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Die fremde Königin / Otto der Große Bd.2

Historischer Roman

Otto der Große

(54)
"Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt"
Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.
Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ...
Rebecca Gablé, Bestsellerautorin und Schöpferin der populären Waringham-Saga, hat nun mit ihrem Historienepos "Otto der Große" ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Nach "Das Haupt der Welt" ist "Die fremde Königin" der zweite Band der mittelalterlichen Romanreihe.
Rezension
"Die fremde Königin ist eine perfekte Mischung aus Geschichtsunterricht über vergangene Monarchien und Einblick in das Leben im Mittelalter. Bei den Beschreibungen, wir die Menschen damals gefühlt, gelebt und gelitten haben, bekommt man automatisch Bilder im Kopf." Kirsten Guthmann, Radio 91.2, 25.06.2017 "'Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran' - auch dieses neue Gablé-Buch funktioniert, als hätte sie sich das Fehlfarben-Lied zum Motto gemacht. Und es funktioniert einmal mehr gut. Sprachlich mischt sie gekonnt Vergangenheit [...] und Gegenwart." Axel Hill, Kölnische Rundschau, 29.04.2017 "Dank ihres lebendigen, schnörkellosen Stils und den klar gezeichneten Porträts gelingt es ihr, dem Leser trotz der Vielzahl der Haupt- und Nebenfiguren, Orte und Ereignisse mühelos im Lesefluss zu halten." Monika Salchert, Rheinische Post Düsseldorf, 19.05.2017
Portrait

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller und in viele Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 763
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Serie Otto der Große 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-431-03977-1
Verlag Ehrenwirth
Maße (L/B/H) 221/147/54 mm
Gewicht 865
Auflage 1. Auflage
Illustratoren Jürgen Speh
Verkaufsrang 146
Buch (gebundene Ausgabe)
26,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Auch ein König ist nur Sand in der Hand einer Frau...“

Anja Dittmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Großartige Fortsetzung von "Das Haupt der Welt" mit einer unwiderstehlichen Hauptfigur!
Dieser Roman ist wie immer fantastisch recherchiert und sprachgewaltig geschrieben. Und doch möchte ich die Autorin aus dem Nachwort zitieren:"...Aber hätte ich gewusst, in welchem politischen Klima dieser Roman erscheinen würde, hätte ich ihn vielleicht
Großartige Fortsetzung von "Das Haupt der Welt" mit einer unwiderstehlichen Hauptfigur!
Dieser Roman ist wie immer fantastisch recherchiert und sprachgewaltig geschrieben. Und doch möchte ich die Autorin aus dem Nachwort zitieren:"...Aber hätte ich gewusst, in welchem politischen Klima dieser Roman erscheinen würde, hätte ich ihn vielleicht nicht geschrieben. Otto der Große wird aufgrund seiner Ausweitung des Reiches und seines Sieges über die Ungarn am Lechfeld seit Jahrhunderten von nationalistischen Wirrköpfen, von Nazis und Rassisten als angeblicher Beleg für die Überlegenheit des deutschen Volkes missbraucht. Von dieser Deutung distanziere ich mich ausdrücklich. 'Die fremde Königin' erzählt einen Abschnitt der deutschen und europäischen Geschichte, dessen Spuren heute noch sichtbar und Teil unserer politischen Realität sind. Ich finde es wichtig, zu verstehen, wie wir wurden, wer wir sind. Dieser Roman will zur Beantwortung dieser Frage beitragen, aber keinen völkischen Schwachsinn transportieren."

„Die spannende Fortsetung zu "Das Haupt der Welt"“

Sandra Mertesdorf, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Rebecca Gablé versteht es wie immer ausgezeichnet den Leser in eine längst vergangene Zeit zu entführen in der die Welt um Otto den Großen wieder zum Leben erwacht.
Hier erfährt der Leser wie viel Einfluss damals Frauen teilweise am Hof hatten und wie beschwerlich das Leben als Herrscher sein konnte.
Auch ohne Kenntnis des ersten Bandes
Rebecca Gablé versteht es wie immer ausgezeichnet den Leser in eine längst vergangene Zeit zu entführen in der die Welt um Otto den Großen wieder zum Leben erwacht.
Hier erfährt der Leser wie viel Einfluss damals Frauen teilweise am Hof hatten und wie beschwerlich das Leben als Herrscher sein konnte.
Auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lässt sich dieses Buch sehr gut lesen und verstehen.

