ruhig und genau erzählt Fe... Der alte Anwalt sah von seiner Akte auf: "Finden Sie es anständig, sich über die Schwächen anderer zu erheben?" , fragte er. Es war nur ein Satz, leise, fast tonlos, er hatte nichts mit dem Gerichtsverfahren zu tun und nichts mit der Schuld des Mandanten. " Zwölf Geschichten, zwölf Schicksale. Gewohnt ruhig und genau erzählt Ferdinand von Schirach auch in seinem neuen Buch von Menschen, deren Leben durch eine Ausnahmesituation kippt. Großes, fesselndes Lesevergnügen.