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Es wird Zeit

Roman

«Was soll jetzt noch kommen?» Judith ist fast fünfzig, und auf diese Frage fällt ihr leider keine zufriedenstellende Antwort ein. Die Kinder sind groß, ihr Mann ist in die Jahre gekommen und das Leben auch. Von der Liebe und dem Bindegewebe mal ganz zu schweigen. Dann stirbt ihre Mutter, und Judith kehrt nach zwanzig Jahren in die alte Heimat zurück, wo sie ein gut gehütetes Geheimnis, ein leeres Grab und einen Haufen Hoffnungen, Träume und Albträume zurückgelassen hat. Und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Eine lebenslange Lüge stellt sich als Wahrheit heraus. Eine wiedergefundene Freundin hofft, den nächsten Sommer noch zu erleben, und will endlich wissen, was damals wirklich passiert ist. Eine Jugendliebe funkelt vielversprechend, eine Urne macht Umwege, und Judith stellt fest, dass es besser ist, sich zu früh zu freuen, als überhaupt nicht.
«Es wird Zeit» ist eine Geschichte von Schuld und Freundschaft, vom Älterwerden und vom Jungbleiben, es geht um die Heimat, die Liebe und den Tod und darum, dass am Ende nichts verlorengehen kann.
Portrait

Ildikó von Kürthy ist Rheinländerin, Mutter von zwei Söhnen, Journalistin und Kolumnistin bei der Brigitte. Sie lebt mit ihrem Mann und den Kindern in Hamburg, und besonders an Karneval hat sie schlimme Sehnsucht nach ihrer alten Heimat. Ildikó von Kürthys Romane wurden mehr als sechs Millionen Mal gekauft und in 21 Sprachen übersetzt. Sie ist eine der meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen, ihr erster Roman «Mondscheintarif» wurde fürs Kino verfilmt, und auch ihre Sachbücher, «Unter dem Herzen», «Neuland» und «Hilde» waren allesamt Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-0043-1
Verlag Wunderlich
Maße (L/B/H) 19,5/13,7/3,2 cm
Gewicht 583 g
Abbildungen zahlreiche 4-farbige Illustrationen
Auflage 3. Auflage
Illustrator Peter Pichler
Verkaufsrang 21
Buch (gebundene Ausgabe)
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Die zweite Lebenshälfte

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Endlich wieder ein Roman von Ildiko von Kürthy, der einfach großartig ist! Der Humor ist geblieben, dennoch wirkt er reifer und regt zum Nachdenken an!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Wunderschönes Buch über Freundschaft, Liebe , Vergebung und Neuanfang!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
47
10
2
1
1

Liebe, Schuld, Versöhunung und tiefe Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden aus Tiefgraben am 20.09.2019

Judith ist fast fünfzig und will nicht behaupten sie hat die Midlifekrise. Trotzdem was soll jetzt noch kommen. Ihre Kinder sind groß, der Mann in die Jahre gekommen und das Leben läuft so dahin. Dann stirbt ihre Mutter und Judith kehrt in ihre alte Heimat zurück, wo alte Erinnerungen wach werden. Ganz zu Schweigen von den Gehei... Judith ist fast fünfzig und will nicht behaupten sie hat die Midlifekrise. Trotzdem was soll jetzt noch kommen. Ihre Kinder sind groß, der Mann in die Jahre gekommen und das Leben läuft so dahin. Dann stirbt ihre Mutter und Judith kehrt in ihre alte Heimat zurück, wo alte Erinnerungen wach werden. Ganz zu Schweigen von den Geheimnissen die das alte kleine Dorf verschweigt. Eine Freundin die wiedergefunden wird hofft dass sie den nächsten Sommer noch erlebt. Judith stellt fest, dass es besser ist sich zu früh zu freuen als gar nicht. Es wird Zeit ist eine Geschichte von Liebe, Schuld, Versöhnung und tiefen Gefühlen. Die Schriftstellerin erzählt eine humorvolle, ironische aber auch ernste Geschichte aus Judiths Perspektive. Manchmal schweift sie ein wenig zu viel ab, aber alles in allem ein sehr schönes Buch.

