Ein bisschen wie Unendlichkeit

(37)
'So ist es, wenn man jemanden liebt.

So ist es, wenn man um jemanden trauert.

Ein bisschen wie Unendlichkeit.'

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.

Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens
Portrait
Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »InStyle« und »MarieClaire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-4033-5
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/3,7 cm
Gewicht 621 g
Originaltitel The Square Root of Summer
Auflage 1
Übersetzer Susanne Aus d. Englischen u. a. Hornfeck
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Vanessa Blaumeiser, Thalia-Buchhandlung Bonn

Die Weltschmerzausnahme - daran arbeitet Gottie, um den Verlust ihres Großvaters und ihr gebrochenes Herz zu verarbeiten. Wunderschön und schmerzlich gut! Highlight des Monats! Die Weltschmerzausnahme - daran arbeitet Gottie, um den Verlust ihres Großvaters und ihr gebrochenes Herz zu verarbeiten. Wunderschön und schmerzlich gut! Highlight des Monats!

„Ein zauberhaftes tief berührendes Buch!!“

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Gottie hat ihren über alles geliebten Großvater verloren und große Probleme , dass die Welt sich weiterdreht. Immer häufiger wird sie in die Vergangenheit katapultiert. Kann Thomas ihr helfen zurück in die Gegenwart zu finden? Gottie hat ihren über alles geliebten Großvater verloren und große Probleme , dass die Welt sich weiterdreht. Immer häufiger wird sie in die Vergangenheit katapultiert. Kann Thomas ihr helfen zurück in die Gegenwart zu finden?

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Ein Roman, der Poesie und Wissenschaft verbindet! Sehr empfehlenswert! Ein Roman, der Poesie und Wissenschaft verbindet! Sehr empfehlenswert!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ein Jugendbuch, wie ich es noch nicht gelesen habe! Spannend! Bewegend!
Vollkommen neuartig. Fans von romantischen Geschichten sollten mindestens einen Blick hineinwerfen.
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Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Zauberhaftes Jugendbuch, dass mit seinen vielen Referenzen zum naturwissenschaftlichen Bereich genau meinen Geschmack getroffen hat. Der emotionale Stil hat mich sehr berührt. Zauberhaftes Jugendbuch, dass mit seinen vielen Referenzen zum naturwissenschaftlichen Bereich genau meinen Geschmack getroffen hat. Der emotionale Stil hat mich sehr berührt.

Kaike Lösche, Thalia-Buchhandlung Bremen

Gottie und ihre Versuche, ihr Leben in mathematischen Formeln neu zu berechnen, haben mich tief berührt. Eine wunderbare, poetische Liebesgeschichte! Gottie und ihre Versuche, ihr Leben in mathematischen Formeln neu zu berechnen, haben mich tief berührt. Eine wunderbare, poetische Liebesgeschichte!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hürth

Zum Verlieben schön.
Es ist am Anfang zwar etwas verwirrend, aber wenn man erstmals den Hintergrund der Geschichte versteht, lassen einen die beschriebenen Gefühle nicht mehr los.
Zum Verlieben schön.
Es ist am Anfang zwar etwas verwirrend, aber wenn man erstmals den Hintergrund der Geschichte versteht, lassen einen die beschriebenen Gefühle nicht mehr los.

„Wie wichtig ist das Leben?“

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Halle

Gottie will nichts mehr als den Sommer hinter sich zu bringen. Sie hatte ein schlimmes Jahr und will nur in Ruhe gelassen werden.
Aber dann kommt ihr alter Schulfreund Thomas wieder und plötzlich ist es wieder wie damals. Bevor sich alles veränderte.
Dieser Roman ist wunderschön und bildgewaltig. Man kann sich gut in Gottie und ihre Freunde und Familie hineinversetzen.
Und diesem Roman windet man viele Anspielung auf Physik und Zeitreisen, die manchmal nicht ganz leicht zu verstehen sind.
Trotz allem ist dies ein wunderbarer Roman über das Erwachsen werden und wie schön das Leben sein kann.
Gottie will nichts mehr als den Sommer hinter sich zu bringen. Sie hatte ein schlimmes Jahr und will nur in Ruhe gelassen werden.
Aber dann kommt ihr alter Schulfreund Thomas wieder und plötzlich ist es wieder wie damals. Bevor sich alles veränderte.
Dieser Roman ist wunderschön und bildgewaltig. Man kann sich gut in Gottie und ihre Freunde und Familie hineinversetzen.
Und diesem Roman windet man viele Anspielung auf Physik und Zeitreisen, die manchmal nicht ganz leicht zu verstehen sind.
Trotz allem ist dies ein wunderbarer Roman über das Erwachsen werden und wie schön das Leben sein kann.

