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Du und ich und das Meer

Brighton 1954: Mary und ich sind 8 Jahre alt. Nichts kann uns auseinanderbringen. Dank einer Tüte Süßigkeiten haben wir uns kennengelernt – und gemeinsam sind wir unbesiegbar.

Brighton 1963: Mit 17 teilen Mary und ich alles miteinander: Höhen und Tiefen, Familiendramen, Hoffnungen und Träume. Wir arbeiten im selben Kaufhaus, tanzen in unserer Freizeit auf dem Palace Pier und haben uns in zwei miteinander befreundete Männer verliebt … Umso weniger kann ich es fassen, dass Mary mich nun so betrügen konnte – und dass sie mir auf die schmerzhafteste Weise die zwei Menschen genommen hat, die ich am meisten auf der Welt liebe …

„Was ich von diesem Roman halte? Ich liebe ihn! Er ist so wunderbar und so fesselnd, weil so viel Wahrheit in der Geschichte steckt."

The Book Cafe
Portrait
Sandy Taylor wuchs in den 60er Jahren in der englischen Küstenstadt Brighton auf. In ihrem Haus gab es keine Bücher, ihre Liebe zum geschriebenen Wort wurde in der kleinen Bibliothek nebenan entfacht. Sandy hat als Comedienne, Sängerin und Drehbuchschreiberin gearbeitet und lebt mittlerweile in Somerset. „Du und ich und das Meer“ ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 522
Erscheinungsdatum 10.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-074-6
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,6/13,6/3,8 cm
Gewicht 498 g
Originaltitel The Girls From See Saw Lane
Auflage 1
Übersetzer Marion Ahl
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der Preis der Freundschaft “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein toller Roman für den Sommer!
Die Geschichte erzählt von zwei jungen Mädchen (später jungen Frauen) -Dottie und Mary- in England der 1960'er, die eine ganz innige, scheinbar durch nichts zu erschütternde Freundschaft verbindet. Jede scheint der anderen alles Glück der Welt zu wünschen. Doch dann ist plötzlich nichts mehr wie es war! Ihre Freundschaft stößt an ihre Grenzen, scheint zu zerbrechen wie feines Porzellan. Wird das freundschaftliche Band fest genug sein, um die Krise zu meistern? Als LeserIn kann man sich sehr gut in die beiden Frauen hineinversetzen und sympathisiert tatsächlich mal mit der einen und dann mit der anderen. Eine sehr emotional berührende Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, die dabei jedoch nicht außer acht lässt, dass echte Freundschaft nicht um jeden Preis lebbar ist.
Ein toller Roman für den Sommer!
Die Geschichte erzählt von zwei jungen Mädchen (später jungen Frauen) -Dottie und Mary- in England der 1960'er, die eine ganz innige, scheinbar durch nichts zu erschütternde Freundschaft verbindet. Jede scheint der anderen alles Glück der Welt zu wünschen. Doch dann ist plötzlich nichts mehr wie es war! Ihre Freundschaft stößt an ihre Grenzen, scheint zu zerbrechen wie feines Porzellan. Wird das freundschaftliche Band fest genug sein, um die Krise zu meistern? Als LeserIn kann man sich sehr gut in die beiden Frauen hineinversetzen und sympathisiert tatsächlich mal mit der einen und dann mit der anderen. Eine sehr emotional berührende Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, die dabei jedoch nicht außer acht lässt, dass echte Freundschaft nicht um jeden Preis lebbar ist.

„2 beste Freundinnen Anfang der sechziger Jahre“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Erstling einer britischen Autorin, bei dem für mich der Klappentext ausschlaggebend war, dass ich das Buch gelesen habe. Und gleich vorab – das Buch hat meine Erwartungen erfüllt.

