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Erasmus Emmerich und die Maskerade der Madame Mallarmé

Das Abenteuer beginnt!
Bismarcks Berlin wie es niemand kennt. Biolonische Erfindungen prägen das Leben. Pickatoren rattern durch die Straßen, deren Bürgersteige partiell von Glasplatten ersetzt wurden, mechanische Krebse setzen über die Spree, und der Ausbau des Klangkugelkommunikators soll das Stadtbild für immer verändern.

Kann es bloßer Zufall sein, der Erasmus Emmerich und seine Qualmfee immer wieder auf die richtige Spur führt? Oder hat das Universum seine Finger im Spiel, wenn eine Mordserie an Trollverbrechern das Kopfsteinpflaster erschüttert?

Die Polizei tappt im Dunkeln, als eine verschleierte Fremde aufkreuzt und für Verwirrung sorgt, während Marie selbst unter Verdacht gerät. Kann Frau Oppenheimers Mäusemantel Licht ins Dunkel bringen oder liegt die Antwort an Bord des U-Boot-Wal Kolosses Wobbly Dick?

Wenn keiner mehr weiß, wohin die Reise führt, ist man in der Welt von Erasmus Emmerich und vielleicht schon unterwegs in die Vergangenheit.
Portrait
Bode, Katharina Fiona
Katharina F. Bode wurde 1990 in einem Sauerländer Kreißsaal geboren. Gegenwärtig teilt sie sich eine Wohnbibliothek mit ihrem Freund, dem Bilingu-Aal Wordsworth Weirdworld und der flauschigen Teddyhamsterkugel Mo. Nach ihrem BA-Abschluss in Kunstgeschichte und Komparatistik (falls es nicht doch in Hyperspace-routeplanung war) absolvierte sie kürzlich den Master in Teddybärologie (oder Literaturwissenschaft?). Sie kann sich noch ziemlich genau daran erinnern, bereits vor ihrer Geburt Geschichten geschrieben zu haben ... naja, fast.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 260
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 05.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945045-04-6
Verlag Art Skript Phantastik
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/2,7 cm
Gewicht 312 g
Abbildungen mit Illustrationen
Auflage 2. Auflage
Illustrator Martin Knipp
Buch (Klappenbroschur)
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13,80
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Die Zeitagenten - Eine Novelle
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 14.08.2017
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Die Story hat was von "Dr. Who" und ich war gleich in die Geschehnisse involviert. Die Time-Agent-Organisation 2223 ist eine Organisation, die Im Jahr 2239 ihren Sitz hat - und das an Board eines Raumschiffes. Ein Mord ruft die Zeitagenten Karl und Johann an den Tatort. Dort finden sie Hinweise, die sie ins 19. Jahrhundert hinei... Die Story hat was von "Dr. Who" und ich war gleich in die Geschehnisse involviert. Die Time-Agent-Organisation 2223 ist eine Organisation, die Im Jahr 2239 ihren Sitz hat - und das an Board eines Raumschiffes. Ein Mord ruft die Zeitagenten Karl und Johann an den Tatort. Dort finden sie Hinweise, die sie ins 19. Jahrhundert hinein beschäftigen. Bald steht fest, dass der Mord in Verbindung mit längst vergangenen Ereignissen steht. Die Charaktere allen voran Johann, Karl und den britischen Agenten Henry mag man auf anfhieb. Jeder hat so seine Macken und Charaktereigenschaften, die den Leser das eine oder andere Mal schmunzeln lässt. Wer ein Fan von historischen Hintergründen ist, wird hier ein wahres Lesevergnügen haben! Nicht nur in eine weit entfernte Zukunft müssen die Zeitagenten reisen, sondern auch ins Frankreich des 13. Jahrhunderts. Zusammen mit dem dortigen Mittelsmann, müssen sie sich durch die mittelalterlichen Machenschaften und Gegebenheiten kämpfen, um in den anderen Zeitdimensionen Morde zu verhindern. Dies gestaltet sich durch den dort herrschenden Krieg zwischen den Franzosen und den Katharern, die in der Burg "Montsegur" seit einem Jahr verschanzt sind, als äußert schwierig. Was hat dieser Krieg mit den Morden in der Zukunft zu tun? Und können die Agenten Schlimmeres verhindern, ohne die Geschichte wesentlich und negativ zu beeinflussen? Eine schwierige Aufgabe liegt vor den Männern unterschiedlichster Epochen... Da ich ein geschichtlich interessierter Mensch bin, hat mir dieses Buch sehr gefallen. Man erfährt viel über historische Ereignisse der unterschiedlichen Zeitepochen und der Autor führt mit einem lockern und trotzdem aufmerksamen Schreibstil durch die Geschichte. Schön wäre es gewesen, vor jedem Kapitel eine kurze Info über Raum und Zeit zu bekommen a´la "Frankreich, 13. Jahrundert", da ich doch ab und an überlegt habe, wo wir jetzt eigentlich sind, aber dies ist auch schon der einzige Kritikpunkt. Ich liebe Zeitreisen und finde es immer schwierig, gut geschriebene Storys zu finden, da doch mal große Logikfehler oder falsche historische Fakten verwendet werden. Dies war hier nicht der Fall und so habe ich diesen Roman gerne gelesen. Meiner Meinung nach, ist dieses Buch sowohl für Historienfans also auch Fantasyleser und Science Fiction Nerds in gleichem Maße geeignet. Wer hat denn das Buch auch schon gelesen?! Meldet euch mal!

