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Ein bisschen wie Unendlichkeit

(25)

»So ist es, wenn man jemanden liebt.
So ist es, wenn man um jemanden trauert.
Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens

Rezension
Es ist definitiv ein Jahreshighlight für mich und ihr müsst dieses Buch einfach lesen. Es ist perfekt. Miis Bücherwelt 20170223
Portrait
Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »InStyle« und »MarieClaire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-4033-5
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 221/152/37 mm
Gewicht 614
Originaltitel The Square Root of Summer
Auflage 1
Verkaufsrang 44.186
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Gottie will nichts mehr als den Sommer hinter sich zu bringen. Sie hatte ein schlimmes Jahr und will nur in Ruhe gelassen werden.
Aber dann kommt ihr alter Schulfreund Thomas wieder und plötzlich ist es wieder wie damals. Bevor sich alles veränderte.
Dieser Roman ist wunderschön und bildgewaltig. Man kann sich gut in Gottie und ihre
Gottie will nichts mehr als den Sommer hinter sich zu bringen. Sie hatte ein schlimmes Jahr und will nur in Ruhe gelassen werden.
Aber dann kommt ihr alter Schulfreund Thomas wieder und plötzlich ist es wieder wie damals. Bevor sich alles veränderte.
Dieser Roman ist wunderschön und bildgewaltig. Man kann sich gut in Gottie und ihre Freunde und Familie hineinversetzen.
Und diesem Roman windet man viele Anspielung auf Physik und Zeitreisen, die manchmal nicht ganz leicht zu verstehen sind.
Trotz allem ist dies ein wunderbarer Roman über das Erwachsen werden und wie schön das Leben sein kann.

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Gottie und ihre Versuche, ihr Leben in mathematischen Formeln neu zu berechnen, haben mich tief berührt. Eine wunderbare, poetische Liebesgeschichte! Gottie und ihre Versuche, ihr Leben in mathematischen Formeln neu zu berechnen, haben mich tief berührt. Eine wunderbare, poetische Liebesgeschichte!

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Zum Verlieben schön.
Es ist am Anfang zwar etwas verwirrend, aber wenn man erstmals den Hintergrund der Geschichte versteht, lassen einen die beschriebenen Gefühle nicht mehr los.
Zum Verlieben schön.
Es ist am Anfang zwar etwas verwirrend, aber wenn man erstmals den Hintergrund der Geschichte versteht, lassen einen die beschriebenen Gefühle nicht mehr los.

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Die Geschichte und der Sprachstil hat mich von Anfang an fasziniert. Die Handlung scheint zunächst verwirrend,fesselt aber gleichzeitig. Sehr einzigartig und berührend ab 14 Jahre! Die Geschichte und der Sprachstil hat mich von Anfang an fasziniert. Die Handlung scheint zunächst verwirrend,fesselt aber gleichzeitig. Sehr einzigartig und berührend ab 14 Jahre!

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Eine außergewöhnliche Geschichte mit außergewöhnlichen, skurrilen Charakteren mit all ihren Schwächen und Liebenswürdigkeiten, eine Geschichte voller Liebe, Freundschaft und Trauer Eine außergewöhnliche Geschichte mit außergewöhnlichen, skurrilen Charakteren mit all ihren Schwächen und Liebenswürdigkeiten, eine Geschichte voller Liebe, Freundschaft und Trauer

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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10
8
0
0

Das Gottie H. Oppenheimer-Prinzip und der Apfelbaum.
von Gisela Simak aus Landshut am 13.04.2017