Sandy Taylor, die selbst zu der Zeit in Brighton aufgewachsen ist, in der sie ihr Buch spielen lässt, erzählt die Geschichte von den beiden Freundinnen Dottie und Mary, die sich als 8jährige Mädchen kennenlernen und von dort an beschließen beste Freundinnen für immer zu bleiben. Die eigentliche Handlung spielt in der Zeit zwischen 1963 und 1965. Bereits am Anfang ahnt man, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird. In Rückblicken erzählt die Autorin, wie sich die beiden Mädchen kennengelernt haben. Beide Mädchen leben in einer klassischen Arbeitersiedlung in der See Saw Lane in Brighton. 1963 sind sie mit der Schule fertig und arbeiten beide bei Woolworth im Verkauf. Mary hat große Träume. Da sie sehr gut zeichnen kann, ist ihr Traum nach Paris zu gehen, um am l’Institut d’Art Kunst zu studieren. Sie möchte unterhalb der Sacre Coeur auf dem Monmatre sitzen und malen. Heirat und Ehe kommen für sie gar nicht in Frage. Sie ist die treibende Kraft der beiden Freundinnen. Dottie möchte Brighton gar nicht verlassen. Ihr Traum sind ein Mann, ein eigenes kleines Häuschen und Kinder. Als die beiden Mädchen sich verlieben – Mary in den undurchsichtigen Elton, der in einer Band spielt, und Dottie in Ralph, einen ruhigen Jungen, der Klempner lernt und sich nach der Ausbildung selbständig machen will – verändert sich das Leben der inzwischen vier total. Das Buch ist eigentlich in zwei Teile geteilt. Das unbeschwerte Leben endet mit der Geburtstagfeier zum 18. Geburtstag der beiden Jungs. An dem Abend passiert etwas, was das ganze Leben der vier jungen Menschen komplett auf den Kopf stellt. Wird die Freundschaft zwischen Dottie und Mary diese Katastrophe überleben?

Ich selbst bin 1976 für 3 Wochen in Brighton zu einem Sprachurlaub gewesen. Und auch ich habe dort in einer klassischen Arbeitersiedlung bei einer Arbeiterfamilie gewohnt. Auch wenn mein Aufenthalt 9 Jahre später war, hat mich einfach schon mal der Ort Brighton als Handlungsort fasziniert. Ich habe es damals dort geliebt. Es war irgendwie ganz anders als bei mir Zuhause in Schleswig Holstein. Es kam mir moderner und freier vor. Und auch wenn die Geschichte in einer anderen Zeit als der meinigen spielt, habe ich dieses Lebensgefühl, das ich damals kennengelernt habe, wiedergefunden. Sandy Taylor beschreibt das Leben zweier junger Mädchen, die auf der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. Sie erzählt von den Alltagssorgen und – hoffnungen der beiden. Wie haben sie gelebt? Wie war das Familienleben in dieser Zeit? Und die gesellschaftlichen Konventionen? Es war die Zeit, wo die Beatles gerade voll in waren. Und die jungen Menschen unterteilten sich in die Gruppen der Rocker und der Mods. Besonders geliebt habe ich in dieser Geschichte, die übrigens in der Ich-Form aus Dotties Sicht erzählt wird, eine kleine Nebenhandlung. Darin geht es um die Hochzeitsvorbereitungen von Dotties Schwester Rita. Einfach herrlich diese zu beobachten.

Ich habe diesen Roman mit viel Spaß gelesen. Der zweite Teil ist mir allerdings etwas lang erschienen. Den hätte die Autorin meiner Meinung nach etwas straffen können. Und in diesem Teil habe ich Dottie nicht immer verstehen können. Ich glaube, ich hätte nicht so wie sie handeln können. Das Ende des Buches hat mich dann doch überrascht, und es war nicht so vorhersehbar, wie ich gedacht hatte- Die Autorin hat es so beendet, dass wir jetzt mehr oder weniger sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten, der auf Deutsch noch nicht einmal angekündigt ist. Wer solange nicht warten möchte und des Englischen mächtig ist, der kann gleich mit „Counting Chimneys“ weitermachen. Ich selbst bin noch am überlegen, denn es warten noch so viele andere Bücher auf mich.
Ein Erstling einer britischen Autorin, bei dem für mich der Klappentext ausschlaggebend war, dass ich das Buch gelesen habe. Und gleich vorab – das Buch hat meine Erwartungen erfüllt.

