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Einzlkind: Billy

Roman


Ein irrwitziges Roadmovie voller Situationskomik

Ein Philosoph. Schotte. Killer. Unterwegs nach Las Vegas

Als Billy das erste Mal den Schalldämpfer auf seine Walther schraubt, denkt er an Nietzsche, den „großen Immoralisten, den Verbrecher, den Antichrist“. Zwölf Morde wird er im Lauf der Jahre begehen, dabei fing alles ganz harmlos an.

Billy wächst behütet in Duffmore, einer Kleinstadt in Schottland, auf. In der Familie seines Onkels und seiner Tante. Seine Hippie-Eltern haben sich kurz nach seiner Geburt mit einer Überdosis von der Welt verabschiedet. Von ihnen hat er die Liebe zur Musik geerbt. Zu den Ramones und den Joy Division, zu James Blake und Franz Ferdinand. Vom Onkel die Lust am Philosophieren. Sein Lieblingsphilosoph ist Nietzsche. Mit 22 Jahren tritt er in die Firma der Familie ein, eine Firma, die Auftragsmorde an Mördern erledigt. Mit Gerechtigkeit hat das für ihn nichts zu tun.

Er ist 34, als er nach Las Vegas fährt, um Whip zu treffen, ein Mitglied der Firma. Gemeinsam wollen sie eine Woche die Stadt der Spieler und Sünder erkunden und die nächsten Aufträge besprechen. Doch dann wird Billy von seiner Vergangenheit eingeholt. In Las Vegas kommt es zum Showdown.

Portrait

einzlkind ist ein Bestsellerautor. 2010 erschien sein Roman Harold, 2013 Gretchen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 203
Erscheinungsdatum 06.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17647-3
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,9/2,2 cm
Gewicht 335 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,95
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Showdown in Vegas...

Stephan Kliem, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Billy liebt Musik von den Ramones und Joy Division, sein Lieblingsautor ist Friedrich Nietzsche. Und er ist Killer in der Firma seiner Familie...Großartige Geschichte über einen gebildeten, sympathischen Killer...Lesen! und die Musik dazu hören!

Mario Goldmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Die schonungslose Lebensbeichte eines Auftragskillers. Ein schön schräges, zynisches Roadmovie!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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Gut und ein wenig anders
von Karlheinz aus Frankfurt am 25.04.2017

Ich kannte den Autoren „einzlkind“ bis zu diesem Roman nicht, obwohl es schon sein dritter ist. Das erste wirkliche Problem hätte ich mit einer Eingliederung in ein Genre, denn er passt in keines, er ist so skurril wie das Buchcover und gleichzeitig vielschichtig. Elvis unter Palmen auf dem Cover finde ich herausragend und absol... Ich kannte den Autoren „einzlkind“ bis zu diesem Roman nicht, obwohl es schon sein dritter ist. Das erste wirkliche Problem hätte ich mit einer Eingliederung in ein Genre, denn er passt in keines, er ist so skurril wie das Buchcover und gleichzeitig vielschichtig. Elvis unter Palmen auf dem Cover finde ich herausragend und absolut passend zum Roman. Die Handlung ist schnell erzählt, denn der Protagonist berichtet aus seinem Leben. Das macht er abwechselnd, ein Kapitel spielt in der Vergangenheit und ein Kapitel in der Gegenwart. So wird immer wieder einiges erläutert, denn Billy geht als Berufskiller einem eher unkonventionellen Beruf nach. Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und entweder wird man fasziniert oder findet ihn grauenhaft. Mir hat er trotz oder gerade wegen dieses besonderen Schreibstils gefallen, dieser passt zur bizarren Handlung. Der Protagonist Billy wird bereits nach kurzer Zeit sympathisch und ich habe bis zum Ende mit ihm mitgefiebert. Es philosophiert immer wieder und gibt Denkanstöße, so gewinnt das Buch an Tiefe, bleibt nicht oberflächlich und ist immer sehr unterhaltsam. Fazit: Nicht alltäglicher Roman mit knapp über 200 Seiten Umfang, aber umso überzeugender. Für mich ein Autor den ich im Auge behalten werde.

