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Nachtblau

Historischer Roman

Simone van der Vlugt

(22)
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Beschreibung

Die junge Haushälterin Catrijn ist begeistert, als sie mit ihrer Dienstherrin den großen Rembrandt besuchen darf. Sie selbst kann gut malen, übt ihr Talent aber nur heimlich aus. Als die Schatten der Vergangenheit sie einholen und sie fliehen muss, findet sie Unterschlupf bei dem Besitzer einer Porzellanfabrik in Delft. Zusammen mit Evert beginnt sie, die faszinierende Keramik zu verzieren, die sich weltweit einen Namen machen wird: Das Delfter Porzellan. Doch das Glück mit der nachtblauen Farbe ist nur von kurzer Dauer. Catrijn weiß, dass sie für eine vergangene Sünde zahlen muss.

"Ein wunderbarer Roman über eine junge Frau aus dem 17. Jahrhundert und die faszinierende Entstehung des weiß-blauen Porzellans aus Delft." Nederlands Dagblad

"So macht Geschichte wieder Vergnügen." Magriet

"Ein wunderbarer Roman über eine junge Frau aus dem 17. Jahrhundert und die faszinierende Entstehung des weiß-blauen Porzellans aus Delft." (Nederlands Dagblad)

"So macht Geschichte wieder Vergnügen." (Magriet)

Simone van der Vlugt, geboren 1966, gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autorinnen in den Niederlanden. Neben ihren Spannungsromanen schreibt sie Jugendbücher und historische Romane. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den NS Publieksprijs und den Alkmaarse Cultuurprijs.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 10.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-106-4
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,6/13,7/3,2 cm
Gewicht 429 g
Originaltitel Nachtblauw
Auflage 1
Übersetzer Eva Schweikart
Verkaufsrang 92342

Buchhändler-Empfehlungen

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Dieser Kleine, historischer Roman um die Porzellanmalerin Catrijn in Delft hat mich begeistert. Ein schönes Zeitbild der Niederlande des 17. Jahrhunderts. Optimale Urlaubs Lektüre!

Christine Kiefer, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

Toller historischer Roman um die Entstehung des Delfter Porzellans, die Malerei der niederländischen Meister und eine junge Frau, die sich im Holland des 17. Jhd. behaupten muss.

Kundenbewertungen

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Einblick ins goldene Zeitalter
von Bücher in meiner Hand am 28.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In das Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt! Und da ich bislang nur die türkischen Keramiken kannte und nicht die Delfter Keramikmalerei, war ich neugierig und wollte mit diesem historischen Roman meine Wissenslücken auf eine unterhaltende Art und Weise schliessen. Simone van der Vlugt erzählt die fiktive Geschi... In das Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt! Und da ich bislang nur die türkischen Keramiken kannte und nicht die Delfter Keramikmalerei, war ich neugierig und wollte mit diesem historischen Roman meine Wissenslücken auf eine unterhaltende Art und Weise schliessen. Simone van der Vlugt erzählt die fiktive Geschichte von Catrjin, einer Witwe aus De Rijp, die 1654 beginnt. Durch die Bekanntschaft mit Matthias von Nulandt wird sie bei dessen Bruder Haushälterin in Amsterdam, ihr gefällt es bei der Familie und in der Stadt. Doch dann muss sie flüchten - jemand denkt, sie hätte ihren Mann umgebracht und will Rache. Nun landet sie beim dritten Nulandt-Bruder in Delft - aber als Malerin anstatt Haushälterin. Und dort erfindet Catrjin quasi das "Delfter Porzellan". In der Keramikmanufaktur kann Catrjin endlich ihr Talent nutzen, das mag man ihr sehr gönnen, nachdem man erfährt wie es ihr in ihrem Heimatdorf erging. Aber auch in Delft wird Catrjin vom Schicksal gebeutelt. Nachdem ich mich an die ungewöhnlichen holländischen Namen gewöhnt hatte, las sich dieser historische Roman schnell. Die Autorin schildert lebensnah das Leben der damaligen Zeit und lässt auch immer wieder berühmte Zeitzeugen wie etwa die Maler Rembrandt, Jan Vermeer und andere in ihrer Geschichte auftauchen. Aber auch historisch Belegtes wie der Ausbruch der Pest und anderes (das ich der Spannung wegen nicht vorwegnehmen und spoilern will) findet den Weg in diesen historischen Roman. Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie die typische Delfter Keramik erfunden wurde, dass man die asiatischen Vorbilder nicht einfach nur kopieren wollte, sondern lokale Motive für Teller, Tassen und Vasen wählte. Die Umgangssprache, die Simone van der Vlugt wählt, ist vielleicht nicht ganz echt und der Zeit angepasst, aber auf jeden Fall leserlicher als zeitnahere Ausdrücke. Spannend fand ich die beschriebenen Reiserouten mit Treckschuten, die von Leinpfaden aus entlang den Kanälen getreidelt wurden. Anhand Catrjins fesselnder Geschichte in "Nachtblau" vermittelt mir der Roman einen tollen Eindruck über das Leben in den Städten der Niederlande um 1700 herum, der kulturellen Blütezeit, die auch "Gouden Eeuw", goldenes Zeitalter, genannt wird. Ich hab den Roman sehr gerne gelesen, auch wenn es zwischendurch stellenweise kurz mal langatmig wurde, eigentlich immer dann, wenn es wieder mal um den angeblichen Mord an ihrem Mann ging. Fazit: Packender und informativer Roman über die Geschichte des "Delfter Porzellans" 4 Punkte.

