Lizenz zum Essen

Stressfrei essen, Gewichtssorgen vergessen

(1)
Alle wollen abnehmen, kaum einer schafft es. Obst essen und Sport treiben, dann purzeln die Kilos? Von wegen! Doch jeder, der sich mit dem Problem herumschlägt, fragt sich: Was hilft denn nun wirklich? Nach allem, was Medizin, Ernährungswissenschaft und Psychologie wissen, kann es nur eine Antwort geben: Schluss mit Stress, Verzicht und schlechtem Gewissen beim Essen. Genießen Sie, worauf Sie am meisten Appetit haben! Dieses revolutionäre Buch des Mediziners Gunter Frank ist die Lizenz zum Essen.
Portrait
Gunter Frank, geboren 1963, ist ärztlicher Leiter des Heidelberger Präventions- und Gesundheitsnetzes sowie Dozent an der Business School St. Gallen. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Stress- und Ernährungsmedizin. Bei Piper veröffentlichte er »Lizenz zum Essen« sowie zusammen mit Susanne Warmuth und Udo Pollmer »Lexikon der Fitneß-Irrtümer«.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 332
Erscheinungsdatum 01.03.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-25370-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,2 cm
Gewicht 239 g
Auflage 5. Auflage
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Lizenz zum Essen

Lizenz zum Essen

von Gunter Frank
(1)
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=
Opium fürs Volk

Opium fürs Volk

von Andrea Fock, Monika Niehaus, Jutta Muth, Udo Pollmer
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
0
0
1
0

Eher problematisch
von Lena Waider aus Wiesbaden am 25.04.2009

Das Anliegen des Autors ist sicherlich durchaus löblich: Er möchte den Übergewichtigen etwas von ihrem ständigen Druck nehmen, dem sie sich stellenweise selbst aussetzen, wodurch sie ihr Problem nicht in den Griff bekommen, sondern eher noch verstärken. Und dafür gibt es durchaus wissenschaftliche Resultate, die eine solche Auffassung stützen... Das Anliegen des Autors ist sicherlich durchaus löblich: Er möchte den Übergewichtigen etwas von ihrem ständigen Druck nehmen, dem sie sich stellenweise selbst aussetzen, wodurch sie ihr Problem nicht in den Griff bekommen, sondern eher noch verstärken. Und dafür gibt es durchaus wissenschaftliche Resultate, die eine solche Auffassung stützen könnten. Wie andere Autoren aber deutlich gemacht haben, wird ein Großteil des Stresses vom Essen selbst verursacht. Der Stoffwechsel der meisten modernen Menschen befindet sich nämlich in einem Zwitterzustand: Alle großen Organe werden energetisch primär vom Fett versorgt, die einzige Ausnahme ist das Gehirn, was vor allem von der Glukose lebt, und das ist in Ruhe ausgerechnet auch noch der Hauptverbraucher. Das Schlimme daran: Die für das Gehirn direkt nutzbaren Glukosereserven des Körpers sind verschwindend gering. Bei den meisten Menschen reichen sie gerade mal für wenige Stunden. Neigen sie sich zu Ende, beginnt der Körper bei fehlender Nahrungszufuhr Proteine (z. B. Muskeln) in Glukose umzuwandeln, und zwar mit Hilfe der Stresshormone. Der Körper setzt sich dann selbst in Stress. Manche Menschen können das deutlich spüren: Sie bekommen Heißhungerattacken, werden zittrig, der Puls beschleunigt sich, sie schwitzen leicht und vieles andere mehr. Je kohlenhydratreicher man sich ernährt, desto stärker dürften die Effekte sein. Am Ende befindet man sich quasi in einem Suchtzustand, aus dem man alleine aber nicht mehr herausfindet. Bedauerlicherweise werden nun alle überschüssigen Glukosemengen, die das Gehirn aktuell nicht mehr benötigt, als Körperfett abgespeichert. Die kann das Gehirn aber nicht abrufen, da es nur nach Glukose dürstet. Die richtige Strategie wäre es nun also, aus dieser Falle herauszukommen. Was Gunter Frank in seinem Buch empfiehlt, ist aber genau das Falsche. Eine solche Person würde nämlich automatisch nach dem greifen, wonach ihr Körper aktuell am meisten verlangt: Kohlenhydrate. Im übertragenen Sinne empfiehlt der Autor also: "Versuchen Sie sich nicht das Rauchen abzugewöhnen, weil das scheitert sowieso, und hinterher rauchen Sie dann noch mehr. Gestehen Sie sich Ihre Zigaretten zu, dann hören Sie von ganz allein auf." Es ist richtig, dass die meisten Diäten scheitern. Und selbst bei denen, die Diäten erfolgreich durchgeführt haben, stellt sich ganz häufig hinterher wieder eine Gewichtszunahme ein. Das liegt aber daran, dass viele Diäten als Crash-Diät ("bis zum Sommer muss der Bikini wieder passen") durchgeführt werden. Dauerhaft abnehmen kann man jedoch nur mit Diäten, die auch als Lebensstil übernommen werden: Nach dem Erreichen des Wunschgewichts behält man die Ernährungsweise bei und kehrt nicht zu dem Verhalten zurück, was einen einmal hat übergewichtig werden lassen. Das Buch ist sicherlich gut geschrieben und recht gut recherchiert. Die Gesamtaussage halte ich jedoch eher für bedenklich.