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Cyberempathy

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Sicherheit, Gleichheit und Einigkeit;
Freiheit, Gerechtigkeit und Individualität

Das weltumspannende Cybernet ist der Segen der Zukunft – es verbindet die Empfindungen der Menschen. Kybernetik, Genetik und Holografie sorgen für ein langes Leben voller Gesundheit, Kraft und Schönheit. Die Welt scheint endlich Frieden gefunden zu haben und die Menschheit bereit, in das Universum vorzudringen.
Der renommierte Erinnerungskonstrukteur Leon lebt in den oberen Ebenen der vertikalen Stadt Skyscrape und schon bald wird er mit seiner großen Liebe Janica verheiratet sein. Doch die fatalen Folgen eines dubiosen Auftrages werden ihm zum Verhängnis. Er wird zum Spielball der Mächtigen und sein bisher so von Erfolg beschienenes Leben liegt innerhalb kürzester Zeit in Scherben.
Als er schließlich in die unteren Ebenen der Stadt abgeschoben wird, erlebt er eine Welt voller Gewalt und Ungerechtigkeit. Der menschliche Körper ist nur eine austauschbare Puppe und die dort fehlende Verbindung zum Cybernet stellt sein gesamtes Sein als Mensch infrage.
Doch ausgerechnet an diesem gefühlskalten Ort berührt jemand unerwartet sein Wesen – und das intensiver, als es die künstliche Empathie jemals hätte ermöglichen können.
Ist der vermeintliche Segen vielleicht doch ein Fluch oder nur der logische Schritt der Evolution?

Verheißungsvolle Utopie, verstörende Dystopie, glaubwürdige Science-Fiction - willkommen im Cyberpunk.
Portrait
Der Autor stammt ursprünglich aus einem kleinen, verschlafenen Dörfchen, welches in einem bewaldeten Flusstal liegt. Abgelegen vom schnellen Puls der modernen Zeiten und ohne Internet, entwickelte er eine blühende Einbildungskraft – behauptete zumindest stets seine Mutter. Oft allein vor sich hinträumend, flüchtete er sich in Bücher und Filme.

Ursprünglich wollte er seiner ersten Leidenschaft - Mathematik und Naturwissenschaft - treu bleiben, hat sich dann jedoch für einen kreativen Lebensweg entschieden. Er hat Gestaltung gelernt und sich nebenher mit Begeisterung der Fotografie gewidmet. Seine Kreativität drückte er dann stets visuell aus, auch mithilfe von Malerei und Kostümen.

Und wie ist Von Hainwald nun zum Schreiben gekommen? Freunde hatten es ihm oft vorgeschlagen und zuerst hatte er diese Idee belächelt. An einem gemeinsamen Abend hatte er sich dann spontan einen Handlungsplott aus den Fingern gesaugt. Sein Debütroman "Geborene des Lichts" (welcher u.a. für den Deutschen Phantastik Preis als bestes deutschsprachiges Debüt nominiert wurde) erblickte das Licht der Welt und fand großen Anklang.

Also hat er weiter gemacht, denn Schreiben fällt ihm erstaunlich leicht:
Der Autor beschreibt, was er vor seinem geisten Auge sieht und dabei empfindet. Lasst euch zu diesen Orten mitnehmen, fühlt ihre Lebendigkeit und lasst euch inspirieren. Von Hainwald lädt euch ein, ihm dorthin zu folgen und gemeinsam Abenteuer zu erleben.

