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Tiere essen

'Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.' Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
'Tiere essen' ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.
In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in 'Tiere essen' eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.
'Tiere essen' besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen  Platz in ihr – nachdenkt.
Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.
'Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …' Jonathan Safran Foer
Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.
Portrait
Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie. Er lebt und arbeitet in New York. Sein erster Roman Alles ist erleuchtet machte ihn mit einem Schlag bekannt.

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Lebt in Hamburg, weil es da so schön ist. Liest, schreibt, übersetzt (u.a. Jonathan Safran Foer, Megan Abbott und Nick Hornby). Vorsitzende des Vereins zur Rettung des »anderthalb«. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, Sachen machen, bei Rowohlt. Im Frühjahr 2016 erscheint der erste Roman, Der Pfau, bei Kiepenheuer & Witsch.
Übersetzungen
Belletristik:
- Abbott, Megan: Das Ende der Unschuld. Kiepenheuer & Witsch, 2012- Close, Jennifer: Mädchen in Weiß. Berlin Verlag, 2012- Dominczyk, Dagmara: Wir träumten jeden Sommer. Insel, 2014- Dunbar, Dayna: Die Heiligen und die Sünder von Okay County. Goldmann, 2004- Evison, Jonathan: Umweg nach Hause, Kiepenheuer & Witsch, 2015*- Fforde, Jasper: Die letzte Drachentöterin. Baumhaus, 2015*- Griffin, Ella: An und für Dich. Kiepenheuer & Witsch, 2012 (mit Jenny Merling)- Harrington, Rebecca: Im Nebenfach verliebt. Berlin, 2013- Hoffman, Beth: Die Frauen von Savannah. Kiepenheuer & Witsch, 2011- Hornby, Nick: Miss Blackpool. Kiepenheuer & Witsch, 2014* (mit Ingo Herzke)- July, Miranda: Roy Spivey. Kurzgeschichte, in: Das Buch der anderen, Hg. Zadie Smith. Kiepenheuer & Witsch, 2009 - Kinsella, Sophie: Sag's nicht weiter, Liebling, 2004. Prada, Pumps und Babypuder (mit Monika Scheele Knight), 2007. Beide Goldmann- Lichtenstein, Olivia: Seitensprung rückwärts. Krüger, 2007- Long, Kate: Handbuch für Rabenmütter. 2005. Von Großmüttern und anderen Katastrophen. 2006. Beide Goldmann- Packer, ZZ: Gideon. Kurzgeschichte, in: Das Buch der anderen, Hg. Zadie Smith. Kiepenheuer & Witsch, 2009- Sebold, Alice: Das Gesicht des Mondes. Goldmann, 2008- Somer, Mehmet Murat: Der Kuss-Mord. Tropen, 2009- Taylor, Andrew: Wen die Toten rufen, 2005. Der Ruf des Henkers, 2008. Das tote Herz, 2009. Alle Goldmann- Yellin, Tamar: Das Vermächtnis des Shalom Shepher. Goldmann, 2008
Sachbuch:
- Grant, Richard: Bandit Roads. In das gesetzlose Herz der Sierra Madre. Frederking und Thaler, 2008- Lloyd Morgan, Conway: atelier brückner (2002); Triad Berlin (2003); Atelier Markgraph (2003); Orpheus. In: red dot design award: Internationales Jahrbuch Kommunikationsdesign 2003/2004. Hrsg. Peter Zec. (2003); show me the future. engineering and design by werner sobek (2004); D'Art (2006); Franken Architekten (2008). Alle av edition- Ryder, Bethan: Bar- und Clubdesign. av edition, 2002- Ryder, Bethan: Neue Restaurants. av edition, 2004- Safran Foer, Jonathan: Tiere Essen. Kiepenheuer & Witsch, 2010 (mit Brigitte Jakobeit und Ingo Herzke)
Werke und Literaturprojekte
* Kolumne »Mit anderen Worten« - eine Kolumne über das Übersetzen (8 Texte). Titelmagazin, 2010.* »Sachen machen. Was ich immer schon tun wollte.« Rowohlt 2012 (zuerst als Reihe erschienen im culturmag.de).* »Tokyo Blues«, in: Dinner for one. Vom Glück, in der Küche eine Verabredung mit sich selbst zu haben. Hg. Friederike Schilbach. Bloomsbury 2012. * 2012 »Brombeeren« und »Der Pfau«, in: Ziegel - Hamburger Jahrbuch für Literatur, Band 13. Hg. Jürgen Abel, Wolfgang Schömel. Dölling und Galitz* 2012 »Klein Fawa«, in: Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft. Hg. Dietmar Bittrich. Rowohlt* 2014 »Sozialgestörte Nerds«, in: Souveräne Brückenbauer. 60 Jahre Verband der Literaturübersetzer (VdÜ). Sprache im Technischen Zeitalter, Hg. Helga Pfetsch* 2016 »Irgendwo ins grüne Meer«. Insel-Anthologie, als Herausgeberin, zusammen mit Anne von Canal. Arche*Der Pfau. Roman. Kiepenheuer & Witsch*
Auszeichnungen
2005 Arbeitsstipendium des DÜF (für Tamar Yellin: Das Vermächtnis des Shalom Shepher)2006 Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung (für Tamar Yellin: Das Vermächtnis des Shalom Shepher)2011 Hamburger Förderpreis für Literatur (für den Romananfang Der Pfau).2013 Arbeitsstipendium des DÜF (für Jonathan Evison: Umweg nach Hause)2013 »Artist in Residence« an der Universität Nanjing, China

