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Mirror

Thriller

Karl Olsberg

(25)
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Beschreibung

Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
Ob du willst oder nicht.

Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.

Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …

" [...] der Roman ist jederzeit glaubhaft und spannend. " Freie Presse 20161104

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 407
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3234-6
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3,5 cm
Gewicht 413 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 56671

Buchhändler-Empfehlungen

Mirrors für alle-unsere Zukunft..... ?!

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Einen interessanten ,dystopischen Krimi hat Autor Olsberg mit „Mirror“ abgeliefert, den man ohne weiteres auch Jugendlichen zum Lesen in die Hand drücken kann.Die „Mirror"-Geräte sind so etwas wie eine krasse Weiterentwicklung unserer Smartphones, zusätzlich mit Accessoires versehen wie (Daten-)Brille, Clip-Ohrstecker und Armband,die alle miteinander vernetzt sind.Da der Mirror plus Zubehör (es gibt sogar kleine Drohnen dazu zu kaufen) aus Wettbewerbsgründen heftig unter Preis verkauft wurde, ist seine kleine Entwicklungsfirma von einer Größeren geschluckt worden, die ihn zu einem "must-have" für alle Technikbegeisterten macht. Prinzipiell eine gute Sache: da die Mirrors ihre Besitzer in jeder Lebenslage unterstützen sollen und so z.B.Herzkranke an ihre Medizin erinnern,schüchterne Menschen in Kontakt zu anderen bringen,vor Einbrechern warnen und „Dummies“ wissenstechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden-die Welt könnte nicht mehr heiler sein,oder ? Aus der Perspektive unterschiedlicher Protagonisten erzählt,erlebt der Leser dann allerdings auch buchstäblich mit, dass soviel intelligente und vor allem vernetzte!Technik unter Umständen für den Einzelnen auch in das Gegenteil von hilfreich umschlagen kann…. Selbstlernende KI,die glaubt zu wissen, was das Beste für die Menschheit ist, ist in der ScienceFiction-Literatur nichts Neues, aber Olsbergs Roman ist flüssig zu lesen und obwohl seine Protagonisten teilweise zu plakativ angelegt sind, ist trotzdem Identifikationspotential vorhanden. Nachdenklich stimmen sollte uns seine Geschichte jedenfalls ! Zur Einstimmung könnten Sie ja mal "Mirror Welt" lesen,fünf kleine,kostenlose ebook-Stories.....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
14
6
5
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0

Erschütternde Utopie, die Morgen schon wahr werden könnte!
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 05.12.2019

Carl Poulsen hat es geschafft, mit seinem Geschäftspartner und Technikchef Eric hat er ein revolutionäres Gerät, den „Mirror“ entwickelt, das einen digitalen Spiegel seines Nutzers erschafft und alles tun wird, diesen zu unterstützen und glücklich zu machen. Selbstoptimierung auf ganz hohem Level. Anhand einiger speziell ausgewä... Carl Poulsen hat es geschafft, mit seinem Geschäftspartner und Technikchef Eric hat er ein revolutionäres Gerät, den „Mirror“ entwickelt, das einen digitalen Spiegel seines Nutzers erschafft und alles tun wird, diesen zu unterstützen und glücklich zu machen. Selbstoptimierung auf ganz hohem Level. Anhand einiger speziell ausgewählter Protagonisten folgen wir deren Lebensverlauf unter Beeinflussung der völlig faszinierend neuen Mirrorwelt. Eine Welt voller berauschender neuer Erfahrungen, voller Hoffnungen, doch es lauern auch Gefahren….. Mit seinem beängstigendem Zukunfts-Szenario in „Mirror“, ist dem Autor Karl Olsberg ein beeindruckende und überzeugend vorstellbare Handlung gelungen. Der Schritt geht in eine kuschelig-einfache Sorglos-Welt, in der eine künstliche Intelligenz, dir die Welt erklärt und dir deine Probleme, Handicaps und Entscheidungen abnehmen kann. Das scheint schon jetzt nicht mehr fern zu sein und ist daher auch sehr gut vorstellbar! Olsberg beschreibt daher eine Situation, die schon morgen möglich sein könnte, mit erschreckender Deutlichkeit und zeigt uns gekonnt die Vor- und Nachteile auf. Die Vorstellung das der „Mirror“ mit seinem großen Datenabgleich und all dem persönlichen Input gute Empfehlungen abgeben kann ist nett, gar keine Frage, durch Gesichtserkennung Gefühle des Gegenübers deuten praktisch und Blinde sicher durch die reale Welt zu manövrieren, machen ihn uns sympathisch. Doch sobald der Mirror etwas falsch interpretieren sollte, in unsere Gefühlswelt hinenpfuscht, uns manipuliert, oder gar bedroht, wendet sich das Blatt und wird zur wahren Horrorvorstellung. Mich als begeisterten Technik Anhänger hat das Buch sehr fasziniert, es hat Möglichkeiten gezeigt die verlocken, aber auch die Gefahren und Auswirkungen der Technik auf den Einzelnen aufgezeigt, die lauern und über die sich im vorher niemand Gedanken macht. Dieser sorglose Umgang ist leider auch schon mit unserer vergangenen Technisierung erfolgt und daher so real, erst heutzutage werden uns die Auswirkungen bewusst, wie beispielsweise Manipulation, Mobbing und Kriminalität im Internet, die Auswirkung der Industrialisierung auf das Klima oder unser Umgang mit Plastik, zukünftig werden sogar Menschen zu schwer entsorgbaren Sondermüll (Implantate) werden. Wie viele Menschen sind schon durch falsche Navigation an den unmöglichsten Orten gelandet, da ihr Vertrauen in die Technik größer war als die Schilder und Gegebenheiten ihrer Umwelt….selbstständiges Denken sollte eben trotz Technik und Fortschritt immer Priorität haben, auch wenn "Neuerungen" noch so attraktiver daher kommen;) Nachdenken über die Auswirkung des eigenen Handelns wird gerade in unserer modernen Welt immer wichtiger! Mit den Worten des Autors gesagt: „Nicht die Technik ist unser Problem, sondern die Art, wie wir damit Umgehen.“

