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Putzfrau bei den Beatles

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50 Jahre 1968! Ein Grund zu feiern? Ja. Ein Grund zu kritisieren? Durchaus. Ein Grund zu lachen? Oft. In „Putzfrau bei den Beatles“ heuert die junge Möchtegern-Schriftstellerin Jana als Putzfrau auf dem „Yellow Submarine“ an, um mit Ringo, George, John und Paul in die Vergangenheit ab- und in der Gegenwart wieder aufzutauchen. Doch nichts ist, wie es scheint, und dann entert auch noch ein Zwölfjähriger das Boot, der behauptet, Pauls Enkel zu sein …

Die Begegnungen, Konflikte und Krisen zwischen der Generation ’68 und ihren pragmatischeren Nachkommen werden von Birgit Rabisch seit längerem thematisiert, zuletzt auch in ihren Romanen Die vier Liebeszeiten und Wir kennen uns nicht.
Portrait
Birgit Rabisch wurde in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Soziologie und Germanistik war sie als Dozentin an der VHS tätig. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Hamburg.
Birgit Rabisch hat viele Bücher veröffentlicht. Ihr dystopischer Roman "Duplik Jonas 7" (ausgezeichnet mit dem Literaturpreis NRW) avancierte zum Bestseller und Standardwerk, wurde mehrfach übersetzt, dramatisiert und 2018 verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 14.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946086-30-7
Verlag Verlag duotincta
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/1,5 cm
Gewicht 217 g
Auflage 1
Verkaufsrang 29.814
Buch (Paperback)
15,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Yesterday
von einer Kundin/einem Kunden aus Hahnenbach am 17.05.2018

Wer die Zeit der "Beatles" miterlebt hat, dem geht bei der Lektüre dieses Unterhaltungsromans das Herz auf. Überall konfrontiert uns die Autorin Birgit Rabisch in dem Roman "Putzfrau bei den Beatles" mit deren Liedtexten, die genau auf das jeweilige Kapitel abgestimmt zu sein scheinen. Doch zum Inhalt: Jana, eine... Wer die Zeit der "Beatles" miterlebt hat, dem geht bei der Lektüre dieses Unterhaltungsromans das Herz auf. Überall konfrontiert uns die Autorin Birgit Rabisch in dem Roman "Putzfrau bei den Beatles" mit deren Liedtexten, die genau auf das jeweilige Kapitel abgestimmt zu sein scheinen. Doch zum Inhalt: Jana, eine angehende Schriftstellerin, noch voller Trennungsschmerz da die große Liebe zerbrach, sucht eine Arbeitsstelle die ihr Zeit zum Schreiben lässt, als auch ein Einkommen sichert, von dem sie leben kann. Die gut bezahlte Stelle als Putzfrau in einer Altmänner WG kommt ihr da gerade gelegen. Das Yellow Submarine, ein quietschgelbes Haus mit allem Komfort für gebrechliche ältere Herren, findet sofort ihr Interesse. Die 4 WG Bewohner stellen sich ihr als John, George, Paul und Ringo vor. In Wirklichkeit heißen sie natürlich anders, hatten bis auf Paul auch alle sehr bürgerliche Berufe. Doch nun im Alter können sie das ausleben, was sie sich als Schülerband einmal wünschten: Täglich zusammen fetzige Musik machen. Sie fühlen sich wie die Beatles. Über allem schwebt der Hauch der 60er und während des Lesens hört man im Hinterkopf die Beatles singen und spielen: "It been a hard days night....". Durcheinander gewirbelt wird die stille Ordnung von Leander, der eines Tages vor der Tür steht und behauptet, der Enkel von Paul zu sein. Welch ein Schock! Paul wusste nicht einmal, dass er eine Tochter hatte - und nun einen Enkel, der bei ihm leben will, da seine Eltern tödlich verunglückten? Fortan dreht sich alles um diesen Enkel, der auf keinen Fall vom Jugendamt gefunden werden und zu den anderen Großeltern zurück gebracht werden will. Leander ist wie ein Lebenselexiert für die Vier. Plötzlich sind die künstlichen Gelenke oder die beiden Herzinfarkte nicht mehr so wichtig. Der Physikprofessor unterrichtet Leander in Mathe und natürlich Physik, der Rollstuhlfahrer, früher Pädagoge, in Erdkunde, da er trotz Behinderung schon die ganze Welt bereist hat und den Rest der Unterrichtsstunden teilt man sich auf. Jeder gibt etwas und erhält dafür umso mehr zurück. Paul, der sein Leben lang in Bands spielte und doch nie auf einen grünen Zweig damit kam, unterrichtet seinen Enkel in Musik, lernt dafür im Gegenzug aus den Erzählungen von Leander seine tödlich verunglückte Tochter kennen. Eine späte Vaterschaft könnte man es nennen. Die Autorin schreibt in einem flüssig lesbaren Stil. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, bringt er doch den früheren Zeitgeist der Beatles Ära voll rüber. Und dann diese Liedtexte.... Während des Lesens hatte ich diese laufend im Ohr. Ich hörte John Lennon mit seiner unverkennbaren Stimme singen: "Imagin all the people..." oder auch mit Paul zusammen "Help" und natürlich "Yesterday". Dieses Gestern umarmt die WG Bewohner während des ganzen Romans.

