Warenkorb
 

Zeilen und Tage

Notizen 2008-2011

Über vier Jahrzehnte hinweg widmete sich Peter Sloterdijk Morgen für Morgen einem Tagebuch besonderen Typs: In linierten DIN A4 Heften hielt er handschriftlich fest, was ihm am vergangenen Tag aufgefallen war und was ihm bevorstand. Eine Veröffentlichung der Notate zog er nicht in Betracht. „Datierte Notizen“ entstanden durch dieses Schreiben-für-sich-selbst, eine melancholisch-fröhliche Zeitgenossenschaft zeigt sich in ihnen die Denktagebuch, intellektuelle Komödie und gesellschaftliche Tragödie auf einzigartige Weise miteinander verknüpfen.

Peter Sloterdijk schrieb in den wie um ihrer selbst geführten Tagebüchern mit und gegen die Ereignisse, richtete seine Aufmerksamkeit auf die großen Zusammenhänge und die versteckten Details; zur frühen Stunde entstanden außergewöhnliche Kurzessays und ironische Aphorismen, bissige Kommentare und zurückhaltende Lobgesänge.

Ende des Jahres 2011 entschloß sich der Tagebuchschreiber, seine Notizen öffentlich zu machen: Er nahm sich Heft 100 aus dem Jahre 2008 vor und transkribierte seine Niederschriften, Zeilen und Tage, bis zum Ende des Jahres 2010.
Portrait
Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 639
Erscheinungsdatum 09.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46485-4
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 19,2/12,1/3,2 cm
Gewicht 435 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,99
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
5
0
0
0
0

Wenn Sie sich auf höchstem Niveau amüsieren möchten . . .
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 06.12.2013

Dieses Taschenbuch ist ein richtig exzellentes, exquisites "Gute-Laune-Buch"! Egal, wo auch immer Sie es aufschlagen, Sie werden sich festlesen, werden brilliant unterhalten und werden dabei ganz viel lernen, ohne sich jemals belehrt zu fühlen! Sie werden jede Menge Denkanstöße bekommen und diesen puren Lesegenuß im Laufe der Zeit immer... Dieses Taschenbuch ist ein richtig exzellentes, exquisites "Gute-Laune-Buch"! Egal, wo auch immer Sie es aufschlagen, Sie werden sich festlesen, werden brilliant unterhalten und werden dabei ganz viel lernen, ohne sich jemals belehrt zu fühlen! Sie werden jede Menge Denkanstöße bekommen und diesen puren Lesegenuß im Laufe der Zeit immer mehr schätzen und, ja, auch lieben! Versprochen.

Sehr erhellend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 06.10.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wirklich ein grosses Lesevergnügen und meist sehr erhellend im zeitgenössischen Strom. Ungezwungen wird uns allerlei aus dem Alltag eines philosophierenden Autors berichtet, Gedanken, Ereignisse, oft witzig, hintergründig, aber auch ernsthaft, dann wieder banal, die ganze Palette von Beweggründen. Einige Abschnitte mögen eher sentimental wirken, zB. sehe ich Oper uä.... Wirklich ein grosses Lesevergnügen und meist sehr erhellend im zeitgenössischen Strom. Ungezwungen wird uns allerlei aus dem Alltag eines philosophierenden Autors berichtet, Gedanken, Ereignisse, oft witzig, hintergründig, aber auch ernsthaft, dann wieder banal, die ganze Palette von Beweggründen. Einige Abschnitte mögen eher sentimental wirken, zB. sehe ich Oper uä. in der Regel als altbacken an, krampfhaft bemüht, "hohe Kunst" preisen zu wollen und doch so sentimental bis seicht. Aber auch da kann man reflektieren jeder hat ja seine Vorlieben in den vielen Kunstsegmenten. Alles in allem für mich als Vielleser eins der besten Bücher der letzten Monate oder gar Jahre.