Ingo Herzke wurde 1966 in Alfeld/Leine geboren. Ab 1986 studierte er in Göttingen Klassische Philologie, Anglistik und Geschichte; dazu gehörten Studienaufenthalte in Schottland (Glasgow) und Kanada. Danach arbeitete er zunächst in der Erwachsenenbildung (Sprachkurse), seit 1998 als Literaturübersetzer. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Hamburg.
Übersetzungen
Übersetzt hat er unter anderem die Autoren Aravind Adiga, Alan Bennett, Paula Fox, Kate de Goldi, John Griesemer, M. J. Hyland, A. L. Kennedy, Rick Moody, Alex Ross, Gary Shteyngart, Edward St Aubyn, Héctor Tobar, Lucy Wood.
Für Kiepenheuer & Witsch: Steve Almond (Körper in Extremsituationen), Jonathan Safran Foer (Tiere essen, m. Isabel Bogdan und Brigitte Jakobeit), Niven Govinden A. M. Homes (Die Tochter der Geliebten, Das Ende von Alice, Auf dass uns vergeben werde), Nick Hornby (Fever Pitch, Alle lesen Drecksack; Miss Blackpool mit Isabel Bogdan), Rattawut Lapcharoensap (Sightseeing), Jay McInerney (Das gute Leben), Matthew McIntosh (Man braucht verdammt lang um hinzukommen).
Werke und Literaturprojekte
Herausgeber (mit Hans Koch) von London - eine literarische Einladung, Wagenbach Verlag 2012
Auszeichnungen
Stipendium des DÜF für Joseph Coulson: Abnehmender Mond, Verlag C. H. Beck 2005Förderpreise für literarische Übersetzung der Hansestadt Hamburg für Ein makelloser Mann (A. L. Kennedy, 2001), Wassersucher (Rick Moody, 2006) und Super Sad True Love Story (Gary Shteyngart, 2011)

Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg und überträgt seit 1990 englischsprachige Literatur ins Deutsche, u. a. Werke von William Trevor, Alistair Mc Leod, Audrey Niffenegger und Jonathan Evison.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 399
Erscheinungsdatum 19.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04044-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 22,5/14,8/3,5 cm
Gewicht 573 g
Originaltitel Eating Animals
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Isabel Bogdan, Ingo Herzke, Brigitte Aus dem Englischen Jakobeit
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Erschreckend! Eines der besten Bücher über Essgewohnheiten, Massentierhaltung und die verschiedenen Meinungen über Tiere essen für mich. Hart, ehrlich, sehr gut! Erschreckend! Eines der besten Bücher über Essgewohnheiten, Massentierhaltung und die verschiedenen Meinungen über Tiere essen für mich. Hart, ehrlich, sehr gut!

