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Das Dorf der toten Seelen

Psychothriller

Camilla Sten

(179)
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Beschreibung

Stranger Things meets Scandinavian Crime

Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?

Das erste Buch von der Tochter der Bestsellerautorin Viveca Sten!

Camilla Sten wurde 1992 geboren und studiert an der Universität Uppsala Psychologie. Sie interessierte sich schon früh für Politik und schreibt Artikel über Feminismus, Rassismus und das aktuelle politische Klima für diverse schwedische Zeitungen. Gemeinsam mit ihrer Mutter, der Bestseller-Autorin Viveca Sten, schrieb sie bereits mehrere Bücher. »Das Dorf der toten Seelen« ist ihr Thrillerdebüt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 05.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-423-2
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,6/13,7/3,8 cm
Gewicht 472 g
Originaltitel Staden
Auflage 1
Übersetzer Nina Hoyer
Verkaufsrang 48929

Buchhändler-Empfehlungen

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung

Wie konnten die Bewohner eines Dorfes alle von einem auf den nächsten Tag verschwinden? Diese Frage stellt man sich, während man das Filmteam auf seiner Erkundung durch das verlassene Dorf begleitet. Ein spannender und atmosphärischer Pageturner!

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Dieses Buch schafft eine interessante Atmosphäre. Nicht unbedingt gruselig, aber mit sehr viel Spannung, so dass man unbedingt wissen muss, was es jetzt mit dem Verschwinden der Dorfbewohner auf sich hat! Auch als Hörbuch sehr zu empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
179 Bewertungen
Übersicht
79
53
37
9
1

Klang besser als es ist
von Christine Kruse aus Hannover am 06.09.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Dorf der Toten Seelen von Camilla Sten Alice hat gerade frisch die Filmhochschule abgeschlossen und die Pläne für ihren ersten Film sind gefasst: Eine Dokumentation über das kleine abgelegene Dorf namens Silvertjärn, in dem vor 60 Jahren alle Bewohner unter mysteriösen Umständen von einem Tag auf den anderen spurlos versc... Das Dorf der Toten Seelen von Camilla Sten Alice hat gerade frisch die Filmhochschule abgeschlossen und die Pläne für ihren ersten Film sind gefasst: Eine Dokumentation über das kleine abgelegene Dorf namens Silvertjärn, in dem vor 60 Jahren alle Bewohner unter mysteriösen Umständen von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden sind. Bis heute konnte dieses Rätsel niemand lösen. Kurz vor diesem Ereignis zog Alice Großmutter aus Silvertjärn weg. Alice möchte alles über die mysteriösen Umstände herausfinden und bricht mit ihrem Team zu dem einsamen Ort auf. Doch kaum angekommen, geschehen seltsame Dinge. Das Handynetz bricht zusammen, unheimliche Schatten und seltsame Geräusche aus den Walkie-Talkies. Und dann gibt es plötzlich eine Leiche. Wer ist noch in Silvertjärn und was passierte damals? Werden alle den seltsamen Ort wieder gesund verlassen? Camilla Sten, Tochter der Erfolgsautorin Viveca Sten, hat mit diesem Thriller ihr Thrillerdebüt abgeliefert. Beim Lesen des Klappentextes war ich angenehm überrascht, denn die Geschichte klang gruselig und spannend, ein idealer Stoff für einen Thriller. Der Beginn des Romans war sehr vielversprechend, die Geschichte baute sich gut auf und schaffte eine gruselige Atmosphäre. Die Schilderungen, wie das Team den Ort erkundet, ist gut beschrieben. Die Kapitel gliedern sich in „heute“ und Rückblenden aus der Vergangenheit. So erfährt der Leser Stück für Stück die Hintergründe des Lebens vor 60 Jahren. Leider führte sich dieser Spannungsbogen nicht durchgängig durch. Die Charaktere sind langweilig und sehr nichtssagend. Hier hätte etwas mehr herausgeholt werden können. Leider konnte ich die Charaktere bis zum Schluss nur schlecht auseinanderhalten. Zu der Geschichte: Die Story ist gut und hätte ein Mega Thriller werden können. Leider wurde hier viel Potential verschenkt. Es verlor ab dem zweiten Drittel immer mehr an Spannung. Zum Ende nahm dann alles wieder etwas Fahrt auf, doch der Gruseleffekt war für mich verschwunden. Von dem sehr abstrusen Ende war ich enttäuscht. Für mich leider verschenkte Zeit, sodass ich dies Buch nicht unbedingt weiterempfehlen würde. Fazit: Großes Potential was verschenkt wurde. Spannend am Anfang, langweilig in der Mitte und am Ende nur Enttäuschung.