Alina Hopf, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Die Geschichte und der Sprachstil hat mich von Anfang an fasziniert. Die Handlung scheint zunächst verwirrend,fesselt aber gleichzeitig. Sehr einzigartig und berührend ab 14 Jahre! Die Geschichte und der Sprachstil hat mich von Anfang an fasziniert. Die Handlung scheint zunächst verwirrend,fesselt aber gleichzeitig. Sehr einzigartig und berührend ab 14 Jahre!

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Diese Geschichte setzt sich über die Regeln von Zeit und Raum hinweg. Ein Buch über Verluste und zweite Chancen. Diese Geschichte setzt sich über die Regeln von Zeit und Raum hinweg. Ein Buch über Verluste und zweite Chancen.

Lisa Viniol, Thalia-Buchhandlung Marburg

Außergewöhnlich geschrieben. Erst verwirrend, dann einfach nur besonders und faszinierend. Für Teenager ab 15Jahren, die auch schon ein bisschen anspruchsvoll lesen möchten! Außergewöhnlich geschrieben. Erst verwirrend, dann einfach nur besonders und faszinierend. Für Teenager ab 15Jahren, die auch schon ein bisschen anspruchsvoll lesen möchten!

Ramona Helmrich, Thalia-Buchhandlung Worms

Ein nettes Buch für Zwischendurch - nichts aufwendiges. Ein nettes Buch für Zwischendurch - nichts aufwendiges.

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein sehr hochwertiges, auffallendes, herausragendes und mit absoluter Liebe und Herzblut gestaltetes Buch. Trotz ein paar kleinen Schwächen, konnte mich die Geschichte überzeugen Ein sehr hochwertiges, auffallendes, herausragendes und mit absoluter Liebe und Herzblut gestaltetes Buch. Trotz ein paar kleinen Schwächen, konnte mich die Geschichte überzeugen

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Eine Geschichte der etwas anderen Art.Der Einstieg fiel mir nicht leicht,doch dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.Es ist nichts für jedermann,aber es lohnt sich! Eine Geschichte der etwas anderen Art.Der Einstieg fiel mir nicht leicht,doch dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.Es ist nichts für jedermann,aber es lohnt sich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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Weltschmerz pur!
von Tales Corner am 08.09.2017

Es gibt einfach Bücher, die mich ab der ersten Seite verzaubern – dieses Buch zählt definitiv dazu. Nachdem ich also, nach der ersten gelesenen Seite, ehrfurchtsvoll seufzte, las ich immer weiter und weiter und weiter … und so brauchte ich nur knapp 3 Tage für dieses Buch, was für... Es gibt einfach Bücher, die mich ab der ersten Seite verzaubern – dieses Buch zählt definitiv dazu. Nachdem ich also, nach der ersten gelesenen Seite, ehrfurchtsvoll seufzte, las ich immer weiter und weiter und weiter … und so brauchte ich nur knapp 3 Tage für dieses Buch, was für mich schon wirklich sehr sehr schnell ist. Ich konnte einfach kaum aufhören zu lesen. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm zu lesen und die Autorin hat wunderbare Charaktere gezeichnet, die intelligent und tiefgründig sind. Das Gefühl von Trauer, Weltschmerz, Melancholie und der gleichzeitigen wundervollen Schönheit des Lebens, konnte die Autorin sehr gut transportieren. Dadurch konnte ich sehr gut mitfühlen und bekam teilweise sogar feuchte Augen. Die Geschichte enthält auch einiges an Romantik bereit, aber es handelt sich nicht um 0815 Kitschige-Teenie-Romantik sondern um viel tiefgreifendere, schicksalhaftere und kompliziertere Romantik. Das Buch erläutert auch einige Physikalische und Astrophysikalische Theorien und Berechnungen, welche etwas komplizierter sind. Diese Stellen sind manchmal evtl. nicht ganz so leicht zu verstehen, was beim lesen aber keinen negativen Einfluss auf mich hatte. Ganz im Gegenteil, ich war eher fasziniert von diesen Theorien und dem leichten SciFi Anteil und fand es wahnsinnig interessant. Ein wirklich außergewöhnliches Jugendbuch, das ich sehr empfehlen kann. Vor allem, wenn man die 0815 Jugendbücher langsam satt hat :D.