Meine Meinung Ich habe mich spontan in dieses wunderschöne Cover verliebt. Auf dem Foto sieht es nicht ganz so schön aus, wie es in Wirklichkeit ist. Nicht nur das Cover ist schön. Auch die Geschichte ist einfach nur wunderbar. Mathematik und Physik sind ja nicht so mein Ding. Bei Gottie (Margot)... Meine Meinung Ich habe mich spontan in dieses wunderschöne Cover verliebt. Auf dem Foto sieht es nicht ganz so schön aus, wie es in Wirklichkeit ist. Nicht nur das Cover ist schön. Auch die Geschichte ist einfach nur wunderbar. Mathematik und Physik sind ja nicht so mein Ding. Bei Gottie (Margot) Oppenheimer, dreht sich jedoch alles darum. Da kommen wir jetzt auch schon zu dem einzigen Kritikpunkt, den ich habe. Stellenweise haben mich Gotties Berechnungen genervt. Das intelligente Mädchen hat mich damit manchmal ganz schön durcheinander gebracht. Das dürfte für Leser, die Mathematik lieben, jedoch kein Problem sein. Gottie hat ihre Mutter nie kennengelernt, da diese kurz nach der Geburt gestorben ist. Der Tod von ihrem Großvater hat sie in ein dunkles Loch gestoßen. Mit mathematischen Formeln ist sie bestens vertraut. Ihre Trauer überfordert sie jedoch maßlos. Ihr verrückter Großvater Grey war wie ein Vater für sie. Er konnte ihre Leidenschaft für das Universum und Mathematik verstehen. Wäsche schmiss er zum Trocknen auf den Apfelbaum im Garten. Unglücklich verliebt zieht sich Gottie immer mehr zurück. Keiner versteht ihre Trauer. Die beste Freundin Sof wird ihr auch von Tag zu Tag fremder. Keiner weiß um ihre heimliche Liebe zu einem Jungen, der sie in ihrer schlimmsten Zeit im Stich gelassen hat. Als ihr bester Freund Thomas von Kanada nach England zurückkehrt, empfindet Gottie wieder mehr Freude am Leben. Sie sieht die Sterne wieder leuchten. Mit Thomas verbringt sie wieder Zeit, auf dem heißgeliebten Apfelbaum. Gottie war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Ihre Trauer um den Großvater hat ihr Leben zu einem dunklen Loch werden lassen. Ein Wurmloch, welches sie immer öfter in die Vergangenheit katapultiert hat. Sie war sich nicht mehr sicher, ob sie den Verstand verliert. Die Vermutung lag auch für mich nahe. Die hübsche 17 jährige verfügt trotz Trauer, über eine große Portion Humor. Den braucht sie aber auch, bei der skurrilen Familie. Sie ist der Meinung, die einzige Vernünftige im Hause Oppenheimer zu sein. Die Familie Oppenheimer ist liebenswert und total verrückt. Ihr Bruder Ned spielt in der Band Finger Food. Ihr Vater ist ein liebevoller Mensch, der jedoch in seinem eigenen Universum zu leben scheint. Er arbeitet in der Bücherscheune, die Greys ganzer Stolz war. In dem Antiquariat fühlt sich auch Gottie wohl. Fazit Das Universum und seine zahlreichen Geheimnisse hauchen dem Roman eine eigentümliche Romantik ein. Eine Familie, bei der jeder für sich versucht, mit der Trauer umzugehen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. War Teil des Universums, das Gottie in ihrer Geschichte erschaffen hat. Wollte wissen, was es mit dem Wurmloch auf sich hat. War jedesmal gespannt, in welchem Jahr sie gelandet ist. Der Schreibstil mutet poetisch an. Es wird aus der Sicht von Gottie erzählt. Das Meer, Sternenhimmel und ein Apfelbaum. Menschen mit Erkennungswert. Ich verzeihe Gottie ihre mathematischen Berechnungen. Alles andere in dem Buch war einfach nur schön. Ein Tagebuch von Grey bringt Spannung in die Story. Das Gottie H. Oppenheimer-Prinzip habe ich nicht ganz verstanden. Und irgendwie doch. Die Berechnung des Weltschmerzes ... ich wusste gar nicht, dass es das gibt. Aber eins weiß ich. "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist eins der schönsten Jugendbücher, die ich je gelesen habe. Ein warmer Sommerregen und eine Portion Eis. Dazu eine zarte Liebe. Das macht jedes Universum zu etwas Besonderen. Ob mir das Ende gefallen hat? Muss ich erst noch berechnen .... :-)))) Danke Harriet Reuter Hapgood

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Ganz anders als erwartet, aber verdammt gut
von Selection Books am 08.03.2017