„Die fremde Königin“

Jasmin Büchner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Mit „Die fremde Königin“ erzählt die bekannte Autorin Rebecca Gablé die Geschichte von Otto dem Großen weiter. Dies ist die Fortsetzung zu „Das Haupt der Welt“, kann jedoch auch gut ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Bei diesem Buch muss ich einfach die Gestaltung im hohen Maße loben. Das Personenregister ist informativ, die wesentlichen
Mit „Die fremde Königin“ erzählt die bekannte Autorin Rebecca Gablé die Geschichte von Otto dem Großen weiter. Dies ist die Fortsetzung zu „Das Haupt der Welt“, kann jedoch auch gut ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Bei diesem Buch muss ich einfach die Gestaltung im hohen Maße loben. Das Personenregister ist informativ, die wesentlichen Charaktere werden erläutert und auch die historischen Personen sind gekennzeichnet. Die beigefügte Karte ist wundervoll gestaltet, aber besonders hat mir der Stammbaum gefallen. Er ist ansprechend gestaltet und die wichtigsten Beziehungen sind auf einem Blick erkennbar.
Wie bereits aus den bisherigen Büchern gewohnt, welche ich von Rebecca Gablé gelesen habe, empfand ich bei „Die fremde Königin“ den Schreibstil als sehr angenehm. Obwohl dieser historische Roman mit seinen etwa 750 Seiten doch recht umfangreich ist, lässt er sich zügig lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann seine Umgebung ausblenden. Die ein oder andere nicht vorhersehbare Überraschung wurde eingebaut und manche haben mich davon vollkommen überrascht. In „Die fremde Königin“ wird auf vielseitige Weise der Spannungsbogen aufrechterhalten und ich habe es sehr genossen, zusammen mit den Protagonisten diese Welt zu bestreiten. Es war nicht immer einfach, sich in dieser vergangenen Welt zurechtzufinden und nicht selten musste man sich fragen, wer nun auf welcher Seite steht. Mir haben diese politischen Ausführungen sehr gefallen und ich fand es spannend zu lesen. Gablé verpackt diesen nicht immer einfachen Stoff gekonnt in einer wirklich interessanten Rahmenhandlung. Dieses Buch hat auf mich eine gewisse Sogwirkung ausgeübt und konnte mich in seinen Bann ziehen. Gablé gelingt es meisterhaft, einen in längst vergangene Zeiten zu entführen. Dabei werden gekonnt die historischen Fakten mit der Fiktion verwebt. Nicht selten habe ich mich während der Geschichte gefragt, ob dies wohl so gewesen sein könnte, ob es vielleicht sogar Quellen zu diesem Ereignis gab. Dieses Buch hat mich angeregt, mich mehr mit der deutschen Geschichte zu beschäftigen. Während des Lesens wurde mir bewusst, wie wenig ich über die damalige Zeit zu Otto dem Großen eigentlich wusste, umso neugieriger war ich, mehr über diese Zeiten zu lesen. Eigentlich ist das 10. Jahrhundert bei historischen Romanen nicht meine Wohlfühlzone, doch ich habe dieses Buch wirklich genossen. Hierbei werden wirklich meisterhaft die historischen Gegebenheiten in die Geschichte eingebettet, sodass man genussvoll etwas über diese Epoche lernt. Man merkt jeder einzelnen Seite die umfangreiche Recherche der Autorin an und dabei wird es nicht langweilig. Die deutsche Geschichte wird spannend und informativ erzählt und auf vielseitige Weise lernt der Leser dabei. Diverse Schlachten müssen gemeistert werden und natürlich bleiben auch Verluste nicht aus. Gablé schafft es gekonnt, diese Schlachten bildlich darzustellen, ohne dabei jedoch überzogen ins Detail zu gehen. Dennoch erhält der Leser einen guten Einblick, wie grausam diese kriegerischen Auseinandersetzungen waren und wie auch das einfache Volk darunter leiden musste. Sehr informativ empfand ich auch das umfangreiche Nachwort. In diesem wird nochmal darauf eingegangen, was den Fakten und was der Fiktion entspricht. Wo sich Frau Gablé ihren Freiraum genommen hat und was sie warum wie ausgelegt hat. Das hat mir gut gefallen und konnte mir nochmal diverse Szenen aus dem Buch besser verdeutlichen.
Überzeugen konnten mich auch die vielseitigen Charaktere. Der fiktive Protagonist ist Gaidemar. Er ist ein Bastard, dem die Ehre sehr wichtig ist. Auch ist er ein Panzerreiter und wurde mit der Aufgabe vertraut, Adelheid von Burgund zu befreien. Dabei wachsen die beiden zusammen und auch im späteren Verlauf sind die beiden Vertraute. Gaidemar muss sich selber behaupten, er sucht noch seinen Platz in dieser Welt und würde nur zu gerne mehr über seine Wurzeln erfahren. Er ist ein typischer sympathischer Charakter, loyal, hilfsbereit und freundlich. Dennoch ist er ein Panzerreiter und Kampf und Krieg sind ihm nicht ungewohnt. Ihm steht Adelheid von Burgund als die historische Protagonistin zur Seite. Während des Buches hatte ich manchmal vergessen, wie jung sie eigentlich noch ist, denn sie ist eine schlaue Frau, die auch ein Gespür für politische Angelegenheiten hat. Sie kann taktisch denken und hat auch einen gewissen Einfluss auf ihren Mann Otto den Großen. Dennoch ist sie sich ihrer Aufgabe als Königin und der daraus resultierenden Pflichten bewusst. Gut gefallen hat mir auch Liudolf. Er ist der Sohn von Otto I. Er will von seinem Vater geschätzt werden und kämpft um seine Anerkennung. Dabei ist er hitzköpfig und macht auch mal Fehler. Dennoch hat er sein Herz am richtigen Fleck. Auch sein Bruder Wilhelm, der die kirchliche Laufbahn eingeschlagen hat, hat mir gut gefallen. Sehr gefreut habe ich mich auch, dass bereits bekannte Charaktere aus „Das Haupt der Welt“ kleine Auftritte erhalten haben.