Da seine Geschichten allzeit bereit sind, euch zu überraschen, hält er sich kaum an Genregrenzen oder alteingesessene Konventionen in Handlungsstrang oder Charakterisierungen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 552 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 03.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783947147472
Verlag GedankenReich Verlag
Dateigröße 1890 KB
Verkaufsrang 17.933
eBook
5,99
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Überraschende düstere und beunruhigende Dystopie - Cyberpunk
von Michaela Rödiger aus Grünberg am 21.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sicherheit, Gleichheit und Einigkeit; Freiheit, Gerechtigkeit und Individualität Das weltumspannende Cybernet ist der Segen der Zukunft ? es verbindet die Empfindungen der Menschen. Kybernetik, Genetik und Holografie sorgen für ein langes Leben voller Gesundheit, Kraft und Schönheit. Die Welt scheint endlich Frieden gefunden zu haben und die Menschheit bereit, in das... Sicherheit, Gleichheit und Einigkeit; Freiheit, Gerechtigkeit und Individualität Das weltumspannende Cybernet ist der Segen der Zukunft ? es verbindet die Empfindungen der Menschen. Kybernetik, Genetik und Holografie sorgen für ein langes Leben voller Gesundheit, Kraft und Schönheit. Die Welt scheint endlich Frieden gefunden zu haben und die Menschheit bereit, in das Universum vorzudringen. Der renommierte Erinnerungskonstrukteur Leon lebt in den oberen Ebenen der vertikalen Stadt Skyscrape und schon bald wird er mit seiner großen Liebe Janica verheiratet sein. Doch die fatalen Folgen eines dubiosen Auftrages werden ihm zum Verhängnis. Er wird zum Spielball der Mächtigen und sein bisher so von Erfolg beschienenes Leben liegt innerhalb kürzester Zeit in Scherben. Als er schließlich in die unteren Ebenen der Stadt abgeschoben wird, erlebt er eine Welt voller Gewalt und Ungerechtigkeit. Der menschliche Körper ist nur eine austauschbare Puppe und die dort fehlende Verbindung zum Cybernet stellt sein gesamtes Sein als Mensch infrage. Doch ausgerechnet an diesem gefühlskalten Ort berührt jemand unerwartet sein Wesen ? und das intensiver, als es die künstliche Empathie jemals hätte ermöglichen können. Ist der vermeintliche Segen vielleicht doch ein Fluch oder nur der logische Schritt der Evolution? Der Schreibstil ist eigenwillig und spannend, liegt am Thema Cyberpunk, aber nicht schlecht. Beim Cover und der Innengestaltung (speziell beim Hardcover) sprechen die Bild für sich Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende düstere Dystopie. Fazit: Spannende beunruhige Zukunft in die uns der Autor in seinem Roman sehen lässt. Der Kampf zwischen Genmanipulation und Kybernetik steht im Mittelpunkt sogar vor Gedankenmanipulation nimmt man nicht Abstand. Der Körper ist Austauschbar! Das Cybernet macht die Menschen abhängig ? Empathie selbst ist künstlich. Was für eine schöne (unheimliche) Welt! Ist das unsere Zukunft? Ein Buch was uns zeigt: wenn Ethik keine Rolle mehr spielt, Gefühle nicht echt und Körperteile austauschbar oder verbessert sind ? wollen wir so leben? Ein toller Roman packend, spannend, düster, verstörend ? angesiedelt im Cyberpunk. Ein Roman nicht für jeden Leser aber für Kenner dieses Genres.

Wo, im menschlichen Organismus, sitzt die Seele?
von Mein Regal voller Regenbögen am 05.10.2018

