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Keine Macht den Doofen

Eine Streitschrift

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Taschenbuch
»(...) eine Einladung zur pointierten Diskussion.«, Buchkultur Wien, 01.08.2012
Rezension
"(...) eine Einladung zur pointierten Diskussion.", Buchkultur Wien, 01.08.2012 20151120
Portrait
Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Er ist häufiger Interviewpartner in Presse, Funk und Fernsehen. Bei Piper erschienen von ihm »Jenseits von Gut und Böse«, »Leibniz war kein Butterkeks« (mit Lea Salomon), »Keine Macht den Doofen«, »Hoffnung Mensch« sowie zuletzt »Die Grenzen der Toleranz«.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 123
Erscheinungsdatum 13.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27494-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/1,3 cm
Gewicht 124 g
Auflage 13. Auflage
Verkaufsrang 85518
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Auf den Punkt gebracht!
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 31.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Tiere werden ausgebeutet, die Natur und Erde werden zerstört, Kriege werden wegen Religionen geführt, die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander,.... Wenn auch Sie sich wundern, warum das alles passiert, dann lesen Sie bitte dieses Buch!!!

Ja, es kann einem der Kragen platzen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hemslingen am 06.01.2019

Das Buch ist voller zutreffender Kritik. Im Ton geht der Autor manchmal an die Grenzen der Sachlichkeit. Am Ende möchte man ihn fragen: Bei aller Kritik - durch welche humane Ethik sollte Religion als Vorstellung von einem Sinn gebenden Daseinshintergrund ersetzt werden? Homo sapiens scheint mir nicht geeignet für eine Ve... Das Buch ist voller zutreffender Kritik. Im Ton geht der Autor manchmal an die Grenzen der Sachlichkeit. Am Ende möchte man ihn fragen: Bei aller Kritik - durch welche humane Ethik sollte Religion als Vorstellung von einem Sinn gebenden Daseinshintergrund ersetzt werden? Homo sapiens scheint mir nicht geeignet für eine Vernunft geborene Werte-Idee, die Aussicht auf Verbindlichkeit für alle Menschen hätte. Das Buch fesselt und regt zum eigenen Denken an.

Wehrhaft gegen schön verpackte Idiotie!
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 27.07.2012

Schmidt-Salomon warnt davor, sich nicht von dogmatischem Es-gibt-keine-Alternativen-Gerede einwickeln zu lassen und sich den verbreiteten Programmen zur gesellschaftlichen Normierung individueller Denk-, Empfindungs- und Handlungsgewohnheiten zu widersetzen. Dies mit Bildung, die diesen Namen verdient. Statt "Denkverödung" Aufbe... Schmidt-Salomon warnt davor, sich nicht von dogmatischem Es-gibt-keine-Alternativen-Gerede einwickeln zu lassen und sich den verbreiteten Programmen zur gesellschaftlichen Normierung individueller Denk-, Empfindungs- und Handlungsgewohnheiten zu widersetzen. Dies mit Bildung, die diesen Namen verdient. Statt "Denkverödung" Aufbegehren gegen die Absurditäten der Systeme, stetes Hinterfragen der herrschenden Gepflogenheiten, Resistenz gegen das Virus der Selbstgerechtigkeit. Es gelte zu verhindern, dass der Homo sapiens dem Homo demens das Feld überlässt. Durch Wachsamkeit und Widerspruch könne die Macht der Doofen gebrochen werden. Michael Schmidt-Salomon, Schriftsteller und Philosoph sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, liefert ein aufklärerisches Pamphlet, in dem er Dogmatismus in seinen vielen Spielarten attackiert. Zuerst geht es den religiös Verblendeten an den Kragen, die behaupten im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit zu sein und auf Grund dieser Überzeugung viel Unheil anrichten. Aber den "Religioten", wie Schmidt-Salomon sie nennt, stehen die "Ökonomioten", die "Ökologioten" und "Politioten" nicht nach. Charakteristisch für sie ist, dass sie sich nur in einer bestimmten Hinsicht idiotisch verhalten, ansonsten aber vollkommen normale Menschen sind, die in anderen Bereichen sogar Höchstleistungen erreichen können. Schmidt-Salomon diagnostiziert eine verbreitete "Schwarmdummheit" als Grundlage eines kollektiven Irrsinns. Der steht paradoxerweise oftmals im Widerspruch zu klugen, ja vernünftigen Entscheidungen des Einzelnen. Eine Streitschrift, die ihren Namen redlich verdient – bissig und gut formuliert, polemisch, genau auf den Punkt gebracht. Schwachsinn wird deutlich als solcher bezeichnet.