Beängstigend
von einer Kundin/einem Kunden aus Goldach am 04.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sehr spannende - und auch irgendwie beängstigende - Ansätze zur Verwendung der künstlichen Intelligenz in der Zukunft. Wobei das eigentlich schon fast eher Gegenwart als Zukunft ist...

Temporeich, unterhaltsam, mit Denkanstößen, für großen Adressatenkreis
von Julia Matos am 25.11.2018

Der Klappentext hat mich angesprochen. "Mirror Welt: Prequel" mit spannenden Kurzgeschichten, die einem gleichzeitig die technischen Funktionen näherbringen, brachte mich vollends auf den Geschmack. Die Idee greift aktuelle Diskussionen auf. Karl Olsberg geht auf Faszination, Vorzüge und Risiken der Technik ein. Es sind Paralle... Der Klappentext hat mich angesprochen. "Mirror Welt: Prequel" mit spannenden Kurzgeschichten, die einem gleichzeitig die technischen Funktionen näherbringen, brachte mich vollends auf den Geschmack. Die Idee greift aktuelle Diskussionen auf. Karl Olsberg geht auf Faszination, Vorzüge und Risiken der Technik ein. Es sind Parallelen zu heute bereits bestehenden Systemen erkennbar, sodass ein solches Szenario in wenigen Jahren Realität werden könnte. Die Handlung gerät temporeich und spannend, animiert über weite Strecken zum Mitfiebern. Der Erzählstil gefällt mir. Die vier kapitelweise wechselnden Perspektiven unterscheiden sich im Sprachgebrauch, hierdurch kommen die Unterschiede in Intellekt und Weltanschauung gut zum Tragen. Für fünf Sterne reicht es nicht ganz. Die Geschichte ist Mainstream-tauglich aufbereitet, rauscht dabei für meinen Geschmack zu schnell durch. Eine noch raffiniertere Geschichte, in der Hinweise weniger plakativ gestaltet, Lösungswege weniger schnell gefunden, Motive anspruchsvoller gestrickt, die Charaktere weniger schnell überzeugt sind, die Handlung dadurch emotionaler und unvorhersehbarer wird, wäre für mich das i-Tüpfelchen gewesen. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau. Auch nach einem harten Arbeitstag flüssig lesbar ohne irgendwelche Verständnisschwierigkeiten. Die Botschaften, die Autor Karl Olsberg im Anhang nochmal ausdrücklich bekräftigt, dürften bei allen Lesern angekommen sein. Mein erstes wird wohl nicht mein letztes Olsberg-Buch gewesen sein.


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