Auf „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war ich wahnsinnig gespannt, da mir die Leseprobe unglaublich gut gefallen hatte. Dieses Buch ist etwas ganz Besonders und es sticht nicht nur durch das wundervolle Cover aus der Menge hervor. Die Liebesgeschichte ist absolut außergewöhnlich und dreht sich nicht nur um zwei... Auf „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war ich wahnsinnig gespannt, da mir die Leseprobe unglaublich gut gefallen hatte. Dieses Buch ist etwas ganz Besonders und es sticht nicht nur durch das wundervolle Cover aus der Menge hervor. Die Liebesgeschichte ist absolut außergewöhnlich und dreht sich nicht nur um zwei Menschen, sondern auch um die Liebe zum Leben und die Liebe zum Universum. Besonders gut hat mir das Verweben einer Liebesgeschichte mit klaren, wissenschaftlichen Fakten gefallen. Wer allerdings mit Physik und Theorien rund um Raum und Zeit auf dem Kriegsfuß steht, sollte dieses Buch besser nicht lesen. Gotties Leben ist zwar irgendwie verrückt, aber bis zum Tod ihres Großvaters Grey war die Welt für sie in Ordnung. Doch mit Grey verschwindet auch die Lebenslust von Gottie. Irgendwie dreht sich die ganze Welt weiter, während Gotties Welt aus den Angeln gehoben wird. Während sie trauert, scheint um sie herum das Leben seinen gewohnten Gang zu gehen, so als wäre nichts geschehen. Für Gottie ist es völlig unverständlich, dass niemand versteht, wie verzweifelt sie ist. Als Mathe- und Physikgenie kann sie alles mit Formeln erklären. Nur der Tod von Grey lässt sie ratlos zurück. Als ihr alter Sandkastenfreund Thomas plötzlich nach langer Zeit wieder auftaucht, gerät Gotties Welt komplett aus den Fugen. Immer häufiger wird sie von seltsamen Flashbacks heimgesucht, in denen sie Teile ihrer Vergangenheit neu erlebt. Der Einstieg in das Buch ist mir unheimlich leicht gefallen. Der Schreibstill von Harriet Reuter Hapgood ist einfach unglaublich schön. Auf der einen Seite frech und jugendlich, auf der anderen Seite poetisch und klangvoll. Dazu kommt noch eine gute Portion Sarkasmus. Mir hat das Lesen wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich habe zuvor noch nie so viele wunderbare Zitate aus einem einzigen Buch notiert. Der Autorin Harriet Reuter Hapgood ist es wunderbar gelungen, verschiedene wissenschaftliche Fakten mit der eigentlichen Liebesgeschichte zu verweben. Die Geschichte wird aus Sicht von Margot H. Oppenheimer, genannt Gottie, erzählt. Dadurch erhält man einen tollen Einblick in ihr Leben und ihre (zugegeben etwas schwierige) Gedankenwelt. Denn Gottie ist ein junges Genie und denkt fast nur in Formeln und Theorien, mit denen sie alles Mögliche erklären kann. Zeitweise ist es nicht ganz so einfach, ihren Gedanken zu folgen. Da mich das Thema Raum und Zeit aber sehr interessiert, habe ich einige Theorien und Begriffe nachgeschlagen. An dieser Stelle hätte ich mir aber ein Glossar gewünscht, in dem man schnell ein paar Fakten nachschlagen kann. Die Charaktere wurden mit viel Herzblut erschaffen. Sie sind alle facettenreich und haben ihre Ecken und Kanten. Gottie ist für mich eine erfrischend natürliche Protagonistin, mit der ich gut mitfühlen konnte, auch wenn mich ihre Denkweise manchmal verwirrt hat. Ich liebe ihre sarkastische Art, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. „Es ist nicht leicht die einzig Vernünftige zu sein in einem Haushalt mit Dumbledore, Peter Pan und Axl Rose.“ Obwohl Grey zum Zeitpunkt der Erzählung nicht mehr lebt, ist er in Gotties Gedanken fest verankert. "Denn das, was hier im Garten läuft, ist nicht Greys Party. Schon allein deshalb, weil niemand eine Toga trägt. Seine Ausschweifungen waren eher von der Sorte: Sind-Teelichter-nicht-romantisch?-Ups-ich-habe-aus-Versehen-den-Rhododendron-in-Brand-gesetzt." Nach dem Tod ihres Großvaters zieht sich Gottie immer mehr in sich zurück, bis ihr Sandkastenfreund Thomas plötzlich wieder auftaucht. „Thomas-und-Gottie: Wir waren unzertrennlich, Ärger hoch zwei, ein Spinner-Verein mit nur zwei Mitgliedern.“ Mit der Rückkehr von Thomas überschlagen sich die Ereignisse. Gottie scheint durch Wurmlöcher zu fallen, wodurch sie in ihre eigene Vergangenheit reisen kann. In Flashbacks erlebt sie Teile ihres Lebens erneut. Ich muss gestehen, dass ich im letzten Viertel des Buches kurze Zeit nicht mehr mit Gotties Zeitsprüngen mithalten konnte und etwas verwirrt war. Es war nicht so einfach, Gegenwart und Vergangenheit auseinanderzuhalten, vor allem, als sich die Zeitachsen noch verschoben haben. Dabei wird der Leser lange Zeit darüber im Unklaren gelassen, ob Gottie gerade den Verstand verliert (was nicht so abwegig ist) oder ob sie wirklich durch Wurmlöcher fällt. Bekanntlich liegt zwischen Genie und Wahnsinn nur ein schmaler Grat und die Autorin macht es wirklich spannend. Fazit: Das Buch „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood ist etwas ganz Besonderes und bleibt auch nach dem Lesen noch lange im Kopf. Die Grundidee des Buches hat mir unglaublich gut gefallen und die Umsetzung ist mehr als gelungen. Diese Liebesgeschichte ist absolut ungewöhnlich und die Autorin konnte mit vielen Überraschungen punkten, die meine Neugierde geweckt haben. Im Vordergrund steht nicht direkt die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern die Liebe zum Leben. Hinter dem verspielten Cover versteckt sich eine tiefgründige Geschichte, die sich um die Themen Selbstfindung, Trauerbewältigung, Freundschaft und die Liebe zum Leben dreht. Für die angegebene Zielgruppe erscheint mir die Thematik ein wenig zu komplex, besonders im Hinblick auf die vielen wissenschaftlichen Fakten. Für mich persönlich ist dieses Buch trotz kleiner Schwächen absolut perfekt und wird mein Lese-Highlight in diesem Monat.

