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Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs

Roman

Die Kaffeedynastie Band 1

Paula Stern

(15)
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Beschreibung

Eine Kaffeerösterei im Wandel der Zeit

Aachen 1945: Als Eberhard Ahrensberg nach Kriegsende in seine Heimat zurückkehrt, steht er vor den Scherben seiner Existenz. Der nationalsozialistische Vater an der Front gefallen, das Haus in Trümmern, die Firma aufgelöst. Doch er muss seine kleine Familie ernähren - in seiner Not beginnt er, Kaffee zu schmuggeln.

Aachen, Gegenwart: Als Erbin des bekannten Kaffee-Imperiums Ahrensberg liebt Corinne alles, was mit Kaffee zu tun hat. Doch anders als ihr Bruder setzt Corinne nicht auf Profit, sondern auf Individualität und Ursprünglichkeit. Bei ihren Recherchen in der Geschichte des Familienunternehmens entdeckt Corinne die bewegende Vergangenheit voller Glück, Verrat und Kampfgeist.

Paula Stern liebt es zu genießen. In ihrer Trilogie »Die Kaffeedynastie« vereint sie diese Liebe mit ihrer Leidenschaft zu Schreiben und dem Interesse an historischen Ereignissen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie es ist, ein Unternehmen zu leiten und mit den feinen Nuancen von Aromen verschiedenste Geschmacksrichtungen zu kreieren. Gemeinsam mit Mann und Hund lebt sie in einem kleinen Ort im Südwesten Deutschlands.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 27.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-540-6
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/3,8 cm
Gewicht 392 g
Verkaufsrang 22331

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Buchhändler-Empfehlungen

Interessante Familiengeschichte für Kaffeefans

Annett Sternberg, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

„Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs“ von Paula Stern ist ein Roman, der in zwei Zeitebenen spielt. In der Gegenwart geht es um Corinne, die Erbin des Kaffee-Imperiums Ahrensberg. Der Vater hat einen Schlaganfall erlitten und Corinna und ihr Bruder Alexander sollen das Unternehmen weiterführen. Sie und ihr Bruder haben allerdings ganz unterschiedliche Ansichten, wie es mit mit dem Unternehmen weiter gehen soll. Darauf hin beschließt Corinne, sich auf eigene Füße zu stellen und ihre eigene Rösterei zu eröffnen. Auch ihr verstorbener Großvater liebte, wie auch Corinne selbst, Kaffee leidenschaftlich. Er ist Corinnes großes Vorbild. Als sie in seiner Vergangenheit recherchierte und in seinem Tagebuch laß, entdecke Corinne unerwartet sein bis in den Tod gehütetes Geheimnis... Die zweite Zeitebene versetzt uns zurück in die Zeit des Nationalsozialismus. Paula Stern beschreibt die Jugend des Großvaters und wie er unter seinem fanatischen Vater gelitten hat. Danach die schwere Zeit nach dem Krieg und wie er das Familienunternehmen Ahrensberg aufgebaut hat. Das Leben des Großvaters fand ich besonders interessant und sehr bewegend. „Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs“ ist der erste Band der Kaffeedynastie-Trilogie und gibt einen guten Einblick in die Welt des Kaffees. Ich hatte während des Lesens ständig den Duft frisch gemahlenen Kaffees in der Nase. Ich habe mich vorher schon ein wenig mit der Kaffeeröstung beschäftigt, aber hier konnte ich mir noch mehr Wissen zu den Thema aneignen. Leider wurde ich mit der Hautprotagonistin Corinne nicht ganz warm. Ich kann nicht einmal genau festmachen, woran es lag. Auch ging mir der Aufbau ihrer eigenen Rösterei etwas zu schnell. Das fand ich etwas unrealistisch. Der flüssige Schreibstil und die bildhaften Beschreibungen des Romans haben mir ansonsten sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass wir in die nächsten Teilen, noch tiefer in die Welt des Kaffees und der Kaffeeröstung eintauchen können.

Für romantische Kaffeeliebhaberinnen!

