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Die Letzten ihrer Art

Roman

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Über Mensch und Tier und das Tier im Menschen: Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Ein bewegender Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt für alle zu verändern?
Portrait
Peter Prange ist als Autor international erfolgreich
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 640 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.10.2019
Sprache Deutsch, Norwegisch
EAN 9783641225094
Verlag Random House ebook
Originaltitel Przewalskis hest
Dateigröße 1757 KB
Übersetzer Ursel Allenstein
Verkaufsrang 223
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Buchhändler-Empfehlungen

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ein Buch, das gelesen werden muss! Auch wenn ein Teil des Romans in der Zukunft spielt, ist dies überhaupt nicht utopisch. Aufrüttelnd und sehr interessant geschrieben. Bin mehr als begeistert.

Unbedingt lesen!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wie zerbrechlich alles ist, dass zeigt uns Maja Lunde in ihren Romanen immer wieder auf. (Die Geschichte der Bienen/ Die Geschichte des Wassers) Gedankenlos und alle Bequemlichkeiten für selbstverständlich zu halten zieht der Mensch durch die Welt. Dass auch mal wieder ganz andere Zeiten kommen werden, macht einen zutiefst nachdenklich!

Kundenbewertungen

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Drei Geschichten die berühren und vor allem nachdenklich machen.
von einer Kundin/einem Kunden aus St-Sulpice VD am 12.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte der mongolischen Wildpferde spielt über 3 Jahrhunderte. Die drei Geschichten sind miteinander verknüpft. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, den Leser zu fesseln...und auch leiden zu lassen. Ja, ich war am Schluss traurig, mitanzusehen zu müssen, wie die drei Hauptfiguren nach dem Klimakollaps versuchen zu über... Die Geschichte der mongolischen Wildpferde spielt über 3 Jahrhunderte. Die drei Geschichten sind miteinander verknüpft. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, den Leser zu fesseln...und auch leiden zu lassen. Ja, ich war am Schluss traurig, mitanzusehen zu müssen, wie die drei Hauptfiguren nach dem Klimakollaps versuchen zu überleben und dann doch zu resignieren. Trotzdem ist es irgendwie tröstlich, dass der letzte Teil in der Gegenwart spielt. Der Sohn der Hauptfigur in der 2. Geschichte findet den Weg nach Drogenabhängigkeit zurück in ein gutes Leben...für mich das richtige Ende des Buches...vorfallen mit dem Fingerzeig der Autorin....wir können, wenn wir wollen den Klimakollaps abwenden...wir alle, für uns und für unsere Nachfahren. Ein wunderbares, trauriges aber ein positiv-fesselndes Buch.

Ein eindrücklicher Roman
von Silke Schröder aus Hannover am 12.11.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Mit „Die Letzten ihrer Art“ legt Maja Lunde den dritten Band ihrer Roman-Reihe über Klimathemen vor. Diesmal stehen die sogenannten Przewalski-Pferde im Mittelpunkt, die lange Zeit als letzte Überlebende Art eines Urwildpferdes galten und bis heute durch Zuchtprogramme in Zoos und durch Auswilderungsprogramme vor dem endgültigen... Mit „Die Letzten ihrer Art“ legt Maja Lunde den dritten Band ihrer Roman-Reihe über Klimathemen vor. Diesmal stehen die sogenannten Przewalski-Pferde im Mittelpunkt, die lange Zeit als letzte Überlebende Art eines Urwildpferdes galten und bis heute durch Zuchtprogramme in Zoos und durch Auswilderungsprogramme vor dem endgültigen Aussterben geschützt werden sollen. Maja Lunde switcht immer wieder zwischen den drei Zeitebenen ihrer Geschichte hin und her. Stets gehen ihre Protagonisten dabei ihrer Zeit und ihren Möglichkeiten entsprechend mit den Pferden um: Kommt es bei Michail 1881 noch nicht so sehr darauf an, wie viele Fohlen die strapazierende Reise in den Zoo überstehen, so ist für die Tierärztin Karin 1992 jedes einzelne Pferd ein besonders Wesen, dem sie fast mehr Gefühle entgegenbringt als ihrem Sohn. Und 2064 kämpft Eva wegen der Pferde einen fast hoffnungslosen Kampf um das Überleben ihres Hofes. So ist auch „Die Letzten ihrer Art“ wieder ein eindrücklicher Roman über eine Zukunft, in der die Klima- und Lebensbedingungen sich gravierend verändern werden. Geradezu sinnbildlich dafür stehen die Wildpferde, deren menschengemachtes Aussterben bislang durch Gefangenschaft und menschliches Engagement verhindert werden konnte – Ausgang ungewiss. Die leicht gekürzte Fassung des Romans wird hervorragend von Thomas Loibl, Meike Droste, Beate Himmelstoß, Susanne Schroeder, Thomas M. Meinhardt und Katja Bürkle gelesen.

