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Orientalismus

Endlich: Die Neuausgabe des Klassiker in einer neuen Übersetzung. Aktueller denn je.
In seiner aufsehenerregenden Studie entlarvt Edward Said das Bild des Westens vom Orient als zutiefst einseitig und als eine Projektion, indem der »Orient« schlicht als »anders als der Okzident« verstanden wurde. Er verfolgt die Tradition dieses Missverständnisses durch die Jahrhunderte, in denen Europa den nahen und mittleren Osten dominierte, und zeigt, wie auch heute noch dieses Bild den Westen beherrscht. Weil es dem Orient dadurch verwehrt wird, sich selbst zu repräsentieren, wird ein wahres Verständnis der Kulturen verhindert. Gerade heute, dreißig Jahre nach seinem ersten Erscheinen, hat dieser Klassiker der Kulturgeschichtsschreibung nichts an Aktualität eingebüßt – ganz im Gegenteil.

Portrait
Said, Edward W.
Edward W. Said (1935 - 2003) wurde in Jerusalem geboren und verbrachte seine Kindheit in Kairo. Nach seinem Studium in Princeton und Harvard lehrte er Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University sowie in Harvard und Yale. 2002 erhielt er gemeinsam mit Daniel Barenboim den Prinz-von-Asturien-Preis für seine Verdienste um die israelisch-palästinensische Aussöhnung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 09.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-071008-6
Verlag Fischer, S.
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/4 cm
Gewicht 659 g
Originaltitel Orientalism
Auflage 6. Neuausg.
Übersetzer Hans Günter Holl
Buch (gebundene Ausgabe)
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Als viel diskutierte und eminent wichtige Studie über Vorstellungen von "dem Orient" mit vielen brisanten Aktualitätsbezügen handelt "Orientalismus" von Kultur und Ideen, von Geschichte und Macht und weniger von "Nahostpolitik", ist aber dennoch tief in die turbulente Dynamik der Zeitgeschichte verstrickt. Edward Said (1935 - 2003), geprägt von den Verhältnissen in Palästina, Ägypten und dem Libanon, steht dem Konzept des angeblich unabänderlichen Kampfes der Kulturen ablehnend gegenüber und will die "Kampfgebiete" mit Hilfe humanistischer Kritik öffnen sowie Aufklärungs- und Emanzipationsstreben fördern. Immer noch nötig, wie eh und je!

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