Sandy Taylor, die selbst zu der Zeit in Brighton aufgewachsen ist, in der sie ihr Buch spielen lässt, erzählt die Geschichte von den beiden Freundinnen Dottie und Mary, die sich als 8jährige Mädchen kennenlernen und von dort an beschließen beste Freundinnen für immer zu bleiben. Die eigentliche Handlung spielt in der Zeit zwischen 1963 und 1965. Bereits am Anfang ahnt man, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird. In Rückblicken erzählt die Autorin, wie sich die beiden Mädchen kennengelernt haben. Beide Mädchen leben in einer klassischen Arbeitersiedlung in der See Saw Lane in Brighton. 1963 sind sie mit der Schule fertig und arbeiten beide bei Woolworth im Verkauf. Mary hat große Träume. Da sie sehr gut zeichnen kann, ist ihr Traum nach Paris zu gehen, um am l’Institut d’Art Kunst zu studieren. Sie möchte unterhalb der Sacre Coeur auf dem Monmatre sitzen und malen. Heirat und Ehe kommen für sie gar nicht in Frage. Sie ist die treibende Kraft der beiden Freundinnen. Dottie möchte Brighton gar nicht verlassen. Ihr Traum sind ein Mann, ein eigenes kleines Häuschen und Kinder. Als die beiden Mädchen sich verlieben – Mary in den undurchsichtigen Elton, der in einer Band spielt, und Dottie in Ralph, einen ruhigen Jungen, der Klempner lernt und sich nach der Ausbildung selbständig machen will – verändert sich das Leben der inzwischen vier total. Das Buch ist eigentlich in zwei Teile geteilt. Das unbeschwerte Leben endet mit der Geburtstagfeier zum 18. Geburtstag der beiden Jungs. An dem Abend passiert etwas, was das ganze Leben der vier jungen Menschen komplett auf den Kopf stellt. Wird die Freundschaft zwischen Dottie und Mary diese Katastrophe überleben?

Ich selbst bin 1976 für 3 Wochen in Brighton zu einem Sprachurlaub gewesen. Und auch ich habe dort in einer klassischen Arbeitersiedlung bei einer Arbeiterfamilie gewohnt. Auch wenn mein Aufenthalt 9 Jahre später war, hat mich einfach schon mal der Ort Brighton als Handlungsort fasziniert. Ich habe es damals dort geliebt. Es war irgendwie ganz anders als bei mir Zuhause in Schleswig Holstein. Es kam mir moderner und freier vor. Und auch wenn die Geschichte in einer anderen Zeit als der meinigen spielt, habe ich dieses Lebensgefühl, das ich damals kennengelernt habe, wiedergefunden. Sandy Taylor beschreibt das Leben zweier junger Mädchen, die auf der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. Sie erzählt von den Alltagssorgen und – hoffnungen der beiden. Wie haben sie gelebt? Wie war das Familienleben in dieser Zeit? Und die gesellschaftlichen Konventionen? Es war die Zeit, wo die Beatles gerade voll in waren. Und die jungen Menschen unterteilten sich in die Gruppen der Rocker und der Mods. Besonders geliebt habe ich in dieser Geschichte, die übrigens in der Ich-Form aus Dotties Sicht erzählt wird, eine kleine Nebenhandlung. Darin geht es um die Hochzeitsvorbereitungen von Dotties Schwester Rita. Einfach herrlich diese zu beobachten.