?Cyberempathy?, eine dystopische Science-Fiction Story, fällt eigentlich genau in mein Beuteschema und doch bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, seitdem es erschienen ist. Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich so lange damit gewartet habe, denn diese Geschichte hat alles, was ein wirklich gutes Buch ausmacht - ein grandioses... ?Cyberempathy?, eine dystopische Science-Fiction Story, fällt eigentlich genau in mein Beuteschema und doch bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, seitdem es erschienen ist. Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich so lange damit gewartet habe, denn diese Geschichte hat alles, was ein wirklich gutes Buch ausmacht - ein grandioses Setting, eine geniale Story und wahnsinnig tolle Charaktere. Es geht dabei vorrangig nicht um eine Lovestory und das Buch ist auch nicht LGBT-Genre gelistet, trotzdem hat es sich einen Platz auf meinem Blog verdient. Zum einen passt es bei näherer Betrachtung doch irgendwie perfekt in den queeren Bereich und zum anderen ist die Geschichte um Leon, Rade, Lux und Skylinn zu einem meiner All-Time-Favorites aufgestiegen. E.F. v. Hainwald hat mit diesem Buch etwas Besonderes geschaffen. Durch seinen eingängigen Schreibstil, der es mir leicht machte in die komplexe Welt einzutauchen, die detailliert ausgearbeiteten, vielschichtigen Protagonisten und der unvorhersehbaren Handlung entwickelte die Story einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Das Szenario, in das man einsteigt, fand ich zuerst verstörend, es herrscht Frieden, Wohlstand und keine nennenswerte Kriminalität - dank der emotionalen Vernetzung durch das Cybernet - und doch fühle ich mich mit dieser vernetzten Gesellschaft nicht wohl. Auch bei den persönlichen Optimierungen, die die Bewohner von Skyscrapes an sich vornehmen lassen, bin ich zwiegespalten. Auf genetischer oder kybernetischer Ebene kann ich das noch nachvollziehen, aber die eigenen Erinnerungen positiv abzuändern wäre für mich ein No-Go. Dieses streben nach Perfektion in einer perfekten Welt, nach eitel Sonnenschein, kann es nicht ohne Schatten geben, auch wenn diese von der Regierung dementiert werden. Leon bekommt diese, im wahrsten Sinne des Wortes, verborgenen Abgründe mit voller Wucht zu spüren und wird nach einem fehlgeschlagenen Auftrag als Bauernopfer auserkoren und diszipliniert. So landet er ohne eigenes Verschulden in den tiefsten Ebenen von Skyscrapes und ab hier beginnt der wirklich grandiose Teil der Geschichte. Leon muss bei null anfangen, ohne Netz und doppelten Boden des Cybernets. Er muss lernen, was für uns selbstverständlich ist, Gestik und Mimik richtig zu deuten. Angst, Wut, Hoffnung, Glück und Liebe werden zu einer völlig neuen Erfahrung für ihn. Der Autor hat diesen Weg toll umgesetzt und Leon bekommt ein umfassendes Bild davon, was Freundschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen aber auch Enttäuschung wirklich bedeuten. Mit Hilfe seiner drei neuen Freunde, unter denen Rade mein heimlicher Favorit ist, kämpft sich Leon zurück. E.F. v. Hainwald hat mich mit den Wendungen in dieser Geschichte, besonders im letzten Drittel, kalt erwischt. Ich habe zwar mit so einigem gerechnet, aber bestimmt nicht damit. Das Quartett letztendlich loszulassen fiel mir deswegen wirklich schwer, vor allem, da ein Wiedersehen in einem weiteren Teil außer Frage steht ? ?Cyberempathy? bleit ein Einzelband.