Rebecca Gablé konnte mich mit ihrem neusten historischem Roman „Die fremde Königin“ wieder vollkommen überzeugen. Nicht nur die englische Geschichte erzählt sie meisterhaft, auch die deutsche Geschichte kann sie spannend und informativ verpacken. Ich würde mich freuen, wenn dieser Teil der Geschichte vielleicht später nochmal von Frau Gablé weitererzählt wird. Ich möchte 5 Sterne vergeben und eine Leseempfehlung für Leser von historischen Romanen oder für Interessenten von Otto dem Großen.

„Europa um 950“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Heutzutage wären sie der Glamourmittelpunkt für sämtliche Medien, doch auch schon zu ihrer Zeit im Mittelalter galten Adelheid und Otto als eines der großen Herrscherpaare . Vor allem Adelheids Lebensweg ist Romanstoff pur, als junge Witwe eingekerkert befreit sie sich und ihre kleine Tochter , sucht Schutz und Unterstützung bei dem Heutzutage wären sie der Glamourmittelpunkt für sämtliche Medien, doch auch schon zu ihrer Zeit im Mittelalter galten Adelheid und Otto als eines der großen Herrscherpaare . Vor allem Adelheids Lebensweg ist Romanstoff pur, als junge Witwe eingekerkert befreit sie sich und ihre kleine Tochter , sucht Schutz und Unterstützung bei dem zwanzig Jahre älteren Otto, der sie und ihre Ansichten respektiert. Facettenreich, spannend und anschaulich führt uns Rebecca Gabler durch die Epoche, durch Intrigen und Loyalität und durch große Schlachten - eine fiktiven Zeitzeuge an unserer Seite : Gaidamar, der treu zu Adelheid steht. Ein schönes Lesevergnügen !