Ich habe diesen Roman mit viel Spaß gelesen. Der zweite Teil ist mir allerdings etwas lang erschienen. Den hätte die Autorin meiner Meinung nach etwas straffen können. Und in diesem Teil habe ich Dottie nicht immer verstehen können. Ich glaube, ich hätte nicht so wie sie handeln können. Das Ende des Buches hat mich dann doch überrascht, und es war nicht so vorhersehbar, wie ich gedacht hatte- Die Autorin hat es so beendet, dass wir jetzt mehr oder weniger sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten, der auf Deutsch noch nicht einmal angekündigt ist. Wer solange nicht warten möchte und des Englischen mächtig ist, der kann gleich mit „Counting Chimneys“ weitermachen. Ich selbst bin noch am überlegen, denn es warten noch so viele andere Bücher auf mich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
12
3
1
0
0

Was für ein großartiger und bewegender Roman!
von Gina1627 am 30.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine Freundschaft für immer! Dottie und Mary verbindet schon seit 9 Jahren ein Freundschaft, die tief verwurzelt ist. Während ihrer gemeinsamen Schulzeit in Brighton lernten sie sich als 8-jährige kennen und erlebten zusammen eine sorglose und unbeschwerte Kindheit. Nichts ging ohne die andere und gemeinsame Freude war doppelte Freude. Dottie... Eine Freundschaft für immer! Dottie und Mary verbindet schon seit 9 Jahren ein Freundschaft, die tief verwurzelt ist. Während ihrer gemeinsamen Schulzeit in Brighton lernten sie sich als 8-jährige kennen und erlebten zusammen eine sorglose und unbeschwerte Kindheit. Nichts ging ohne die andere und gemeinsame Freude war doppelte Freude. Dottie und Mary, mehr brauchten sie nicht! Bis die Liebe kam und sie zwei befreundete Jungens kennenlernten. Eine aufregende Zeit begann und ihre Herzen schlugen mal himmelhochjauchzend und manchmal auch vor Enttäuschung getrübt. Doch dann kam der Tag, an dem für Dottie die Welt zusammenbrach. Mary offenbart ihr eine schmerzhafte Wahrheit und nimmt ihr das Liebste, was sie im Leben besessen hat. Schon lange nicht mehr hat mich ein Buch so dermaßen bewegt und zu Tränen gerührt! Eine wunderschöne, bewegende und unvergleichlich einfühlsame Geschichte über eine Freundschaft wird hier erzählt, die einen voll ins Buch hineinzieht und nicht mehr loslässt. Das eigene Herz öffnet sich automatisch bei all den beschriebenen Gefühlen und Emotionen! Einfach nur großartig! Der Start ins Buch ist voller Kontraste. Auf der einen Seite das pulsierende Leben, auf der anderen eine angespannte und bedrückende Atmosphäre. Neugierde wird erzeugt und man fragt sich, was mit den beiden Freundinnen passiert ist und welche Wahrheit verheimlicht wird. Durch die sehr bildliche und ruhige Erzählweise entsteht eine besondere Stimmung, der man sich nicht entziehen kann. Sandy Taylor hat einen sehr interessanten Aufbau ihrer Geschichte gewählt. Auf bewegende, ausdrucksstarke und herzerwärmende Tagebucheinträge von Mary, die zeitlich unterschiedlich sind, folgt die dazugehörige Geschichte, die aus der Sicht von Dottie in der Ich-Form erzählt wird. Langsam und stetig wird ihr gemeinsames Leben entblättert und man erfährt dabei all ihre gemeinsamen Erlebnisse, Träume und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl. Die ganze Zeit liegt dabei aber irgendwie eine ahnungsvolle Spannung in der Luft. Mit Mary und Dottie hat Sandy Taylor zwei außerordentlich schöne Charaktere erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mary ist am Anfang die schillernde Figur im Roman, die Aufmerksamkeit erregt und fordert und ihr Leben schon voll durchgeplant hat. Dottie hingegen ist mehr die Bodenständigere. Die eine träumt und die andere ist zufrieden mit dem, so wie es ist. Doch im Laufe des Buches ändert sich durch schicksalhafte Ereignisse die Lebensansicht und das Lebensgefühl der beiden und eine spannende Entwicklung beginnt. Ein sehr ergreifender und bewegender Abschluss rundet das Buch gekonnt ab. Taschentücher sollte man griffbereit haben. Mein Fazit: Ich habe schon lange nicht mehr so ein herzzerreißendes und unglaublich gefühlvolles Buch gelesen! Was für eine wunderschöne Ode an die Freundschaft! Sandy Taylor hat mich vollkommen von Ihrem Roman überzeugen können und ich kann es nur als absolute Empfehlung jedem ans Herz legen, der Geschichten liebt, die das Leben schreibt. 5 Sterne sind hier ein Muss!