eine ungewöhnliche Zeitreise
von meggie aus Mertesheim am 14.03.2017
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

London, 2239: Die Zeitagenten Johann und Karl werden zu einem mysteriösen Mordfall gerufen. Bei der Leiche lag ein Zettel aus dem 19. Jahrhundert. Johann und Karl machen sich an die Aufkärung. Dabei werden sie immer weiter in die Vergangenheit geschickt, bis ins Jahr 1879, wo sie an einer Flaschenpoststation neue Hinweise erhalt... London, 2239: Die Zeitagenten Johann und Karl werden zu einem mysteriösen Mordfall gerufen. Bei der Leiche lag ein Zettel aus dem 19. Jahrhundert. Johann und Karl machen sich an die Aufkärung. Dabei werden sie immer weiter in die Vergangenheit geschickt, bis ins Jahr 1879, wo sie an einer Flaschenpoststation neue Hinweise erhalten. Doch auch hier ist ihre Reise nicht beendet. Das 13. Jahrhundert scheint mehr Auflösung zu bringen. Ein kleines Büchlein mit einer kleinen Geschichte? Oh nein, ein kleines Büchlein mit einer großen Geschichte voll Abenteuer, Zeitsprüngen und der Suche nach der Aufklärung eines Mordes. Der Autor hat auf 230 Seiten eine spannende Story geschaffen, die mich durchweg unterhalten hat. Ich hatte zwar ein paar Probleme mit den Zeitsprüngen, die leider nur durch Absätze gekennzeichnet waren (hier wären vielleicht kleine Zwischen-Überschriften hilfreich gewesen), ansonsten bin ich mit Spannung durch die Zeit mitgereist und habe versucht mitzurätseln. Die Aufklärung des Rätsels ist zwar schnell erledigt, aber es hängt viel, viel mehr damit zusammen. Die Charaktere, allen voran Johann und Karl waren mir sehr sympathisch. Gerade Karl, der mit seinem jugendlichen "Leichtsinn" so manch interessante Wendung in die Geschichte brachte. Aber auch für Johann eine sehr große Hilfe ist. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut rübergebracht. Man kann das Handeln sehr gut mitverfolgen. Die geschichtlichen Aspekte, die in die Geschichte eingeflochten wurden, haben sich sehr gut eingefügt bzw. die fiktive Geschichte wurde um die historischen Begebenheiten gesponnen. So hatte man fast das Gefühl, dass es sich zu den Zeiten, in denen sich die Zeitagenten aufhalten, auch wirklich so abgespielt hat. Die Time-Agent-Organisation 2223 ist eine interessante Idee des Autors und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die bestimmt auch ausgeschöpft werden. Dies beweist auch der kleine Cliffhanger, der am Ende eingebaut wurde. Wie immer bei den Büchern aus dem Art Skript Phantastik Verlag ist das Design des Buches zu erwähnen. Mit viel Liebe zum Detail ist alles gestaltet. Sei es das Cover, der Klappentext oder das gesamte Innenleben. Hier findet man immer wieder Zeichnungen, die die Geschichte unterstreichen. Das Buch ist kleiner als ein normales Taschenbuch. Beim Lesen hatte ich am Anfang etwas Probleme, das Buch zu halten. Doch mit der Zeit habe ich eine Technik entwickelt, so dass es dann doch gut klappte. Bei der Geschichte handelt es sich um eine Novelle, also eine kürzere Erzählung. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas fehlen würde. Ich freue mich, weitere Geschichten des Autors zu lesen, gerade von der TAO 2223. Im Art Skript Phantastik Verlag ist auch noch eine weitere Novelle von M.W. Ludwig mit dem interessanten Namen "Der Earl von Gaudibert" erschienen. Fazit: Eine Zeitreise der besonderen Art.