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Safran Foer ist bemerkenswert! Ob Roman oder Sachbuch, er kann dem Leser alles sehr nahebringen​. Nach der Lektüre dieses Buches ändert man etwas oder bleibt unverbesserlich​. Safran Foer ist bemerkenswert! Ob Roman oder Sachbuch, er kann dem Leser alles sehr nahebringen​. Nach der Lektüre dieses Buches ändert man etwas oder bleibt unverbesserlich​.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sehr unterhaltsam (fällt in diesem Kontext schwer) beschreibt Foer die Probleme, die sich aus Fleischkonsum ergeben. Sicherlich eher für Leser, die sowieso vegan/vegetarisch leben. Sehr unterhaltsam (fällt in diesem Kontext schwer) beschreibt Foer die Probleme, die sich aus Fleischkonsum ergeben. Sicherlich eher für Leser, die sowieso vegan/vegetarisch leben.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Für alle, die sich für ethische Ernährung interessieren. Für alle, die sich für ethische Ernährung interessieren.

„Tiere essen“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Jonathan Safran Foer hat mit "Tiere essen" ein aufwühlendes und schockierendes Buch geschrieben. Als er Vater wurde, begann sich der bis dato Teilzeitvegetarier mit der Frage zu beschäftigen, was wir essen. Dazu sprach er mit Experten, Tierschützern, Produzenten, versuchte Termine bei Schlachthöfen zu bekommen und brach in Massentierhaltungsbetriebe ein, um die Wahrheit zu sehen.

In einer klaren, aufrüttelnden Sprache erzählt Jonathan Safran Foer von seiner Reise durch die vielen Betriebe, die 3 Jahre andauerte. Beeindruckt hat mich dabei, dass er alle zu Wort kommen liess, alle Standpunkte anbrachte und eher erzählt, anstatt "bekehren" zu wollen. Er versucht den Leser zu informieren. Nach der Lektüre bleibt ein Nachhall im Kopf zurück. Ein tolles Buch, welches jeder lesen sollte.
Jonathan Safran Foer hat mit "Tiere essen" ein aufwühlendes und schockierendes Buch geschrieben. Als er Vater wurde, begann sich der bis dato Teilzeitvegetarier mit der Frage zu beschäftigen, was wir essen. Dazu sprach er mit Experten, Tierschützern, Produzenten, versuchte Termine bei Schlachthöfen zu bekommen und brach in Massentierhaltungsbetriebe ein, um die Wahrheit zu sehen.

In einer klaren, aufrüttelnden Sprache erzählt Jonathan Safran Foer von seiner Reise durch die vielen Betriebe, die 3 Jahre andauerte. Beeindruckt hat mich dabei, dass er alle zu Wort kommen liess, alle Standpunkte anbrachte und eher erzählt, anstatt "bekehren" zu wollen. Er versucht den Leser zu informieren. Nach der Lektüre bleibt ein Nachhall im Kopf zurück. Ein tolles Buch, welches jeder lesen sollte.

„Fleischeslust-Fleischesfrust“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Dieses Buch füllt eine Lücke in der Reihe der Ernährungsbücher. Mir gefällt die Art der Darstellung und Hinterfragung. Von Massentierhaltung haben die meisten Menschen wohl schon gehört, das Ganze aber in Beziehung zu dem Schnitzel auf dem eigenen Teller zu setzen ist ein anderer Schritt. Ich werde in Zukunft bewußter einkaufen und meinen Fleischkonsum noch weiter reduzieren. Dieses Buch füllt eine Lücke in der Reihe der Ernährungsbücher. Mir gefällt die Art der Darstellung und Hinterfragung. Von Massentierhaltung haben die meisten Menschen wohl schon gehört, das Ganze aber in Beziehung zu dem Schnitzel auf dem eigenen Teller zu setzen ist ein anderer Schritt. Ich werde in Zukunft bewußter einkaufen und meinen Fleischkonsum noch weiter reduzieren.