„Ein toller Schmöker, richtiges Lesefutter!“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Rebecca Gablé hat es mit "die fremde Königin" wieder geschafft Geschichte greifbar und flüssig lesbar zum machen. Die Zeit Ottos des Großen wird lebendig. Sehr gut ist, dass viele reale Personen im Buch vorkommen. Rebecca Gablés Stärke ist das Umsetzen des gut recherchierten Hintergrundes in einen packenden Schmöker.
Wir schreiben
Rebecca Gablé hat es mit "die fremde Königin" wieder geschafft Geschichte greifbar und flüssig lesbar zum machen. Die Zeit Ottos des Großen wird lebendig. Sehr gut ist, dass viele reale Personen im Buch vorkommen. Rebecca Gablés Stärke ist das Umsetzen des gut recherchierten Hintergrundes in einen packenden Schmöker.
Wir schreiben das Jahr 951. Königin Adelheid muss aus der Gefangenschaft befreit und die Flucht beschützt werden. Gaidemar - ein Bastard unbekannter, vornehmer Herkunft - wird dazu ausgewählt diesen gefährlichen Auftrag auszuführen. Er verliebt sich in die Königin, doch diese heiratet König Otto. Das Leben der drei ist eng Verbunden und noch ahnt keiner, dass die größte Prüfung was Vertrauen und Verlässlichkeit angeht allen erst noch bevorsteht... Ein toller Schmöker, richtiges Lesefutter!

„Zeit der Ottonen“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Nun, Gablé zeigt mit dem 2. Teil ihrer deutschen Familiengeschichte, daß auch deutsche Geschichte mindestens so spannend ist, wie ihre in England spielende Waringham- Saga. Ich für meinen Teil habe aus der Zeit der Ottonen noch nicht viel gelesen. Einen Punktabzug gibt's nur für die doch sehr ähnliche Figurenkostellation, die es Nun, Gablé zeigt mit dem 2. Teil ihrer deutschen Familiengeschichte, daß auch deutsche Geschichte mindestens so spannend ist, wie ihre in England spielende Waringham- Saga. Ich für meinen Teil habe aus der Zeit der Ottonen noch nicht viel gelesen. Einen Punktabzug gibt's nur für die doch sehr ähnliche Figurenkostellation, die es in den ersten Waringham Büchern gegeben hat.

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Teil 2 des Otto-Zeitalters hat Adelheid von Burgund im Mittelpunkt, die mit ihrer mildtätigen Art ein Kontrast zur Männerwelt rund um Otto darstellt. Geschichte, die begeistert!!!! Teil 2 des Otto-Zeitalters hat Adelheid von Burgund im Mittelpunkt, die mit ihrer mildtätigen Art ein Kontrast zur Männerwelt rund um Otto darstellt. Geschichte, die begeistert!!!!

Konstanze Ehrhardt, Thalia-Buchhandlung Dresden

Großartig, spannend und sehr lebendig geschrieben, begeistert Rebecca Gable von der ersten bis zur letzten Seite! Unbedingt Lesen! Großartig, spannend und sehr lebendig geschrieben, begeistert Rebecca Gable von der ersten bis zur letzten Seite! Unbedingt Lesen!

Ulrike Buehnemann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Die gelungene Fortsetzung der fantastischen Reihe über Otto den Großen, seinen intriganten Bruder und seinen strebsamen Söhnen. Für Fans des Historischen zu empfehlen! Die gelungene Fortsetzung der fantastischen Reihe über Otto den Großen, seinen intriganten Bruder und seinen strebsamen Söhnen. Für Fans des Historischen zu empfehlen!

Martin Russer, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Das Epos um Otto I. wird fulminant fortgesetzt! Erleben sie, welchen Aufgaben sich Gaidemar stellen muß, welche Intrigen Luidolf spinnt und wie groß die Gefahr im Osten ist.

Das Epos um Otto I. wird fulminant fortgesetzt! Erleben sie, welchen Aufgaben sich Gaidemar stellen muß, welche Intrigen Luidolf spinnt und wie groß die Gefahr im Osten ist.

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Ein fantastisches Buch. Schon sehr bald taucht man tief in die deutsche Geschichte ein und glaubt, selbst eine der Figuren zu sein. Lesevergnügen pur. Wie bei all ihren Büchern. Ein fantastisches Buch. Schon sehr bald taucht man tief in die deutsche Geschichte ein und glaubt, selbst eine der Figuren zu sein. Lesevergnügen pur. Wie bei all ihren Büchern.