sehr unterhaltsamer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 04.05.2018

Klapptext: 50 Jahre 1968! Ein Grund zu feiern? Ja. Ein Grund zu kritisieren? Durchaus. Ein Grund zu lachen? Oft. In ?Putzfrau bei den Beatles? heuert die junge Möchtegern-Schriftstellerin Jana als Putzfrau auf dem ?Yellow Submarine? an, um mit Ringo, George, John und Paul in die Vergangenheit ab- und in der... Klapptext: 50 Jahre 1968! Ein Grund zu feiern? Ja. Ein Grund zu kritisieren? Durchaus. Ein Grund zu lachen? Oft. In ?Putzfrau bei den Beatles? heuert die junge Möchtegern-Schriftstellerin Jana als Putzfrau auf dem ?Yellow Submarine? an, um mit Ringo, George, John und Paul in die Vergangenheit ab- und in der Gegenwart wieder aufzutauchen. Doch nichts ist, wie es scheint, und dann entert auch noch ein Zwölfjähriger das Boot, der behauptet, Pauls Enkel zu sein ? Wieder einmal hat mich Birgit Rabisch mit Ihrem Buch begeistert. Schon die ersten Seiten haben mich in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich habe Jana und die coole Männer-WG kennen gelernt.Natürlich nicht zu vergessen den Jungen Leander .Mit ihnen erlebte ich so manche interessante und aufregende Momente. Die Protoganisten wurden sehr klar und deutlich beschrieben.Alle fand ich sehr sympatisch,nett und liebreizend.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch den sehr angenehmen und einfülsamen Erzählerstil wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen,Ich konnte mir die Beatlesoldies richtig vorstellen und bei Ihren Dialogen zuhören.Diese waren teilweise sehr lustig .Aber es gab auch ernste Unterhaltungen die mich zum Nachdenken angeregt haben.Ich fand die Truppe sehr lustig und auch Jana hat ihren Teil dazu beigetragen.Als Leander dazu kommt versucht sie ihr möglichstes um die Probleme zu lösen und zu helfen.Der Autorin ist es hervorragend gelungen dies zum Ausdruck zu bringen.Auch das 68 Jahre Feeling sowie Musik und Politikthemen baut sie gekonnt in die Handlung ein. Birgit Rabisch hat mich für einige Zeit den Alltag vergessen lassen. Es hat einfach sehr viel Spass gemacht diese Geschichte zu lesen und ich vergebe glatte 5 Sterne.

Die deutschen Beatles
von Rabentochter am 18.04.2018

Jana wäre gern Schriftstellerin, findet aber nicht das passende Thema für ihr Buch. Um sich über Wasser zu halten putzt sie bei den Beatles. Leander wäre gern bei seinem Opa, den er noch nicht kennt, weil seine anderen Großeltern spinnen, wie er findet. Er beschließt kurzerhand umzuziehen und taucht... Jana wäre gern Schriftstellerin, findet aber nicht das passende Thema für ihr Buch. Um sich über Wasser zu halten putzt sie bei den Beatles. Leander wäre gern bei seinem Opa, den er noch nicht kennt, weil seine anderen Großeltern spinnen, wie er findet. Er beschließt kurzerhand umzuziehen und taucht bei seinem Opa Paul auf. Das bringt Schwung nicht nur in den Haushalt der Beatles, sondern auch in Janas Schreibblockade... Birgit Rabisch schaffte es wieder einmal, dass ich alles stehen und liegen ließ und meine Nase nur noch in ihrem Buch versenkte, bis ich es durchgelesen hatte. Die beiden Protagonisten Jana und Leander waren sehr sympathisch beschrieben, sodass man beide gern kennen gelernt hätte. Die Bindung war dadurch auch sofort hergestellt. Auch die Beatles in ihrer deutschen Version muss man einfach gern haben, trotz ihrer Schrullen und der zugegeben manchmal etwas anstregenden Alt-68er-Diskussionsmentalität. Janas Figur war dazu ein wunderbarer Ausgleich, denn auch wenn sie noch nicht genau weiß, wohin die Reise mit ihrem Debütroman gehen soll, wenn es um Leanders Schutz und seine Zukunft geht trifft sie Entscheidungen, wo die Beatles nur planen, reden und schnell in ihren Diskussionen vom Thema abkommen. Jana bleibt da teilweise herrlich pragmatisch und bietet einen wundervollen Kontrast zu den Alt-68ern. Birgit Rabischs Stil, der ohne große, aufgeblasene, wortlastige Beschreibungen auskommt und doch alles in den herrlichsten Farben malt und auf den Punkt bringt, machen dieses Buch zu einem reinen Genuss, dem man sich nicht entziehen kann. Die Handlung tut ihr übriges und schon ist man gefangen, kommt nicht los, will und kann sich nicht mehr trennen. Am Ende fragt man sich dann, warum es denn schon vorbei ist und hofft, der Roman möge sich auf magische Art und Weise verlängern, sodass man noch auftauchen muss aus dem Yellow Submarine. Fazit: ein harmonisches Konzept, tolle Figuren mit einem intelligenten ?Was-wäre-wenn?-Gedankenspiel gegen Ende.