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Ein Buch, das noch lange im Gedächtnis bleibt!
von Chrissey22 aus Dortmund am 05.03.2017

Erster Eindruck: Dieses Buch ist anders als andere Bücher. Es ist tiefgründig, an vielen Stellen poetisch und wortgewaltig, manchmal auch abgöttisch toll sarkastisch! Fast in jedem Abschnitt gibt es Zitate, die so wunderschön, so anders sind, dass man sie am Liebsten an die Wand schreiben möchte. Wer denkt, das Cover... Erster Eindruck: Dieses Buch ist anders als andere Bücher. Es ist tiefgründig, an vielen Stellen poetisch und wortgewaltig, manchmal auch abgöttisch toll sarkastisch! Fast in jedem Abschnitt gibt es Zitate, die so wunderschön, so anders sind, dass man sie am Liebsten an die Wand schreiben möchte. Wer denkt, das Cover blendet nur, der irrt- dieses Buch ist innen wie außen besonders. Die Aufmachung ist auch im Buch außergewöhnlich - passend zu der außergewöhnlichen Handlung. Mein erster Eindruck war absolute Faszination, die ganz schnell der Neugierde wich, wissen zu wollen was es mit Gottie und ihrem Umfeld und ihrem chaotischen Leben auf sich hat. Die Handlung: Gottie, die Protagonistin des Romans ist eine Träumerin. Als die Ferien anfangen hat sie keine Ahnung, dass ihr Leben teilweise ins Chaos stürzt, denn als diese plötzlich erfährt, dass ihr Jugendfreund Thomas, der vor fünf Jahren einfach nach Kanada umzog und sich nie bei ihr meldete, aufeinmal über den Sommer in ihr Haus ziehen soll, fällt sie aus allen Wolken. Der Abschied vor fünf Jahren ist aufeinmal wieder ganz real und sie will Thomas eigentlich garnicht wiedersehen, denn nicht nur der Schmerz um Thomas quält sie. Vor einem Jahr starb Grey, ihr Opa und dieser Verlust ist im Buch quasi allgegenwärtig. Gottie und Grey standen sich unglaublich nahe und es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht wegen seinem Tod trauert. Als Thomas dann plötzlich vor ihr steht ist es als würde sie der Blitz treffen! Sie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen und auch wenn sie ihm nicht sofort verzeiht, so kann sie ihm nicht lange böse sein. Allerdings gerät Gotties Welt immer mal wieder aus den Fugen, denn sie wird immer häufiger in "Wurmlöcher" gezogen, die sie zurück in die Vergangenheit tragen und sie dort vergangene Tage erneut durchleben lassen. Dadurch verliert sie oft jegliches Zeitgefühl, was sie sehr verwirrt und gleichzeitig weiter von ihrem Umfeld abschirmt. Oft durchlebt sie vergangene Tage mit Jason, der Sommerliebe aus dem vergangenen Jahr, der Gottie immer noch hinterher trauert, denn sie war in Jason verliebt, auch wenn sie sich das nicht so ganz eingestehen möchte. Den ganzen Sommer über versucht Gottie verzweifelt herauszufinden, was es mit den "Wurmlöchern" auf sich hat und wieso sie immer öfter von ihnen geplagt wird. Protagonisten: Zu allererst möchte ich etwas zu Gottie sagen, anschließend noch zu Thomas. Selbstredend sind auch die weiteren Charaktere interessant ich möchte aber auch nicht allzuviel vorweggreifen, damit noch ein gewisser Lesereiz vorhanden bleibt. Gottie - nunja ist sehr speziell. Ich mochte sie aber von Anfang an. Sie ist anders, vielleicht zu einem Teil Nerdgirl, zum anderen Teil verträumt-verpeilte Einzelgängerin. Sie ist sehr verschlossen und hängt oft ihren teils sehr wirren Gedanken hinterher (meist aufgrund ihrer "Wurmlocherfahrungen"). Aber ihre Art der Wahrnehmung ist für den Leser absolut atemberaubend! Das Buch wird aus ihrer