Ein berührendes Buch über Freundschaft und die erste Liebe – Highlight!
von booklover2011 am 15.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt (dem Klappentext entnommen): Brighton 1954: Mary und ich sind 8 Jahre alt. Nichts kann uns auseinanderbringen. Dank einer Tüte Süßigkeiten haben wir uns kennengelernt – und gemeinsam sind wir unbesiegbar. Brighton 1963: Mit 17 teilen Mary und ich alles miteinander: Höhen und Tiefen, Familiendramen, Hoffnungen und Träume. Wir arbeiten im... Inhalt (dem Klappentext entnommen): Brighton 1954: Mary und ich sind 8 Jahre alt. Nichts kann uns auseinanderbringen. Dank einer Tüte Süßigkeiten haben wir uns kennengelernt – und gemeinsam sind wir unbesiegbar. Brighton 1963: Mit 17 teilen Mary und ich alles miteinander: Höhen und Tiefen, Familiendramen, Hoffnungen und Träume. Wir arbeiten im selben Kaufhaus, tanzen in unserer Freizeit auf dem Palace Pier und haben uns in zwei miteinander befreundete Männer verliebt. Umso weniger kann ich es fassen, dass Mary mich nun so betrügen konnte – und dass sie mir auf die schmerzhafteste Weise die zwei Menschen genommen hat, die ich am meisten auf der Welt liebe… Meinung: Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Dottie geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Zudem gibt es ab und zu Tagebucheinträge von Mary, so dass man auch aus ihrer Sicht einiges erfährt. Ich möchte nichts zum Inhalt sagen, denn diese Geschichte muss und sollte selber entdeckt und geliebt werden. Schauplatz ist Brighton in den 1960er Jahren, es gibt aber auch Rückblicke in die Vergangenheit, in der Szenen der Freundschaft von Dottie und Mary aufgezeigt werden. Ich habe das Buch nicht gelesen, ich hatte die Szenen nicht wie einen Film vor Augen, ich war mitten in Brighton in den 1960ern und habe Dottie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Man erlebt mit, wie sie Mary kennenlernt, wie ihr Alltag abläuft, ihre Freundschaft mit Mary, wie sie sich zum ersten Mal verliebt sowie die Zeit des Umbruchs von der Jugend hin zum Erwachsenwerden. Die beiden Mädchen sind vom Charakter her gegensätzlich: Mary ist selbstbewusst, setzt sich durch und ist temperamentvoll, Dottie ist schüchtern, vernünftig und hat ein ganz großes Herz. Als Leserin merkt man schnell, dass Mary die dominante und tonangebende Person in der Freundschaft ist und das Dottie mehr als einmal ihre eigenen Bedürfnisse für Mary zurückstellt. Diese Art der Freundschaft bzw. Marys „Ichbezogenheit“ hat mir weniger gefallen, so dass mir Dottie nicht nur deswegen viel sympathischer war und ans Herz gewachsen ist. Jedoch hat Mary Dottie auch herausgefordert und sie vor den Hänseleien der Mitschüler beschützt. Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen, mitzufiebern und mitzuleiden. Vor allem Dottie hat einen Platz in meinem Herzen sicher und entwickelt sich im Laufe der Geschichte realistisch weiter, dass fand ich ganz großartig. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Dotties Familie, insbesondere ihre Geschwister, sorgen für so manchen Lacher. Aber auch Dotties Sinn für Humor ist nicht ohne. Meine Worte können diesem großartigen Roman einfach nicht gerecht werden, diese Achterbahn der Gefühle ist einfach unbeschreiblich gewesen. Ich weiß, dass ich mich noch sehr lange an dieses Buch erinnern werde und wenn ich könnte, würde ich mehr als 5 Sterne vergeben und kann dieses Buch jedem der Romane über Freundschaft und/oder Liebe liebt ans Herz legen. Ein sehr bewegender, herzzerreißender und emotionaler Roman, der mir sehr lange im Herzen und im Gedächtnis bleiben wird. Ein wahres HIGHLIGHT und ich hoffe wirklich sehr, dass die restlichen Bände der Trilogie auch übersetzt werden, bitte, bitte lieber HarperCollins-Verlag!!! Fazit: Ein berührender, emotionaler und herzzerreißender Roman über Freundschaft, die erste Liebe, zweite Chancen und dem Weg zu sich selbst, mit authentischen und sympathischen Charakteren. Zudem besticht dieses wunderbare Buch mit Charme und großartigem Humor. Ich habe diese Achterbahn der Gefühle mehr als genossen und mit Dottie mitgelitten. Ich hoffe sehr, dass die beiden anderen Bände der Trilogie auch (so bald wie möglich) übersetzt werden. Ich möchte noch nicht Abschied von Dottie, Brighton und den 1960ern nehmen. Also falls es noch nicht deutlich genug war: Unbedingte Kauf- und Leseempfehlung!!!

