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Die Bogenschützin

Roman. Originalausgabe


Sie liebt einen Ritter. Doch sie will ihre Freiheit niemals aufgeben.

Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm auf. Auf ihren Wunsch bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss noch viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück als Gemahlin eines königlichen Ritters finden kann ...

Portrait
Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg. Mit "Herrin wider Willen", ihrem ersten Roman, feierte sie ein grandioses Debüt. Seitdem sind weitere historische Romane von ihr bei Goldmann erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 17.12.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-47486-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,9/11,8/4,5 cm
Gewicht 429 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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viel besser als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Bisamberg am 25.03.2019

Netter Quasihistorien Roman. Die Authorin hat eine interessante Sprache und gut recherchiert. Trotzdem es eine lineare Handlung ist, und man ahnt wie es enden wird, schafft sie es die Sache spannend und nicht peinlich zu halten. Und es gibt einen schönen Einblick in mittelalterliche Denk- und Lebensweisen. p.s. Die bogenrelevanten... Netter Quasihistorien Roman. Die Authorin hat eine interessante Sprache und gut recherchiert. Trotzdem es eine lineare Handlung ist, und man ahnt wie es enden wird, schafft sie es die Sache spannend und nicht peinlich zu halten. Und es gibt einen schönen Einblick in mittelalterliche Denk- und Lebensweisen. p.s. Die bogenrelevanten Details stimmen alle!

Die Bogenschützin
von Ker_Stin am 27.03.2013

Dieser Roman spielt in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Region Mark Brandenburg. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Hedwig, die nach einem Angriff auf die Burg ihres Vaters, mit ihrer Amme in den Wald flieht. Bei der Flucht verstirbt die Amme und Hedwig wird von einem alten Köhler... Dieser Roman spielt in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Region Mark Brandenburg. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Hedwig, die nach einem Angriff auf die Burg ihres Vaters, mit ihrer Amme in den Wald flieht. Bei der Flucht verstirbt die Amme und Hedwig wird von einem alten Köhler aufgenommen. Da es ihr dort nicht gut ergeht, wird sie von dem geächteten Adeligen Richard von Restorf aufgenommen, der ihr die Kunst des Bogenschießens beibringt. An Richards Totenbett verspricht sie ihm, seinen Sohn Wilkin zu suchen und ihm sein Schwert zu bringen. Zusammen mit ihrem Rappen Teuvel , einem Habicht und ihrem Jagdhund macht Hedwig sich auf den Weg, um Richards letzten Wunsch zu erfüllen. Da Hedwig frei und "wild" aufgewachsen ist und gar nicht so, wie es sich für Frauen ihres Standes gehört , gerät sie oft in Situationen, in denen sie spontan und mit dem Herzen entscheidet. Gerade ihr unangepasstes Wesen und ihre Stärke haben mich beim lesen oft schmunzeln lassen , wie z.B. als Hedig vor lauter Wut bei einem Bogenschießen - Wettbewerb in die Menge zu ihren bösartigen Verfolgern schießt. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und niemals langatmig, die Charaktere konnte ich beim lesen fast vor mir sehen. Man gewinnt Hedwig durch die Geschichte gern und bewundert ihre Gradlinigkeit. Als Leser konnte ich richtig merken, wie oft Hedwig doch auch ihr "wildes " Leben fehlt, wenn sie sich mal wieder anpassen und den vorgegebenen regeln beugen mußte. Das Buch hat große Freude gemacht zu lesen, es war überhaupt nicht "schwer" und durch Hedwigs Art immer abwechslungsreich.

Macht, Krieg und Liebe im Mittelalter ...
von Knipsi am 25.02.2013

Hedwig von Quitzow muss als Kind während einer Belagerung ihrer elterlichen Burg fliehen. Zusammen mit ihrer alten Amme erreicht sie den dichten Wald. Schon bald auf sich allein gestellt, findet sie Unterkunft bei einem Köhler. Erniedrigt wird sie aus dessen Fängen vom geächteten Adligen Richard gerettet, der im Wald... Hedwig von Quitzow muss als Kind während einer Belagerung ihrer elterlichen Burg fliehen. Zusammen mit ihrer alten Amme erreicht sie den dichten Wald. Schon bald auf sich allein gestellt, findet sie Unterkunft bei einem Köhler. Erniedrigt wird sie aus dessen Fängen vom geächteten Adligen Richard gerettet, der im Wald als "Wilder Mann" haust, und von ihm ausgebildet. Das Überleben im Wald steht hierbei im Vordergrund. Und da hier nur natürliche Regeln herrschen, wächst sie frei von höfischen und adligen Zwängen auf. Vor seinem Tod ringt Richard Hedwig das Versprechen ab, seinen Sohn Wilkin zu suchen und ihm seines Vaters Schwert zu bringen. Zusammen mit einem stolzen Rappen, einem großen Hund und einem Habicht (alles nichts für Frauen von Stand) macht sie sich auf den Weg in die ihr unbekannte Welt. Und die Abenteuer, die sie erlebt, sind zahlreich und oft gefährlich. Und ihre erworbene Freiheit möchte sie nur ungern opfern. Auch die Liebe scheint sie nicht zur Edelfrau zu machen. Ein sehr guter historischer Roman, der flüssig zu lesen ist. Die oft verwendeten "alten" Begriffe sind nur Merkmal von Qualität und für einen Mittelalterroman nicht ungewöhnlich. Das Gleiche gilt für einige "Fachwörter" zu Jagd und Bogenschießen. Ein kurzes Glossar hilft hier ein wenig. Der Titel verrät es schon, die Geschichte offenbart es, Hedwig ist eine außergewöhnlich selbstständige Frau, in einer Zeit, wo dies nicht unbedingt zu erwarten wäre. Das Bogenschießen ist einmal eine beachtliche neue Seite dieser Frauenklientel des Mittelalters. Leider legt Hedwig die erfahrene "Wildheit" auch nach einer langen Zeit an unterschiedlichen Fürstenhöfen nicht in dem Maße ab, wie man es erwarten sollte. Sie ist die "Allwissende" und das ist nur in einem gewissen Rahmen verständlich. Die Einbindung in den historischen Kontext ist gelungen. Zahlreiche undurchsichtige Verwandtschaftsbeziehungen, große und kleine Intrigen und Scharmützel kommen wie auch die Kriege gegen die Hussiten und die Osmanen vor. Zudem werden auch Liebhaber historischer Liebesgeschichten bei diesem Roman auf ihre Kosten kommen. Die Ausstattung ist für ein Taschenbuch angemessen: geprägter Titel, nettes Coverbild, schöne "Autogrammkarte" auf der Innenseite und ein Personenverzeichnis am Ende des Buches. Eine Übersichtskarte hätte dem Verständnis, der über Europa verstreuten Handlungen, aber sehr gut getan. Fazit: 4 Sterne - sehr gutes Buch - empfehlenswert als Historischer Roman und als historische Liebesgeschichte