„Unbequem, aber notwendig“

Johanna Siebert, Thalia-Buchhandlung Braunschweig, Schloss-Arkaden

Höchste Zeit, dass ein solches Buch wieder aktuell ist. Ich habe es mir gekauft, sobald es als Taschenbuch erhältlich war. Obwohl ich ahnte, womit man bei der Lektüre konfrontiert wird - wir alle kennen schließlich Medienberichte zum Thema Massentierhaltung und -schlachtung und verdrängen diese gerne - war ich erschüttert, wütend und traurig. Trotzdem konnte ich es kaum beiseite legen. Es ist kein Plädoyer, zum Vegetarier zu werden, es will zum Nachdenken und zu eigenen Entscheidungen anregen. Bei mir hat es das bewirkt, und ich hoffe, dass noch sehr viele Menschen dieses wichtige Buch lesen und weiterempfehlen werden. Höchste Zeit, dass ein solches Buch wieder aktuell ist. Ich habe es mir gekauft, sobald es als Taschenbuch erhältlich war. Obwohl ich ahnte, womit man bei der Lektüre konfrontiert wird - wir alle kennen schließlich Medienberichte zum Thema Massentierhaltung und -schlachtung und verdrängen diese gerne - war ich erschüttert, wütend und traurig. Trotzdem konnte ich es kaum beiseite legen. Es ist kein Plädoyer, zum Vegetarier zu werden, es will zum Nachdenken und zu eigenen Entscheidungen anregen. Bei mir hat es das bewirkt, und ich hoffe, dass noch sehr viele Menschen dieses wichtige Buch lesen und weiterempfehlen werden.

„Denk nach!“

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Ich habe mich oft wiedererkannt in diesem Buch!
Auch ich bin von der Sorte Mensch, die monatelang behaupten sie wollen sich nur noch vegetarisch ernähren - um dann bei einem Cheeseburger zu scheitern.
Dieses Buch versucht nicht, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren. Jonathan Safran Foer möchte nur, dass wir anfangen, uns die Frage zu stellen: "Woher kommt mein Essen?"
Und ganz ehrlich, könnten Sie diese Frage immer reinen Gewissens beantworten?
Ein bewegendes, gut recherchiertes und vorallem aufrüttelndes Sachbuch ... nicht nur für Vegetarier!

Ich habe mich oft wiedererkannt in diesem Buch!
Auch ich bin von der Sorte Mensch, die monatelang behaupten sie wollen sich nur noch vegetarisch ernähren - um dann bei einem Cheeseburger zu scheitern.
Dieses Buch versucht nicht, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren. Jonathan Safran Foer möchte nur, dass wir anfangen, uns die Frage zu stellen: "Woher kommt mein Essen?"
Und ganz ehrlich, könnten Sie diese Frage immer reinen Gewissens beantworten?
Ein bewegendes, gut recherchiertes und vorallem aufrüttelndes Sachbuch ... nicht nur für Vegetarier!

„Tiere essen“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Jonathan Foer beginnt sein Buch mit Kindheitserzählungen bei seiner Großmutter. Er hat drei Jahre recherchiert, um für seine eigene Familie herauszufinden, wie denn Essen produziert wird. Er schreibt über die moderne Landwirtschaft, die Ausbeutung der Natur, der Tiere und der Menschen. Foer selber nahm in Jugendjahren mehrmals Anlauf, um Vegetarier zu werden. Und so kontaktierte er Konzerne, die mit Fleisch handeln und fragte nach Hindergründen der Produktion. Er besuchte Massentierhaltungen, die wie Hochsicherheitsbereiche abgeriegelt werden.
Es ist kein Krimi, kein Thriller - eher Realitätshorroe. Das Buch geht uns alle an! Es ist für Menschen gedacht, die sich den wichtigen Fragen der Ernährung und ihrem Lebensstil stellen wollen.
Jonathan Foer beginnt sein Buch mit Kindheitserzählungen bei seiner Großmutter. Er hat drei Jahre recherchiert, um für seine eigene Familie herauszufinden, wie denn Essen produziert wird. Er schreibt über die moderne Landwirtschaft, die Ausbeutung der Natur, der Tiere und der Menschen. Foer selber nahm in Jugendjahren mehrmals Anlauf, um Vegetarier zu werden. Und so kontaktierte er Konzerne, die mit Fleisch handeln und fragte nach Hindergründen der Produktion. Er besuchte Massentierhaltungen, die wie Hochsicherheitsbereiche abgeriegelt werden.
Es ist kein Krimi, kein Thriller - eher Realitätshorroe. Das Buch geht uns alle an! Es ist für Menschen gedacht, die sich den wichtigen Fragen der Ernährung und ihrem Lebensstil stellen wollen.