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein toller historischer Schmöker. An einem Wochenende habe ich das Buch verschlungen. Ein toller historischer Schmöker. An einem Wochenende habe ich das Buch verschlungen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
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Spannend geschriebener Roman um die Ottonen - mit historischem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Winsen am 03.05.2017

Die Autorin Rebecca Gablé ist schon eine Größe wenn es um historische Romane geht. Daher wollte ich schon immer einmal ein Buch von ihr lesen. Das es nun dazu kam, war eher mein persönlicher Hintergrund, denn ich komme aus der Ottostadt, und in unserer Vergangenheit wurde mir viel zu wenig... Die Autorin Rebecca Gablé ist schon eine Größe wenn es um historische Romane geht. Daher wollte ich schon immer einmal ein Buch von ihr lesen. Das es nun dazu kam, war eher mein persönlicher Hintergrund, denn ich komme aus der Ottostadt, und in unserer Vergangenheit wurde mir viel zu wenig zu diesem Thema nahegebracht. Dieses änderte sich im Laufe der Jahre, und so freute es ich mich sehr als ich per Zufall die Vorankündigung zu diesem Buch entdeckte. Schon das Cover, welches edel im Prunk dargestellt ist, passt hervorragend zum Buchthema! Vorab dazu…Auch wenn es sich um einen Roman handelt, hat die Autorin die Vergangenheit wunderbar verknüpft! Dieser Roman ist der Nachfolger des Romans „Das Haupt der Welt“ und spielt in den Jahren 951-962, somit der Regentschaft von König Ottos I. Ein vorangestelltes Personenverzeichnis bereitete mir eine gute Übersicht der Protagonisten. Welche zwischen Fiktion und Realität im Buch ein gutes Zusammenspiel bilden. Zur Handlung: Der Panzerreiter Gaidemar, (fiktiv) ein Bastard vornehmer Herkunft ohne Familie soll die Königin Adelheid (war real existent) aus der Gefangenschaft retten und somit vor der Zwangsverheiratung bewahren. Auf der Flucht verliebt er sich in die Königin, diese aber heiratet später König Otto. Er erringt das Vertrauen von Adelheid und des Königs und erringt mit ihm unter anderem einen Sieg über Ungarn. Gaidemar ist ein Pro Held, welcher eine Geschichte durchläuft und polarisiert. Adelheid ist König Otto eine kluge und überlegte Frau, und versucht die Geschicke im Sinne ihres Mannes zu allem Wohl zu lenken. Aber es kommt wie es kommen muss….es werden Schlachten angezettelt und Otto nicht ganz frei von familiärer Beeinflussung trifft leider auch fehlgeleitete Entscheidungen. Das alles schafft nicht nur Freunde. Als Otto, Adelheid und Gaidemar auf dem Weg zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ein riesen Unheil. Wie es weitergeht verrate ich natürlich nicht ;o), nur das mich das Ende überzeugt hat! In der Handlung ist alles dargelegt wie man über die Zeiten von damals vorstellt….Kriege, Machtstreben, Grausamkeit, die damalige Lebensweise uvm. Da nicht alles aus dieser Zeit belegbar ist, ist es der Autorin gut gelungen diese Zeit mit Leben zu füllen. Familiäre Verknüpfungen werden aufgrund eigennützlicher Überlegungen geschlossen oder gebrochen. Die Schreibweise ist flüssig, die Charaktere sind stark und gut ausgearbeitet beschrieben. Ich konnte viel aus der damaligen Zeit erfahren und ich war immer mitten in der Handlung. Das Buch ist trotz Perspektivwechsel spannend zu lesen, besonders da Schlachten und Folterszenen sehr realistisch dargestellt sind und immer ein Spannungsbogen vorhanden ist! Ab und an hatte ich eine treffende Vorahnung und das gefiel mir gut. Sehr schön finde ich das Nachwort der Autorin, in dem sie erklärende Hinweise gibt, aber auch dem Leser über eine Fortsetzung nachdenken lässt. Mein Fazit: Geschichte und Fiktion wundervoll spannend miteinander verwoben. Helden und Antihelden- es ist alles vorhanden. Ich fühlte mich sehr gut und spannend unterhalten. So kann einem auch Geschichte nahegebracht werden. Da sich die Autorin sehr an die damaligen Zeiten gehalten hat, war es mir eine Freude in die Geschichte einzutauchen und im eigenen Interesse etwas zu recherchieren. Dafür, daß ich „Das Haupt der Welt“ noch nicht kenne, (was ich aber nun nachhole) ist mir der Einstieg in dieses Buch auch ohne dieses Vorwissen sehr gut gelungen und ich hatte Lesefreude! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich bin begeistert und freue mich auf weitere Werke der Autorin! Für alle Freunde dieses Genres unbedingt lesenswert.

