Hagerstown

Thriller

(10)
Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …

Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …

"Darf man nicht verpassen!" - io9.com
Portrait
Edward Ashton lebt in Rochester, New York, und erforscht neue Behandlungsmethoden für Krebs am Tag, während er nachts über die furchtbaren Auswirkungen schreibt, zu den seine Forschung führen könnte. Seine Kurzgeschichten erschienen in Dutzenden Medien von "Louisiana Literature" bis "Daily Science Fiction". "Hagerstown" ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 10.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-082-1
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,6/13,7/3 cm
Gewicht 377 g
Originaltitel Three Days In April
Auflage 1
Übersetzer Kerstin Fricke
Buch (Paperback)
14,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
1
2
3
3
1

Eine Freude für jeden Verschwörungstheoretiker
von Connie Ruoff am 11.12.2017

?HAGERSTOWN? VON EDWARD ASHTON 1. KLAPPENTEXT Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus ? doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit ? Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen... ?HAGERSTOWN? VON EDWARD ASHTON 1. KLAPPENTEXT Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus ? doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit ? Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den ?Unveränderten? und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist ? ?Darf man nicht verpassen!? ? io9.com 2. ZUM INHALT Edward Hashton zeigt uns hier eine Dystopie, die jeden Verschwörungstheoretiker ins Schwärmen versetzt. Ein großes Unglück geschieht. Viele Menschen sterben. Gibt es Überlebende? Warum sind die Bilddokumente nicht mehr im Netz zu finden? Wer oder was steckt dahinter? Was verschweigt die Regierung? War es ein Anschlag? Steckt das Militär dahinter? Ist ein Experiment schiefgegangen? Waren bakterielle oder chemische Waffen schuld? Wurde die Stadt verstrahlt? Warum löst es einen Konflikt zwischen den ?Unveränderten? und den gentechnisch modifizierten Eliten aus? Der Autor schaltet das Kopfkino des Lesers ein. Wäre so etwas im Hier und Jetzt möglich? 5/5 Punkten 3. PROTAGONISTEN Die Protagonisten Anders, Gary, Elise und Terry könnten auch einem Shadowrun-Universum entsprungen sein. ?Aufgemotzte? Individuen und ?Unveränderte?. Leider bleiben die Charaktere trotzdem oberflächlich und farblos. Sie konnten keine nennenswerten Emotionen bei mir wecken. 3/5 Punkten 4. SPRACHLICHE GESTALTUNG Der Autor erzählt in der Ich-Form und wechselt kapitelweise die Erzählperspektive zwischen den vier Protagonisten. Dennoch wurden mir die Charaktere nicht wirklich vertraut. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Schreibstil ist angenehm. 3/5 Punkten 5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG ?Hagerstown? von Edward Ashton hat 416 Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 10.04.2017 unter der ISBN 9783959670821 bei HarperCollins im Genre Krimi und Thriller erschienen. Das Cover finde ich nichtssagend. 3/5 Punkten 6. FAZIT Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch gegangen, weil mir der Plot sehr gut gefiel. Ich lese gerne Dystopien. Ich möchte mich mit dem oder den Protagonisten identifizieren, um sie bangen und mit ihnen hoffen. All das ist mir hier nicht sehr gut gelungen. Ich fühlte mich eher als ein Beobachter, der damit nicht so viel zu tun hat. Trotz allem ein toller Plot mit guten Ideen. Ich vergebe insgesamt 3,5/5 Punkten.

Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 09.09.2017

Ich wende mich gerade mit meinem Drink in der Hand von der Bar ab, als ich spüre, wie mir ein Glas gegen die Brust prallt. (1. Satz) Ich war vom Klappentext total fasziniert. Klang es doch nach einem sehr interessanten Thriller, der die nötige Portion Nervenkitzel versprach. Doch leider ...... Ich wende mich gerade mit meinem Drink in der Hand von der Bar ab, als ich spüre, wie mir ein Glas gegen die Brust prallt. (1. Satz) Ich war vom Klappentext total fasziniert. Klang es doch nach einem sehr interessanten Thriller, der die nötige Portion Nervenkitzel versprach. Doch leider ... na ja, was soll ich sagen...bereits nach 10 Seiten legte ich das Buch das erste Mal zur Seite. Wo war der Thrill? Nachdem ich mehrfach auf die Vorderseite des Covers geblickt hatte und das Wort Thriller gelesen hatte, war ich etwas verwirrt. Für mich war es sehr verwirrend und auch eher dem Genre Science Fiction zuzuordnen. Von Nervenkitzel jedenfalls war keine Spur. Immer und immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt, da mich die Story einfach nicht angesprochen hatte. Ja, ich habe mich wirklich stellenweise durch die Absätze gequält. Die Protagonisten waren für mich alle irgendwie nichtssagend, ebenso wie die Story. Möglicherweise liegt es auch daran, dass SiFi einfach nicht mehr Lesegenre ist, aber eigentlich hatte ich ja auch einen Thriller erwartet. Die vielen Ausdrücke, klangen für mich nach einer eigenen Sprache, der wahrscheinlich nur zukunftsorientiere Leser verstehen. Für mich als, Thriller, Krimi und Historienleser war es kaum verständlich und auch nicht wirklich interessant. Der Lesespaß blieb somit weitestgehenst auf der Strecke. Und immer diese Klassifizierung zwischen den Veränderten und Unveränderten. Nein, dieses Buch hatte absolut nicht meinen Nerv getroffen. Wohl deshalb habe ich auch so lange mit meiner Rezension gewartet, da ich erst noch die passenden Worte finden wollte.