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Abwechslungsreiche Familiengeschichte aus der Welt des Kaffees. Beim Lesen hat man automatisch den Duft von frischem Kaffee in der Nase. Die Geschichte ist abwechslungsreich erzählt, vermittelt nebenbei jede Menge Wissenswertes über das Kaffeerösten und herstellen. Der sympathischen Heldin drückt man gern die Daumen im Widerstreit mit ihrem Bruder um den Firmenvorsitz. Ein zweiter Handlungsstrang für in dunkle Vergangenheit der Familie und gibt der Geschichte die richtige Balance. Leider ist das letzte Drittel sehr vorhersehbar und zu glatt erzählt. Wer es romantisch liebt, wird am Ende perfekt belohnt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
5
8
2
0
0

Tage des Aufbruchs
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2021

"Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs" bildet den Auftakt einer mehrteiligen Reihe, welche von einer Kaffeerösterei im Wandel der Zeit erzählt. Hinter dem Pseudonym Paula Stern verbirgt sich Susanne Oswald, die sich mit ihren stimmungsvollen Liebesromanen einen festen Platz in meinem Buchregal erobert hat. Aachen 1945: Als... "Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs" bildet den Auftakt einer mehrteiligen Reihe, welche von einer Kaffeerösterei im Wandel der Zeit erzählt. Hinter dem Pseudonym Paula Stern verbirgt sich Susanne Oswald, die sich mit ihren stimmungsvollen Liebesromanen einen festen Platz in meinem Buchregal erobert hat. Aachen 1945: Als Eberhard Ahrensberg nach Kriegsende in seine Heimat zurückkehrt, steht er vor den Scherben seiner Existenz. Der nationalsozialistische Vater an der Front gefallen, das Haus in Trümmern, die Firma aufgelöst. Doch er muss seine kleine Familie ernähren – in seiner Not beginnt er, Kaffee zu schmuggeln. Aachen, Gegenwart: Als Erbin des bekannten Kaffee-Imperiums Ahrensberg liebt Corinne alles, was mit Kaffee zu tun hat. Doch anders als ihr Bruder setzt Corinne nicht auf Profit, sondern auf Individualität und Ursprünglichkeit. Bei ihren Recherchen in der Geschichte des Familienunternehmens entdeckt Corinne die bewegende Vergangenheit voller Glück, Verrat und Kampfgeist. Das schlichte Cover schimmert in einem feinen Milchkaffeeton und ist mit stilisierten Zeichnungen von Kaffee-Pflanzen verstehen worden. Mein Blick ist gleich auf den zwei Figuren hängengeblieben. Ein Mann und eine Frau wenden einander den Rücken zu und gehen in zwei verschiedene Richtungen, wie der aussagekräftige Titel nahelegt. Darf man sie mit den Protagonisten gleichsetzen? Nicht vergessen möchte ich die aufwendig gestaltete Innenseite des Schutzumschlages, die historische Bilder und handgeschriebene Rezepte aus einer längst vergangenen Epoche enthält. Hier gibt es viel zu entdecken! "Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs" ist eine unterhaltsame historische Familiensaga, welche von dem wechselvollen Schicksal der Familie Ahrensberg erzählt. Das Geschehen spielt in Aachen, es wird aus zwei verschiedenen Perspektiven, in der Vergangenheit aus der Sicht von Eberhard Ahrensberg, welcher das familieneigene Unternehmen gegründet hat, und in der Gegenwart aus der Sicht seiner Enkelin Corinne Ahrensberg erzählt, welche aufgrund der schweren Erkrankung ihres Vaters aus ihrem Betriebspraktikum in Brasilien in die Führungsetage in Deutschland katapultiert wird. Leider sind Vergangenheit und Gegenwart nicht in einem ausgewogenen Verhältnis ausgearbeitet worden. Für meinen persönlichen Geschmack ist die Gründung einer Kaffeerösterei nach dem Zweiten Weltkrieg und der Ausbau zu einem weitverzweigten Imperium etwas zu kurz gekommen. Eberhard Ahrensberg ist viel zu wenig präsent; die kurzen Tagebuch-Einträge können kein klares Bild von seiner Persönlichkeit schaffen. Auch die einzelnen Stationen der Unternehmensgründung werden nicht behandelt. Dafür steht Corinne Ahrensberg im Mittelpunkt, die mit ihrem arroganten Bruder Alexander aneinanderrasselt und einen schweren Start im Unternehmen hat. Sie ist keine Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann. Für meine Begriffe wirft sie zu schnell das Handtuch, klinkt sich aus dem Familienunternehmen aus und stürzt sich in ein neues Projekt, eine eigene Kaffeerösterei. Wenn man ein eigenes Unternehmen führen will, muss man wissen, wie man sich durchbeißt. Flapsig formuliert, schmeißt Corinne lieber hin, als sich einer Herausforderung zu stellen. Diese Lebenseinstellung erscheint mir sehr kindisch; auf mich macht Corinne nicht den Eindruck einer starken Persönlichkeit, die weiß, was sie will. Alles in allem hat mich dieser erste Teil der Trilogie mit gemischten Gefühlen zurückgelassen, weil ich von dieser Lektüre mehr erwartet hatte. So bleibt es bei einem gefälligen Auftakt, mit Luft nach oben. Dennoch möchte ich das Buch nicht schlecht machen. Paula Stern alias Susanne Oswald bietet angenehme, leichte Unterhaltung für zwischendurch, die man mit einer gute Tasse Kaffee und feinen Kaffee-Pralinen genießen sollte.