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1 0
Lebendiges Mittelalter
von World of books and dreams am 03.07.2017

Achtung: da Band 2 könnte es in der Inhaltsbeschreibung zu Spoilern kommen. Wir schreiben das Jahr 951 nach Christus. Nachdem der Ehemann von Königin Adelheid einem Giftanschlag zum Opfer fiel, wird die junge Frau nebst ihrer Tochter, ihrer Magd und dem Priester und Benediktiner Bruder Guido in einem Turm gefangen... Achtung: da Band 2 könnte es in der Inhaltsbeschreibung zu Spoilern kommen. Wir schreiben das Jahr 951 nach Christus. Nachdem der Ehemann von Königin Adelheid einem Giftanschlag zum Opfer fiel, wird die junge Frau nebst ihrer Tochter, ihrer Magd und dem Priester und Benediktiner Bruder Guido in einem Turm gefangen gehalten. Doch durch einen Tipp durch einen jungen Mann, gelingt ihnen die Flucht und ihnen wird durch dem Panzerreiter Gaidemar, der zu ihrer Befreiung gesandt wurde, geholfen. So gelangt Adelheid an König Ottos Hof und auch an seine Seite. Gaidemar, der übrigens ein Bastard ist, dessen Herkunft erst später Aufklärung findet, schlägt noch so manch eine Schlacht an der Seite Ottos und seiner Königin. Meine Meinung: Dieses Buch besticht durch ein wunderschönes Äußeres, das mich magisch anzog und da ich in letzter Zeit doch ein wenig auf den Geschmack historischer Romane gekommen bin, war ich auch hier sehr neugierig. Auch wenn es sich hier um den zweiten Band rund um König Otto und seiner Geschichte handelt, kann dieses Buch durchaus auch eigenständig gelesen werden, da man immer wieder Einblicke erhält, was zuvor geschah. Sprachlich konnte mich Frau Gablé schon von der ersten Seite an in ihre Geschicht ziehen, so bleibt es durchaus der Zeit, in der der Roman spielt angepasst und trotzdem so leicht und flüssig, dass selbst dieser umfangreiche Roman viel zu schnell wieder vorbei war. Die Autorin vermischt hier perfekt historische Begebenheiten mit fiktiven Charakteren und Situationen und man fühlt sich einfach in die Zeit des Mittelalters versetzt. So lebendig, wie alles geschildert wird, macht es einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Auch die Spannung ist hier vom ersten Moment an gegeben und so lebt dieses Buch regelrecht von Intrigen, Verrat, Spannung, Liebe, Treue, Kämpfe und noch vielem mehr. Man merkt einfach, dass hier gut recherchiert wurde und die historischen Ereignisse geschickt mit eingebaut und verflochten wurden. So erleben wir hier sehr lebendig, wie König Otto zu seiner zweiten Frau, der italienischen Königin Adelheid kam. Wie dieser mit ihr an seiner Seite bis zur Kaiserkrönung gelangt und mit welchen Schwierigkeiten er zu kämpfen hat. So gibt es immer wieder Krieg mit Ungarn oder Slawen, Missgunst und Neid in der eigenen Familie und Intrigen. Die Geschichte erleben wir aus verschiedenen Perspektiven, Adelheid, Otto, Gaidemar, Luidolf und noch einige mehr werden hier in den Mittelpunkt gerückt. Dadurch wird die Geschichte noch einmal mehr lebendig und fesselte bis zum Schluss. Ja, ich gebe durchaus zu, dass ich so manches Mal, gerade zu Beginn, überlegen musste, wer da gerade erzählte, bzw. wo ich diese Person einzuordnen hatte, doch je mehr die Geschichte fortschritt, desto vertrauter wurde ich auch mit den Personen. Richtig gelungen sind hier wieder die Verknüpfungen zwischen fiktiven und realen Charakteren. So gab es schnell Charaktere, denen man verfiel und natürlich auch Charaktere, die man gar nicht mag. Adelheid hat mich vom ersten Moment an beeindruckt und sie ist ja auch durchaus als eine der einflussreichsten Frauen in die Geschichte eingegangen. Sie ist eine sehr kluge Frau und hat eine ganz eigene Art, geschickt die Menschen in ihrer Umgebung zu lenken. Mag sein, dass sie dadurch an manch einer Stelle eher kalt wirkt, jedoch war dieses Auftreten für mich niemals fragwürdig, sondern eher sehr glaubwürdig. Mein Held der Geschichte ist dann der fiktive Charakter Gaidemar geworden. Dieser ist ein Mann, der einfach alles mitbringt, um ein wahrer Held zu sein. Seine Entwicklung von einem Panzerreiter zu einem regelrechten königlichen Berater war interessant mitzuerleben und ich hätte mir vorstellen können, dass es Gaidemar wirklich gegeben hat. Trotz aller Rückschläge oder Fehlschlägen kämpft er weiter und wächst dadurch. Auch sonst gibt es hier natürlich noch eine große Anzahl weiterer Charaktere, die auf die Handlung Einfluss nehmen und auf das Geschehen einwirken. Jeder einzelne davon wirkt glaubwürdig und lebendig und man sieht sie direkt vor sich. Mein Fazit: Ein wirklich toll erzählter Roman, der sehr geschickt historisches mit fiktivem vermischt und ein großartiges Epos entstehen lässt. Gut verständlich wird der Leser in die Zeit des Mittelalters katapultiert und nimmt an dem Leben damals teil. Ich bin in der Geschichte dieser Zeit nur wenig bewandert, waren mir doch diese ganzen Ausführungen im Unterricht doch viel zu trocken, doch Rebecca Gablé erzählt alles Geschehene so lebendig, dass es einfach Spaß macht. Ach, wäre doch der Unterricht früher auch so lebendig gewesen, ich hätte einfach viel mehr von historischen Begebenheiten gehalten. Eine klare Leseempfehlung für diesen wundervollen Roman!

