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Effi Briest

Bühnenbearbeitung von Peter Hailer und Bernd Schmidt

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Diese Bearbeitung von Theodor Fontanes bekanntestem Werk basiert vor allem auf dessen Sprache, nährt sich gelegentlich aus Dialogen weiterer Fontane-Prosa und verzichtet nicht auf die scheinbaren Randfiguren des Romans: Neben den Eltern Briest, Innstetten, Effi und Crampas kommen auch Roswitha, Geheimrat Wüllersdorf, die Tripelli und Alonzo Gieshübler zum Zuge.

„Effi Briest“ wurde am 28. Mai 2011 am Staatstheater Darmstadt uraufgeführt.

Zur Erstaufführung am Staatstheater Darmstadt notierte Judith von Sternburg in der "Frankfurter Rundschau": "Alles bleibt dabei dem Personal zugewandt, das auch in den Nebenfiguren lebendig wird. (...)Unaufdringlicher kann Theater kaum Effekt machen." Und Marcus Hladek fasste in der "Frankfurter Neuen Presse" zusammen: "Mit der heutigen Welle von Roman-Dramatisierungen ist es ja ein weites Feld. Oft lässt die Kleingläubigkeit dem Drama gegenüber bloß assoziative Bilder zu. Regisseur Hailers und Bernd Schmidts Version bringt wieder in Erinnerung, dass die Theatralisierung epischer Stoffe urdramatisches Vorrecht ist. Ihre Effi Briest hat und behält Anfang, Mitte und Ende, exponiert das Geschehen und treibt es voran, nutzt das verzögernde Moment und schaltet trügerische Hoffnung vor die Katastrophe: bestes Handwerk. Selbst das im Einstiegsbild vorweggenommene Ende mit dem Duell-Toten bringt uns auf den Wissensstand eines antiken Publikums, das den Ausgang ja kannte, und zieht Effi Briest zugleich eine analytische Struktur ein, die angesichts des Stoffes und der Hauptfigur, aber auch der Atmosphäre und des Rhythmus der Regie an Ibsens Nora (Ein Puppenheim) erinnert.“
Portrait
Theodor Fontane wurde 1819 in Neuruppin geboren, er starb 1898 in Berlin. Nach einer Ausbildung zum Apotheker wandte er sich dem Schreiben zu. Er gilt als bedeutendster deutscher Autor des poetischen Realismus.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Altersempfehlung 1 - 99
Erscheinungsdatum 21.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783844264517
Verlag Epubli
Dateigröße 152 KB
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Buchhändler-Empfehlungen

„Weit besser als man als Schüler gern denkt!“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Dieses Buch scheint zu den meistgehassten Schullektüren zu gehören. Schon allein deshalb war ich verblüfft, dass ich es insgesamt überraschend charmant fand. Gerade in den anfänglichen Passagen erinnerte es mich teils sehr an Jane Austen-Atmosphären.

Effi Briest als Figur ist trotz einer gewissen Oberflächlichkeit eine, über die ich gern lese, und auch die Erzählerfigur ist durch weit mehr ironische Distanz als ich erwartet hatte, sehr lesbar. Effis tatsächliches Vergehen ist so kryptisch beschrieben, dass ich es nicht mitbekommen hätte, wenn sich nicht jede Person, die es in der Schule lesen musste, dazu berufen gesehen hätte, es direkt zu erläutern.

Diese Art von Verklauselierung empfinde ich dann doch als etwas übertrieben. Ich habe kein Problem damit, einen Text nicht direkt in seiner Gesamtheit erfassen zu können; wenn jedoch Rhetorik allzu willkürlich erscheint, sodass sie kaum verstanden werden kann, verliere ich hingegen leicht das Interesse. So weit kam es hier allerdings nicht.

Nett fand ich auch, dass nicht nur Roswitha, das simpel gestrickte Mädel, Effi bis zum Ende loyal bleibt, sondern auch der Erzähler selber, wodurch eine übertriebene Moralität vermieden wird.
Dieses Buch scheint zu den meistgehassten Schullektüren zu gehören. Schon allein deshalb war ich verblüfft, dass ich es insgesamt überraschend charmant fand. Gerade in den anfänglichen Passagen erinnerte es mich teils sehr an Jane Austen-Atmosphären.

Effi Briest als Figur ist trotz einer gewissen Oberflächlichkeit eine, über die ich gern lese, und auch die Erzählerfigur ist durch weit mehr ironische Distanz als ich erwartet hatte, sehr lesbar. Effis tatsächliches Vergehen ist so kryptisch beschrieben, dass ich es nicht mitbekommen hätte, wenn sich nicht jede Person, die es in der Schule lesen musste, dazu berufen gesehen hätte, es direkt zu erläutern.

