Sturmfeuer

Kriminalroman

(12)
Bei der diesjährigen Regatta vor Helgoland verschwindet ein Junge aus seinem Segelboot. Kurz darauf ereignet sich an den Klippen ein unerklärlicher Todesfall. Polizistin Anna Krüger ist sich sicher: So viele Unglücke in so kurzer Zeit können kein Zufall sein. Entgegen den Erkenntnissen des LKA und den Ansichten ihres Vorgesetzten Paul ermittelt Anna weiter. Dabei stößt sie auf ein tragisches Geheimnis, das weit zurückreicht – bis zu den höllischen Bombennächten von 1945, in denen die Inselbewohner ihre Heimat verloren.

„Auch der zweite Erzberg-Krimi hat Leinwandqualitäten, ist aber zunächst mal absolut lesenswert.“
Südwest Presse

„Tim Erzberg hat ein düsteres, beklemmendes Kammerspiel geschaffen“
Brigitte (über Hell-Go-Land)
Portrait
Tim Erzberg entschloss sich nach dem Jurastudium, Literaturagent zu werden. Er vertrat unter anderem den berühmtesten deutschen Strafverteidiger Rolf Bossi, und Zvi Aharoni, den Mann, der Adolf Eichmann aus Argentinien entführte, sowie mehrere ehemalige Geheimagenten. Seine dunklen Erfahrungen verarbeitet Tim Erzberg in Geschichten, in denen es nicht einfach nur Gut und Böse gibt.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-147-7
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,3/13,6/3,5 cm
Gewicht 463 g
Originaltitel N über C
Auflage 1
Verkaufsrang 65.426
Buch (Paperback)
15,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • Die Lügen der Toten
    von Stephen Kelly
    Buch (Taschenbuch)
    9,00
  • Kalte Sonne
    von Sven Koch
    (10)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • Hell-Go-Land
    von Tim Erzberg
    (25)
    Buch (Paperback)
    16,00
  • Die Gottesformel
    von Patrick Hemstreet
    (3)
    Buch (Paperback)
    15,00
  • Mörderisches Ufer / Thomas Andreasson Bd.8
    von Viveca Sten
    (17)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • Die Engelsmühle
    von Andreas Gruber
    (9)
    Buch (Klappenbroschur)
    9,99
  • Der Schlüssel des Salomon
    von J. R. Dos Santos
    (48)
    Buch (Klappenbroschur)
    18,50
  • Götterfall / Wencke Tydmers Bd.9
    von Sandra Lüpkes
    (3)
    Buch (Taschenbuch)
    14,90
  • Schlaflied / Olivia Rönning & Tom Stilton Bd.4
    von Cilla Börjlind, Rolf Börjlind
    (74)
    Buch (Paperback)
    15,00
  • Zack Herry / In den Fängen des Löwen
    von Mons Kallentoft, Markus Lutteman
    (14)
    Buch (Paperback)
    14,95
  • Schweigegelübde
    von Barbara Bierach
    (67)
    Buch (Taschenbuch)
    10,00
  • Himmelfahrt / Kommissar Bernward Bd.2
    von Richard Dübell
    (23)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Tote Seelen reden nicht
    von Roxann Hill
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Dein Leben gegen meins
    von Liv Constantine
    (24)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • Abgeschnitten
    von Sebastian Fitzek, Michael Tsokos
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Ostfriesentod / Ann Kathrin Klaasen Bd.11
    von Klaus-Peter Wolf
    (22)
    Buch (Taschenbuch)
    10,99
  • Der Fall Collini
    von Ferdinand von Schirach
    (5)
    Buch (Klappenbroschur)
    10,00
  • Mittsommernachtsangst. Sylt-Krimi
    von Sibylle Narberhaus
    Buch (Paperback)
    14,00
  • Totenstarre / Kay Scarpetta Bd.24
    von Patricia Cornwell
    (13)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    19,99
  • Sparifankerl
    von Susanne Rössner
    (5)
    Buch (Taschenbuch)
    12,90

Wird oft zusammen gekauft

Sturmfeuer

Sturmfeuer

von Tim Erzberg
(12)
Buch (Paperback)
15,00
+
=
Hell-Go-Land

Hell-Go-Land

von Tim Erzberg
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=

für

24,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

Ursula Schirmer, Thalia-Buchhandlung Hamm

Sehr viel Helgolandflair und -Geschichte in einem gut komponierten Krimi verarbeitet. Was hat das verschwundene Kind mit den Bombennächten 1945 zu tun. Absolut lesenswert, Sehr viel Helgolandflair und -Geschichte in einem gut komponierten Krimi verarbeitet. Was hat das verschwundene Kind mit den Bombennächten 1945 zu tun. Absolut lesenswert,