Lesenswerte Geschichte mit kleinen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenrath am 18.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

„Wenn meine Geschichte, meine Erinnerungen, dazu beitragen können, dass auch nur ein Mensch umdenkt, über seine Taten nachdenkt, bevor er handelt, seinen Hass überwindet und sich den Menschen zuwendet, dann ist es wichtig und richtig, dass ich dieses Buch verfasse.“ (Auszug S. 139) Herzlich Willkommen in Aachen – einer besond... „Wenn meine Geschichte, meine Erinnerungen, dazu beitragen können, dass auch nur ein Mensch umdenkt, über seine Taten nachdenkt, bevor er handelt, seinen Hass überwindet und sich den Menschen zuwendet, dann ist es wichtig und richtig, dass ich dieses Buch verfasse.“ (Auszug S. 139) Herzlich Willkommen in Aachen – einer besonderen Stadt im Dreiländereck mit viel Geschichte, die so gar nicht verstaubt ist, wie sie manchem aus dem Geschichtsunterricht erscheint. Paula Stern (alias Susanne Oswalt, Autorin u.a. von Der kleine Strickladen in den Highlands) nimmt uns mit in eine faszinierende Stadt, der ich mich aufgrund meiner wohnlichen Nähe besonders verbunden fühle. Und so waren meine Erwartungen an diese Buchreihe „Die Kaffee-Dynastie“ rund um Corinne und die Familie des Kaffeebarons Ahrensberg natürlich recht hoch. Band 1 „Tage des Aufbruchs“ wird in 2 Ebenen erzählt: In der Vergangenheit erfahren wir durch eine Art nachträgliches Tagebuch (siehe Auszug oben) den Weg von Eberhard Ahrensberg rund um 1945, der sich einerseits schuldig fühlt durch die Taten seines Vaters, da dieser im Naziregime für viele Deportationen und andere Gräueltaten verantwortlich war. Andererseits fühlt der junge Mann sich gegenüber seiner Mutter und seinen Geschwistern verpflichtet, sie nach dem Krieg über Wasser zu halten. In diesem Zusammenhang lernen wir u.a. ein wenig über den Kaffeeschmuggel, der nach Kriegsende tatsächlich im Dreiländereck blühte. In der Gegenwart lernen wir Corinne kennen, die Tochter des Kaffeebarons Ahrensberg, welche die besondere Leidenschaft zu Kaffee von ihrem Großvater geerbt hat. Da ihr Vater und ihr Bruder allerdings eher die Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellen, kommt Corinne immer mehr in einen Gewissenskonflikt, der sie letztendlich ihren eigenen Weg gehen lässt. Zusätzlich hat Paula Stern noch weitere Geschichten (z.b. um besondere Steine am Aachener Dom) eingebaut, was wie ein Versuch erscheint, die Vielfalt der alten Domstadt wiederzugeben. Leider ist der Autorin dies meines Erachtens nur teilweise gelungen, da Aachen bzw. das Dreiländereck als Kulisse und gerade die Geschichte Aachens am Ende des zweiten Weltkriegs so viel mehr her gibt. Ähnlich wie in zuvor gelesenen Romanen der Autorin bin ich zwiegespalten: einerseits gefällt mir die eingängige Erzählsprache, die bildhafte Weise, wie uns die Ideen näher gebracht werden; andererseits bietet die Grundidee des Romans so viel mehr Spielraum! Dem Roman würde mehr Tiefe und Ausarbeitung gut tun... die Recherchen dazu z.B. am Westwall wurden ja gemacht. Daher freut es mich übrigens ganz besonders, dass „Memoire nomade“ (Letzte Spur Aachen 2000) am Aachener Dom einen Platz gefunden hat – bitte in den Folgebänden mehr davon! Leider wirkt im ersten Band so manche Erzählung „dahin gehuscht“. Ich habe beim Lesen immer mal wieder an historische Romane über München oder Wien gedacht – die ebenfalls in zwei Zeitebenen geschrieben wurden – welche einem die jeweilige Stadt aber mit solch einer Leidenschaft und Detailgenauigkeit wiedergeben, dass man fast das Gefühl hat, selbst durch die entsprechende Stadt zu schlendern. Da mich die Grundidee rund um Corinne und ihren Großvater Eberhard aber gepackt hat, werde ich sicherlich in Band 2, der im März 2021 erscheinen soll, reinschauen. Und darf Band 1 als leichte Unterhaltung bei einer Tasse Kaffee trotz kleiner Schwächen gerne weiter empfehlen. Ein Wort noch zum Cover: Dieses gefällt mir in den Farben und der Aufteilung richtig gut! Ein Hingucker, der mich erst auf das Buch aufmerksam werden ließ.