Außergewöhnliche Dystopie mit hohem Unterhaltungswert und tiefgreifendem Sinn!
von Malina am 28.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurzbeschreibung In der perfekten Welt sind alle Menschen durch das Cybernet emotional miteinander verbunden. Kriege gehören der Vergangenheit an, Verbrechen gibt es kaum noch, die Menschheit erlebt Glück und Wohlstand in nie gekanntem Ausmaß. Hier, in der wolkenhohen Metropole Skyscrape, lebt Erinnerungskonstrukteur Leon, der mit seiner Arbeit anderen hilft, negative... Kurzbeschreibung In der perfekten Welt sind alle Menschen durch das Cybernet emotional miteinander verbunden. Kriege gehören der Vergangenheit an, Verbrechen gibt es kaum noch, die Menschheit erlebt Glück und Wohlstand in nie gekanntem Ausmaß. Hier, in der wolkenhohen Metropole Skyscrape, lebt Erinnerungskonstrukteur Leon, der mit seiner Arbeit anderen hilft, negative und möglicherweise traumatisierende Erlebnisse in positive Erinnerungen zu verwandeln. Leons Karriere, wie auch sein Privatleben scheinen auf dem Höhepunkt, als er unerwartet in Ungnade fällt und mit einem Schlag alles verliert. Er wird in die ?Unterstadt? verbannt, eine archaische Welt voller Leid und Gewalt, in der er abgeschnitten vom Cybernet nun ums Überleben kämpfen muss. Cover Im Hintergrund, in Grün- und Blautönen gehalten, erkennt man gerade so die Silhouette einer städtischen Umgebung. Davor, im Zentrum, sieht man ein metallisches Wesen, das sich zu einer Pflanze herabbeugt. Das Wesen wirkt auf den ersten Blick wie ein Roboter und doch erscheint es sehr menschlich. Ein helles, rötliches Licht wird von einem Punkt im Hintergrund ausgestrahlt und trifft das Wesen scheinbar zufällig an genau der Stelle, wo sich beim Menschen das Herz befindet. In futuristischen, jedoch sehr eleganten Großbuchstaben ergänzt der Titel die Gesamtdarstellung. Ich interessiere mich üblicherweise nicht für Cover, aber dieses weckt auf den ersten Blick meine Aufmerksamkeit und ich kann es lange betrachten. Es spiegelt meiner Meinung nach gut die Stimmung des Inhalts wider und hinterlässt bei mir das gleiche Gefühl wie der Roman selbst. Gefällt mir sehr. Schreibstil Bedingt durch das Cybernet spielen Emotionen für die Figuren des Romans eine große Rolle. Fast hätte mich das ein wenig abgeschreckt, da ich Gefühlsduselei nicht mag. Aber glücklicherweise ist es Autor E.F. v. Hainwald hervorragend gelungen, die Gefühle seiner Figuren deutlich aber schnörkellos darzustellen. Dieser Stil zieht sich durch den ganzen Roman; ich hatte immer den Eindruck, die Dinge werden genau so dargestellt wie sie sind, direkt, ohne überflüssige blumige oder ausweichende Formulierungen. Die Figuren, insbesondere Protagonist Leon, sind detailliert und glaubhaft dargestellt. Ihre Verhaltensweisen sind nachvollziehbar, was umso erstaunlicher ist, da es sich doch um eher außergewöhnliche Personen handelt. Obwohl man schnell einen Bezug zu den wichtigsten Figuren herstellen kann, das Gefühl entwickelt sie zu kennen, bleiben sie doch undurchschaubar genug um die Spannung zu erhalten. Skyscrape, Ober- wie Unterstadt sind ebenso detailliert dargestellt, so dass alles gut vorstellbar wird. Auch bei den Bewohnern der Stadt wurde nicht mit außergewöhnlichen Charakteristika gegeizt, so dass die gesamte Welt vielfältig und interessant wirkt. Meinung Da es sich bei Cyberempathy um eine Dystopie handelt und ich dem Genre sehr zugetan bin, war ich von Beginn an recht kritisch. Offengestanden habe ich allenfalls oberflächliche, angenehme Unterhaltung erwartet. Umso überraschter war ich, als es doch recht schnell ans Eingemachte ging und ich von Szenen überrumpelt wurde, die tatsächlich unter die Haut gehen. Der Roman bietet nicht nur eine futuristische Umgebung und eine spannende Geschichte darin, sondern genau das, was ich von einem dystopischen Roman erwarte: Kritische Betrachtung unangenehmer Themen mit Bezug zur Realität. Schleichend lernt man die Figuren und ihre Lebensbedingungen kennen und merkt gar nicht wie man sich daran gewöhnt, die Dinge als gegeben hinzunehmen. Und plötzlich offenbart der Autor eine andere Perspektive, verschiebt nur ein klein wenig den Blickwinkel, und schon sieht alles ganz anders aus. Dabei weicht er keinem Dilemma und keiner noch so beschämenden Gefühlsregung aus. Als Leser hat man schnell das Gefühl da ?irgendwie mit drin zu stecken?, Beobachter von moralisch zweifelhaften aber auch viel zu privaten Szenen zu werden. Durch die detaillierte Innensicht fühlt man sich der Hauptfigur schnell verbunden, da die übrigen Figuren aber auch immer mehr von sich preisgeben, wird die Intensität des Erlebens beim Lesen immer stärker. Die Beziehungen der Figuren untereinander darzustellen ist dem Autor meiner Meinung nach besonders gut gelungen. Es finden sich keine schwarz-weiß Situationen, keine klaren Stempel die den Figuren aufgedrückt werden, sondern lebensnahe Verbindungen zwischen Menschen in all ihrer Kompliziertheit. Das ist beim Lesen gleichzeitig anstrengend und wunderschön. Inhaltlich wurde ich häufig überrascht, so dass ich während des Lesens kaum ein Schema erkennen konnte. Ich hatte zwar eine ungefähre Vorstellung, wo der Roman hinführen könnte, aber die Art und Weise war für mich gänzlich undurchschaubar. Das hat mir wirklich gut gefallen! Der bereits erwähnte schnörkellose Schreibstil hat mich ebenfalls sehr angesprochen. Ich schätze normalerweise blumige Formulierungen und ausufernde Metaphern, aber bei Cyberempathy hatte ich immer das Gefühl, dass jede Formulierung nur genau so weit ?dekoriert? wurde wie es notwendig war um die Sache auf den Punkt zu bringen. Was nicht heißt, dass an schönen und bildhaften Formulierungen gespart wurde, es wurde nur eben nicht damit übertrieben. Der Roman hat mich durchweg begeistert und mich sogar ein paar Stunden Schlaf gekostet, was wirklich selten ist :)