Steampunk, Witz und Spannung
von Sandra W. am 15.10.2016

Inhalt: Der geniale und etwas verwirrte Erfinder und selbsternannte Chefermittler Otto von Bismarcks Erasmus Emmerich, der zusammen mit der Qualmfee Marie und dem Zinnmann Zinnoberius einen verzwickten Fall nach dem anderen löst. Nach einem mysteriösen Troll-Serienmord gerät Marie selbst unter Verdacht und versucht auf eigene... Inhalt: Der geniale und etwas verwirrte Erfinder und selbsternannte Chefermittler Otto von Bismarcks Erasmus Emmerich, der zusammen mit der Qualmfee Marie und dem Zinnmann Zinnoberius einen verzwickten Fall nach dem anderen löst. Nach einem mysteriösen Troll-Serienmord gerät Marie selbst unter Verdacht und versucht auf eigene Faust, ihre Unschuld zu beweisen. Dabei gerät sie auf die Spur der seltsamen Madame Mallarmé, die sie bis ans eisige Ende der Welt verfolgen müssen und dabei mehr als einmal dem Tod ins Auge sehen – sei es durch ihre übermächtigen Feinde oder den explodierenden Erfindungen des Erasmus Emmerich. Beurteilung Fangen wir von Vorne an: Das Coverbild ist wunderhübsch und hat es mir sofort angetan. Richtig schön steampunkig Schlägt man das Buch auf, wird man sofort von einer wunderschönen Illustration des Unterwasserwals Wobbly Dick begrüßt, dem wir im Verlauf des Romans natürlich noch als Transportmittel begegnen. Schon allein die anfängliche Anmerkung des Lesebegleiters und das Vorwort sind herrlich zu lesen und bringen einen in die richtige Lesestimmung. So viel trockener Humor, Witz und vor allem anderen: Sprachreichtum und –fantasie sucht wirklich seinesgleichen. Die Erzählung ist eingebettet in eine Geschichte von Archibald Leach und beginnt mit eventuell schon aus anderen Anthologien bekannten Kurzgeschichten um Erasmus Emmerich, bevor es dann mit der Hauptstory um Madame Mallarmé losgeht. Ich mag den verwirrten Erfinder Erasmus Emmerich als altmodischen Gentlemen der alten Schule, der mehr durch Zufall denn durch wahre Genialität immer auf die notwendigen Lösungen kommt (das verraten wir ihm aber nicht), sehr gern, aber meine heimliche Lieblingsprotagonistin ist dennoch die Qualmfee Marie. Sie ist so herrlich dargestellt, mit ihrer brummeligen und zickigen Art, und hat dennoch ein so großes gutes Herz. Völlig überraschend habe ich auch den süßen kleinen Picker total ins Herz geschlossen – den Müllentsorger, Reittier und besten Freund von Zinnoberius. Überhaupt ist die Idee, viele „Geräte“ in tierartiger Form mit Haustiercharakter zu erfinden, absolut genial. In vielen Steampunk-Romanen kommt das steampunkige Element nicht genug zum tragen. Darüber kann man sich hier nicht beschweren – das, was dieses Genre ausmacht, nämlich die Symbiose aus dem Leben des frühen 19. Jahrhunderts und der science-fiction-mäßigen Anmutung der meist durch Dampftechnik betriebenen sagenhaften Erfindungen und Gerätschaften, kommt in diesem Buch voll zur Geltung und im genau richtigen Verhältnis zur eigentlich Geschichte der Handlung eingebunden und beschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar verknuddelt und doch gut verständlich und flüssig geschrieben, witzig, spannend, unvorhersehbar, und von Kapitel zu Kapitel schließt man die Protagonisten mehr ins Herz. Ich hoffe doch sehr, noch viele Abenteuer mit Erasmus, Marie und ihren Freunden erleben zu dürfen! Ein ungetrübtes Lesevergnügen, dem ich gerne die volle Punktzahl gebe und jedem geneigten Fan des Genre oder auch als Einstieg nur empfehlen kann.