Der Kuss der Muse

Entwicklungsroman

Rebekka Mand

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Beschreibung

»Tu es endlich«, flüstert sie.
Und dann tue ich es. Ich küsse sie. Öffne meine Lippen und lasse den Wahnsinn herein.
Da ist keine Luft mehr zwischen uns. Nur unsere Körper, ihrer und meiner. Ganz nah.
***
Alex scheitert am Leben und sucht Trost im Alkohol. Für Mia besiegt er seine Sucht und mit der Geburt ihrer Zwillinge scheint das Glück perfekt.
Bis die Silberne in sein Leben tritt. Als seine Muse weckt sie in Alex die Sehnsucht nach seiner wahren Liebe – der Kunst. Mehr und mehr ergreift sie Besitz von ihm, entfernt ihn von Familie und Freunden.
Doch was ist Wahrheit, was Lüge? Ist die Silberne ein übernatürliches Wesen oder Einbildung?
Gefangen in ihrem Bann taucht Alex in seine Vergangenheit ein und bringt Geheimnisse ans Licht, die ihn an den Abgrund führen.

1982 in Köln geboren, lebt Rebekka Mand mit ihrer Familie im schönen Rheinland. Seit ihrer Jugend schreibt sie Romane, am Liebsten solche mit großen Abenteuern, viel Gefühl und einer Prise Fantastik. Auch in menschliche Abgründe taucht sie gern ein. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie als Sozialarbeiterin, verbringt Zeit mit ihrer Familie, treibt sich in diversen Internet-Foren herum oder widmet sich ihrer zweitliebsten Tätigkeit - dem Lesen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 246 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783739411781
Verlag Via tolino media
Dateigröße 1384 KB

Kundenbewertungen

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Bedrückend und fesselnd
von Isabel am 13.03.2018

"Der Kuss der Muse" ist ein Entwicklungsroman und bevor ich angefangen habe zu lesen, habe ich erstmal nachgeschlagen, was ein Entwicklungsroman überhaupt ist. Es geht in einem solchen Roman um die geistig-seelische Entwicklung des Protagonisten, welcher in der Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt, seine negativen ... "Der Kuss der Muse" ist ein Entwicklungsroman und bevor ich angefangen habe zu lesen, habe ich erstmal nachgeschlagen, was ein Entwicklungsroman überhaupt ist. Es geht in einem solchen Roman um die geistig-seelische Entwicklung des Protagonisten, welcher in der Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt, seine negativen Erfahrungen reflektierend verarbeitet und dadurch seine Persönlichkeit weiterentwickelt. Und das trifft auf Alex und seine Geschichte mehr als zu. In der Ich-Perspektive begleiten wir Alex, ein trockener Alkoholiker, der mit der erneuten Schwangerschaft seiner Frau Mia und den Anforderungen, die an ihn gestellt werden, nicht klarkommt. Obwohl er glücklich sein will, lässt ihn das Auftauchen der Silbernen, seiner Muse, an allem Zweifeln und treibt ihn dazu, Dinge zu tun, die sein bisheriges Leben von Grund auf verändern werden. Die ganze Geschichte ist düster geschrieben und liest sich bedrückend. Durch geschickt eingebaute Rückblenden werden die Vergangenheit und die Geheimnisse aller Personen Stück für Stück offenbart und die Spannung schaukelt sich bis zum Ende hoch. Die Perspektive zeigt wunderbar die Gefühlswelt von Alex und seine Entwicklung. Die anderen Charaktere bleiben hingegen blass und auch, wer und was die Silberne überhaupt ist, wird nur angedeutet, aber nie richtig offengelegt. Allerdings wirkt sich beides, meiner Meinung nach, nicht negativ auf die Geschichte aus, den sie trägt sich allein durch Alex Entwicklung und die düstere Stimmung des Buches. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, auch wenn ich hin und wieder eine kleine Pause gemacht habe, um darüber nachzudenken. Es ist kein Roman, den man mal eben so lesen könnte, sondern er regt zum Nachdenken an. ---Fazit--- Alles in allem ist "Der Kuss der Muse" ein bedrückender Roman, der mir die Geschichte von ein junger Mann erzählt, der trotz all der Geschehnisse zu sich findet, auch wenn das Ende einen sehr bitteren Beigeschmack hat.

Der Kuss der Muse - aber was zum Teufel ist ein Entwicklungsroman?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 11.03.2018