Nachtblau
von Sabine aus Köln am 24.09.2017

Ich habe schon einige historische Romane von der Autorin gelesen und war deshalb neugierig auf ihr neues Buch – und ich wurde nicht enttäuscht, vielmehr hineingesogen in eine andere Zeit und Welt, nämlich in die Niederlande, Ende des 17. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Catrijn, die als Ich-Erzähler... Ich habe schon einige historische Romane von der Autorin gelesen und war deshalb neugierig auf ihr neues Buch – und ich wurde nicht enttäuscht, vielmehr hineingesogen in eine andere Zeit und Welt, nämlich in die Niederlande, Ende des 17. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Catrijn, die als Ich-Erzählerin die Ereignisse über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren erzählt. Sie wurde jung verheiratet, ebenso jung wurde sie aber auch Witwe – für sie eine Chance, das elterliche Dorf zu verlassen und nach Amsterdam zu gehen. Zunächst findet sie eine Anstellung als Haushälterin, dann aber holt sie ihre Vergangenheit ein, und Catrijn ist in Amsterdam nicht mehr sicher. Erneut macht sie sich auf den Weg. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Geschichte, die ein wenig geheimnisvoll beginnt und die mich sofort in ihren Bann gesogen hat. Ich fühlte mich versetzt nach Holland, ins 17. Jahrhundert, so gefangen war ich von der Erzählweise der Autorin. Dabei ist Catrijn eine sehr sympathische Protagonistin, die es nicht leicht hat in ihren jungen Jahren, dennoch aber nicht so schnell aufgibt und sich dem Leben stellt – für die damalige Zeit sicherlich ungewöhnlich und trotzdem wirkt sie mit ihrer zupackenden und liebevollen Art sehr authentisch. Ich konnte gar nicht anders, als sie sofort ins Herz schließen – und so habe ich sie gerne begleitet, habe mit ihr gefiebert und gelitten, denn es gibt einiges, was sich in dieser Geschichte noch ereignet. Nur wenig war wirklich vorhersehbar, vielmehr gab es viele Überraschungen und ungeahnte Wendungen, die die Geschichte sehr lebhaft haben werden lassen. Ich zumindest konnte das Buch nur schlecht beiseitelegen, so gefesselt war ich von der Handlung. Der Schreibstil ist eher schlicht, kann aber die Atmosphäre der damaligen Zeit sehr gut einfangen und passt in seiner Schlichtheit auch zur Geschichte. Dabei wirkt er oft kühl und ein wenig distanziert, trotzdem aber habe ich mit Catlijn gefühlt und konnte mich durch die Ich-Erzählweise gut in sie hineinversetzen. Es werden viele Themen angesprochen, es geht um Liebe und Freundschaft, um Betrug und Verlust, um das Delfter Porzellan, aber auch um das Alltagsgeschehen zur damaligen Zeit. Während die Geschichte am Anfang eher ruhig zugeht, nimmt sie im Laufe des Buches deutlich an Fahrt auf, um dann im letzen Drittel in einem tollen Finale zu münden – kitschig wird es aber nicht, eher der Zeit angemessen und sehr glaubhaft. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und ich bin richtiggehend abgetaucht in eine andere Zeit. Ich gebe dem Buch daher gerne 4,5 von 5 Sternen, und gerade Einsteigern in das historische Genre empfehle ich diese Geschichte gerne weiter. Mein Fazit Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Geschichte, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Ich habe die sympathische Protagonistin gerne begleitet, und durch ungeahnte Wendungen und Überraschungen ist das Buch auch die ganze Zeit über spannend und fesselnd geblieben. Ich habe mich gerne in diese andere Zeit entführen lassen und gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