Diese Art von Verklauselierung empfinde ich dann doch als etwas übertrieben. Ich habe kein Problem damit, einen Text nicht direkt in seiner Gesamtheit erfassen zu können; wenn jedoch Rhetorik allzu willkürlich erscheint, sodass sie kaum verstanden werden kann, verliere ich hingegen leicht das Interesse. So weit kam es hier allerdings nicht.

Nett fand ich auch, dass nicht nur Roswitha, das simpel gestrickte Mädel, Effi bis zum Ende loyal bleibt, sondern auch der Erzähler selber, wodurch eine übertriebene Moralität vermieden wird.

„Eine Frau die ihrer Zeit vorraus war!“

Tally Thiel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Fontane sagte eins das man ein gutes Buch an dem ersten Kapitel erkennt und daraus schließen kann wie es weiter geht.

Fontanes Schreibstil ist großartig, mit viel liebe zum Detail schafft er es Szenen und Orte herzuzaubern und auch seine Protagonistin Effi ist detailreich beschrieben, konnte jedoch nicht mein Herz gewinnen. Ihre Entscheidungen machte sie immer und immer unsympathischer. Trotzdem würde ich es als lesenswert beschreiben.

Fontane sagte eins das man ein gutes Buch an dem ersten Kapitel erkennt und daraus schließen kann wie es weiter geht.

Fontanes Schreibstil ist großartig, mit viel liebe zum Detail schafft er es Szenen und Orte herzuzaubern und auch seine Protagonistin Effi ist detailreich beschrieben, konnte jedoch nicht mein Herz gewinnen. Ihre Entscheidungen machte sie immer und immer unsympathischer. Trotzdem würde ich es als lesenswert beschreiben.

MarieCarolin Behring, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Ein Klassiker, der durch sein psychologisches Feingefühl nichts an Aktualität verloren hat.
Die Geschichte einer Ehe. Die Situation einer Ehebrecherin zu früherer Zeit. Sehr gut!
Ein Klassiker, der durch sein psychologisches Feingefühl nichts an Aktualität verloren hat.
Die Geschichte einer Ehe. Die Situation einer Ehebrecherin zu früherer Zeit. Sehr gut!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Von Mann und Tochter zu jenen Zeiten verlassen werden ist sicherlich nicht einfach. Aber zeigt auch, was Frauen damals für Möglichkeiten hatten: keine. Von Mann und Tochter zu jenen Zeiten verlassen werden ist sicherlich nicht einfach. Aber zeigt auch, was Frauen damals für Möglichkeiten hatten: keine.

Ein bewegender, niveauvoller Frauenroman voll Höhen und Tiefen. Ein Muss für alle Fans der Deutschen Literatur. Ein bewegender, niveauvoller Frauenroman voll Höhen und Tiefen. Ein Muss für alle Fans der Deutschen Literatur.

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Ein Meisterwerk sondergleichen - Effis Geschichte berührt und fasziniert. Gehört auf jeden Fall in jedes Bücherregal. Ein Meisterwerk sondergleichen - Effis Geschichte berührt und fasziniert. Gehört auf jeden Fall in jedes Bücherregal.

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Klassiker der deutschen Literatur, der aufzeigt, wie man sich durch gesellschaftliche Zwänge zugrunde richten lassen kann. Ein Klassiker der deutschen Literatur, der aufzeigt, wie man sich durch gesellschaftliche Zwänge zugrunde richten lassen kann.

Ein Roman des Realismus, der niemals unmodern wird. Muss man gelesen haben! Ein Roman des Realismus, der niemals unmodern wird. Muss man gelesen haben!

„Frisch und zeitgemäß“

Bernhard Wojdyla, Thalia-Buchhandlung Rheine

Dieser Klassiker der Weltliteratur lässt die Geisteswelt der Belle Epoque in ihrer ganzen Fülle lebendig werden. Anhand der Erzählung über die dramatische Beziehung der jungen Effi mit ihrem väterlichen Gatten und Förderer Innstetten erhalten wir Einsichten in Moral, Naturwissenschaft und wahre Freundschaft im ausgehenden 19. Jh. Dieser Klassiker der Weltliteratur lässt die Geisteswelt der Belle Epoque in ihrer ganzen Fülle lebendig werden. Anhand der Erzählung über die dramatische Beziehung der jungen Effi mit ihrem väterlichen Gatten und Förderer Innstetten erhalten wir Einsichten in Moral, Naturwissenschaft und wahre Freundschaft im ausgehenden 19. Jh.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
12
12
4
3
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Nüchterner Blick auf den gesellschaftlichen Erwartungshorizont, nach dem es zu leben gilt und aus dem die Akteure nicht heraustreten. Nachdenklich stimmender Klassiker von Fontane.

von Anna Erhardt aus Münster am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Nach dem zweiten Lesen fand ich es dann gar nicht mehr so schlimm und es gehört zur absoluten Weltliteratur.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein weiterer Klassiker, der in keinem gut sortierten Wohnzimmerregal fehlen sollte. Musst es damals in der Schule lesen und war nicht ganz besonders interessiert.