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Die fremde Königin
von Svanvithe am 04.06.2017

„Wenn Ihr leben wollt, müsst Ihr graben“ Als Adelheid von Burgund, nach dem Tod ihres Gatten Lothar von Berengar von Ivrea im Jahre 951 auf der Burg Garda gefangen gehaltene Königin von Italien, diese Worte von einem Mönch im Vorbeigehen zugeraunt bekommt, fasst sie neuen Mut, ihrem Peiniger möglicherweise doch... „Wenn Ihr leben wollt, müsst Ihr graben“ Als Adelheid von Burgund, nach dem Tod ihres Gatten Lothar von Berengar von Ivrea im Jahre 951 auf der Burg Garda gefangen gehaltene Königin von Italien, diese Worte von einem Mönch im Vorbeigehen zugeraunt bekommt, fasst sie neuen Mut, ihrem Peiniger möglicherweise doch noch entkommen zu können. Und das Wunder geschieht. Mit eigenen Händen kann sich Adelheid in die Freiheit graben und zusammen mit ihrer Tochter Emma, ihrer Dienerin Anna und Bruder Guido fliehen. Sie erwartet Hilfe in Person jenes geheimnisvollen Mönches, der in Wahrheit Gaidemar, ein Panzerreiter im Dienst König Otto, ist, ausgesandt, um die Befreiung zu unterstützen. Das schwierige Unterfangen gelingt, und als Adelheid mit ihrem „Gefolge“ in Pavia eintrifft, nimmt sie König Otto in Empfang, und die beiden heiraten. Aus der zunächst rein politischen Ehe zwischen Adelheid und Otto erwächst eine Beziehung auf Augenhöhe, die von gegenseitiger Zuneigung und Liebe geprägt ist. Gaidemar, der im Verlauf der Flucht recht schnell in die schöne, edle Frau verliebt hat, ist ohne den Hauch einer Chance. Nicht nur weil er über keinerlei Besitz verfügt, ist Adelheid unerreichbar für ihn. Sondern er ist ein Bastard und damit namenlos, wurzellos und ohne Aussicht darauf, dass sich dies jemals ändert. Doch das Schicksal hält nicht nur für Gaidemar und „Die fremde Königin“ einiges bereit... Rebecca Gablé zeigt mit ihrer Reise in die Vergangenheit erneut, dass sie es vermag, den Leser diese nahezubringen, ohne es wie eine Geschichtsstunde aussehen zu lassen. Sie schreibt engagiert und respektvoll, hält sich an die historischen Gegebenheiten und stellt ihre Gründlichkeit bei der Recherche unter Beweis. Die Lebendigkeit, die sie ihren Protagonisten verleiht, macht diese für den Leser wahrnehm- und greifbar. Es ist eine besondere Kunst der Autorin, sämtliche Handelnde so zu charakterisieren, dass der Leser Verbindungen knüpfen und Empathie und Antipathie mit ihnen entwickeln kann, nicht nur bei der Begegnung mit neuen Persönlichkeiten, sondern auch beim Treffen mit "alten" Bekannten. Hervorzuheben ist daneben die Gestaltung des Buches. Nicht nur das Cover ist äußerst ansprechend. Neben in Farbe