„Ein Muss als mündiger Verbaucher“

Kirsten Landt, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch ist z.Zt. mein Geschenk-Favorit im Freundeskreis. Als mündiger Verbraucher sollte man darüber informiert sein, wo unsere "Lebensmittel" herkommen und welche wirtschaftlichen Zusammenhänge den Markt mitbestimmen.
Es ist heute leichter als Vegetarier akzeptiert zu werden und ein entsprechendes Angebot, auch in der Gastronomie, zu erhalten, als sagen zu können: " Ich esse nur Fleisch aus artgerechter Haltung". Ich esse immer noch sehr gerne Fleisch, aber seltener und nicht mehr aus Massentierhaltung.
Dieses Buch ist z.Zt. mein Geschenk-Favorit im Freundeskreis. Als mündiger Verbraucher sollte man darüber informiert sein, wo unsere "Lebensmittel" herkommen und welche wirtschaftlichen Zusammenhänge den Markt mitbestimmen.
Es ist heute leichter als Vegetarier akzeptiert zu werden und ein entsprechendes Angebot, auch in der Gastronomie, zu erhalten, als sagen zu können: " Ich esse nur Fleisch aus artgerechter Haltung". Ich esse immer noch sehr gerne Fleisch, aber seltener und nicht mehr aus Massentierhaltung.

„Foer, Tiere Essen“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Als ich dieses Buch bekam, wollte ich es nicht lesen. Dann habe ich angefangen - und dieses ernste Thema läßt einen nicht los. Es ist ein `erzählendes Sachbuch´und ich bewundere den Autoren für seinen Mut, auch die letzten Dinge zu hinterfragen. Den hätte ich nicht gehabt. Man glaubt halt auch alles schon zu wissen.... Falsch!!
Aber letzten Endes bleibt die Frage, was können wir denn tun, um dem Elend ein Ende zu setzen?

Buch lesen, endlich Verantwortung übernehmen - und letzten Endes auch selbst gesünder Leben? Ein schöner Traum....
Als ich dieses Buch bekam, wollte ich es nicht lesen. Dann habe ich angefangen - und dieses ernste Thema läßt einen nicht los. Es ist ein `erzählendes Sachbuch´und ich bewundere den Autoren für seinen Mut, auch die letzten Dinge zu hinterfragen. Den hätte ich nicht gehabt. Man glaubt halt auch alles schon zu wissen.... Falsch!!
Aber letzten Endes bleibt die Frage, was können wir denn tun, um dem Elend ein Ende zu setzen?

Buch lesen, endlich Verantwortung übernehmen - und letzten Endes auch selbst gesünder Leben? Ein schöner Traum....

„Willkommen in der Wirklichkeit“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ohne erhobenen Zeigefinger sagt Jonathan Safran Foer was Sache ist. Und da kommt eine ganze Menge zusammen, angefangen mit der grausamen Massentierhaltung für das gute Billigschnitzel bis hin zur Umweltzerstörung und der Eigenverantwortung ihrer Verursacher. Ein Bericht, der sehr nachdenklich macht... Ohne erhobenen Zeigefinger sagt Jonathan Safran Foer was Sache ist. Und da kommt eine ganze Menge zusammen, angefangen mit der grausamen Massentierhaltung für das gute Billigschnitzel bis hin zur Umweltzerstörung und der Eigenverantwortung ihrer Verursacher. Ein Bericht, der sehr nachdenklich macht...