Nach der spannenden Wikinger-Saga war ich erfreut, einen weiteren Roman der Autorin lesen zu können. Vorweg sollte erwähnt werden, dass es sich hier natürlich um ein gänzlich anderes Genre handelt, auch wenn es im "Kuss der Muse" ebenfalls einen mystischen Aspekt gibt. Und ebenso wie bei den Wikingern ist auch in diesem Roman ... Nach der spannenden Wikinger-Saga war ich erfreut, einen weiteren Roman der Autorin lesen zu können. Vorweg sollte erwähnt werden, dass es sich hier natürlich um ein gänzlich anderes Genre handelt, auch wenn es im "Kuss der Muse" ebenfalls einen mystischen Aspekt gibt. Und ebenso wie bei den Wikingern ist auch in diesem Roman der männliche Part viel eindrucksvoller als die Frauen an seiner Seite. Mir stellt sich schon die Frage, warum eine Autorin so viel bessere Männer- als Frauenrollen schreiben kann, aber das steht eher im Hintergrund. Ab hier kann es durchaus zu Spoilern kommen, auch wenn ich mich bemühre, so etwas in Grenzen zu halten. "Der Kuss der Muse" erzählt aus der Ich-Perspektive von Alexander, einem mehr oder weniger trockenen Alkoholiker, der sich mehr schlecht als recht durchschlägt, um seine schwangere Frau und die Zwillingsmädchen durchzubringen. Von Anfang an gelingt es der Autorin, die beklemmende Lebenssituation von Alexander einzufangen. Er fühlt sich als minderwertiger Verlierer, was er bei nüchterner Betrachtung auch ist. Die wohlhabenden Eltern seiner Frau verachten ihn und er selbst teilt dieses Gefühl offenbar zum großen Teil. Früher hat er gezeichnet und war auch gut darin, aber wie er selbst irgendwann einmal im Buch anmerkt, fand er seine Inspiration stets am Boden einer Wodkaflasche. Die erneute Schwangerschaft seiner Frau war von ihm nicht geplant, er fühlt sich betrogen und überfordert. Und mitten hinein taucht auf einmal die Frau auf, die er schon immer wie besessen gezeichnet hat: Die Silberne. Seine Muse und sein Fluch. Für ihr tatsächlich stofflich, für ale anderen unsichtbar, treibt sie ihn ein einen rauschhaften Strudel von Alkohol, Lust und Schuld. Ich persönlich habe sie verachtet, von ersten Moment an. Aber die weiblichen Figuren der Autorin konnten mich bisher sowieso kaum zu positiven Gefühlen verleiten, ich mochte stets die Männer. Alexanders Frau und Anke, die Babysitterin der Zwillinge, waren bis zum Ende farblos bis unsympathisch. Vielleicht gewollte, das kann ich nicht beurteilen. Die Handlung hat mich mitgenommen und stets überzeugt, nur das Ende war mir zuviel. Den Epilog hätte man weglassen können. Alles in allem kann ich diesem Buch aber rundweg eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe vier Sterne.

eine fesselnde Geschichte, die in die Tiefen der menschlichen Psyche eindringt
von Book-Cats am 05.03.2018

"Der Kuss der Muse" ist eine ganz besondere Geschichte, die sich sehr schwer in eine Schublade stecken lässt, denn sie beinhaltet so viele Aspekte und ist meiner Meinung nach einfach einmalig. Zu Beginn hatte ich zwar kleine Probleme mit der Erzählperspektive, aber das hat sich relativ schnell gelegt. Die Geschichte wird näml... "Der Kuss der Muse" ist eine ganz besondere Geschichte, die sich sehr schwer in eine Schublade stecken lässt, denn sie beinhaltet so viele Aspekte und ist meiner Meinung nach einfach einmalig. Zu Beginn hatte ich zwar kleine Probleme mit der Erzählperspektive, aber das hat sich relativ schnell gelegt. Die Geschichte wird nämlich von Alex, dem Hauptprotagonisten, in der Ich-Perspektive geschildert, aber nicht in der Vergangenheit, wie ich es aus Fantasyromanen gewohnt bin, sondern in der Gegenwart. Als ich mich daran gewöhnt habe, war es so, wie wenn ich direkt in Alex‘ Kopf gewesen wäre und alles mit ihm erlebt hätte. Im Endeffekt war es somit die perfekte Perspektive, da man die Geschichte anders gar nicht so eindringlich erzählen hätte können. Es werden aber auch einige Passagen in der Vergangenheit erzählt, die schön eingegliedert wurden. Meist passiert nämlich etwas in der Gegenwart auf das sich das Vergangene bezieht. Somit hat sich das Gefühl, alles direkt mitzuerleben, noch verstärkt. Und da kommen wir auch schon zu Alex, eine Person, die in mir zwiespältige Emotionen hervorgerufen hat. Einerseits hegt man Sympathien, da man ja schließlich seine Geschichte erzählt bekommt, andererseits hätte ich ihm gerne mal meine Meinung gesagt, denn oft genug benimmt er sich wie ein richtiger Idiot – nett gesagt. Doch Rebekka Mand hat ihren Protagonisten so vielschichtig gezeichnet und ihm eine Lebensgeschichte gegeben, so dass all seine Handlungen trotzdem irgendwie nachvollziehbar waren. Obwohl man die anderen Figuren nur durch die Erzählung von Alex kennenlernt, waren sie trotzdem sehr realistisch gestaltet. Ziemlich im Dunkeln hat mich die Autorin mit der Silbernen, der Muse von Alex, gelassen. Denn sogar über das Ende hinaus, stellte sich mir die Frage, ob sie nun echt ist oder nur eine Einbildung. Rebekka Mand hat es geschafft, dass mich das Ende einfach nicht loslassen konnte. Ich hatte ein so ungutes Gefühl im Bauch und wollte einfach nicht wahrhaben, auf was die ganze Geschichte hinausläuft. Sie endet mit einem lauten Knall und hat mich ziemlich verwirrt zurückgelassen. Denn auch wenn man denkt, dass man eine Person, auch wenn es sich hier um eine fiktive handelt, kennt, können sich doch noch versteckte Seiten zeigen. Fazit: Rebekka Mand hat mit "Der Kuss der Muse" eine Geschichte erschaffen, die in die Tiefen der menschlichen Psyche eindringt. Als Leser begleitet man Alex auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle und erhält die Erkenntnis, dass man seine Vergangenheit nicht gänzlich hinter sich lassen kann. Wenn eine Autorin es schafft, einem mit einer Geschichte, die man normalerweise nicht unbedingt lesen würde, so zu fesseln und solche Emotionen hervorzurufen, dann kann man nur den Hut vor dieser Leistung ziehen.


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