gestalteter Karte des Reiches um 962 und eines ausführlichen Stammbaumes der Ottonen illustrieren Doppelseite schwarz-weiß Bilder jeden Beginn der drei Teile des Romans. Das Personenregister verschafft einen Überblick über historische und fiktive Figuren. Zudem beleuchtet das Nachwort der Autorin geschichtliche Hinter- und eigene Beweggründe. Das Geschehen in "Die fremde Königin" setzt zehn Jahre nach dem in "Das Haupt der Welt" zuletzt geschilderten ein und führt den Leser erneut in eine aufregende Zeit der Umbrüche, Kriege und Kämpfe jeglicher Couleur. Es beginnt mit einem schier unglaublichen Ereignis. Denn die Flucht von Adelheid von Burgund hat es tatsächlich gegeben, und auch aus heutiger Sicht verdient es Respekt, dass die junge Adelheid trotz der scheinbar aussichtslosen Situation den Mut nicht verloren, sondern die sich ihr und Begleitern klitzekleine Möglichkeit ergriffen und sich quasi mit bloßen Händen einen Weg in die Freiheit gegraben hat. Die besondere Charakterstärke ihrer Protagonistin hebt die Autorin im weiteren Verlauf der Handlung immer wieder hervor. Gleichwohl hat auch die junge Königin ihre Schwächen, die nicht übersehen werden können, sie dafür allerdings umso lebensechter erscheinen lassen. Daneben verfügt Adelheid über dezenten Humor, und sie ist eine gute Menschenkennerin. Bereits als burgundische Prinzessin und italienische Königin musste sie lernen, die wahren Absichten hinter den Worten zu erkennen, die die Menschen zwar sagen, aber nicht so meinen. Das hat sie geprägt, und so ist es für Adelheid zunächst unerklärlich, warum es ihr nicht möglich ist, Gaidemar wahrhaftig zu ergründen. Gaidemar ist ein höflich, korrekt und selbstlos agierender Mann, der viel Wert auf seine Ehre legt, einen besonnenen Eindruck macht, zugleich jedoch mit seinem Dasein als Bastard hadert. Recht bald wird offenbart, wer sein Vater ist. Dies ist niemand Geringerer als Thankmar, der einst gegen seinen Bruder Otto, revoltierte, weil dieser ihm das Erbe seiner Mutter vorenthielt. Dass er Sohn eines Verräters, wenn auch Neffe des Königs ist, begeistert Gaidemar wenig, so dass er sich und andere mit hohen moralischen Maßstäben belegt. Es bedarf eines langen, schmerzhaften Weges, bis Gaidemar sein Schicksal annehmen kann. Auf diesem Weg stellen sich ihm nicht nur Hindernisse in den Weg. Es gibt Menschen, die ihm wohlgesonnen sind. Andere wiederum wollen seinen Untergang. Sie alle zeichnet eine Mischung von Stärken und Schwächen in einem Gefüge von politischen und abenteuerlichen Ereignissen aus, die das Lesen der Geschichte zum Erlebnis machen.

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