Las vegas
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Billy ist Schotte, gut ausgelasteter Auftragsmörder und Hobby-Philosoph in einer Person. Schließlich hat Nietzsche sein Leben mehr beeinflusst, als seine früh verstorbenen Hippieeltern. Von den Beiden hat er lediglich die Liebe zur Musik geerbt. Es ist sein liebevoller Onkel, der ihn aufzieht und mit philosophischen Fragestellun... Billy ist Schotte, gut ausgelasteter Auftragsmörder und Hobby-Philosoph in einer Person. Schließlich hat Nietzsche sein Leben mehr beeinflusst, als seine früh verstorbenen Hippieeltern. Von den Beiden hat er lediglich die Liebe zur Musik geerbt. Es ist sein liebevoller Onkel, der ihn aufzieht und mit philosophischen Fragestellungen konfrontiert, die sich durch den gesamten Roman ziehen. Die neue Familie gibt ihm alles, was er zum Leben in der schottischen Provinz braucht. Schutz, immer mindestens ein offenes Ohr und den Hang Klartext untereinander zu reden. Es ist schlussendlich einfach logisch, dass Billy in der familieneigenen Firma für Auftragsmorde seinen Dienst antritt. Zwölf Mal hat er inzwischen seinen Job getan. Er hat seine Opfer, die eigentlich auch Täter sind, gefesselt, er hat sie reden lassen, um etwas über ihr Leben zu erfahren. Er hat Ihnen einen letzten Musikwunsch erfüllt. Er verhält sich korrekt, nichts Persönliches bringt Billy zum morden. Kein Gerechtigkeitssinn treibt ihn an. Er erledigt einen Job. Sonst nichts. Schließlich fliegt er nach Las Vegas, um seinen Kumpel Whip zu treffen, der ebenfalls für die Firm arbeitet und die Dinge eskalieren. Doch bis dahin trifft Billy Elvis, der sich allerdings mit „w“ schreibt. Ein Wüstenindianer vom Stamme der Apachen kommt ihm in die Quere und die Anzahl von Wasserstoffblondinen mit Brustverstärkung nimmt in Las Vegas groteske Züge an. Einzlkind- cleveres Pseudonym übrigens- ist in der deutschen Literaturlandschaft kein Unbekannter mehr. Er hat mit „Harold“ und „Gretchen“ bereits Aufmerksamkeit in den Feuilletons erregt. Nun legt er mit „Billy“ einen bärenstark erzählten Roman vor, der durch seine Spannungselemente ins Thriller-Genre hereinreicht, aber letztendlich in der gehobenen Literatur zu verorten ist. Inhalt geht also über Effekte. Wobei Billy einen erfrischend schnoddrigen Ton anschlägt, der den Leser bei Billy tatsächlich an einen Schotten denken lässt. Seine Beobachtungen, ob nun in Hotelbars, dem Death Valley oder Spielerstadt Las Vegas sind voll sprachlicher Tiefenschärfe. Seine philosophischen Rundumschläge lassen den Leser aufhorchen und nachdenken. Er zerlegt Begriffe, wie Gerechtigkeit, Mitleid und Gleichheit, wobei er, wie sein Vorbild Nietzsche, deren erwiesenen Evolutionsnutzen strikt leugnet. Immer wieder fasst er hinter die Worthülsen und zeigt, was sie tatsächlich bedeuten oder beweist deren Inhaltsleere. Mir hat die Auseinandersetzung mit diesem fulminanten Stück Literatur ungemein Freude bereitet. Das sind wirklich Menschen über die der Autor schreibt und gleichzeitig ist das alles undenkbar, was wir da lesen. Das Buch bringt es fertig Humor, Mord und Philosophie zu einem gelungenen Ganzen zu vereinen. Hier sucht jemand die Wahrheit und zwar seine eigene. Dafür gebührt Einzlkind mein Respekt!

Billy
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 17.06.2016

Billys Eltern waren Hippies und starben kurz vor seiner Geburt an einer Überdosis. Billy wächst bei seinem Onkel und seiner Tante in Schottland im Ort Duffmore auf. Sein Onkel liebt Philosphie und auch Billy fängt an sich dafür zu begeistern. Seine Liebe zur Musik hat er von seinen Eltern geerbt. Mit 22 Jahren tritt Billy in di... Billys Eltern waren Hippies und starben kurz vor seiner Geburt an einer Überdosis. Billy wächst bei seinem Onkel und seiner Tante in Schottland im Ort Duffmore auf. Sein Onkel liebt Philosphie und auch Billy fängt an sich dafür zu begeistern. Seine Liebe zur Musik hat er von seinen Eltern geerbt. Mit 22 Jahren tritt Billy in die Familienfirma ein, die Auftragsmorde ausführt. Sie töten nur Mörder, die es in ihren Augen auch verdient haben! Billy lässt sich vor dem Mord immer die Lebensgeschichte des Opfers erzählen. Und dann auf einmal tötet er den Falschen... Obwohl Billy ein Mörder ist, war er mir trotzdem sympathisch. Er macht sich auf nach Las Vegas um seinen Mitarbeiter Whip zu treffen. Auf seiner Reise erlebt er verrückte Dinge die sehr anschaulich beschrieben werden und mich oft zum Schmunzeln brachten. Die Sprache ist sehr bildreich und ich konnte die Landschaft und Billys Erlebnisse förmlich vor mir sehen! Die Personen die Billy beobachtet sind oft skurril klasse beschrieben. In Las Vegas wollen Billy und Whip einfach nur Spaß haben, was zunächst auch rundum gelingt. Doch plötzlich wird Billy von seiner Vergangenheit eingeholt ... Trotz der skurrilen Story und des knappen und leicht zu lesenden Schreibstils macht das Buch auch nachdenklich. Da ist einmal die Frage nach der Moral bei den Morden an Mördern und auch die philosphischen Ausführungen geben einem zu denken.... Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und werde es weiterempfehlen!