Silvertjähn - ein vergessener Ort...
von MissRose1989 aus Dresden am 31.08.2020

Das Cover sieht sehr spannend aus, es wirkt wie in einer Fotografie aus einem alten Film, etwas verschwommen und durch die Wahl der Farben Schwarz, Grau (in Abstufungen) und Weiss passt es auch in die Zeit des Verschwindens der Einwohner. Alice Lindstedt hat einen grossen Plan, sie will ihren ersten Dokumentarfilm drehen, über... Das Cover sieht sehr spannend aus, es wirkt wie in einer Fotografie aus einem alten Film, etwas verschwommen und durch die Wahl der Farben Schwarz, Grau (in Abstufungen) und Weiss passt es auch in die Zeit des Verschwindens der Einwohner. Alice Lindstedt hat einen grossen Plan, sie will ihren ersten Dokumentarfilm drehen, über Silverjähn, ein Ort, der von heute auf morgen ausgestorben war und die sie vor allem wegen der Geschichte ihrer eigenen Oma fasziniert. Doch nicht nur die alte Geschichte macht den kleinen Ort zu einem perfekten Ort für den Thriller. Die Entwicklung von Alice innerhalb des Buches ist allerdings etwas mau, sie ist am Anfang wirklich taff, aber sobald die Crew in Silvertjähn ist, wird sie mehr eine Mitläuferin, was bedingt durch ihre eigene Vergangenheit ist. Auch die andere Charakter sind leider keine wirklich ansprechenden Protagonisten und die männlichen Charaktere bleiben blass am Rand. Die Kapitel wechseln sich zu Beginn zwischen damals und jetzt ab, wobei die Kapitel im Damals schon anschaulicher ausgeschmückt sind. Doch leider kann dieser gute Beginn nicht durchgehalten werden, was das Buch im Fluss auch etwas stört. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Ende ist schon etwas zu surreal, das hätte man etwas anders anlegen können. Camilla Sten schafft es durchaus in ihrem Buch gruselige Orte zu schaffen, allein schon Silvertjähn hat diesen Anstrich und das nicht nur, weil der Ort von heute auch morgen komplett ausgestorben war. Auch die Ereignisse, die innerhalb der Filmcrew geschehen, lassen den Leser immer wieder einen kalten Schauer über den Rücken jagen, wobei einige Elemente schon sehr an Low Buget Horrorfilme erinnern. Da hätte man mit etwas mehr Raffinesse mehr rausholen können, wobei man hier bedenken sollte, dass es sich um den Erstling der Autorin handelt. Fazit: Camilla Stens Debütthriller wartet mit einer spannenden Idee auf und schreibt auch sehr anschaulich und wortgewandt. Der Plot der Geschichte ist gut, aber die Umsetzung lies leider etwas zu wünschen übrig, zu schnell wurde klar, was in dem kleinen Örtchen passiert ist und dadurch brach der Spannungsbogen leider ab. Unglücklicherweise sind auch die Charaktere, allen voran Alice, nicht wirkliche Sympathieträger und so wird die Geschichte etwas zäh. Auch wäre an einigen Stellen noch einiges an Potenzial da gewesen, was leider verschenkt wurde, wobei man bei einem Debütroman nicht so streng sein sollte.

