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Warum der stille Salvatore eine Rede hielt

Sein Einzelgängerleben ist schlagartig vorbei, als Salvatore Krig mit seinem Motorroller in einen spektakulären Unfall verwickelt wird. Die Bürger seiner Heimat, des Kleinstaates Bovnik, lassen ihm keine ruhige Minute mehr. Dasselbe gilt für die Nachbarn aus Thunak, obwohl seit Jahren Krieg herrscht zwischen beiden Ländern. Sympathischer werden dem schweigsamen Mann seine Mitmenschen dadurch allerdings auch nicht, denn Bovniker und Thunakis sind Stinkstiefel aus Überzeugung. Verzweifelt sucht Salvatore sein altes Leben. Stattdessen findet er: Freunde mit Stielaugen oder einem richtig dicken Problem, die Liebe einer gesuchten Staatsfeindin und Gegner, die vor keiner Grausamkeit zurückschrecken.
Der stille Held Salvatore ist ein Bruder des Simplicissimus aus dem 30jährigen Krieg. Die kleine, wahnsinnige Welt dieses Romans ist absurd, zärtlich, barbarisch, altmodisch und utopisch zugleich.

Portrait
Michael Wäser wurde 1964 im Saarland geboren, war einige Jahre als Schauspieler an verschiedenen deutschen Staatstheatern tätig und übersiedelte dann nach Berlin. Er arbeitete dort als Autor für Drehbuch und Script-Development und als Ghostwriter für Autobiografie. Er gründete und leitete den „Geschichtenladen“ in Berlin, bevor er 2011 seinen ersten Roman beim Buchbäcker-Verlag in München veröffentlichte: „Familie Fisch macht Urlaub“ erzählt die Geschichte der Republikflucht einer neunköpfigen Erfurter Famile nach West-Berlin kurz vor dem Mauerbau. Er ist Stammautor der Pankower Lesebühne „So noch nie“. "Warum der stille Salvatore." ist sein zweiter Roman und wurde vom Deutschen Literaturfonds gefördert.
Website: konsonaut.de
facebook: facebook.com/mwaeser.autor
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 07.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7386-2264-5
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,3/13,1/2,5 cm
Gewicht 444 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Warum der stille Salvatore eine Rede hielt
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2016

Klappentext: Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen - dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten? Mir fällt es schwer, den Inhalt auf den Punkt gebracht zusammenzufassen,... Klappentext: Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen - dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten? Mir fällt es schwer, den Inhalt auf den Punkt gebracht zusammenzufassen, weil der Roman so vielschichtig ist. Salvatore überlebt einen tragischen Unfall, was ganz Bovnik und Thunak beeindruckt. Ab sofort wird ihm jegliche mediale Aufmerksamkeit gewidmet, er wird als Held gefeiert. Durch diesen Unfall ändert sich sein Einzelgänger-Lebensstil und er knüpft neue Kontakte. Kontakte, die sein Weltbild und seine Lebensweise verändern... "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt" spielt in einer Gesellschaft, die von Krieg geprägt ist. Bovnik und Thunak kämpfen seit Jahren unerbittlich. Durch eine spezielle Waffentechnik nimmt die Gesellschaft keinen (tödlichen) Schaden und steht dem Krieg abgestumpft gegenüber. Die Schilderung dieses Umstands finde ich im Buch sehr gelungen, weil sie in überspitzter, sarkastischer und gleichzeitig sehr einfacher Form dargestellt wird. Salvatore verkörpert Veränderung in jeglicher Hinsicht - persönliche und gesellschaftliche Veränderung. Michael Wäser hat den Roman sehr vielschichtig gestaltet. Da aus verschiedenen Perspektiven berichtet wird, und der Leser sukzessive Einblicke in die bovnische und thunakische Gesellschaft erhält, hat es mich einige Seiten gekostet, die Zusammenhänge und Entwicklungen nachzuvollziehen. Diese Erfahrung finde ich sehr spannend, da beim Lesen mit meinem Verständniss und meinen Interpretationsansätzen gespielt wurde. Im Nachhinein klärten sich alle Zusammenhänge, in denen Salvatore der rote Faden ist. In dem Buch sind die unterschiedlichen Themen wie Krieg, persönliche Abgestumpftheit, Abneigung, der Kampf um Veränderung, Freundschaft, Liebe, Kraft, Mut etc. auf höchster Ebene miteinander auf überspitzte, sarkastische, abgründige, und absolut eindrucksvolle Weise verbunden und ergeben ein großes Ganzes. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, weil er sehr komplex, anspruchsvoll und gleichzeitig schlicht ist. Wer auf lange Sätze, viele Einbettungen und einen anspruchsvollen Schreibstil steht, wird hier auf seine Kosten kommen. Die Figuren sind, wie bereits oben angedeutet, sukzessiv beschrieben und ergeben Kapitel für Kapitel ein Gesamtbild ab. Diese Vorgehensweise gefällt mir. Salvatore war mir von der ersten Seite an sympathisch und entwickelte sich für mich als DIE feste Komponente. Auch Vera gefällt mir in ihrer Beschreibung sehr gut. Die Entwicklungen sind alle stimmig und finden in einem (für mich teilweise überraschenden) Ende ihren Höhepunkt. Ich kann für dieses Buch definitiv eine Leseempfehlung aussprechen!