„Geliebte Currywurst, nie wird es wieder so sein, wie es einst war...“

B. Keller, Thalia-Buchhandlung Bonn (Metropol)

Dieses Buch ist anders, als man im ersten Moment denken mag. Es ist kein euphorisches Plädoyer auf den Vegetarismus und es wünscht Fleischessern auch nicht den Beelzebub in Form leidender Hühner aus angeblicher Bodenhaltung oder aussterbender Seepferdechen auf den Hals.
Es regt zum Denken an, nicht zum Ekeln, es verursacht tiefe Nachdenklichkeit aber nie Entsetzen! Safran Foers außerodentliche Begabung, sein Talent füe leise aber böse Ironie erschufen ein ungewöhnliches Buch über eine ernstzunehmende Poblematik, die weitaus mehr durch den Fleischwolf dreht, als unser moralisches Bewusstsein. Safran Foers Recherchen beeindrucken, die Daten und Statistiken lassen den Leser schlucken, seine persönlichen Anekdoten rühren...was will man von einem Buch mehr?!
Ob "Tiere essen" mich nun (endlich!!) zum Vegetarier gemacht hat, kann ich nicht sagen, aber sollte ich tatsächlich noch einmal genüsslich in eine Currywurst beißen, werden sich nicht nur meine Magensäfte regen, sondern auch mein Gewissen.
Ein großartiges Buch, das eine Thematik berührt, die es verdient hat, weiter in den Focus gerückt zu werden. Ob Tofu, Dinkel und Co. Schnitzel, Steak und Co ersetzen können? Wer weiß?! Aber ich wünsche es mir! Spätestens nach der Lektüre dieses Buches werde ich dieses waghalsige Projekt in Angriff nehmen.
Lesen und ehrlich staunen!!!
Dieses Buch ist anders, als man im ersten Moment denken mag. Es ist kein euphorisches Plädoyer auf den Vegetarismus und es wünscht Fleischessern auch nicht den Beelzebub in Form leidender Hühner aus angeblicher Bodenhaltung oder aussterbender Seepferdechen auf den Hals.
Es regt zum Denken an, nicht zum Ekeln, es verursacht tiefe Nachdenklichkeit aber nie Entsetzen! Safran Foers außerodentliche Begabung, sein Talent füe leise aber böse Ironie erschufen ein ungewöhnliches Buch über eine ernstzunehmende Poblematik, die weitaus mehr durch den Fleischwolf dreht, als unser moralisches Bewusstsein. Safran Foers Recherchen beeindrucken, die Daten und Statistiken lassen den Leser schlucken, seine persönlichen Anekdoten rühren...was will man von einem Buch mehr?!
Ob "Tiere essen" mich nun (endlich!!) zum Vegetarier gemacht hat, kann ich nicht sagen, aber sollte ich tatsächlich noch einmal genüsslich in eine Currywurst beißen, werden sich nicht nur meine Magensäfte regen, sondern auch mein Gewissen.
Ein großartiges Buch, das eine Thematik berührt, die es verdient hat, weiter in den Focus gerückt zu werden. Ob Tofu, Dinkel und Co. Schnitzel, Steak und Co ersetzen können? Wer weiß?! Aber ich wünsche es mir! Spätestens nach der Lektüre dieses Buches werde ich dieses waghalsige Projekt in Angriff nehmen.
Lesen und ehrlich staunen!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
36
9
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 18.10.2017
Bewertet: anderes Format

Die Fakten in diesem Buch sind schlichtweg unbegreiflich und entsetzlich. Von Seite zu Seite wird einem als Leser und Mensch immer elender zumute. Es schüttelt dich wach!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Nach diesem Buch sehen sie ihren Fleischkonsum mit ganz anderen Augen! Jonathan Safran Foer macht seinen Lesern die Missstände sehr deutlich.

Ändern wir endlich etwas!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 21.04.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Massentierhaltungen- Massenschlachtungen ! Niemand wird mit solch einem Thema gerne konfrontiert, aber schließlich ist es doch notwendig, Dinge auszusprechen, die wahr sind. Wir essen Fleisch, doch woher kommt es? Wir versuchen Kindern begreiflich zu machen, wie glücklich die Kuh auf der Wiese ist und wie gut es dem Huhn... Massentierhaltungen- Massenschlachtungen ! Niemand wird mit solch einem Thema gerne konfrontiert, aber schließlich ist es doch notwendig, Dinge auszusprechen, die wahr sind. Wir essen Fleisch, doch woher kommt es? Wir versuchen Kindern begreiflich zu machen, wie glücklich die Kuh auf der Wiese ist und wie gut es dem Huhn auf dem Hof geht. Doch wollen wir auch die Realität sehen? So, wie es wirklich aussieht, brutal und schonungslos? Ein Buch, das einen zum Aufwachen zwingt! Eine Lektüre, die aufrüttelt, die förmlich danach schreit, etwas zu ändern. Jeder Einzelne kann seinen Fleisch-Konsum reduzieren und darauf achten, wo er sein Fleisch und seine Wurst kauft. Wir tragen die Verantwortung für diese unschuldigen Kreaturen, nehmen wir diese Verantwortung auch an?