Gruselige Kulisse, schwacher Thriller
von NiWa am 30.08.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Alice wagt sich an ihr erstes großes Filmprojekt. Als Absolventin der Filmhochschule Stockholm dreht sie einen Dokumentarfilm über Silvertjärn. Das abgelegene Dorf steht seit Jahrzehnten leer, weil von einem auf den anderen Tag sämtliche Einwohner verschwunden sind. Bis heute ist das Geheimnis um Silvertjärn ungeklärt, was Alice... Alice wagt sich an ihr erstes großes Filmprojekt. Als Absolventin der Filmhochschule Stockholm dreht sie einen Dokumentarfilm über Silvertjärn. Das abgelegene Dorf steht seit Jahrzehnten leer, weil von einem auf den anderen Tag sämtliche Einwohner verschwunden sind. Bis heute ist das Geheimnis um Silvertjärn ungeklärt, was Alice als Aufhänger für ihre Doku verwenden will. "Das Dorf der toten Seelen" ist ein Psychothriller der schwedischen Autorin Camilla Sten, der sich der gruseligen Kulisse eines Geisterorts bedient, und à la Blair-Witch-Project zu punkten versucht. Die Ankunft im Dorf ist gemächlich, das Filmteam richtet sich ein, die Mitarbeiter beschnuppern sich und es kommt zu ersten Merkwürdigkeiten. Die Handys funktionieren nicht, krächzendes Lachen erklingt, es passieren Unfälle und schon verschwindet jemand aus dem Team. Die Kulisse des leerstehenden Dorfes hat mich bei diesem Thriller sofort angesprochen. Meiner Meinung nach ist es faszinierend, wenn Menschen an einem Ort leben, ihren Alltag verrichten, und Jahrzehnte später die Spuren dieser Personen unangetastet zu finden sind. Das hat etwas von einem Blick in die Vergangenheit, eine Verbindung, die man zu längst gegangenen Menschen und ihrem Leben erhält. Camilla Sten nimmt sich dieses Lost-Place-Phämonens an und bedient damit eine schaurige Atmosphäre, die sie souverän in ihrem Psychothriller umsetzt. Protagonistin Alice und ihr Team erkunden das leerstehende Dorf. Sie betreten verstaubte Wohnstuben, öffnen knarzende Türen, steigen morsche Treppen hoch und setzen sich mit den Theorien über das Verschwinden der Einwohner auseinander. Niemand weiß, was damals geschehen ist. Als Leser oder Hörer ist man dem Filmteam einen halben Schritt voraus. In einem zweiten Erzählstrang taucht man im damaligen Silvertjärn ab. Lernt Alices Großmutter - eine gestandene Einwohnerin des Orts - kennen, und beobachtet nach und nach das Treiben, welches eben zum mysteriösen Verschwinden führt. Ich wollte diesen Thriller unbedingt mögen, weil ich die Kulisse großartig finde. Sie ist für Spannungsromane prädestiniert. Leider hat die Autorin mit Handlung und Figuren nicht die Kurve gekriegt. Die merkwürdigen Ereignisse im Filmteam sind spannend aber rar, zwischenmenschliche Konflikte von früher treten auf, und manchmal wird es leicht gruselig. Leider kommt die Story von der Spannungskurve her nicht in Fahrt. Einerseits wird die Schaueratmosphäre - meinem Empfinden nach - viel zu gemäßigt transportiert. Ein Knacksen hier, ein Räuspern dort, oder ein heiseres Lachen macht keinen fesselnden Thriller aus. Andrerseits war das Filmteam zu sehr von emotionalen Spannungen innerhalb der Gruppe überladen. Alice und ihr Team kennen sich. Sie waren früher befreundet und ziehen vergangenen Ballast in die aktuelle Situation rein. Meiner Ansicht nach haben diese Aspekte viel zu sehr von den mysteriösen Begebenheiten abgelenkt. Den Handlungsstrang als Silvertjärn noch ein bewohnter Grubenort war, fand ich ebenfalls kümmerlich umgesetzt. Es gibt hier einen Antagonisten, der relativ viel im Dorf mitzureden hat. Das war mir zu glatt, zu simpel und seine Machtposition war für mich nicht nachvollziehbar. Die Aufklärung des Mysteriums am Ende hat mich gleichfalls nicht überzeugt. Da spielen etliche Zufälle rein, und ich mag die eingeschlagene Richtung - genauso in anderen Romanen - nicht. Alles in allem hat mich "Das Dorf der toten Seelen" bis auf die schaurige Szenerie nicht überzeugt. Die Spannung grummelt vor sich hin, der Vergangenheitspart verstaubt, und die Auflösung ist gar nicht nach meinem Geschmack. Trotzdem denke ich, dass man mit den richtigen Erwartungen das sanfte Schauerambiente spürt und sich bei Interesse auf die Suche nach Silvertjärn begeben kann.


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