Gottie in der Unendlichkeit
von World of books and dreams am 17.06.2017

Seit Gotties Mutter kurz nach deren Geburt verstarb, lebt diese mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder bei ihrem Großvater Grey in einem sehr kleinen Ort mitten im Nirgendwo. Doch dann geschieht etwas, mir dem sie nicht gerechnet hat, ihr Opa verstirbt und für Gottie bricht eine Welt zusammen.... Seit Gotties Mutter kurz nach deren Geburt verstarb, lebt diese mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder bei ihrem Großvater Grey in einem sehr kleinen Ort mitten im Nirgendwo. Doch dann geschieht etwas, mir dem sie nicht gerechnet hat, ihr Opa verstirbt und für Gottie bricht eine Welt zusammen. Als dann ihr heimlicher Freund auch noch mit ihr Schluss macht, versinkt sie regelrecht in Trauer und Einsamkeit, doch richtig bemerken scheint das niemand. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge im Leben des Mathe- und Physikgenies, es scheint als würde sie wieder Zeit in ihrer Vergangenheit erleben und wenn sie wieder in der Gegenwart ist, weiß sie nicht, was bis dahin geschah. Woran kann das nur liegen? Tagträume oder Wurmlöcher? Dann kehrt urplötzlich ihr ehemaliger bester Freund Thomas zurück und dieser bringt ihr ganzes, eh schon chaotisches Leben, noch mehr durcheinander. Meine Meinung: Bei diesem Buch wirkte schon alleine das Cover wie ein Magnet, denn es ist wirklich wunderschön. Die Geschichte dann an für sich war dann eher gar nicht so leicht, denn für ein Jugendbuch steckte hier doch schon ein gewisser Anspruch dahinter. Der Schreibstil an für sich hat mir gut gefallen und der Autorin gelingt es sowohl ihre Charaktere als auch ihre Geschichte dem Leser näher zu bringen. Schwierig wird es, wenn Gottie anfängt, ihre plötzlichen Erlebnisse der Vergangenheit zu berechnen, ganz nach dem Gottie H. Oppenheimer Prinzip. Da fiel es mir persönlich immer mal wieder schwer, wirklich zu verstehen, wie Gottie da auf ihre Theorien kommt und was sie da berechnet und doch weiß ich, dass es Physiker wohl wirklich versuchen zu berechnen, ob es diese Wurmlöcher oder Parallelwelten wirklich gibt. Also vom Anspruch her ist es nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern auch durchaus interessant für den erwachsenen Leser. Doch neben all diesem physikalischen Berechnungen gibt es hier ganz viel Gefühl und Tiefgang in der Geschichte, denn Harriet Reuter Hapgood geht hier auf unglaublich viele bewegende Themen ein. Sei es der Verlust und die damit einhergehende Trauer und deren Verarbeitung, die erste Liebe oder Freundschaft und Familie. All das wird mit in diese Geschichte mit viel Gespür mit eingebracht. Erzählt wird die Geschichte von der junge Gottie in der Ich-Form. Durch diese Perspektive lernte ich Gottie und ihre ganze verquere Gefühlswelt gut kennen. Manchmal fiel es mir zwar wirklich schwer, der Handlung zu folgen, da hier auch immer wieder Zeitsprünge mit ins Geschehen einflossen und es immer wieder etwas zu wissenschaftlich wurde und doch hat diese Geschichte das gewisse Etwas, das mich berühren konnte. Gerade die Figuren der Geschichte wurden hier sehr gut ausgearbeitet und durchdacht. Gottie mochte ich sehr, gerade weil sie kein typischer Teenager ist, sonder eine ganz eigene Persönlichkeit und das meine ich auch genau so, wie ich es geschrieben habe, denn Gottie ist hier mit Ecken und Kanten versehen. Sie öffnet sich nur schwer und zieht sich lieber in sich selbst zurück, während sie ihre Trauer verarbeitet. Für mich hatte sie etwas von einem typischen naturwissenschaftlichen Genie - genial in dem was sie tut, aber was ihre Beziehungen zu anderen Menschen betrifft, ist sie recht schwierig und eigen. Gut, dass da Thomas, ihr bester Freund aus der Kindheit zurückkehrt, der sich seit damals ziemlich verändert hat und wesentlich reifer und erwachsener wirkt und damit Gottie irgendwie auch aus ihrem Schneckenhaus lockt. Aber auch Gotties gesamte Familie, der Name Oppenheimer passt hier wohl perfekt, ist alles andere als alltäglich und ich mochte diese Charaktere sehr gerne. Grey, den man in den Rückblicken kennenlernt und recht kauzig erscheint, der Bruder Ned, der Vater in seiner eigenen Welt, diese Familie ist so skurril und doch so warmherzig, dass man sie einfach mögen muss. Mein Fazit: Kein einfacher und leichter Jugendroman, da er meiner Meinung nach durchaus einen gewissen Anspruch mit sich bringt und doch hat dieses Buch ganz viel Gefühl und Warmherzigkeit. Es zeigt schwierige Themen auf, verknüpft manches (für mich zu sehr) mit wissenschaftlichen Aspekten und doch ist man während des Lesens durchaus gefangen von dem Geschehen. Ich empfehle hier einfach in Leseproben zu schnuppern, denn das Buch ist durchaus lesenswert.