Survival of the fittest
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 06.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurzer und knackiger Klappentext: "Reicht ein Menschenleben, um die Welt für immer zu verändern? Drei Familien, drei Jahrhunderte, vereint im alles entscheidenden Kampf gegen das Aussterben der Arten". Und auf drei verschiedenen zeitlichen Ebenen wird dieser Roman auch erzählt. 1881 macht sich der Zoologe Michail aus St. Peters... Kurzer und knackiger Klappentext: "Reicht ein Menschenleben, um die Welt für immer zu verändern? Drei Familien, drei Jahrhunderte, vereint im alles entscheidenden Kampf gegen das Aussterben der Arten". Und auf drei verschiedenen zeitlichen Ebenen wird dieser Roman auch erzählt. 1881 macht sich der Zoologe Michail aus St. Petersburg auf eine Expedition auf in die Mongolei, um dort die letzten Wildpferde der Erde, die Urpferde, ausfindig zu machen und ein paar davon einzufangen und nach Russland zu bringen. Kurz vorher wurde der Schädel eines dieser Tiere gefunden, und Michail begibt sich auf die Reise seines Lebens, in derem Verlauf er nicht nur die Przwalski-Pferde findet, sondern auch sich selbst. 1992 ist die Tierärztin Karin mit ihrem Sohn Mathias ebenfalls in der Mongolei, um die mittlerweile dort fast ausgerotteten Przwalski-Pferde wieder anzusiedeln. Ihr Lebenswerk hat sie der Erhaltung dieser Tiere verschrieben, und überführt nun eine bunt gemischte Herde, die in allen möglichen europäischen Zoos gezüchtet wurden, wieder in ihre ursprüngliche Heimat. Das Projekt ist unvorhersehbar, genau wie die mongolische Wildnis, und auch in dieser Erzählebene geht es nicht nur um das Projekt Pferd, sondern auch um die Frage, was wichtig ist im Leben - und welche Opfer man bereit ist zu bringen. In der dritten Ebene bfinden wir uns in der Zukunft, in Norwegen im Jahr 2064, nachdem die Klimakatastrophe und nachfolgende Kriege die Erde in einen unwirtlichen kargen Ort verwandelt hat. Und hier lässt die Autorin auch ein unfreundliches Endzeitszenario aufleben; jegliche Infrastruktur ist verschwunden oder liegt in den letzten Zügen, es gibt keine Energien mehr, viele Tierarten sind ausgestorben, und diejenigen, die noch leben, sind mehr oder weniger nur noch am überleben: Eva und ihre Tochter Isa bewohnen einen halb zerfallenenen Hof im norwegischen Süden, und es wird immer schwieriger, die Grundnahrungsmittel zu erhalten. Zu Ihnen gesellt sich eines Tages Isa, eine derjenigen, die heimatlos und auf der Wanderung ist, und stellt so das eingespielte Mutter-Tochter-Gefüge in Frage. Den drei Frauen stellt sich immer wieder die Frage, sollen sie weiter unter Mühen, ohne Strom, ohne Maschinen, auf dem Hof bleiben, oder lieber nach Norden wandern? Das Problem ist, dass Eva die letzten beiden Urpferde, die dem Hof noch geblieben sind, unter allen Umständen retten will. Aber bedeuted Bleiben und Kämpfen auch Überleben? Die drei Erzählstränge werden geschickt abwechselnd erzählt und miteinander verpflochten. Es wird immer aus der Ich-Perspektive erzählt, teilweise auch aus Briegfen, und die einzelnen Kapitel sind auch mit den Namen der jeweiligen Erzähler betitelt. So weiss man immer, wer was erlebt, und ist hautnah am Geschehen. Die Erzählung ist atmosphärisch dicht, und entwickelt Sogwirkung. Das Buch hat knappe 630 Seiten, und mir ist die Zeit beim Lesen verflogen. Die Geschichte von Michail ist komplett in Briefform geschrieben, und das war für mich auch die spannenste der drei Erzählungen. Ich war schon als Kind von den Przwalski-Pferden fasziniert, und habe bei der Beschreibung der Expedition mitgefiebert. Die Aufregung, dass es diese Pferde tatsächlich gibt, und das Abenteuer, dorthin zu reisen und mit Hilfe mongolischer Krieger sie auch aufzuspüren und zu fangen - hier ist man fast live dabei, wenn Michail und Wilhelm ihren Traum leben. Auch die Beschreibung der Wieder-Einwilderung der Pferde in der mongolischen Steppe ist spannend, aber hier bin ich mit den Protagonisten nur halbwegs warm geworden. Karin, Betreiberin dieses Projekts, war mit mit ihrer Besessenheit schon fast unsympathisch. Klar, sie hat ihrer eigenen privaten Probleme, aber ich konnte viele ihrer Überlegungen nicht nachvollziehen. Genau wie Eva in der Zukunft - auch hier eine Frauengestalt, die schon fast bessesen von der Rettung der letzten Pferde ist. Beide frauen bringen auf ihre Art und weise Opfer, die ich nicht nachvollziehen kann, und für mich stellte sich des öfteren die Frage, was wäre mir persönlich wichtig? Die Rettung der Art, des genetischen Materials einer Rasse, oder mein eigenes (Über)-Leben und das Seelenheil von mir und den meinen? Und ich Ignorant treffe dann wahrscheinlich andere Entscheidungen. Ich hadere auch ein wenig mit den postapokalyptischen Beschreibungen der Erde im Jahr 2064. Ich denke zwar schon, dass es sehr schnell mit der Zivilisation bergab geht, wenn ersteinmal üble klimatische Umbrüche eingetroffen sind und die Energien, die wir jetzt so selbstverständlich nutzen, nicht mehr vorhanden sind, aber ich bezweifle stark, dass wir 2064 wieder in prä-industrielle Zeiten verfallen. Da hätte ich persönlich andere Visionen. Dieses Buch lädt ein zu Diskussionen, lädt ein zum Nachdenken, zu "Was-wäre-wenn"-Szenarien, die vielleicht gar nicht so abwegig sind, wenn wir uns mal den aktuellen Stand unseres Klimawandels anschauen. Von daher ist dies ein wichtiges Buch, und wie gesagt, ein gut geschriebenes hinzu. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, aber aufgrund meiner kleinen Disharmonien gebe ich "nur" 4 von 5 Sternen.