Man kann den Kaffee förmlich riechen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.01.2021

Tage des Aufbruchs ist der erste von 3 Teilen der Geschichte eines Kaffee-Familienunternehmens. Das Buch war für mich ein richtiger Wohlfühlroman, den man an einem Stück weglesen konnte (und musste). Einmal gestartet, konnte ich nicht mehr so recht aufhören, obwohl ich das Buch an sich nicht als sehr anspruchsvoll bezeichnen wür... Tage des Aufbruchs ist der erste von 3 Teilen der Geschichte eines Kaffee-Familienunternehmens. Das Buch war für mich ein richtiger Wohlfühlroman, den man an einem Stück weglesen konnte (und musste). Einmal gestartet, konnte ich nicht mehr so recht aufhören, obwohl ich das Buch an sich nicht als sehr anspruchsvoll bezeichnen würde. Trotzdem möchte man wissen, wie sich die Geschichte in der Vergangenheit (die Entstehung des Unternehmens) aber auch in der Gegenwart (die Herausforderungen, vor die Kinder gestellt sind, wenn sie überraschend das Unternehmen leiten müssen) entwickelt. Neben der Thematisierung des Unternehmens, bildet die Geschichte um Corinne den Hauptstrang der Erzählung. Hier gibt es für den Leser viele Gefühle von Verzweiflung über Liebe bis Mut. Der Gegenwartsteil fällt wesentlich größer aus, was der Klappeninnentext nicht vermuten lässt. Ich fand das nicht schlimm, aber das sollte man wahrscheinlich wissen. Einen historischen Roman wird man an der Stelle nicht bekommen. Das Cover (und auch Innencover) des Buches ist wunderschön und liebevoll gestaltet. Ich werde Band 2 + 3 definitiv lesen und kann das Buch jeden empfehlen, der nicht nur einen schnöden Liebesroman sucht, sondern sich für sanfte Romantik und Familienthemen begeistern kann.


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