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
4
6
2
0
0

Die Schrecken der Vergangenheit
von leseratte1310 am 14.04.2018

Bei einer Regatta vor Helgoland verschwindet ein zehnjähriger Junge spurlos. Etwas später ist auch sein Vater tot, abgestürzt von den Klippen. War es wirklich ein Unfall? Das LKA zeigt wenig Interesse, aber Polizistin Anna Krüger ist überzeugt, dass es sich nicht um einen Zufall handeln kann. Sie ermittelt weiter,... Bei einer Regatta vor Helgoland verschwindet ein zehnjähriger Junge spurlos. Etwas später ist auch sein Vater tot, abgestürzt von den Klippen. War es wirklich ein Unfall? Das LKA zeigt wenig Interesse, aber Polizistin Anna Krüger ist überzeugt, dass es sich nicht um einen Zufall handeln kann. Sie ermittelt weiter, auch wenn ihr Vorgesetzte Paul Freitag nicht erbaut davon ist. Dies ist der zweite Band um diese Inselermittler auf Helgoland. Der Fall ist in sich abgeschlossen. Die Atmosphäre in diesem Krimi ist ziemlich düster, genauso düster wie auch das Cover. Zwischendurch erfahren wir auch immer wieder, was im April 1945 auf Helgoland passierte. Von Anfang an hat mich diese Geschichte gepackt. Die Polizisten Paul und Anna sind mit sympathisch, ihre Kollegin Saskia weniger, denn sie stichelt gegen Anna und nimmt es auch mit ihrem Liebesleben nicht so genau. Paul lebt von seiner Familie getrennt, man spürt ständig seine Sehnsucht nach der Tochter. Er ist nicht immer einer Meinung mit Anna, unterstützt sie aber dennoch immer wieder. Anna hat schon einiges mitgemacht, auch der letzte Fall hat ihr schwer zugesetzt, aber am meisten Probleme bereitet ihr Stalin, wie sie ihre Migräneattacken nennt. Die sind heftig und beeinflussen ihr Tun, aber mir wurde es manchmal etwas zu viel damit. Anna verbeißt sich gerne und unternimmt auch gerne Alleingänge, mit denen sie sich in Gefahr bringt. Auch wenn man schnell ahnt, dass die Kriegserlebnisse etwas mit der Geschichte heute zu tun haben, ist es nicht so einfach dahinterzukommen, warum ein kleiner Junge von seinem Boot verschwindet und sein Vater in den Klippen endet. Doch der Fall löst sich schlüssig und dramatisch auf. Mir hat dieser spannende Krimi mit düsterer Inselatmosphäre gut gefallen.

Das unvergessene Geheimnis auf Helgoland
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 07.04.2018

Während einer Jugendregatta vor Helgoland verschwindet plötzlich einer der jugendlichen Teilnehmer während eines Wendemanövers aus seinem Boot. Es wird eine dramatische Suchaktion organisiert, welche allerdings zunächst ohne Ergebnis bleibt, der junge Nils Michelsen bleibt verschwunden. Kurze Zeit später wird sein Vater tot am Fuße der Klippen aufgefunden. Ein weiterer... Während einer Jugendregatta vor Helgoland verschwindet plötzlich einer der jugendlichen Teilnehmer während eines Wendemanövers aus seinem Boot. Es wird eine dramatische Suchaktion organisiert, welche allerdings zunächst ohne Ergebnis bleibt, der junge Nils Michelsen bleibt verschwunden. Kurze Zeit später wird sein Vater tot am Fuße der Klippen aufgefunden. Ein weiterer trauriger Unfall, oder hat die persönliche Situation den Vater des Jungen in den Freitod getrieben? Für die Polizistin Anna Krüger sind dies zu viele Zufälle und sie beginnt intensiver nach den Hintergründen der Tode zu recherchieren. Sie stößt dabei auf ein Geheimnis, welches sie selbst in große Gefahr bringen kann. Tim Erzberg hat mit "Sturmfeuer" den zweiten Band um die engagierte und sympathische Ermittlerin Anna Krüger geschrieben. Der Autor erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Die Hauptprotagonistin Anna Krüger wird interessant charakterisiert. Sie hat mit ihrer eigenen Vergangenheit zu kämpfen und leidet in Folge ihrer traumatischen Ereignisse an schweren Migräne-anfällen. Dieser Teil der Geschichte verleiht dem Buch aus meiner Sicht einen besonderen Reiz. Die Spannung wird ansonsten durch das Verschwinden des jungen Seglers direkt zu Beginn des Kriminalromans klassisch aufgebaut und durch anfangs schwer zu durchschauende historische Rückblicke auf hohem Niveau gehalten. Das fulminante Finale sorgt für eine nachvollziehbare und spannende Auflösung und lässt auf weitere Fälle für das dortige Ermittler-Team hoffen. Sehr gut gefallen hat mir der lokale Bezug zur Insel Helgoland, wohldosiert erhält das Buch so einen charmanten Lokalkolorit. Insgesamt ist "Sturmfeuer" für mich ein sehr gelungener Regionalkrimi, der mich fesseln konnte und für ein paar spannende Stunden gesorgt hat. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen!!!

