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Dreck am Stecken

Roman


Eine Familie, die sich fremd geworden ist. Ein unerwartetes Erbe, das sie wieder zusammenführt. Und jede Menge Dreck am Stecken ...

Opa Heinrich ist tot. Sein Vermächtnis: ein vergilbtes Tagebuch. Johannes und seine Brüder beschließen erst mal, seine Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch zur Beerdigung erscheinen lauter Menschen, die sie noch nie gesehen haben, eine alte Dame ist sogar aus Argentinien angereist. Was hatte der Großvater mit diesen Leuten zu schaffen? Aus Neugierde beginnt Johannes, das Tagebuch zu lesen. Danach ist klar: Die vier Brüder müssen ihrer Familiengeschichte auf den Grund gehen. Denn Opa hatte Dreck am Stecken. Und zwar nicht zu knapp ...

Portrait
Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Mit ihren Romanen »Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen« und »Gestorben wird immer« stand sie monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. In ihrem neuen Roman »Dreck am Stecken« erzählt Alexandra Fröhlich die faszinierende Geschichte einer Familie, die sich ihrer dunklen Vergangenheit stellen muss.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 09.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10231-1
Verlag Penguin TB Verlag
Maße (L/B/H) 20,7/13,6/2,9 cm
Gewicht 421 g
Verkaufsrang 10776
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Eine Familiengeschichte, die trotz des traurigen und bewegenden Hintergrundes witzig geschrieben ist. Vier total unterschiedliche Brüder, die sich auseineinder gelebt hatten, finden sich wieder zusammen bei der Erforschung des eigenen Familiengeheimnisses. feselnd und lesenswert!

Jede Menge Dreck...

Ruth Roßmeisl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Sehr authentische Charaktere, schnörkellos erzählt - eine Familiengeschichte, die es in sich hat und viel Situationskomik zu bieten hat ! Uneingeschränkt zu empfehlen !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Muss man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Dübendorf am 10.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das gelungene Titelbild weist schon darauf hin, dass es hier durchaus amüsant-lockerer zugeht, aber der Klappentext zeigt, es werden auch ernste Themen besprochen. Opa Heinrich ist tot. Sein Vermächtnis: ein vergilbtes Tagebuch. Johannes und seine Brüder beschliessen erst mal, seine Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch zur Beerdi... Das gelungene Titelbild weist schon darauf hin, dass es hier durchaus amüsant-lockerer zugeht, aber der Klappentext zeigt, es werden auch ernste Themen besprochen. Opa Heinrich ist tot. Sein Vermächtnis: ein vergilbtes Tagebuch. Johannes und seine Brüder beschliessen erst mal, seine Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch zur Beerdigung erscheinen lauter Menschen, die sie noch nie gesehen haben, eine alte Dame ist sogar aus Argentinien angereist. Der Umgang der Brüder mit der Vergangenheit hat Potential, welches teilweise auch ausgeschöpft wird. Es ist ein Thema, dem wir uns im Hinblick auf Grosseltern oder Urgrosseltern alle stellen müssen und ich kann mir vorstellen, wie traumatisch es ist, wenn man rausfindet, dass der nette Opa ein Naziverbrecher war. Die Handlungsentwicklung ist zweifellos originell, aber für mich zu absurd, wenn es auch gut erzählt war. Auch war das Ende ein wenig zu alles wird gut. Und jede Menge Dreck am Stecken. Um sich selbst ein Bild zu machen muss man das Buch gelesen haben. Empfehlenswert.