Ein interessanter Exkurs in die niederländsche Vergangenheit
von Sabine Mach aus München am 24.08.2017

Catrijn, eine junge Witwe, die nun ihren Lebensunterhalt als Haushälterin verdienen muss, wagt es nur heimlich ihrem liebsten Hobby nachzugehen. Dem Malen. Denn in den Niederlanden zu Zeiten Rembrandts ist es nicht gerne gesehen, dass sich Frauen mehr als nötig damit beschäftigen. Erst als besondere Umstände es erfordern, darf s... Catrijn, eine junge Witwe, die nun ihren Lebensunterhalt als Haushälterin verdienen muss, wagt es nur heimlich ihrem liebsten Hobby nachzugehen. Dem Malen. Denn in den Niederlanden zu Zeiten Rembrandts ist es nicht gerne gesehen, dass sich Frauen mehr als nötig damit beschäftigen. Erst als besondere Umstände es erfordern, darf sie als Keramikmalerin ihrer Leidenschaft nachgehen. Das wunderschöne Cover hat mich magisch angezogen und als ich den Klappentext gelesen habe, war es um mich geschehen. Das Buch schien wie für mich gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Simone van der Vlugt hat ein sehr schönes Buch geschaffen, das ich voller Faszination gelesen habe. In einer Mischung aus Fakt und Fiktion beschreibt die Autorin das Leben einer mutigen jungen Frau, die sich, über alle Widerstände hinweg, ihr eigenes Leben aufbaut. Detailliert und bildhaft wird hier geschrieben, die Farben, die Landschaft, die Städte so wahrheitsgetreu benannt, dass man sie direkt vor Augen hat, die Stimmungen, Gefühle und Gerüche so realistisch beschrieben, dass man das Gefühl hat, man spürt sie selbst. Die kurzen, knappen Kapitel bringen eine gewisse Spannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Ich konnte es fast nicht mehr weglegen und war traurig, als es zu Ende war. Ich hätte noch ewig so weiterlesen können, so gefangen war ich in der Geschichte. Das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe, für mich hätte das Buch ruhig noch einige Seiten mehr haben können. Ich hätte mich gerne noch tiefer in die Materie versenkt. Die historischen Ereignisse, die geschickt in die Handlung verwoben wurden, sind gut recherchiert und machen den Roman authentisch. Catrijn habe ich gleich in mein Herz geschlossen, sie ist sehr sympathisch und realistisch dargestellt. Auch die anderen Charaktere zeigen ihre Ecken und Kanten und werden so fast zu richtigen Menschen. Insgesamt betrachtet hat mir der Roman sehr gut gefallen. Er hat mir interessante Einblicke in die Geschichte der Malerei, insbesondere der Porzellanmalerei, gezeigt und mich für einen Sommerabend in die Vergangenheit entführt. Autor: Simone van der Vlugt


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