JUDITH ROGGE IN DER MIDLIFE-CRISIS
von Hennie aus Chemnitz am 20.09.2019

Ich kann leider nicht in den allgemeinen Tenor der größtenteils euphorischen Zustimmung zum Inhalt des Buches einstimmen. „Was soll jetzt noch kommen?" So fragt sich Judith Rogge, bald 50, Zahnarztgattin aus Wedel bei Hamburg, drei erwachsene Söhne, nach dem plötzlichen Ableben ihrer Mutter. Durch den Tod kommt sie wi... Ich kann leider nicht in den allgemeinen Tenor der größtenteils euphorischen Zustimmung zum Inhalt des Buches einstimmen. „Was soll jetzt noch kommen?" So fragt sich Judith Rogge, bald 50, Zahnarztgattin aus Wedel bei Hamburg, drei erwachsene Söhne, nach dem plötzlichen Ableben ihrer Mutter. Durch den Tod kommt sie wieder in ihre Heimat ins Rheinland zurück und wird mit der Zeit ihrer Kindheit und Jugend konfrontiert. Sie kümmert sich um die Beerdigung und um ihr Elternhaus, trifft nach 20 Jahren wieder auf ihre beste Freundin Anne, auf eine Jugendliebe und auf das Geheimnis, das sie streng gehütet hatte. Da sie sich eh schon in einer Midlife-Crisis befindet, tragen die Ereignisse dazu bei, dass plötzlich ihr Leben aus den Fugen zu geraten scheint... Nach der Leseprobe wollte ich dieses Buch unbedingt lesen, weil die Zeilen so witzig, so interessant in einer lockeren, leichten Art des Erzählens daherkamen. Nun stellte sich heraus, dass die Textstellen (ab S. 131) mitten aus dem Buch stammten und ich mich bis dahin durch das ewige Jammertal der Judith Rogge kämpfen musste. Ich konnte mich überhaupt nicht mit der Hauptperson, der "übertherapierten Hausfrau“ [S. 319] in ihrer „handelsüblichen Partnerschaft“ [S. 175] identifizieren, obwohl ich noch um einiges älter bin. Was sind das nur für Probleme? Judith ist ein schwieriger Charakter und ihre larmoyante Art ging mir auf die Dauer auf die Nerven. Was hatte Judith eigentlich auszustehen? Sie kam mir vor wie eine Pubertierende in den Wechseljahren, dazu noch grenzenlos naiv. Zum Glück hatte sie solche Charaktere wie Anne, Martina, Erdal und nicht zuletzt ihren zugegebenermaßen etwas unterkühlten Ehemann Joachim an ihrer Seite. Das Ende und der Epilog konnten mich begeistern. Das ist sehr einfühlsam geschrieben. Und für die bald 50jährige Judith wurde eine Lösung gefunden, die mir ebenfalls gefiel, und die ich als realistisch empfunden habe. Einige Textstellen, die viel über die Hauptfigur Judith aussagen: [S. 57] „Ich bin Rheinländerin, wir vertragen es nicht, wenn man uns die Wahrheit sagt.“ Die pragmatische Martina kritisiert Judith. Die will die Wahrheit aber gar nicht wissen, sondern getröstet werden. [S. 64] Judith resümiert über die selbstbewußte, zielgerichtete Anne „Sie setzte sich Ziele, sie verfolgte Ziele, sie erreichte Ziele.“ [S. 77] Judith: „Ich brauche den sicheren Hafen. Ich habe Rückenschmerzen, Birkenpollenallergie, zwei wurzelbehandelte Zähne und entsetzliche Angst, allein zu sein, wenn es anfängt, wirklich bergab zu gehen.“ Ildikó von Kürthy schreibt gut. Ich habe an einigen Stellen geschmunzelt, manchmal auch laut gelacht. Gelangweilt habe ich mich nicht. Ich würde „Es wird Zeit“ als typischen Frauenroman bezeichnen. Jedoch ist es nicht meine Art der Lektüre.

Frauen Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Eberbach am 18.09.2019

Judith ist fast fünfzig, und auf diese Frage fällt ihr leider keine zufriedenstellende Antwort ein. Die Kinder sind groß, ihr Mann ist in die Jahre gekommen und das Leben auch. Von der Liebe und dem Bindegewebe mal ganz zu schweigen. Dann stirbt ihre Mutter, und Judith kehrt nach zwanzig Jahren in die alte Heimat zurück, wo sie ... Judith ist fast fünfzig, und auf diese Frage fällt ihr leider keine zufriedenstellende Antwort ein. Die Kinder sind groß, ihr Mann ist in die Jahre gekommen und das Leben auch. Von der Liebe und dem Bindegewebe mal ganz zu schweigen. Dann stirbt ihre Mutter, und Judith kehrt nach zwanzig Jahren in die alte Heimat zurück, wo sie ein gut gehütetes Geheimnis, ein leeres Grab und einen Haufen Hoffnungen, Träume und Albträume zurückgelassen hat. Und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Eine lebenslange Lüge stellt sich als Wahrheit heraus. Eine wiedergefundene Freundin hofft, den nächsten Sommer noch zu erleben, und will endlich wissen, was damals wirklich passiert ist. Eine Jugendliebe funkelt vielversprechend, eine Urne macht Umwege, und Judith stellt fest, dass es besser ist, sich zu früh zu freuen, als überhaupt nicht. «Es wird Zeit» ist eine Geschichte von Schuld und Freundschaft, vom Älterwerden und vom Jungbleiben, es geht um die Heimat, die Liebe und den Tod und darum, dass am Ende nichts verlorengehen kann. (Klappcovertext vom Buch) Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Durch die ich Form auch sehr realitätsnah geschrieben. Die Charaktere sind gut dargestellt und ich kann Judiths Handlung sehr gut nachvollziehen. Die Geschichte ist mit jeder Menge Emotionen und viel Gefühl geschrieben. Dass zwar toll war, aber mir dann doch etwas zu viel war. Wir erleben alle Höhen und Tiefen von Judith mit. Vielleicht habe ich nur das Buch am falschen Zeitraum gelesen. Da ich schon solche Bücher gern gelesen haben. Aber das war auch der einzige Grund warum ich nicht volle Punktzahl geben konnte. Deshalb von mir eine Leseempfehlung. Nur sollte man sich für das Buch Zeit nehmen und auch den richtigen Zeitpunkt zum Lesen aussuchen.