Wenn nicht wir, wer dann?

Ein politisches Manifest

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Humanisiert euch!

Flüchtlinge, die an Europas Grenzen sterben; eine Sicherheitspolitik, die auf massenhafter Datenausspähung beruht; deutsche Waffenlieferungen an autoritäre Regime – es gäbe reichlich Anlass, sich zu empören. Doch die Mehrheit unserer Gesellschaft versinkt in Lethargie und Zynismus. Wie lange schauen wir noch zu? Politik muss zurück in die Hände derer, die etwas ändern möchten. Philipp Ruch holt mit seinen öffentlichen Aktionen das politische Bewusstsein zurück ins tägliche Leben – gegen die Gleichgültigkeit, die unsere Gesellschaft um ihre lebenswerten Prinzipien bringt. Er zeigt, wie wir unser Leben wieder auf eine uneingeschränkte Menschlichkeit verpflichten können. Eine Streitschrift für alle, die jenseits von Parteipolitik oder Egozentrismus etwas bewirken wollen. Ein Aufruf zum Handeln!

Portrait
Philipp Ruch, geboren 1981, Theatermacher und künstlerischer Leiter des Zentrums für Politische Schönheit, das er 2008 gründete und mit dem er sich in öffentlichen Aktionen gegen Genozide und für Flüchtlinge und Menschenrechte einsetzt. Die Arbeiten Philipp Ruchs verwischen dabei bewusst die Grenzen von Realität und Kunst. Philipp Ruch studierte politische Philosophie und Ideengeschichte mit abschließender Promotion bei Herfried Münkler und lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 23.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-28071-7
Verlag Ludwig Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/2,5 cm
Gewicht 280 g
Abbildungen mit zahlreichen Abbildungen
Verkaufsrang 12.989
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Appell an mehr Menschlichkeit im Denken und Handeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 20.12.2015

Ganz sicher kein leichter Stoff, den Philipp Ruch mit seinem philosophisch-politischen Lesebuch „Wenn nicht wir, wer dann?“ anbietet. Aber ein enorm wichtiger und aktueller. Ein Denkzettel für Politik- und Moralverweigerer, ein entschlossener Appell an mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft und der individuellen Erlebniswelt zwischen Supermarktkasse und Wahlkabine. Die Flüchtlingskrise ist... Ganz sicher kein leichter Stoff, den Philipp Ruch mit seinem philosophisch-politischen Lesebuch „Wenn nicht wir, wer dann?“ anbietet. Aber ein enorm wichtiger und aktueller. Ein Denkzettel für Politik- und Moralverweigerer, ein entschlossener Appell an mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft und der individuellen Erlebniswelt zwischen Supermarktkasse und Wahlkabine. Die Flüchtlingskrise ist eine humanistische Krise der Deutschen Ruch positioniert sich bereits auf den ersten Seiten seiner Kampfschrift als bedingungsloser Humanist: Er fordert nicht mehr als „eine entschlossene deutsche Zivilgesellschaft“. Den Rahmen dafür bildet die aktuelle Flüchtlingskrise, anhand derer „Unmut, Ohnmacht und Teilnahmslosigkeit“ offensichtlich werden. Ruch beginnt im Diskurs von heute um Grenzsicherung und Aufnahmestopp seinen Streifzug durch die humanistischen Ideen der bedeutenden Denker und Forscher wie Locke, Hobbes, Nietzsche, Freud oder auch den großen Soziologen Norbert Elias. Ein politisches Lesebuch für die, die mit Politik abschließen wollten Der Weckruf richtet sich an die „Nichtwähler, Träumer, Verunsicherten, Politikverstoßene und Eskapisten“, deren Verlust an „Humanität der Verlust humaner Begriffe und Konzepte vorausgeht.“ Ein individuelles und kollektives Verantwortungsgefühl für die sozialen Miseren zurückzugewinnen, das ist Anliegen des Buches, das auch naturgemäß auch die Idee der Organisation „Zentrum für politische Schönheit“ bewirbt – das Aktionsplattform des Autors. Roter Reiter – Fazit: Ruchs Zitat: „Dass wir für das systematische Schlechtmachen eigentlich keine guten Gründe haben, werde ich darlegen“ trifft den Kern des Buches „Wenn nicht wir, wer dann?“: Es ist sehr wohl die Aufgabe jedes Einzelnen sich aus der Schockstarre erdrückender sozialer Herausforderungen zu befreien und die Augen für naheliegende Lösungen zu öffnen.

Politisches Manifest
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 29.11.2015

Ich habe lange das vermisst, was dieses Buch bietet. Bis ich es schliesslich vergessen habe und dieses Buch mich wieder daran erinnerte: wo sind unsere Visionen und Ideen hin?