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Totengebet / Joachim Vernau Bd.5

Joachim Vernau 5 - Kriminalroman

Joachim Vernau Band 5

Elisabeth Herrmann

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Beschreibung


Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau in Tel Aviv und Anwalt Joachim Vernau im Visier eines gnadenlosen Killers.

Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat ...

"'Totengebet' ist der große Belastungstest einer Figur. Vor allem aber ein richtig guter Kriminalroman." Elmar Krekeler, Die Welt/Literarische Welt

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48249-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,6/12,8/3,5 cm
Gewicht 399 g
Verkaufsrang 4483

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Buchhändler-Empfehlungen

spannender Einblick in die deutsch israelischen Verbindungen

Iris Wagner, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Ein deutscher, leicht chaotischer,Anwalt auf den Spuren der Vergangenheit in Israel. Vieles hat sich verändert, aber die Spuren der 80er sind immer noch da. Persönliche Verstrickungen und auch späte Erklärungen . Sehr gut zu lesen und wieder mal grandios recherchiert.

eine verhängnisvolle Vergangenheit

Carina Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Anwalt Joachim Vernau wacht im Krankenhaus auf und er kann sich nur bruchstückhaft an den letzten Tag erinnern… Wer war diese mysteriöse Frau namens Rachel und was wollte sie von Rudolf Scholl? Fragen über Fragen und dann auch noch die Beschuldigung, Vernau soll Scholl angegriffen haben und sogar für seinen Tod verantwortlich sein. Das kann Vernau so nicht hinnehmen und nimmt die Sache in eigene Hand. Stück für Stück nimmt Elisabeth Herrmann den Leser mit in einen Konflickt zwischen zwei Kulutren und einer verhängnisvollen Vergangenheit in Israel. Denn im Jahr 1987 fing alles in einen Kibbuz names Jechida an. Ich fand es super spannend zu lesen, wie Vernau sein Schicksal in eigene Hand nimmt und fieberte eifrig mit, welche Geschichte rund um Rachel und ihre Mutter Rebecca Stück für Stück ans Tageslicht kommt. Somit vergebe ich 5 fesselnde Sterne für einen spannenden Roman bishin zur letzten Seite.

Kundenbewertungen

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ETWAS BESSERES ALS DEN TOD FINDEN WIR ÜBERALL (BUCHZITAT)
von einer Kundin/einem Kunden aus Gronau am 26.04.2020

Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel. Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Th... Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel. Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Thema, aber auf der anderen Seite finde ich Amnesie oder Teilamnesie immer sehr spannend. So habe ich mich auf das Buch, das ich irgendwo ertauscht oder im Second Hand Shop gekauft hatte eingelassen. Es hielt mich von Anfang an gefangen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und echt, ich hätte nie herausgefunden, wer jetzt der Mörder war. Dabei haben – wenn ich so nachdenke – doch einige Leute den Mörder nicht gemocht. Nun ja, wie dem auch sei. Der Anfang war für mich sehr spannend, die Mitte sehr interessant, weniger spannend und der Schluss wieder spannend mit Highlights. Es ist wohl der 5. Fall einer Serie, wie ich im Internet lesen konnte. Also das Buch war wirklich gut, aber am Ende hätte ich dann noch einige Fragen gehabt und ein Buch mit 438 Seiten (ohne Danksagung und Glossar) sollte – meiner Meinung nach – keine Fragen offen lassen. Die Bücher, die ich lese haben normalerweise um die 300 Seiten. Außerdem war das ganze dann doch etwas verwirrend. Zudem kannte ich ja noch keinen Charakter des Buches. Und ich denke, dass das irgendwie mehr so was wie eine Familientragödie war und eher weniger ein Krimi. Ein Thema mit dem ich sonst nichts anfangen kann und trotzdem hab ich das Buch, in etwas weniger als einer Woche, ausgelesen und fand es spannend. Nur, dass da Fragen offen blieben, fand ich sehr schade. Ich hab mir bei LB die Rezis angesehen, damit ich mich ein wenig über die Serie informieren konnte. Und da las ich, mit größtem Erstaunen - dass das das wohl der schlechteste Teil der Serie war (bis 2016, denn ich vermute, es gibt weitere Teile). Nun ja, dann brauch ich unbedingt weitere Bücher, denn wenn mich etwas fesselt, was mich sonst niemals interessieren würde, dann muss die Autorin wirklich gut sein. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Es gab bei mir zwar kleinere Kritikpunkte, trotzdem werde ich das Buch mit 4 Sternen empfehlen.

Ein wenig enttäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Pforzheim am 31.12.2016

Ich habe alle Bände mit Joachim Vernau und Sanela Beara gelesen und fand dieses Buch sehr schwach in Vergleich zu den anderen. Ich hatte ein Gefühl, dass das Volumen des Buches auf die Seitenanzahl gezogen war. Die Hintergrundgeschichte war auch nicht spannend, war absehbar. Der Schluss war einfach lächerlich, die Autorin wusste... Ich habe alle Bände mit Joachim Vernau und Sanela Beara gelesen und fand dieses Buch sehr schwach in Vergleich zu den anderen. Ich hatte ein Gefühl, dass das Volumen des Buches auf die Seitenanzahl gezogen war. Die Hintergrundgeschichte war auch nicht spannend, war absehbar. Der Schluss war einfach lächerlich, die Autorin wusste sonst nicht mehr wie Sie auf den Täter führen sollte und hat es zum Schluss einfach hingeschrieben wer das war und wie. Ich hoffe, dass Frau Herrmann für Ihr nächstes Buch eine spannende Geschichte findet, die nicht aus dem Finger gesaugt rüberkommt und die Handlung spannender und glaubwürdiger macht.