Schießt übers Ziel hinaus - nicht mein Humor
von katikatharinenhof am 07.10.2019

Erst der Tod des Großvaters vereint die Brüder Johannes, Philipp, Jakob und Simon wieder.Eigenltich wollen sie so gar nichts über das Leben des Großvaters wissen, der dmals bei ihnen einziog und dann einfach blieb. Doch eine kleine Kiste bringt ein Tagebuch zum Vorschien und beim Lesen merken die Brüder, dass sie ihren Op vollko... Erst der Tod des Großvaters vereint die Brüder Johannes, Philipp, Jakob und Simon wieder.Eigenltich wollen sie so gar nichts über das Leben des Großvaters wissen, der dmals bei ihnen einziog und dann einfach blieb. Doch eine kleine Kiste bringt ein Tagebuch zum Vorschien und beim Lesen merken die Brüder, dass sie ihren Op vollkommen verkannt haben Denn Opa hatte Dreck am Stecken... Puh, wie fange ich diese Buchbesprechung an, ohne dass ich gleich zu sehr ins Negative abrutsche. Das Buch bordet regelrecht über vor ernsten Themen, die die Geschwister in ihrer Kindheit prägen. Egal ob bipolare Erkrankung der Mutter, fehlende Akzeptanz durch die jeweiligen Väter der Kinder und ständig das Gefühl, nicht gewollt zu sein - hier wird vor negativen Erlebnissen nicht Halt gemacht und das prägt nicht nur die Jungs, sondern es färbt auch auf den Leser ab. Die Sprache ist auch dementsprechend ruppig, gefühlskalt und barsch und verlangt mir beim Lesen einiges ab. Ebenso der brottrockene Humor, der jetzt nicht ganz meine Nerv trifft - er passt aber zum Buch und das muss man der Autorin schon hoch anrechnen. Sie fährt ihre Schiene , verlässt nicht eine Millimeter nachts rechts oder links diesen Weg und zeigt dem Leser auf, wie die negativen Erlebnisse der Kindheit den Charakter prägen. Die vielen schlechten Erfahrungen, Einflüsse und Ereignisse sind federführend für die ganze Geschichte, werden von der Autorin fast schon verschwenderisch erzählt, gehen aber nicht wirklich in die Tiefe. Ist vielleicht auch besser so, denn sonst hätte mich das Buch noch mehr schockiert und noch mehr gespalten zurück gelassen. Ich finde nicht wirklich Zugang zur Geschichte und ihren Protagonisten, was aber nicht heißen soll, dass der Roman schlecht ist. Er wird sicherlich seine Leserschaft finden und diese begeistern - bei mir hat es jedenfalls nicht gefunkt. Für mich schießt des Buch übers Ziel hinaus, weniger ist manchmal doch eben mehr und ich kann mir kein richtiges Urteil über das Gelesene bilden.

Ungewöhnliche Geschichte zum Schmunzeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Suhl am 05.10.2019

Dreck am Stecken ein Roman von Alexandra Fröhlich (Penguin Verlag) "Vier Kinder von vier verschiedenen Vätern. Sodom und Gomorrha! Das wird böse enden." So böse endet es nicht, wie Opa Heinrich es prophezeit hat, denn die vier Halbbrüder Johannes, Philipp, Jakob und Simon neben allen Widrigkeiten zusammenhalten.Trotz räuliche... Dreck am Stecken ein Roman von Alexandra Fröhlich (Penguin Verlag) "Vier Kinder von vier verschiedenen Vätern. Sodom und Gomorrha! Das wird böse enden." So böse endet es nicht, wie Opa Heinrich es prophezeit hat, denn die vier Halbbrüder Johannes, Philipp, Jakob und Simon neben allen Widrigkeiten zusammenhalten.Trotz räulicher Trennung und unterschiedlicher Lebenswege halten sie Kontakt miteinander. Das Zusammentreffen nach Opa Heinrichs Tod lässt die eingeschworene Gemeinschaft wieder aufblühen. Fragwürdige Gestalten an Großvater Heinrichs Grab wecken die Neugierde der vier Männer. Diese verstärkt sich noch durch die Hinterlassenschaft in Form eines Kästchens und eines Tagebuchs aus seiner Vergangenheit. Opa hatte Dreck am Stecken und was die Jungs selbst und ihre geliebte Mutter damit zu tun haben, gilt es unter dem Aufwand einiger Turbulenzen und dem Aufsuchen ungeahnter Reiseziele herauszufinden. Dabei ändert diese Reise in die familiäre Vergangenheit ihr bisheriges Leben. Der Titel des Buches hat die Aufmerksamkeit auf mich gezogen. Doch nicht nur der Titel, sondern der flotte Schreibstil bereitete mir außerordentliches Lesevergnügen. Alexandra Fröhlich ergießt sich scharfzüngig, ironisch in passender Situationskomik, gepaart mit einer den Protagonisten angepassten Sprache sowie drolligen Begebenheiten zwischen ernsten Lebensthemen und lockerer Alltagsatmosphäre. Dabei macht besonders die Mischung aus verschiedenen, zusammengewürfelten und skurilen Charakteren Spaß. Auf nahezu drei Zeitebenen entspinnt sie einen spritzigen Seemannsgarn mit tiefgründigen Aspekten und viel Lokalkolorit. Neben vielerlei Improvisation hinter der Kulisse einer funktionierenden Familie entwickeln die äußerst sympatischen Hauptakteure eine Überlebensstrategie mit hinreichend Tiefgang. Fazit: Besonders der Humor, dem man sich nicht entziehen kann und der gleichzeitig betroffen macht, hat mich an den Buchseiten kleben lassen. Ich kann diese köstliche Unterhaltung, die genau meinen Nerv getroffen hat, gern weiterempfehlen. Volle Punkzahl für diese rasante, abwechslungsreiche Lektüre!