Meine Filiale

Zorn und Zeit

Politisch-psychologischer Versuch

Peter Sloterdijk

(2)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen
  • Zorn und Zeit

    Suhrkamp

    Sofort lieferbar

    12,00 €

    Suhrkamp

eBook (ePUB)

11,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Am Anfang war der Zorn. Im ersten Satz von Homers Ilias ist von ihm die Rede, und Peter Sloterdijk beschreibt ihn in seinem Bestseller als zentrale Triebkraft von Entwicklung und Veränderung. Dabei wurde der ungestüme Impuls schon während der Antike in geregelte Bahnen gelenkt. Judentum und Christentum, aber auch die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts lassen sich als Ökonomisierungen beschreiben, als große Ideologien, die den Zorn sammeln und organisieren. Sloterdijks erhellende Analyse, mit der er einmal mehr Fragen der Gegenwart in ihre lange Geschichte einbettet, behandelt auch das aktuelle Phänomen des Islamismus – der Wiederkehr des Zorns als ungelenktes Ressentiment.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 356
Erscheinungsdatum 22.06.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45990-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,8/10,8/2,2 cm
Gewicht 222 g
Auflage 5
Verkaufsrang 158487

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
0
2
0
0

zwiespältig 2
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 06.04.2013

Da lief was schief mit meiner 1. Rezension, darum hier nochmals der richtige Text: Das Buch hat mich irritiert. Da wird wieder ein Menü zusammengestellt aus uralten, oft zweifelhaften Texten, und daraus Schlüsse gezogen, die auch ganz anders ausfallen könnten, eben je nach Autor. Ich bezweifle zB., dass wir heute zu eroslastig ... Da lief was schief mit meiner 1. Rezension, darum hier nochmals der richtige Text: Das Buch hat mich irritiert. Da wird wieder ein Menü zusammengestellt aus uralten, oft zweifelhaften Texten, und daraus Schlüsse gezogen, die auch ganz anders ausfallen könnten, eben je nach Autor. Ich bezweifle zB., dass wir heute zu eroslastig seien, im Gegenteil, in den letzten Jahren ist sogar ein unguter Dünkel von Prüderie wieder auferstanden und Zorn oder Stolz gibts wie eh und je, zum Glück etwas gedämpfter als auch schon in unseren Breitengraden, während zB. der Islam mit seinen primitiven Zorngebärden eher abstossend wirkt. Thymos, was soll das? Brauchen wir wirklich wieder mehr davon oder ists eben nur der Dünkel des Autors, den es gerade dünkt, wir sollten dies ind jenes...? Die Gesellschaften sind doch viel zu sehr diversifiziert, als dass man nun alles über den gleichen Strang ziehen könnte. So gesehen ist der Text zu pauschal, aber es lässt sich immerhin darüber streiten und zu neuen Wegen denken.

  • Artikelbild-0