Das Gottie H. Oppenheimer-Prinzip und der Apfelbaum.
von Gisela Simak aus Landshut am 13.04.2017

Meine Meinung Ich habe mich spontan in dieses wunderschöne Cover verliebt. Auf dem Foto sieht es nicht ganz so schön aus, wie es in Wirklichkeit ist. Nicht nur das Cover ist schön. Auch die Geschichte ist einfach nur wunderbar. Mathematik und Physik sind ja nicht so mein Ding. Bei Gottie (Margot)... Meine Meinung Ich habe mich spontan in dieses wunderschöne Cover verliebt. Auf dem Foto sieht es nicht ganz so schön aus, wie es in Wirklichkeit ist. Nicht nur das Cover ist schön. Auch die Geschichte ist einfach nur wunderbar. Mathematik und Physik sind ja nicht so mein Ding. Bei Gottie (Margot) Oppenheimer, dreht sich jedoch alles darum. Da kommen wir jetzt auch schon zu dem einzigen Kritikpunkt, den ich habe. Stellenweise haben mich Gotties Berechnungen genervt. Das intelligente Mädchen hat mich damit manchmal ganz schön durcheinander gebracht. Das dürfte für Leser, die Mathematik lieben, jedoch kein Problem sein. Gottie hat ihre Mutter nie kennengelernt, da diese kurz nach der Geburt gestorben ist. Der Tod von ihrem Großvater hat sie in ein dunkles Loch gestoßen. Mit mathematischen Formeln ist sie bestens vertraut. Ihre Trauer überfordert sie jedoch maßlos. Ihr verrückter Großvater Grey war wie ein Vater für sie. Er konnte ihre Leidenschaft für das Universum und Mathematik verstehen. Wäsche schmiss er zum Trocknen auf den Apfelbaum im Garten. Unglücklich verliebt zieht sich Gottie immer mehr zurück. Keiner versteht ihre Trauer. Die beste Freundin Sof wird ihr auch von Tag zu Tag fremder. Keiner weiß um ihre heimliche Liebe zu einem Jungen, der sie in ihrer schlimmsten Zeit im Stich gelassen hat. Als ihr bester Freund Thomas von Kanada nach England zurückkehrt, empfindet Gottie wieder mehr Freude am Leben. Sie sieht die Sterne wieder leuchten. Mit Thomas verbringt sie wieder Zeit, auf dem heißgeliebten Apfelbaum. Gottie war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Ihre Trauer um den Großvater hat ihr Leben zu einem dunklen Loch werden lassen. Ein Wurmloch, welches sie immer öfter in die Vergangenheit katapultiert hat. Sie war sich nicht mehr sicher, ob sie den Verstand verliert. Die Vermutung lag auch für mich nahe. Die hübsche 17 jährige verfügt trotz Trauer, über eine große Portion Humor. Den braucht sie aber auch, bei der skurrilen Familie. Sie ist der Meinung, die einzige Vernünftige im Hause Oppenheimer zu sein. Die Familie Oppenheimer ist liebenswert und total verrückt. Ihr Bruder Ned spielt in der Band Finger Food. Ihr Vater ist ein liebevoller Mensch, der jedoch in seinem eigenen Universum zu leben scheint. Er arbeitet in der Bücherscheune, die Greys ganzer Stolz war. In dem Antiquariat fühlt sich auch Gottie wohl. Fazit Das Universum und seine zahlreichen Geheimnisse hauchen dem Roman eine eigentümliche Romantik ein. Eine Familie, bei der jeder für sich versucht, mit der Trauer umzugehen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. War Teil des Universums, das Gottie in ihrer Geschichte erschaffen hat. Wollte wissen, was es mit dem Wurmloch auf sich hat. War jedesmal gespannt, in welchem Jahr sie gelandet ist. Der Schreibstil mutet poetisch an. Es wird aus der Sicht von Gottie erzählt. Das Meer, Sternenhimmel und ein Apfelbaum. Menschen mit Erkennungswert. Ich verzeihe Gottie ihre mathematischen Berechnungen. Alles andere in dem Buch war einfach nur schön. Ein Tagebuch von Grey bringt Spannung in die Story. Das Gottie H. Oppenheimer-Prinzip habe ich nicht ganz verstanden. Und irgendwie doch. Die Berechnung des Weltschmerzes ... ich wusste gar nicht, dass es das gibt. Aber eins weiß ich. "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist eins der schönsten Jugendbücher, die ich je gelesen habe. Ein warmer Sommerregen und eine Portion Eis. Dazu eine zarte Liebe. Das macht jedes Universum zu etwas Besonderen. Ob mir das Ende gefallen hat? Muss ich erst noch berechnen .... :-)))) Danke Harriet Reuter Hapgood