Joachim Vernaus schwerster Fall und die Reise in die Vergangenheit
von claudi-1963 aus Schwaben am 09.10.2016
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Israel 1985: Die 17-jährige Rebecca wartet auf ihren Liebsten am Bahnhof in Tel Aviv, sie erwartet ein Kind ausgerechnet von einem deutschen Volontär. Aber er kommt nicht stattdessen taucht überraschend Uri auf, will er sie abhalten den Vater ihres Kindes zu heiraten? 30 Jahre später Joachim Vernau erwacht im Krankenhaus, was i... Israel 1985: Die 17-jährige Rebecca wartet auf ihren Liebsten am Bahnhof in Tel Aviv, sie erwartet ein Kind ausgerechnet von einem deutschen Volontär. Aber er kommt nicht stattdessen taucht überraschend Uri auf, will er sie abhalten den Vater ihres Kindes zu heiraten? 30 Jahre später Joachim Vernau erwacht im Krankenhaus, was ist passiert? Er kann sich an wenig erinnern, lediglich an eine junge Frau mit einem Davidstern. Sah sie nicht aus wie Rebecca, die damals im Kibbuz in Israel war, wo er als Volontär gearbeitet hatte? Marie-Luise Hoffmann erzählt ihm derweil was an der U-Bahn-Station passiert war, dort wurde ein älterer Mann von mehreren Männern bedrängt und Joachim konnte sie in die Flucht schlagen. Wieder war da diese Frau in seinem Kopf, dabei schweift er in die Vergangenheit nach Israel. Wenig später Rudolf Scholl wird ermordet und die junge Frau taucht wieder auf, sie ist Rachel eine junge Israelin auf der Suche nach einem Geheimnis das schon 30 Jahre zurückliegt. Auf einmal steht Joachim Vernau unter Mordverdacht, er soll Rudolf Scholl ermordet haben. Jetzt kann ihm nur noch eine helfen, Rachel aber die ist verschwunden, Vernau vermutet das sie zurück nach Israel ist und bevor er verhaftet wird kann er gerade rechtzeitig das Land verlassen. Sein nächstes Ziel ist Israel er muss Rachel finden, sie ist die einzige die ihm helfen kann seine Unschuld zu bezeugen, hat sie etwa Scholl ermordet? In Tel Aviv wird Vernau immer mehr mit seiner Vergangenheit konfrontiert, er besucht sein ehemaliges Kibbuz in dem er damals und drei andere Volontäre gearbeitet haben. Rudolf Scholl der jetzt tot ist, Mike Plock der nur knapp einen Anschlag überlebt hat, Daniel der seither verschollen ist und er. Doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los und so recherchiert er was damals passiert ist um Rachel bei der Suche nach ihrem richtigen Vater zu helfen. Hat Uri etwas mit der Geschichte vor 30 Jahren zu tun, ist er der Mörder von Rachels Vater? Vernaus Ermittlungen werden dieses Mal für ihn lebensgefährlich und sein Leben verändern. Meine Meinung: Das Hörbuch gelesen von Thomans M. Meinhardt auf 2 MP3 CD´s, eingeteilt in je 6 Min. Abschnitte, nicht gekürzt, mit fast 14 Stunden Hörlänge war schon sehr anspruchsvoll. Mir wurde dieser Krimi bei einem Bibliotheksfrühstück vorgestellt und da ich ein großer Israelfan bin war ich neugierig auf diese Geschichte. Im Nachhinein bin ich froh das ich das Hörbuch gewählt hatte, den als Buch hätte ich sicher dieses abgebrochen. Dieser Krimi entwickelt sich nämlich zu einem Roman der mehr in die Vergangenheit Vernaus trieftet, zu der Zeit als er dort Volontär in einem Kibbuz war. Für mich war es der erste Roman von Elisabeth Herrmann und mich hat ihr guter Schreibstil und diese sehr gut recherchierte Geschichte gefallen. Zwar fehlt diesem Buch der Spannungsbogen, er taucht nur ab und zu auf, jedoch die Geschichte ist auch so sehr fesselnd geschrieben. Jedoch kann ich verstehen das sicher mancher Krimifan enttäuscht sein wird, weil zu wenig Blutiges passiert. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme, das es einem leicht machte an dem Buch dran zubleiben. Die Autorin selbst hat wohl vor Jahren ebenfalls in einem Kibbuz gearbeitet und Tagebuch geführt, was sie dann auf die Idee brachte dieses Buch zu schreiben. Die Autorin ist mehrfach ausgezeichnet, ihre Bücher um Joachim Vernau wurden bzw. werden derzeit verfilmt mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle. Das Cover zeigt vermutlich die Ansicht eines Kibbuz im Nebel, das durch die Farben geheimnisvoll wirkt. Mit ein paar Schwächen in der Länge des Buches, wo man vielleicht ein wenig das ganze abkürzen hätte können, hat mir dieses sehr gut gefallen und bekommt von mir 4 von 5 Sterne.


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