Freundschaft, in guten und in schlechten Zeiten und für immer !
von Hannah- Lena am 25.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dottie und Mary sind beste Freundinnen seit sie sich im Alter von acht Jahren kennengelernt haben. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn, machen den Schulabschluß, treten ihre erste Arbeitsstelle an und erleben die erste Liebe. Nichts kann sie trennen, bis zu diesem einen Tag, der alles verändert und alle Träume... Dottie und Mary sind beste Freundinnen seit sie sich im Alter von acht Jahren kennengelernt haben. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn, machen den Schulabschluß, treten ihre erste Arbeitsstelle an und erleben die erste Liebe. Nichts kann sie trennen, bis zu diesem einen Tag, der alles verändert und alle Träume zerplatzen läßt wie eine Seifenblase... Sandy Taylor nimmt uns mit in das Brighton der 6oer Jahre. Familie und Moral spielen eine große Rolle und Mary und Dottie sind zwar geborgen in der Familie aufgewachsen, aber auch mit strengen Regeln. Dottie und Mary sind achtzehn Jahre alt und arbeiten nach ihrem Schulabschluß beide bei Woolworth. Dieser gemeinsame Start ins Erwachsenenleben ist typisch für die beiden Freundinnen, denn sie haben alles gemeinsam gemacht, seit sie sich kennengelernt haben. In zahlreichen Rückblicken tauchen wir mit humorvollen und für diese Zeit typischen Begebenheiten in Dotties und Marys Kinder- und Jugendzeit ein. Manchmal habe ich gedacht, die eine oder andere Anekdote aus der Vergangenheit hätte sich die Autorin sparen können. Aber im Nachhinein ist mir klar geworden, dass jede kleine Geschichte ihre Berechtigung hat, denn sie hat beide Mädchen zu dem gemacht, was sie heute sind...immer noch beste Freundinnen. Dottie und Mary sind mir sehr nahe gekommen und ich hatte das Gefühl, sie zu kennen und gemeinsam mit ihnen aufgewachsen zu sein. Dementsprechend intensiv hat mich der Verrat von Mary getroffen und das große Herz von Dottie mich berührt. Sandy Taylor hat ein wunderschönes Buch geschrieben über Familie, Träume und Freundschaft...immer wieder und immer noch Freundschaft. Ich wünsche jedem im Leben eine Freundschaft wie die von Dottie und Mary, durch dick und dünn, in guten und in schlechten Zeiten und für immer ! Ich vergebe mit einer klaren Leseempfehlung sehr gerne 5 Sterne !