Perspektive erzählt und so empfindet man quasi sehr genau was Gottie fühlt, denkt, schmeckt, spürt. Ich fand ihre Gedanken interessant, sie haben mich angeregt über alles was ich gelesen habe intensiv nachzudenken. Sowohl über die Physikaspekte, die im Buch oft aufgeworfen werden und ich habe einige Begriffe wie "Weltschmerz-Theorie" oder Fraktal sogar gegoogelt und werde definitiv noch etwas in diese Richtung "recherchieren", weil ich das Thema von Raum und Zeit einfach sehr sehr interessant in diesem Buchzusammenhang fand- und das obwohl ich ein absoluter Anti-Mint-Typ bin. Teils kommt sie einem manchmal vielleicht egoistisch vor, aber angesichts der Trauer, die sie empfindet und das gefühlt in jeder Sekunde ihres Lebens, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie darüber hinaus ihr Umfeld oft ausschließt (ihre Freundin Sof kann von diesem Umstand ihr ganz eigenes Liedchen singen). Aber sie ist eine interessante Protagonistin, die dem Buch Würze gibt, es lesenswert und besonders macht. Thomas - der Jugendfreund von Gottie war mir am Anfang seines Auftauchens eher unsympathisch. Ein Typ der auf einen anderen Kontinent zieht und sich nicht mehr meldet - so glaubte ich. Aber Thomas entpuppt sich schnell als der Freund, den wir uns alle wünschen. Er ist witzig, einfühlsam, er gibt einem das Gefühl etwas Besonderes zu sein (zumindest vermittelt er dieses Gefühl Gottie). Die beiden ergänzen sich gut, ich mag ihre spezielle Art wie sie miteinander umgehen, wie sie "Ärger hoch zwei" in ihre Umwelt streuen und allgemein - Thomas ist ein solider Typ. Auch wenn sein Charakter bei weitem nicht soviele Facetten hat wie Gotties ist er genau richtig geraten, denn Gottie ist schon schwierig genug zu durchblicken und etwas Beständigkeit tut dem Roman wirklich gut. Weitere wichtige Charaktere sind Grey, Gotties Großvater, Gotties Bruder Ned, der eine verrückte Band mit Jason hat (mit dem Gottie im vergangenen Sommer eine Romanze führte, die aber jäh endete als dieser zur Universität ging). Dann gibt es noch Gotties Vater, der ebenfalls sehr von Greys Tod betroffen ist und Sof und Meg, Freundinnen bzw. Bekannte von Gottie. Allgemein muss noch gesagt werden, dass alle Charaktere ganz individuelle Charakterzüge haben, die sehr detaillreich und realistisch wirken und für die man schnell Sympathie oder eben das genaue Gegenteil empfindet. Fazit: Dieses Buch hat mir einen regelrechten Wow-Effekt beschert! Für mich das bisher beste Buch im noch jungen Jahr 2017, dass ich lesen durfte. Es hat mich verzaubert, mich in die Physik-und Weltschmerzwelt katapultiert und mich in rasantem Tempo bis ans Ende der Geschichte getrieben, denn Weglegen konnte ich dieses Buch wirklich nur höchst selten. Ich war fasziniert von den vielen tollen Wortkunstwerken der Autorin (bzw. der genialen Übersetzung!) und habe insgesamt 15 Post-its mit wundervollen Zitaten in diesem Buch kleben! Eins davon würde ich gerne mit euch teilen: (S.261) "Ich kann wählen zwischen dem jetzigen Zustand - dem Anahlten der Zeit, damit meine Welt so wunderbar überschaubar bleibt - und dem Zerschmettern meines eigenen Herzens. Tja. Man reiche mir einen Hammer." Wer ein anspruchsvolles, außergewöhnliches Buch lesen möchte, bei dem man viel nachdenkt und am Ende einfach nur die Existenz des Universums hinterfragt ist hier goldrichtig, denn dieses Buch bleibt mit Sicherheit Unendlich lange im Gedächtnis.

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