Spannender Kriminalroman vor der schaurig schönen Kulisse Helgolands
von Lesendes Federvieh aus München am 18.03.2018

Alle zwei Jahre findet die Segelregatta für die Jüngsten vor Helgoland statt, doch dieses Mal findet das Rennen einen verheerenden Ausgang: Ein Junge verschwindet spurlos aus einem Segelboot und das nur wenige Meter vor dem Ziel. Nur wenige Tage später stürzt der Vater des vermissten 10-jährigen von den Klippen.... Alle zwei Jahre findet die Segelregatta für die Jüngsten vor Helgoland statt, doch dieses Mal findet das Rennen einen verheerenden Ausgang: Ein Junge verschwindet spurlos aus einem Segelboot und das nur wenige Meter vor dem Ziel. Nur wenige Tage später stürzt der Vater des vermissten 10-jährigen von den Klippen. An so viele Zufälle innerhalb kürzester Zeit und das auch noch in einer Familie glaubt die junge Polizistin Anna Krüger nicht. Was sowohl ihr Dienststellenleiter als auch das LKA als tragische Unfälle abtun, lässt Anna keine Ruhe und beginnt deshalb auf eigene Faust zu ermitteln. Doch auch sie hätte niemals damit gerechnet, dass die Wurzeln bis zu den höllischen Bombennächten von 1945 zurückreichen, in denen die Inselbewohner ihre Heimat verloren. Letztes Jahr habe ich "Hell-Go-Land", den ersten Band der Krimireihe von Tim Erzberg gelesen, und war nunmehr gespannt, wie es mit Anna Krüger und ihren Kollegen in der Dienststelle auf Helgoland weitergeht, weshalb ich mich schon sehr auf "Sturmfeuer" gefreut habe, das vier Sterne bekommt. Bei manchen Krimis gibt es zu Beginn viele einzelne lose Fadenenden, die man nicht recht zuzuordnen vermag. Genau so empfand ich es auch bei "Sturmfeuer", denn zwischen den einzelnen Kapiteln, die in der Gegenwart zumeist aus Annas Perspektive geschildert werden, befinden sich fett gedruckte Sequenzen, die zwar ein Datum mit Uhrzeit jedoch ohne Jahreszahl aufweisen, sodass sie für mich wie komplett aus dem Kontext gerissen wirkten. Zumal sie nicht einmal chronologisch sind, auf den 17. April folgt der 15., dann wieder ein paarmal der 17. April, nur um darauf wieder zum 15. zurückzuspringen. Gegen Ende des Buches klärt sich das natürlich auf, während des Lesens sorgte es bei mir allerdings für Verwirrung gepaart mit zunehmendem Unmut. Relativ schleppend nahmen auch die Ermittlungen nach den packenden Anfangsszenen an Tempo zu, was mit der eingehenden Beschreibung der Migräneattacken von Anna Krüger zu kompensieren versucht wurde, wie ich den Eindruck hatte. Es ist ja durchaus bewundernswert, wie es dem Erzähler gelingt, den Schmerz namens "Stalin" auf so vielfältige Art und Weise zu beschreiben, wie folgende Beispiele zeigen sollen, aber auf Dauer hat es die Handlung meines Erachtens etwas in den Hintergrund gedrängt: "Stalin feuerte eine Salve in ihre Stirn, dass ihr kurz schwindelig wurde." (S. 99), "Stalin zog seine Peitschen durch ihr Gehirn" (S. 105), "Stalin setzte Annas Stirn unter Strom." (S. 113), "Stalin bohrte in ihrem Hinterkopf." (S. 117) und "Stalin feuerte aus allen Rohren." (S. 127). Obgleich ich einiges an diesem Buch auszusetzen hatte und das besonders während des ersten Drittels, soll es dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass "Sturmfeuer" ein durchaus empfehlenswerter Kriminalroman mit schaurig schönem Schauplatz Helgoland ist, wo die Uhren alle ein wenig anders ticken. Man muss sich schon bewusst entscheiden, auf dieser Insel leben zu können, so abgeschieden vom Rest der Welt, der geringen Bevölkerungsanzahl und den Naturgewalten, die neben dem ein oder anderen Verrückten ihr Unwesen auf Helgoland treiben, was man auch an den etwas eigensinnigen Charakteren spürt. "Sturmfeuer" verknüpft die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges, als die Inselbewohner im Zuge der Bombenangriffe ihre Heimat verloren, geschickt mit der Gegenwart, in welcher ein tragischer Unfall dem nächsten zu folgen scheint, und gewinnt dabei durch die authentische Kulisse und die eigenwilligen Charaktere an Wert.