Spannendes Szenario aber teilweise verwirrend
von World of books and dreams am 01.06.2017

Die Zukunft in den USA, die Technik ist sehr weit fortgeschritten. Auch die Menschen haben sich sehr "weiterentwickelt", denn kaum noch jemand ist ein Unveränderter, ein Homo Saps, denn bei sehr vielen wurde in der genetischen Struktur Veränderungen vorgenommen oder man wurde durch Implantate technisch aufgerüstet. Ein Leben ohne... Die Zukunft in den USA, die Technik ist sehr weit fortgeschritten. Auch die Menschen haben sich sehr "weiterentwickelt", denn kaum noch jemand ist ein Unveränderter, ein Homo Saps, denn bei sehr vielen wurde in der genetischen Struktur Veränderungen vorgenommen oder man wurde durch Implantate technisch aufgerüstet. Ein Leben ohne Avatare, die viele Arbeiten, z. B. im Haus, übernehmen, ist nicht mehr vorstellbar und man ist einfach ständig online. Doch dann geschieht etwas, dass Unruhen hervorruft. In Hagerstown bricht ein Virus aus, der innerhalb von Minuten fast die ganze Stadt auslöscht, lediglich die Unveränderten scheinen verschont zu bleiben. Ein Anschlag auf Veränderte? Damit niemand ahnt, was in Hagerstown vor sich geht, befiehlt NatSec die totale Vernichtung der Stadt. Alle Menschen sterben, bis auf eine: Elise. Meine Meinung: Ich habe, bevor ich mit meiner Rezension begann, eine ganze Weile da gesessen und alles gelesene noch einmal auf mich wirken lassen und doch bin ich völlig hin- und hergerissen. Selten fällt es mir schwer, die passenden Worte für eine Rezension zu finden, doch Hagerstown macht es mir dieses mal nicht ganz leicht. Der Autor verfügt über einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, jedoch setzt er hier auch ein sehr hohes technisches Verständnis voraus und wirft oft mit Begriffen um sich, die mir nicht immer gleich klar und schlüssig waren. Es kam mir beim Lesen des Buches so vor, als wenn er genau weiß, was er erzählt, allerdings vermittelt er nur wenig davon an den Leser und so musste ich immer mal wieder innehalten und überlegen, worum es denn nun gerade wirklich ging. Sprachlich bleibt es recht emotionslos, was hier aber absolut in Ordnung und passend ist, denn damit greift er auch den Inhalt gut auf. Der Plot an für sich wirkt durchdacht und der Spannungsaufbau gelingt hier ebenfalls. Doch insgesamt habe ich eine etwas andere Geschichte in Richtung Endzeitszenario erwartet, nachdem ich von dem Virus las. Stattdessen scheint es mir hier ein eher gesellschaftskritischer Science Fiction Roman zu sein, denn er macht hier eines ganz klar: sind genetische Veränderungen für den Menschen in Ordnung? Wenn ja, wieviel Veränderung ist denn noch tragbar, um einen Menschen ein Mensch sein zu lassen? Dabei greift er Konflikte zwischen Veränderten und Unveränderten auf, die man mit unseren heutigen Streitigkeiten zwischen schwarz und weiß vergleichen kann. Genau so zeigt er auf, wie man mit ein bisschen Hetze, hier bevorzugt über das Internet, Menschen gegeneinander aufstacheln kann. Das alles hat mir sehr gut gefallen, macht nachdenklich und brachte mich auch dazu, auch jetzt noch immer wieder über das Gelesene nachzugrübeln. Die Geschichte wird in der Ich-Form wiedergegeben, allerdings beschränkt Ashton sich nicht auf nur einen Erzähler, sondern wechselt die Perspektiven zwischen vier verschiedenen Charakteren. Zwar steht hier zu Beginn des Kapitels, wer hier gerade erzählt, doch tatsächlich musste ich hier und da zurückblättern, weil ich nicht mehr wusste, wer gerade dran ist. Dazwischen gibt es noch Einblendung diverser Chats (Feeds) aus dem Internet, die die Launen der Bevölkerung sehr gut wiederspiegeln. Alles in allem war mir aber genau das ein wenig zu viel und sorgte immer mal wieder für Verwirrungen. Mir wäre es hier lieber gewesen, wenn der Autor sich auf einen Protagonisten festgelegt hätte. Die vier Protagonisten sind Anders, ein junger Lehrer an einer Uni, Gary, dessen Mitbewohner, Terry und deren Schwester Elise. Auch wenn ich ein paar Details über jeden der Charaktere weiß, habe ich nicht das Gefühl, auch nur einen von ihnen näher gekommen zu sein. Ich konnte mich nicht richtig in die Personen hineinversetzen und fühlte mich so auch nicht richtig mit ihnen verbunden. Mein Fazit: Ein Buch, bei dem ich mir auch nach ständigem durchblättern nicht zu hundert Prozent sicher bin, ob ich alles richtig verstanden habe. Zwar gibt es hier sehr viel Spannung und auch eine interessante Zukunftsvision, aber mir persönlich fehlte es hier an vielen Erläuterungen. Wie kam es zu den Genveränderungen? Wie sind die politischen Verhältnisse? Warum wird jemand genetisch so verändert, dass er/sie einem Neandertaler gleicht (oder habe ich das überlesen?), schließlich sollte doch alles fortschrittlich sein? Ich denke, dass sich Liebhaber der Science Fiction durchaus mit diesem Buch wohlfühlen werden, doch ich bin nach wie vor ein wenig verwirrt.